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05.07.2019, PP München


Pressebericht vom 05.07.2019

Inhalt:

964. Pkw übersieht beim Abbiegen Fahrrad; Fahrradfahrer stürzt und verletzt sich schwer; Pkw entfernt sich vom Unfallort - Freimann

965. Pkw stößt mit Fußgängerin zusammen und verletzt diese schwer - Neuhausen

966. Ladendieb bedroht Ladendetektiv mit Messern und Gabeln - Freimann

967. Mehrere alkoholisierte E-Scooter-Fahrer




964. Pkw übersieht beim Abbiegen Fahrrad; Fahrradfahrer stürzt und verletzt sich schwer; Pkw entfernt sich vom Unfallort - Freimann
Am Donnerstag, 04.07.2019, gegen 05:50 Uhr, fuhr ein 49-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Pedelec auf dem Radweg des Frankfurter Ring.

Zur gleichen Zeit fuhr eine 61-Jährige aus dem Landkreis Pfaffenhofen mit ihrem Toyota Pkw auf dem Frankfurter Ring. Dort wollte sie nach rechts in eine Grundstückszufahrt abbiegen. Dabei übersah sie den neben ihr fahrenden Pedelec-Fahrer. Er stürzte und verletzte sich dabei schwer.

Die Pkw-Fahrerin fuhr weiter in die dortige Tiefgarage. Ein unbeteiligter Zeuge des Geschehens verständigte die Polizei und den Rettungsdienst.

Der 49-Jährige musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.

Die 61-jährige Pkw-Fahrerin, die sich vom Unfallort entfernt hatte, ohne ihren gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligte nachzukommen, konnte von den Einsatzkräften ermittelt und vor Ort vernommen werden. Sie wurde wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort und einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Ob es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen kam, muss noch ermittelt werden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


965. Pkw stößt mit Fußgängerin zusammen und verletzt diese schwer - Neuhausen
Am Donnerstag, 04.07.2019, gegen 13:40 Uhr, fuhr ein 50-jähriger Münchner mit seinem Volvo Pkw auf der Arnulfstraße. Zur gleichen Zeit befand sich eine 19-jährige Münchnerin auf dem dortigen Gehweg. Sie wollte eine gerade in der Nähe an eine Haltestelle zufahrende Tram erreichen und betrat unvermittelt die Fahrbahn. Nach den ersten Ermittlungen überquerte sie die dortige Fußgängerampel bei Rotlicht.

Der Pkw-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und erfasste die Frau frontal mit seinem Pkw.
Die 19-Jährige wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.


966. Ladendieb bedroht Ladendetektiv mit Messern und Gabeln - Freimann
Am Donnerstag, 04.07.2019, gegen 19:00 Uhr, befand sich ein 25-jähriger Nigerianer in einem Verbrauchermarkt in der Maria-Probst-Straße. Ein dort beschäftigter Ladendetektiv konnte beobachten, wie der 25-Jährige verschiedene Waren (Nahrungsmittel und Tabak) im Wert von über 30 Euro aus den Regalen entnahm und in seinem Rucksack verstaute. Danach wollte er den Markt ohne zu bezahlen verlassen.

Der Ladendetektiv konnte dies verhindern und er brachte den 25-Jährigen in sein Büro, um ein Diebstahlsprotokoll aufzunehmen. Während der Aufnahme wollte sich der 25-Jährige mehrmals eine Zigarette anzünden. Dies wurde ihm verboten und er schleuderte die Hand des Ladendetektivs gegen eine Wand, wobei ein Armband beschädigt und eine Hand des Detektivs leicht verletzt wurde. Danach nahm der 25-Jährige zwei Brotzeitmesser und drei Gabeln aus seinem Rucksack und ging mit diesen in einer bedrohlichen Haltung auf den Ladendetektiv zu. Dabei rief er mehrmals das Wort „Fight“.

Der Ladendetektiv flüchtete aus dem Zimmer und verständigte die Polizei. Durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) wurde der 25-Jährige vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Er wurde wegen eines Diebstahls mit Waffen, einer Bedrohung, einer Körperverletzung und einer versuchten gefährlichen Körperverletzung angezeigt. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


967. Mehrere alkoholisierte E-Scooter-Fahrer
Von Donnerstag, 04.06. bis Freitag 05.06.2019, jeweils von 05:00 bis 05:00 Uhr, stellten Polizeibeamte in München 24 E-Scooter-Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fest.

In einem Fall fuhr ein alkoholisierter und unter Drogeneinfluss stehender 23-jähriger E-Scooter-Fahrer aus dem Landkreis Starnberg in der Löwengrube gegen ein Polizeifahrzeug und stürzte danach. Er stieg wieder auf und wollte sich unerkannt von der Unfallstelle entfernen, was durch eine Streife unterbunden wurde. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt und er wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. An dem Dienstfahrzeug entstand ein Schaden von über 4.000 Euro.

Seit Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung (eKFV) am 15.06.2019, wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München insgesamt 38 E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss und sechs Fahrer unter Drogeneinfluss festgestellt.

Da es sich bei den Elektrokleinstfahrzeugen, worunter neben den E-Scootern auch die sogenannten Segways fallen, um Kraftfahrzeuge handelt, gelten auch die Regeln bezüglich Alkohol und Drogen für Kraftfahrzeuge, insbesondere die 0,5 Promille-Grenze. Aber bereits ab 0,3 Promille kann eine Straftat vorliegen, sofern eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit gegeben ist. Ab. 1,1 Promille liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit vor.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass bereits ab 0,3 Promille das Unfallrisiko um den Faktor 2 steigt, bei 0,5 Promille ist diese viermal so hoch. Bei 1,1 Promille ist das Unfallrisiko ca. achtmal so hoch wie im nüchternen Zustand. Gerade durch die Instabilität der E-Scooter dürfte die Gefahr hier sogar noch höher liegen. Dies belegen auch der oben genannte Unfall, sowie zwei weitere Unfälle von E-Scooter-Fahrern, die ebenfalls unter Alkoholeinfluss standen.

Zudem stellt die Polizei immer wieder Fahrzeuge fest, die nicht der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung unterliegen, z.B. weil für diese keine Betriebserlaubnis vorliegt oder die Fahrzeuge schneller als 25 km/h fahren. Vereinzelt werden auch elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die schneller als 6 km/h fahren und keine Lenkstange haben, festgestellt.

In diesen Fällen greifen die Ausnahmen z.B. zu den Fahrererlaubnisregeln für Elektrokleinstfahrzeuge nicht. Ohne entsprechende Fahrerlaubnis liegt eine Straftat vor. In bislang neun Fällen wurden Strafanzeigen gefertigt.

Derartige Fahrzeuge sind meist auch unerlaubt ohne Zulassung und Pflichtversicherung im Straßenverkehr unterwegs. Die Verantwortlichen müssen hier mit Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen rechnen. In 25 Fällen wurden bislang Anzeigen gefertigt.

 

 

 

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