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19.07.2019, PP München


Pressebericht vom 19.07.2019

Inhalt:

1047. Pressekonferenz zur Statistik 2018 Gewalt gegen Polizeibeamte

1048. Mann greift Passanten in der Fußgängerzone an und zeigt den „Hitler- Gruß“ - Altstadt

1049. Lkw-Fahrer mit deutlicher Alkoholisierung angehalten - Hauptbahnhof

1050. Brand in einem Seniorenwohnheim; eine Person verstorben - Putzbrunn

1051. Aktueller Ermittlungsstand zum Vermisstenfall - Ramersdorf
-siehe Pressebericht vom 17.07.2019, Ziff. 1040




1047. Pressekonferenz zur Statistik 2018 Gewalt gegen Polizeibeamte
Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä hat am Freitag, 19.07.2019, die aktuellen Fallzahlen zur Gewalt gegen Polizeibeamte für das Jahr 2018 vorgestellt:

Durchschnittlich beinahe vier Mal täglich werden Polizeibeamte während ihres Einsatzes zum Schutz der Menschen in der Stadt und dem Landkreis München nicht nur verbal beleidigt, sondern auch angespuckt, geschlagen oder getreten. In annähernd der Hälfte aller 1.333 (1.189) im Jahr 2018 registrierten Delikte wurden Polizeibeamte von anderen Personen körperlich angegangen: In 473 Fällen (35,5 %) des seit 30.05.2017 strafrechtlich novellierten tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte (§114 StGB) sowie insgesamt 76 Körperverletzungsdelikten attackierten Straftäter nicht nur die eingesetzten Polizeibeamten, sondern verhinderten dadurch auch vielfach aktiv eine Hilfeleistung für andere. In drei Fällen wurden Polizeibeamte sogar mit einer Schusswaffe bedroht. Insgesamt wurden 459 (416) Polizeibeamte verletzt. In 505 (440) Fällen (37,9 %) wurden Polizeibeamte auf Grund ihres Berufes - teils massiv – beleidigt, davon 114-mal sogar angespuckt.

Eine vergleichende Betrachtung der Alkoholisierungsquote der für diese Taten verantwortlichen Personen ergibt eine überdurchschnittlich hohe Abweichung gegenüber anderen Deliktsfeldern, wie etwa der Gewaltkriminalität (37,9 %): Von den ermittelten – fast ausschließlich erwachsenen – 1.209 Tatverdächtigen der Gewalt gegen Polizeibeamte standen zur Tatzeit 58,8 % nachweislich unter dem Einfluss von Alkohol.



1048. Mann greift Passanten in der Fußgängerzone an und zeigt den Hitler-Gruß - Altstadt
Am Donnerstag, 18.07.2019, gegen 20:40 Uhr, schlug ein 55-jähriger Mann unvermittelt und ohne Bezug auf einen Passanten am Marienplatz ein. Bei der Tat schrie er antisemitische Äußerungen und hob seinen rechten Arm zum sogenannten Hitler-Gruß.

Durch die Schläge wurde der 47-jährige Münchner am Kopf verletzt. Der attackierte Passant musste sich in Sicherheit bringen. Passanten, die den Vorfall beobachtet hatten, verständigten den Notruf der Polizei 110.

Der 47-Jährige musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der auffällige 55-Jährige schrie weiter antisemitische Parolen und zeigte sogar beim Eintreffen der Polizeibeamten mehrmals den „Hitler-Gruß“.

Der wohnsitzlose 55-Jährige wurde festgenommen und aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit in einem geschlossenen Krankenhaus untergebracht.

Das Fachkommissariat 44 (Rechtsextremismus) hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.


1049. Lkw-Fahrer mit deutlicher Alkoholisierung angehalten - Hauptbahnhof
Am Donnerstag, 18.07.2019, fiel einer Streife der Münchner Polizei ein Lkw mit Sattelaufleger am Hauptbahnhof auf. Der 46-Jährige fuhr mit seinem 40-Tonner am Bahnhofsplatz entgegen der Fahrtrichtung.

Nur durch Glück kam es dabei zu keiner Behinderung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Bei der durchgeführten Kontrolle stellten die Beamten deutlich Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer deutlichen Alkoholisierung. Der Fahrzeugführer wurde daraufhin zur Blutentnahme gebracht, sein Führerschein sichergestellt.

Da der Weißrusse in Deutschland keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, wurde eine Sicherheitsleistung über die Höhe der zu erwartenden Strafe eingezogen, zudem darf der 46-Jährige bis zur gerichtlichen Klärung des Sachverhaltes kein führerscheinpflichtiges Fahrzeug mehr führen.
Der Sattelzug wurde von einem Ersatzfahrer der Firma übernommen.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass das Führen eines Kraftfahrzeuges unter Alkohol-/Drogeneinfluss eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.


1050. Brand in einem Seniorenwohnheim; eine Person verstorben - Putzbrunn
Am Donnerstag, 18.07.2019, kam es gegen 11:00 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem Seniorenwohnheim in Putzbrunn. Der 53-jährige Hausmeister bemerkte den Brandgeruch und konnte dessen Ursprung im Zimmer einer 71-jährigen Bewohnerin lokalisieren.

Über ein offenes Fenster konnte der Hausmeister in die Wohnung gelangen und entdeckte die am Boden liegende Bewohnerin.

Die Seniorin war durch die Flammen im Raum bereits schwer verletzt und wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erstversorgt. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Dort erlag sie jedoch wenige Stunden später ihren schweren Brandverletzungen.

Der Hausmeister wurde noch vor Ort wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung behandelt.

Die Freiwillige Feuerwehr Putzbrunn musste vor Ort nicht mehr löschen. Bei dem Brand wurde der Parkettboden oberflächlich beschädigt, der entstandene Schaden beläuft sich auf einige tausend Euro. Andere Heimbewohner wurden nicht verletzt.

Das Fachkommissariat 13 (Branddelikte) hat die Kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Nach erster Einschätzung hat eine unbeaufsichtigte Zigarette die Bekleidung der Rentnerin in Brand gesetzt. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht.


1051. Aktueller Ermittlungsstand zum Vermisstenfall - Ramersdorf -siehe Pressebericht vom 17.07.2019, Ziff. 1040
Wie bereits berichtet, sollen am Samstag, 13.07.2019, gegen 14:00 Uhr, eine 41-jährige Münchnerin und ihre 16-jährige Tochter die gemeinsame Wohnung im Bereich der Ottobrunner Straße verlassen haben, um einkaufen zu gehen. Seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr mit ihren Angehörigen.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gab es seit diesem Tag keinerlei Hinweise darauf, dass die beiden von jemanden gesehen wurden. Mittlerweile wird wegen des Verdachts eines Gewaltdeliktes ermittelt.

Die Ermittlungen wurden diesbezüglich vom Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München übernommen. Dort wurde eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „EG Duo“ eingerichtet.

Zeugenaufruf:
Nach wie vor werden Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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