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07.07.2019, PP München


Pressebericht vom 07.07.2019

Inhalt:

969. Linienbus wird von Pkw geschnitten und muss bremsen – vier Personen werden leicht verletzt – Neuhausen

970. Zwei Fahrradfahrer stoßen zusammen – eine Person wird schwer verletzt – Gräfelfing

971. Fahrradfahrer stürzt selbstverschuldet und verletzt sich schwer – Fasanerie

972. Zusammenstoß von zwei Fahrradfahrerinnen – eine wird schwer verletzt und die andere entfernt sich vom Unfallort – Schwabing

973. Gefährliche Körperverletzung und Beleidigung in der U-Bahn (Linie 6 stadtauswärts) – Öffentlichkeitsfahndung
- siehe Meldung Nr. 1879 vom 11.12.2018

974. Schwerpunktkontrolle zur Motorradsicherheit der Münchner Verkehrspolizei – Schäftlarn

975. Pkw-Fahrer fährt zu schnell unter dem Einfluss von Marihuana – Ramersdorf

976. Gefahrenbremsung eines Linienbusses – ein Fahrgast wird leicht verletzt – Hasenbergl

977. Viele Verstöße mit E-Scootern im Stadtgebiet




969. Linienbus wird von Pkw geschnitten und muss bremsen – vier Personen werden leicht verletzt – Neuhausen
Am 05.07.2019, gegen 19.50 Uhr, fuhr ein 47-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus auf der Landshuter Allee in nördliche Richtung. Zur gleichen Zeit fuhr dort ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer mit seinem schwarzen Porsche in gleiche Richtung. Plötzlich setzte sich der Porsche unvermittelt direkt vor den Bus und der Busfahrer musste eine Gefahrenbremsung durchführen, um ein Zusammenstoß zu verhindern.

Dabei wurden vier Fahrgäste im Bus leicht verletzt. Ein stehender Fahrgast stürzte und drei sitzende Fahrgäste stießen gegen die Sitzlehnen vor ihnen. Der Porschefahrer entfernte sich von der Unfallörtlichkeit. Die Fahrgäste wollten sich selbstständig zum Arzt begeben.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und insbesondere zu dem schwarzen Porsche machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsunfallaufnahme, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


970. Zwei Fahrradfahrer stoßen zusammen – eine Person wird schwer verletzt – Gräfelfing
Am 05.07.2019, gegen 18.55 Uhr, fuhr ein 84-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Fahrrad auf einem kombinierten Geh- und Fahrradweg in der Bahnhofstraße in Gräfelfing. Zur gleichen Zeit befand sich dort ein 9-Jähriger aus dem Landkreis München auf seinem Fahrrad. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrradfahrer, bei dem beide zu Boden stürzten.

Der 84-Jährige verletzte sich dabei schwer. Er musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Der 9-Jährige wurde nur leicht verletzt und an seine Mutter übergeben. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfallablauf aufgenommen.


971. Fahrradfahrer stürzt selbstverschuldet und verletzt sich schwer – Fasanerie
Am 05.07.2019, gegen 15.10 Uhr, fuhr ein 81-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf einem Feldweg, der zur Pappelallee führt. Nach den ersten Ermittlungen kam er auf der dortigen leichten Gefällstrecke, vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, zu Sturz. Dabei stürzte er mit dem Kopf voran zu Boden.

Zwei junge Frauen fuhren hinter dem verunglückten 81-Jährigen und da sie kein Mobiltelefon mit sich führten, verständigten sie eine andere Zeugin, die daraufhin den Rettungsdienst alarmierte. Als der Rettungsdienst eintraf, entfernten sich die beiden Frauen von der Unfallstelle. Der 81-Jährige musste zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere die beiden jungen Frauen, werden gebeten, sich mit dem Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsaufnahme, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


972. Zusammenstoß von zwei Fahrradfahrerinnen – eine wird schwer verletzt und die andere entfernt sich vom Unfallort – Schwabing
Am 27.06.2019, gegen 17.00 Uhr, befand sich eine 48-jährige Münchnerin mit ihrem Fahrrad auf dem Fahrradweg der Schleißheimer Straße. An der Kreuzung zur Elisabethstraße wollte sie diese überqueren. Verkehrsbedingt wich sie auf eine dortige Fußgängerfurt aus, um dort die Straße zu überqueren.

Dabei kam ihr eine bislang unbekannte Fahrradfahrerin entgegen. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem beide zu Boden stürzten. Die 48-Jährige verletzte sich schwer und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Die unbekannte Fahrradfahrerin entfernte sich unerkannt vom Unfallort, ohne ihren gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligte nachzukommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


973. Gefährliche Körperverletzung und Beleidigung in der U-Bahn (Linie 6 stadtauswärts)
Wie bereits berichtet, kam es am 08.12.2018, gegen 14.20 Uhr, in einer U-Bahn, die sich auf dem Weg zum Fußballstadion in Fröttmaning befand, zu einer gefährlichen Körperverletzung und einer Beleidigung.
Vier Fußballfans, die augenscheinlich Fans vom 1. FC Nürnberg waren, sangen laut. Ein 21-Jähriger aus Bremen bat die vier Personen, leiser zu sein. Daraufhin wurde er von ihnen beschimpft und als „Transe“ beleidigt. Möglicherweise war eine LGBT-feindliche Motivation dafür verantwortlich. Nach der Einschätzung des Geschädigten könnte die Beleidigung aufgrund einer von ihm mitgeführten Handtasche erfolgt sein. Im weiteren Verlauf wurde er von den Tatverdächtigen geschlagen und dabei verletzt. Am U-Bahnhof Universität zogen zwei Zeugen den Verletzten aus der U-Bahn. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



974. Schwerpunktkontrolle zur Motorradsicherheit der Münchner Verkehrspolizei – Schäftlarn
Am 05.07.2019, zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr, wurden von der Münchner Verkehrspolizei am Klosterberg in Schäftlarn Kontrollaktionen durchgeführt mit der Zielrichtung, die Motorradsicherheit zu verbessern.

Über 40 Fahrzeugführer wurden wegen unterschiedlichster Delikte angezeigt. In 26 Fällen wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Elf Anzeigen davon betrafen Motorräder. Der Schnellste fuhr mit einer Geschwindigkeit von 63 km/h.

Ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen war mit einer umgebauten Harley Davidson unterwegs. An dem Motorrad wurden erhebliche technische Mängel festgestellt (unzulässige Auspuffanlage, falsch eingestellter Scheinwerfer, keine Spiegel, u. a.). Das Fahrzeug wurde sichergestellt und muss vom TÜV begutachtet werden. Der 51-Jährige musste an der Kontrollstelle abgeholt werden.


975. Pkw-Fahrer fährt zu schnell unter dem Einfluss von Marihuana – Ramersdorf
Am 04.07.2019, gegen 13.00 Uhr, bemerkten Polizeibeamte einen 42-jährigen Münchner, der mit einem VW-Pkw zu schnell auf der Ständlerstraße fuhr. Er war dort mit einer Geschwindigkeit von 68 km/h unterwegs.

Nach seiner Anhaltung konnten die Beamten einen deutlichen Marihuanageruch im Innenraum des Fahrzeugs wahrnehmen. Es wurde ein angerauchter Joint im Fahrzeug aufgefunden. Der Joint wurde als Beweismittel sichergestellt. Der 42-Jährige durfte nicht mehr weiterfahren und es wurde eine Blutentnahme veranlasst. Er wurde wegen des Fahrens unter Drogeneinwirkung angezeigt.


976. Gefahrenbremsung eines Linienbusses – ein Fahrgast wird leicht verletzt – Hasenbergl
Am 06.07.2019, gegen 16.50 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus auf der Ittlingerstraße. Zur gleichen Zeit befand sich ein bislang unbekanntes ca. 15 Jahre altes Mädchen mit seinem Fahrrad auf dem dortigen Gehweg.

Unvermittelt fuhr sie hinter einem geparkten Kleintransporter auf die Fahrbahn, um diese zu überqueren. Der Busfahrer konnte mit einer Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Obwohl sich der Bus und die Fahrradfahrerin nicht berührten, stürzte sie auf die Fahrbahn. Danach stieg sie auf ihr Fahrrad und entfernte sich von der Unfallstelle, obwohl der Busfahrer sie aufforderte, dazubleiben. Eine 31-jährige Münchnerin, die sich im Bus befand, wurde bei der Bremsung nach vorne geschleudert und verletzte sich dabei leicht. Sie wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und zu dem unbekannten Mädchen machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


977. Viele Verstöße mit E-Scootern im Stadtgebiet
Am 02.07.2019, gegen 20.40 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Münchner mit einem E-Scooter auf der Ingolstädter Straße. Er wurde von Polizeibeamten kontrolliert und dabei stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht der Elektrokleinstfahrzeugverordnung entsprach. Dazu stand der 27-Jährige unter dem Einfluss von Drogen. Der E-Scooter wurde sichergestellt und es wurde eine Blutentnahme beim 27-Jährigen durchgeführt. Er wurde wegen eines Fahrens unter Drogeneinwirkung, eines Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz angezeigt. Danach wurde er wieder entlassen.

Am 03.07.2019, gegen 23.10 Uhr, fuhr ein 32-jähriger Münchner mit einem E-Scooter auf dem Gehweg der Taunusstraße. Er wurde von Polizeibeamten kontrolliert. An dem Fahrzeug war kein Versicherungskennzeichen angebracht. Dazu wurde Alkoholgeruch bei dem Fahrer festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,2 ‰. Bei dem 32-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz und wegen einer Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Am 05.07.2019, gegen 02.20 Uhr, wurden drei US-Amerikaner festgestellt, die mit E-Scootern am Isartorplatz fuhren. Einer von ihnen war mit auffälligen Schlangenlinien unterwegs. Ein Atemalkoholtest bei dem 52-Jährigen ergab einen Wert von über 1,4 ‰. Bei ihm wurde die Weiterfahrt unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen der Trunkenheit im Verkehr angezeigt. Bei einem 35-jährigen US-Amerikaner ergab eine Atemalkoholkontrolle ebenfalls einen Wert von über 1,4 ‰. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Bei einem 24-jährigen US-Amerikaner ergab der Atemalkoholtest einen Wert von über 0,8 ‰. Er durfte nicht weiterfahren und wurde wegen dieser Ordnungswidrigkeit angezeigt.

Am 05.07.2019, gegen 01.25 Uhr, fuhr eine 31-jährige Münchnerin mit einem E-Scooter auf dem Radweg der Ottostraße. Auf dem E-Scooter befand sich noch ein 27-jähriger Mitfahrer aus dem Landkreis München. Die beiden wurden angehalten und kontrolliert. Dabei wurde ein starker Alkoholgeruch bei der 31-Jährigen festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 ‰. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sie wurde wegen der Trunkenheit im Verkehr angezeigt. Bei dem 27-Jährigen ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 0,6 ‰. Er wurde dieser Ordnungswidrigkeit angezeigt.

Am 05.07.2019, gegen 14.30 Uhr, fuhren zwei Finnen (29 und 30 Jahre alt), zusammen auf einem E-Scooter auf dem Radweg am Goetheplatz. Sie fielen durch einen unkoordinierten Fahrstil auf und wurden kontrolliert. Beide waren erheblich alkoholisiert. Atemalkoholteste ergaben Werte von über 1,6 ‰ bei dem 30-Jährigen und über 2,4 ‰ bei dem 29-Jährigen. Bei beiden wurden Blutentnahmen durchgeführt und sie wurden jeweils wegen dieser Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Am 06.07.2019, gegen 01.50 Uhr, fuhr ein 17-Jähriger aus dem Landkreis München mit einem E-Scooter auf der Beethovenstraße. Er wurde kontrolliert.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 ‰. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der 17-Jährige wurde wegen einer Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Am 06.07.2019, gegen 04.05 Uhr, fuhr ein 20-jähriger Australier mit einem E-Scooter am Bavariaring. Er hatte Probleme, sich auf dem Fahrzeug zu halten, und er fuhr in auffälligen Schlangenlinien. Er wurde von Polizeibeamten kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,4 ‰. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der 20-Jährige wurde wegen einer Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Am 07.07.2019, gegen 04.45 Uhr, fiel Polizeibeamten ein 29-jähriger Hamburger auf, der mit einem E-Scooter auf der Auenstraße fuhr. Er wurde kontrolliert und ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,2 ‰. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen seiner Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

In den letzten Tagen stellte die Münchner Polizei täglich über 20 Fahrten mit E-Scootern fest, bei denen die Fahrer alkoholisiert waren. Wir weisen darauf hin, dass die Benutzung von E-Scootern unter dem Einfluss von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln gefährlich ist und dass alle verkehrsrechtlichen Bestimmungen für Kraftfahrzeuge in Bezug auf Alkohol und Drogen auch für E-Scooter gelten.

 

 

 

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