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10.06.2019, PP München


Pressebericht vom 10.06.2019

Inhalt:

833. Mehrere staatsschutzrelevante Delikte – Stadtgebiet München

834. Badeunfall – Feldmoching

835. Festnahme nach Raub – Altstadt

836. Kleinkraftfahrer beim Ausparken schwer verletzt – Maxvorstadt

837. PKW kollidieren im Kreuzungsbereich – 4 Personen verletzt – Unterschleißheim

838. PKW erfasst Fußgängerin - Harlaching

839. Einbruch in Gaststätte - Schwabing

840. Zwei Wohnungseinbrüche im selben Anwesen - Pasing

841. Mann betritt Bordell mit Handgranate - Laim

842. Autokorso einer türkischen Hochzeitsgesellschaft löst Großkontrolle aus - Stadtgebiet




833. Mehrere staatsschutzrelevante Delikte – Stadtgebiet München
Fall 1:
Bereits am Donnerstag, 16.05.2019, wurde ein 37-jähriger Münchner am Hauptbahnhof einer Bahnsteigkontrolle durch einen MVV-Mitarbeiter unterzogen.
Da der 37-Jährige keinen Fahrschein vorweisen konnte, wurde eine Identitätsfeststellung durchgeführt. Während dessen beleidigte er den türkischen Mitarbeiter hinsichtlich
seiner Herkunft.

Fall 2:
Am Donnerstag, 30.05.2019, gegen 22:20 Uhr, saßen ein 18-jähriger Bulgare mit einem 16-jährigen rumänischen Freund an einem Hauseingang in der Baierbrunner Straße.
Ein 61-jähriger Münchner, welche in dem Anwesen wohnhaft ist, ging auf beide zu und fragte, was sie dort wollen. Danach trat er zunächst dem 18-Jährigen ans Gesäß und im Anschluss den 16-Jährigen gegen das Knie. Dann sagte er zu beiden: „Ich bring euch um und ihr werdet abgeschoben“. Die Tathandlungen wurden durch den 18-Jährigen per Handyvideo festgehalten. Auch gegenüber den verständigten Polizeibeamten wiederholte er seine Äußerungen. Er wurde wegen Körperverletzung sowie Bedrohung angezeigt.

Fall 3:
Am Dienstag, 04.06.2019, um 11:30 Uhr, verließ ein 34-jähriger Münchner das Bundeswehrgelände in Neubiberg. Dabei zeigte er an der Wache den „Hitlergruß“. Dies wurde durch einen Bundeswehroffizier beobachtet. Der 34-Jährige war vorher als Aushilfskraft einer Zeitarbeitsfirma auf dem Gelände tätig und war am selben Tag entlassen worden. Er wurde wegen §86a StGB angezeigt.

In allen drei Fällen ermittelt das Kommissariat 44 (Staatsschutz) bzw. die für Staatschutzdelikte zuständige Abteilung der Staatsanwaltschaft München I.


834. Badeunfall – Feldmoching
Am Freitag, 07.06.2019, gegen 18:00 Uhr, suchte ein 16-Jähriger aus dem Landkreis München Abkühlung im Feldmochinger See.

Hierbei unterschätze er das schnell abfallende Ufer und verlor den Halt zum Boden.

Sein 17-Jähriger Begleiter erkannte die Gefahrensituation sofort und zog seinen bereits unter Wasser befindlichen Freund zurück ans Ufer, der hierbei schon nicht mehr ansprechbar war.

Durch unverzüglich eingeleitete erste Hilfemaßnahmen des Freundes, kam der 16-Jährige wieder zu Bewusstsein. Der ungleich verständigte Rettungsdienst brachte den Jungen vorsorglich in ein örtliches Krankenhaus.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist es allein dem couragierten Verhalten des 17-Jährigen zu verdanken, dass der 16-Jährige den Badeunfall überlebte.

Die Münchener Polizei weist an dieser Stelle nochmal auf die Gefahren an Gewässern hin. Gerade mit Beginn der Badesaison lockt es zahlreiche Münchner an die nahegelegenen Badeseen.

Bedenken Sie, dass gerade künstlich angelegte Seen plötzlich steil abfallen und sie dann nicht mehr stehen können. Nichtschwimmer sollten sich ausschließlich im überschaubaren Uferbereich aufhalten und nicht alleine ins Wasser gehen. Halten Sie sich am besten in Uferabschnitten auf, welche von Rettungsschwimmern überwacht werden.
Beachten Sie die angebrachten Hinweise vor Ort, wie beispielsweise Badeverbote. Springen Sie niemals in Gewässer, deren Tiefe Sie nicht kennen.


835. Festnahme nach Raub – Altstadt
Am Samstag, 08.06.2019, gegen 08:53 Uhr, verließ ein 33-Jähriger Münchener eine Bar in der Sonnenstraße. Auf dem örtlichen Gehweg bot ihm ein unbekannter Mann den gemeinsamen Drogenkonsum an.
Nachdem der 33-Jährige kein Bargeld bei sich trug, um den Konsum finanziell zu begleichen, riss ihm der unbekannte Mann unvermittelt seine Kette vom Hals und flüchtete mit dem Schmuck.
Der Münchner verfolgte ihn und verständigte unterdessen die Polizei, die den Täter festnehmen und den Halsschmuck sicherstellen konnte.
Bei dem Täter handelt es sich um einen 29-Jährigen Mann aus dem Landkreis Dachau.
Er wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Haftanstalt überstellt.
Der diensthabende Richter erließ Haftbefehl gegen den Mann.
Der 33-Jährige wurde durch das Herunterreißen seiner Kette leicht am Hals verletzt, bedurfte aber keiner ärztlichen Behandlung. Gegen ihn wurde Anzeige wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln gestellt.


836. Kleinkraftfahrer beim Ausparken schwer verletzt – Maxvorstadt
Am 08.06.2019, Samstag, gegen 16:30 Uhr, parkte ein 66-Jähriger Münchner mit seinem PKW, Mercedes, aus einer Parklücke in der Elisenstraße aus und fuhr in den fließenden Verkehr ein.

Dabei übersah er den 46-Jährigen Leichtkraftfahrer aus dem Landkreis Erding, der mit seiner Piaggio zeitgleich die Elisenstraße befuhr.

Der 46-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, prallte mit dem PKW zusammen und stürzte.

Sozius auf dem Kraftrad war die 26-Jährige Ehefrau des Erdingers.
Beide verletzten sich durch den Sturz leicht und kamen zur Behandlung in örtliche Krankenhäuser.

Der PKW-Fahrer blieb unverletzt.

Der Gesamtschaden der Kraftfahrzeuge wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.


837. PKW kollidieren im Kreuzungsbereich-vier Personen verletzt – Unterschleißheim
Am Sonntag, 09.06.2019, gegen 04:20 Uhr, befuhr ein 27 Jähriger aus dem Landkreis
Freising mit seinem PKW, Audi, die Bundesstraße 13 in Richtung Lohhof. Die Kreuzung
zur Staatsstraße 2053 wollte er geradeaus überqueren.

Mit ihm im Fahrzeug befand sich sein 39-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus dem Landkreis
Freising.

Zur selben Zeit befuhr ein 50 Jähriger aus dem Münchener Landkreis mit seinem PKW,
Skoda, die B13 in entgegengesetzter Richtung. Dieser wollte an der Kreuzung zur
Staatsstraße nach links abbiegen.

Einer der beteiligten PKW-Führer missachtete das Rotlicht der Kreuzungsampel,
wodurch eine Kollision beider Fahrzeuge nicht mehr verhindert werden konnte.

Der 27 Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt und wurde vor Ort durch Kräfte des
Rettungsdienstes behandelt.

Der 39 jährige Beifahrer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungsfahrzeug zur
stationären Behandlung in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Der 50 jährige Skodafahrer sowie sein Beifahrer, ein 53 jähriger Mann, auch aus dem
Münchner Landkreis, wurden ebenfalls schwer verletzt.

Der 50 Jährige wurde mit dem Rettungsdienst, der 53 Jährige mit dem
Rettungshubschrauber, zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser gebracht.

Beide PKW wurden massiv beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren
Tausend Euro

Im Rahmen der Verkehrsnahunfallaufnahme wurde bei dem 27 jährigen Audifahrer eine
deutliche Alkoholisierung festgestellt. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme
durchgeführt, sowie der Führerschein beschlagnahmt.

Während der Unfallaufnahme musste der gesamte Kreuzungsbereich für die Dauer von
über einer Stunde gesperrt werden.
Aufgrund der morgendlichen Stunden kam es jedoch zu keinen nennenswerten
Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zur Schaltung
der Lichtzeichenanlage machen können, werden gebeten, sich mit dem
Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel: 089/6216-3322, in
Verbindung zu setzen.


838. PKW erfasst Fußgängerin - Harlaching
Am Sonntag, 09.06.2019, gegen 12:00 Uhr, befuhr ein 87 jähriger Münchner mit seinem PKW, Mazda, die Grünwalder Straße stadtauswärts. An der Kreuzung zum Tiroler Platz wollte er wenden.

Eine 79 jährige Fußgängerin befand sich zu der Zeit an selber Örtlichkeit, auf der Mittelinsel der Grünwalder Straße und wartete an dort integrierter Fußgängerfurt bei für sie geltender roter Ampel. Als die Ampel auf grün wechselte überquerte die Fußgängerin die Grünwalder Straße.

Der 87 Jährige hatte währenddessen seinen Wendevorgang abgeschlossen und fuhr nun stadteinwärts. Hierbei übersah er die soeben auf die Fahrbahn tretende Fußgängerin und erfasste diese mit der linken Fahrzeugfront, wodurch die Frau zu Boden geschleudert wurde.

Der unverzüglich verständigte Rettungsdienst brachte die 79 Jährige zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.

Der PKW-Fahrer blieb unverletzt. Auch an seinem PKW entstand kein Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme kam es zu keinerlei Verkehrsbeeinträchtigungen.


839. Einbruch in Gaststätte - Schwabing
Am Sonntag, 09.06.2019, zwischen 0:10 Uhr und 06:45 Uhr wurde in eine Gaststätte in der Elisabethstraße eingebrochen.

Der Geschäftsinhaber, ein 69 jähriger Münchner, stellte beim Aufsperren seines Restaurants erhebliche Sachbeschädigungen fest und verständigte umgehend die Polizei.

Durch eine umfassende Spurensicherung am Tatort kann davon ausgegangen werden, dass ein unbekannter Täter zunächst die Eingangstür beschädigte und sich letztlich durch ein rückwärtiges Fenster Zutritt zum Innenraum der Lokalität verschaffte.

Im Innenraum selber zerstörte er eine Trockenbauwand zum Geschäftsbüro und beschädigte den dort befindlichen Tresor.

Der unbekannte Täter flüchtete ohne Beute, richtete jedoch einen Sachschaden von mehreren Tausend Euro an.

Da das Objekt videoüberwacht ist, kann der unbekannte Täter wie folgt beschrieben werden:
Männlich, Kapuzenpullover, schlanke Statur.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Elisabethstraße und deren Umgebung Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise zu der Person sowie zum Tathergang geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


840. Zwei Wohnungseinbrüche im selben Anwesen - Pasing
Am Sonntag, 09.06.2019, zwischen 16:30 Uhr und 23:45 Uhr verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter nacheinander Zutritt zu zwei Wohnungen in der Scapinellistraße.
Beide Male war die Wohnungstür lediglich ins Schloss gezogen, so dass sich der unbekannte Täter Zutritt durch den Haupteingang verschaffen konnte.

Im ersten Fall entwendete der unbekannte Täter mehrere Tausend Euro Bargeld, im zweiten Fall mehrere Hundert Euro Bargeld.

Während der Spurensicherung ergaben sich keinerlei Hinweise auf den unbekannten Täter.

Zeugenaufruf:

Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Scapinellistraße, Umgebung Varnhagenstraße, sowie Haberlandstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


841. Mann betritt Bordell mit Handgranate - Laim
Am Montag, 10.06.2019, gegen 02:00 Uhr befand sich ein 60 jähriger Münchner als Gast in einem Etablissement in der Landsberger Straße. Dort kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem 33 jährigen Angestellten, in deren Verlauf sich der 60 jährige Gast immer wieder beschwerte.

Er verließ letztlich die Lokalität, kündigte aber an wiederzukommen.

Als er wenig später wieder zurück kehrte zog er aus seiner Tasche augenscheinlich eine Handgranate und wollte deren Sicherungsstift ziehen.

Der Angestellte wollte dies verhindern und stieß den Mann aus dem Lokal, wo er ihn zu Boden riss. Vor dem Gebäude entstand ein Gerangel, in dessen Verlauf die mutmaßliche Granate ebenfalls zu Boden fiel.

Neben der verständigten Polizei wurden Spezialkräfte und ein Sprengstoffhund zum Ereignisort beordert.

Die Spezialkräfte konnten feststellen, dass es sich tatsächlich um eine Handgranate russischer Herkunft handelte, die jedoch komplett leer war. Zünder und Sprengstoff waren entfernt.

Der 60 Jährige erlitt durch die körperliche Auseinandersetzung mit dem Angestellten eine Verletzung am Sprunggelenk.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft hat er sich wegen des Verdachts der Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens zu verantworten.

Er wurde nach Abschluss aller polizeilichen Anschlussmaßnahmen aufgrund seiner Verletzung stationär im Krankenhaus belassen.

Der 33 jährige Angestellte des Bordells blieb unverletzt.


842. Autokorso einer türkischen Hochzeitsgesellschaft löst Großkontrolle aus - Stadtgebiet
Am Sonntag, 09.06.2019, gegen 16:30 Uhr fiel ein Autokorso im Zusammenhang mit einer türkischen Hochzeitsfeier immer wieder durch Hupen, quietschende Reifen und aufheulende Motoren auf.

Der Korso wurde daher von mehreren Einsatzfahrzeugen in Richtung Innenstadt begleitet.

Gegen 16:42 Uhr wurde im Petueltunnel durch ein entsprechendes Manöver der Rauchmelder ausgelöst. Gegen 16:45 Uhr sperrte der Korso die gesamt Zufahrt zum Platz an der Oper.

Nachdem sich der Korso dort aufgestellt hatte wurden alle Teilnehmer durch die begleitenden Polizeibeamten eingehend belehrt und darüber informiert, dass die Personalien aller Fahrer festgestellt werden.

Eine Fortsetzung des Korsos wurde unterbunden.

Während der polizeilichen Belehrung verhielt sich die gesamte Gruppe äußerst ruhig und kooperativ.
Die Abfahrt der insgesamt 34 Fahrzeuge wurde bis zur Autobahn überwacht. Es kam zu keinerlei weiteren Störungen.

Für die Kontrolle an sich wurde ein größeres Aufgebot an Streifen hinzugezogen.

Passanten und Anwohnern, die sich über den verursachten Lärm und die Verkehrsbehinderung echauffierten, konnten durch die Einsatzkräfte beruhigt werden.

 

 

 

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