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23.05.2019, PP München


Pressebericht vom 23.05.2019

Inhalt:


741. Gefahrenbremsung eines Busses mit zwei leicht verletzten Fahrgästen - Haidhausen

742. Räuberische Erpressung vorgetäuscht – Ludwigsvorstadt
-siehe Pressebericht vom 20.05.2019, Ziff. 721

743. Raub einer Handtasche – Lehel

744. Mann zeigt sogenannten Hitler-Gruß; Festnahme – Altstadt
-siehe Pressebericht vom 10.05.2019, Ziff. 659

745. Tödlicher Verkehrsunfall – Isarvorstadt
-siehe 1. Nachtrag vom 20.05.2019, Ziff. 726
-Verkehrsaufklärungsaktion




741. Gefahrenbremsung eines Busses mit zwei leicht verletzten Fahrgästen - Haidhausen
Am Mittwoch, 22.05.2019, gegen 18:25 Uhr, ging eine bislang unbekannte weibliche Person zu Fuß auf der Orleansstraße in nordöstlicher Richtung. Sie nutzte hier nicht den Gehweg, sondern lief auf dem rechten Fahrbahnrand. Auf Höhe der Orleansstraße 57 bog die Fußgängerin plötzlich nach links in Richtung Fahrbahnmitte ab, ohne auf den dortigen Verkehr zu achten.

Durch dieses plötzliche Queren der Fahrbahn musste ein 55-jähriger Münchner, der mit seinem Pkw Mercedes die Orleansstraße in nordöstlicher Richtung befuhr, eine Gefahrenbremsung durchführen, um einen Zusammenstoß mit der Fußgängerin zu vermeiden.

Hinter dem Pkw des 55-Jährigen fuhr ein 40-jähriger Münchner mit seinem MVG-Bus der Linie 54 in Richtung Münchner Freiheit und musste ebenfalls stark abbremsen, um ein Auffahren auf den Pkw Mercedes zu verhindern. Hierbei kamen zwei Fahrgäste (eine 38-Jährige sowie ein 54-Jähriger) zu Sturz und verletzten sich leicht. Sie wurden durch den Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Die querende Fußgängerin entfernte sich anschließend von der Unfallstelle und wurde durch bislang nicht bekannte Zeugen verfolgt. Die Fußgängerin konnte jedoch nicht ermittelt werden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur unbekannten Fußgängerin, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


742. Räuberische Erpressung vorgetäuscht – Ludwigsvorstadt
Wie bereits berichtet, wurde ein 20-jähriger Münchner an seiner Arbeitsstelle in einem Bekleidungsgeschäft in der Schwanthalerstraße überfallen. Die beiden mutmaßlichen Täter sollen ihn zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben. Auch den Inhalt des Firmentresors habe er den Tätern übergeben. Beide unbekannten Männer flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.


Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch das Fachkommissariat 21 (Raubdelikte) ergaben sich erhebliche Widersprüche in der Vernehmung des 20-Jährigen. Er wurde mit den Widersprüchen zum Tatablauf konfrontiert und gab daraufhin zu, dass er den Raubüberfall erfunden hätte und er selbst das Geld entwendet habe.

Der 20-Jährige muss sich nun wegen des Vortäuschens einer Straftat sowie der Veruntreuung von Geschäftsgeldern verantworten. Die Ermittlungen zum Verbleib des Bargeldes dauern noch an.


743. Raub einer Handtasche – Lehel
Am Samstag, 18.05.2019, gegen 23:30 Uhr, hielten sich ein 14-jähriger Schüler und eine 15-jährige Schülerin (beide aus München) zusammen mit weiteren Jugendlichen in unmittelbarer Nähe der sogenannten Surfer-Welle am Eisbach auf. Der 14-Jährige trug die Handtasche (mit geringwertigem Inhalt) seiner 15-jährigen Begleiterin.

Völlig unvermittelt wurde der 14-Jährige von einer Gruppe mit drei Jugendlichen angepöbelt, bzw. angerempelt, Damit einhergehend wurde dem Schüler die Handtasche entrissen. Die drei Jugendlichen flüchteten anschließend in Richtung eines nahegelegenen Clubs.

Der 14-Jährige nahm kurz danach die Verfolgung auf, verlor die Täter jedoch aus den Augen. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen verliefen negativ.

Die Schüler wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Drei männliche Personen, ca. 16-17 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß, dunkelhäutig, sprachen Deutsch ohne Akzent, einer war mit einem blauen Nike-Pullover bekleidet und ein weiterer trug ein schwarzes Käppi.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


744. Mann zeigt sogenannten Hitler-Gruß; Festnahme – Altstadt
Wie bereits berichtet, überquerte am Mittwoch, 08.05.2019, gegen 16:00 Uhr, ein bislang unbekannter Mann den St.-Jakobs-Platz. Dabei zeigte er mehrmals den sogenannten Hitlergruß und suchte den Blickkontakt zu den Sicherheitsdienstmitarbeitern der Israelitischen Kultusgemeinde. Anschließend ging er in das dortige Museum, verließ es kurz darauf jedoch wieder und entfernte sich in Richtung Corneliusstraße / Gärtnerplatz. Eine Fahndung durch die verständigte Polizei verlief erfolglos.

Am Mittwoch, 22.05.2019, gegen 15:30 Uhr, wurde der Tatverdächtige am St.-Jakobs-Platz durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) wiedererkannt und konnte festgenommen werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 43-jährigen Münchner. Er wurde angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


745. Tödlicher Verkehrsunfall – Isarvorstadt
Wie bereits berichtet, fuhr am Montag, 20.05.2019, um 13:25 Uhr, ein 11-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf der Corneliusstraße stadteinwärts. Dabei benutzte er den dafür vorgesehenen und markierten Fahrradweg. Zur selben Zeit fuhr ein 61-Jähriger aus dem Landkreis München mit einem Lkw auf der Corneliusstraße in dieselbe Richtung.
An der Kreuzung zur Erhardtstraße wollte der 11-Jährige diese überqueren. Der 61-Jährige wollte nach rechts in die Erhardtstraße abbiegen. Nach jetzigem Ermittlungsstand übersah er dabei den 11-jährigen Fahrradfahrer. Dabei kam es zum Zusammenstoß, wodurch der 11-Jährige schwer verletzt wurde. Anschließend wurde er vom Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht, wo er kurz danach seinen Verletzungen erlag.

Aufgrund des tödlichen Verkehrsunfalls führt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und aufklärung in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion 14 (Westend) am Freitag, 24.05.2019, in der Zeit zwischen 13:00 und 15:00 Uhr, an der Unfallstelle (Kreuzungsbereich Corneliusbrücke / Erhardtstraße) eine Verkehrsaufklärungsaktion durch.

Am Informationsfahrzeug wird Folgendes angeboten:
• Informationsblätter zum Thema „Kinder im Straßenverkehr“ und „Toter Winkel“ zum aktuellen Verkehrsunfall
• Verkehrsaufklärungsgespräche zur Verhütung ähnlicher Verkehrsunfälle

 

 

 

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