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04.07.2019, PP München


Pressebericht vom 04.07.2019

Inhalt:

958. Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen dem Krisendienst Psychiatrie für Oberbayern und den Polizeipräsidien München, Oberbayern Nord und Oberbayern Süd

959. Diebstahl eines Tablet-PC mittels DNA-Treffer geklärt - Hauptbahnhof

960. Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer stürzt und verletzt sich schwer - Altstadt

961. Motorrad-Fahrschüler fährt gegen einen Baum und wird schwer verletzt - Olympiapark

962. Polizei stoppt Kleinstmotorrad ohne Zulassung - Maxvorstadt
-Lichtbild

963. Terminhinweis (Wiederholung):
Schwerpunktaktion Motorradsicherheit im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“




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Gruppenbild der Kooperationspartner
Gruppenbild der Kooperationspartner
958. Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen dem Krisendienst Psychiatrie für Oberbayern und den Polizeipräsidien München, Oberbayern Nord und Oberbayern Süd
Das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG) regelt die Voraussetzungen und die Gestaltung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung psychisch kranker Menschen. Auch die Polizei ist in Einsatzsituationen immer wieder mit Menschen konfrontiert, die sich in psychiatrischen Ausnahmesituationen befinden. Das BayPsychKHG gibt vor, dass bei einer Gefährdung, vor Anordnung einer Einweisung, ein Krisendienst hinzugezogen werden soll.

Gemeinsam mit dem Krisendienst Psychiatrie für Oberbayern erarbeiteten die Polizeipräsidien München, Oberbayern Nord und Süd eine Vereinbarung, die die Hinzuziehung des Krisendienstes regelt. Ziel ist es, zu deeskalieren sowie rasch fachgerechte psychiatrische Hilfe zu vermitteln, dadurch Unterbringungen zu vermeiden und so eine zentrale Vorgabe des BayPsychKHG umzusetzen.

Am Donnerstag, 04.07.2019 unterzeichnete Polizeivizepräsident Norbert Radmacher für das Polizeipräsidium München die Vereinbarung mit dem Krisendienst Psychiatrie für Oberbayern. Außerdem unterzeichneten Leitende Polizeidirektorin Eva Schichl (Polizeipräsidium Oberbayern Süd), Polizeivizepräsident Roland Kerscher (Polizeipräsidium Oberbayern Nord) sowie Josef Mederer (Verwaltungsvorsitzender der Kliniken des Bezirks Oberbayern), Martin Spuckti (Vorstandsvorsitzender der Kliniken des Bezirks Oberbayern) und Karin Majewski (Paritätischer Wohlfahrtsverband, Bezirksverband Oberbayern). Durch die Kooperationsvereinbarung wird dem gemeinsamen Bestreben Ausdruck verliehen, Bürgerinnen und Bürger in psychischen Krisen fachliche Hilfestellung zukommen zu lassen.

Einsatzkräfte der Polizei können sich direkt an den Krisendienst Psychiatrie wenden, um dessen Expertise einzuholen beziehungsweise in Absprache mit der betroffenen Person eine erste qualifizierte Betreuung in die Wege zu leiten. Der Krisendienst kann jederzeit sowohl telefonisch, als auch zur Betreuung vor Ort hinzugezogen werden. So können zumindest ein Teil solcher Polizeieinsätze abgekürzt und Einweisungen in Einzelfällen ganz vermieden werden.


959. Diebstahl eines Tablet-PC mittels DNA-Treffer geklärt - Hauptbahnhof
Bereits am 21.10.2018 entwendete ein zunächst unbekannter Mann in einer Gaststätte am Hauptbahnhof einen Tablet-PC im Wert von ca. 700 Euro. Die Tat wurde auf Video aufgezeichnet und konnte ausgewertet werden. Trotz der guten Aufnahmen verliefen die Ermittlungen zur Feststellung des Verdächtigen zunächst ergebnislos.

Einige Tage später, am 25.10.2018, wurden in einem Verbrauchermarkt in Ingolstadt Lebensmittel durch einen zunächst unbekannten Mann entwendet. Als der Täter durch einen Mitarbeiter beim Diebstahl beobachtet und festgehalten wurde, wehrte er sich mit Schlägen und flüchtete.

Durch die zuständige Polizeidienststelle Ingolstadt konnte jedoch eine DNA-Spur gesichert werden.

Die Auswertung des humangenetischen Materials wurde in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt zur Überprüfung an die Interpol Datenbank in Den Haag / Niederlande versandt. Ein sogenannter Prüm-Treffer identifizierte einen 45-jährigen US-Amerikaner.

Durch einen Lichtbildvergleich stellte sich heraus, dass es sich bei dem Verdächtigen auch um den Täter des Diebstahls in der Münchner Gaststätte handelte.

Ein Aufenthaltsort des 45-Jährigen konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Ermittlungen laufen.


960. Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer stürzt und verletzt sich schwer - Altstadt
Am Mittwoch, 03.07.2019, gegen 05:40 Uhr, kam es am Maximiliansplatz zu einem Verkehrsunfall. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 40-jähriger Münchner mit einem kurz vorher angemieteten E-Scooter verbotswidrig den Gehweg auf dem Maximiliansplatz.

Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus kam er ohne Fremdeinwirkung offenbar aufgrund seiner Alkoholisierung zu Sturz. Eine unbeteiligte Zeugin fand den bewusstlosen 40-Jährigen auf dem Gehweg liegend und verständigte den Rettungsdienst.

Der 40-Jährige verletzte sich durch den Sturz schwer und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.



Der E-Scooter wurde leicht beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Am 15.06.2019 trat die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr und zur Änderung weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften in Kraft.
Unter folgendem Link können Hinweise zum Führen von Elektrokleinstfahrzeugen eingesehen werden:
https://www.polizei.bayern.de/muenchen/verkehr/recht/index.html/227504


961. Motorrad-Fahrschüler fährt gegen einen Baum und wird schwer verletzt - Olympiapark
Am Mittwoch, 03.07.2019, gegen 17:30 Uhr, kam es am Sapporobogen (Parkharfe am Olympiapark) zu einem Verkehrsunfall.

Zum Unfallzeitpunkt führte ein 39-jähriger Münchner in Anwesenheit seines Fahrlehrers auf dem Parkplatz am Olympiapark mit einem Motorrad Yamaha eine Anfahrübung durch. Als der Fahrschüler bei der Übung die freie Parkfläche befuhr, verlor er die Kontrolle über das Motorrad und beschleunigte es hierbei.

Der Fahrlehrer versuchte vergeblich über Funk Anweisungen zu geben, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass der Fahrschüler über die Parkfläche in einen Grünstreifen fuhr und dort mit einem Baum kollidierte.

Der 39-Jährige wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Motorrad wurde schwer beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.


962. Polizei stoppt Kleinstmotorrad ohne Zulassung - Maxvorstadt
Im Rahmen der Streifentätigkeit fielen am Donnerstag, 04.07.2019, gegen 00:25 Uhr, zwei Beamten der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) der Fahrer eines Kleinstmotorrades (Pocket-Bike) auf.

Der 29-Jährige fuhr die Augustenstraße stadtauswärts und trug keinen Helm. Das Fahrzeug hatte keine Zulassung zum Betrieb auf öffentlichem Verkehrsgrund.

Die weitere Untersuchung des Fahrzeugs ergab, dass keinerlei Beleuchtungseinrichtungen montiert waren. Zur exakten rechtlichen Einordnung des Motorrades ist ein technisches Gutachten erforderlich. Das Pocket Bike wurde zu diesem Zweck sichergestellt und abgeschleppt.

Der Fahrer konnte eine erforderliche Fahrerlaubnis nicht vorweisen. Er gab an, keine Fahrerlaubnis für Motorräder zu besitzen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief ohne Beanstandungen.

Der in München lebende Fahrer muss sich nun wegen diverser Verstöße nach dem Pflichtversicherungsgesetz, dem Kraftfahrsteuergesetz, der StVG und StVZO verantworten. Pocket Bikes können für den Betrieb auf öffentlichen Verkehrsgrund nicht zugelassen oder versichert werden.


963. Terminhinweis (Wiederholung): Schwerpunktaktion Motorradsicherheit im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“
Am Freitag, 05.07.2019, führt das Polizeipräsidium München durch die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung eine Schwerpunktaktion zum Thema Motorradsicherheit in Form einer Kontrollstelle am Schäftlarner Berg, auf der Staatsstraße 2071 im Abschnitt 180 Km 0,66, zwischen dem Kloster Schäftlarn und der Gemeinde Schäftlarn, durch.
Mit dieser Schwerpunktaktion Motorradsicherheit soll auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums des Innern durch die Bayerischen Polizeipräsidien konkret auf die in Bayern statistisch in den letzten Jahren stetig gestiegene Anzahl von Unfällen mit Motorradfahrern reagiert werden. Insbesondere die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten und verletzten Motorradfahrer ist im letzten Jahr stark angestiegen.

Für alle interessieren Medienvertreter besteht die Möglichkeit der Kontrollaktion im Zeitraum von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr beizuwohnen, Bild- und Tonaufnahmen zu fertigen sowie Interviews mit den vor Ort eingesetzten Polizeikräften durchzuführen.

 

 

 

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