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21.05.2019, PP München


Pressebericht vom 21.05.2019

Inhalt:


727. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Obergiesing

728. Pkw kollidiert mit Pedelec-Fahrer; dieser wird schwer verletzt - Lohhof

729. Brand in einem Hotelzimmer - Ludwigsvorstadt

730. Fremdenfeindliche Parolen - Pasing

731. 16. und 17. Drogentoter

732. Einbruch in ein Geschäft - Altstadt

733. Mehrere Festnahmen bei einer Musikveranstaltung – Haidhausen

734. Bedrohungslagen an Schulen – Unterschleißheim und Mittersendling

735. Terminhinweis:
Polizei lädt ins Theater ein!




727. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Obergiesing
Am Mittwoch, 15.05.2019, gegen 09:45 Uhr, wurde aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses durch Beamte des Kommissariats 83 (Rauschgiftdelikte) die Wohnung einer 51-jährigen Münchnerin durchsucht. Hierbei konnten diverse Rauschmittel in nicht geringer Menge aufgefunden und beschlagnahmt werden. Zusätzlich wurden ein Schreckschussrevolver, ein Baseballschläger sowie ein Pfefferspray sichergestellt. Die aufgefundenen Waffen benötige die 51-Jährige laut eigenen Angaben für ihre Verteidigung.

Es konnte ein 48-jähriger Münchner ermittelt werden, dem die aufgefundenen Betäubungsmittel gehören sollten. Der 48-Jährige konnte kurze Zeit später vorläufig festgenommen werden.

Die 51-Jährige sowie der 48-Jährige wurden wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln angezeigt und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der zuständige Haftrichter erließ Haftbefehle.


728. Pkw kollidiert mit Pedelec-Fahrer; dieser wird schwer verletzt - Lohhof
Am Montag, 20.05.2019, gegen 15:45 Uhr, fuhr eine 69-Jährige aus dem Landkreis München mit ihrem Pkw VW auf der Mallertshofener Straße in südöstlicher Fahrtrichtung. Zur gleichen Zeit fuhr ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Freising mit seinem Pedelec auf der Kreuzstraße (Staatsstraße 2053) in nordöstlicher Richtung.

Auf Höhe der Einmündung zur Staatsstraße 2053 wollte die 69-Jährige nach rechts in diese abbiegen und übersah hierbei den von rechts kommenden 42-jährigen Pedelec-Fahrer. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der 42-Jährige zu Sturz kam.

Der 42-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Pkw sowie das Pedelec wurden leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 3.500 Euro.


729. Brand in einem Hotelzimmer - Ludwigsvorstadt
Am Montag, 20.05.2019, gegen 11:30 Uhr, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem Hotelzimmer in der Schwanthalerstraße. Das Personal des Hotels wurde über die Brandmeldeanlage über das Feuer alarmiert.

Bei einer Nachschau in dem leeren Zimmer durch das Personal erlitt ein Angestellter eine leichte Rauchgasvergiftung. Er wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die verständigte Feuerwehr konnte den Brand im Bereich des Hotelbettes löschen. Im Zimmer entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.

Weitere Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


730. Fremdenfeindliche Parolen - Pasing
Am Samstag, 18.05.2019, gegen 17:40 Uhr, schrie ein 51-jähriger Münchner an einer Bushaltestelle in der Landsberger Straße auf Höhe des Pasinger Bahnhofs fremdenfeindliche Parolen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei.

Auf Grund seines aggressiven Verhaltens und seiner erheblichen Alkoholisierung wurde er durch die Polizei in Gewahrsam genommen.

Gegen den 51-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalfachdezernat 4 übernommen.


731. 16. und 17. Drogentoter
Fall 1:
Am Donnerstag, 16.05.2019, teile ein Münchner Krankenhaus der Polizei mit, dass eine 34-jährige Patientin, welche im Krankenhaus aufgrund einer Drogenintoxikation behandelt wurde, nun im Krankenhaus verstorben sei.

Bei der Verstorbenen handelt es sich um die 16. Drogentote im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2019.

Fall 2:
Am Freitag, 17.05.2019 kam ein 20-Jähriger in der Bayerstraße infolge einer Drogenintoxikation zu Tode.

Durch die Kriminalpolizei konnte ein Fremdeinwirken ausgeschlossen werden. Der Leichnam wurde ins Institut für Rechtsmedizin verbracht.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 17. Drogentoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2019.

Vergleichszahl 2018: 10 Personen.


732. Einbruch in ein Geschäft - Altstadt
Im Zeitraum von Freitag, 17.05.2019, 19:30 Uhr, bis Samstag, 18.05.2019, gegen 16:30 Uhr, verschafften sich Unbekannte Zutritt in die Geschäftsräume einer Firma, indem sie gewaltsam eine Tür öffneten.

Im Inneren wurden die Räume durchsucht und ein Loch in einen Tresor geflext. Sie entnahmen das darin befindliche Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro und flüchteten im Anschluss unerkannt.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Westenriederstraße, Marienstraße und Sparkassenstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


733. Mehrere Festnahmen bei einer Musikveranstaltung - Haidhausen
Bei einer Musikveranstaltung von Samstag, 18.05.2019, auf Sonntag, 19.05.2019, in Haidhausen wurden 15 Besucher von der Polizei wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.


Die polizeilichen Einsatzkräfte wurden hierbei zum Teil durch die Besucher bei den vor Ort getroffenen Maßnahmen behindert und angepöbelt.

Insgesamt wurden 15 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.


734. Bedrohungslagen an Schulen – Unterschleißheim und Mittersendling
Am Dienstag, 21.05.2019, gegen 06:45 Uhr, wurde die Polizei informiert, dass ein bislang Unbekannter einer Angestellten eines Schulzentrums in der Birkenstraße (Lohhof/Unterschleißheim) gegenüber geäußert hätte, dass er dort einen gefährlichen Gegenstand abgelegt habe. Daraufhin wurde sofort ein Einsatz begonnen, um eine mögliche Bedrohung abzuklären. Das Schulgelände wurde gegen 07:00 Uhr abgesperrt.
Schüler befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in den dortigen Einrichtungen. Das Gelände wurde abgesucht. Diese Maßnahmen wurden gegen 10:00 Uhr beendet. Ein gefährlicher Gegenstand wurde nicht gefunden. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Unbekannten laufen.

Die eintreffenden Schüler wurden in anderen Gebäuden untergebracht und zum Teil wieder nach Hause geschickt. Ein Teil der Einrichtungen bleibt aufgrund von Entscheidungen der betroffenen Schulleitungen heute geschlossen.

An dem Einsatz waren über 80 Polizeibeamte beteiligt.

Gegen 07:20 Uhr wurde die Polizei informiert, dass an einer Schule in der Wackersbergerstraße (Mittersendling) eine E-Mail mit einem unspezifischen Inhalt einging, der eine mögliche Bedrohungslage ausdrückte. Sofort fuhren Einsatzkräfte der Münchner Polizei zu der Örtlichkeit und sperrten das Gelände, inklusive einer benachbarten Schule ab. Schüler befanden sich noch nicht in den Schulen. Ein Teil der eintreffenden Schüler wurden wieder nach Hause geschickt. Die anderen Schüler wurden von Lehrkräften in einem benachbarten Gebäude betreut.

Sofortige Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zu einem 30-jährigen Münchner, der die E-Mail abgeschickt hatte. Er wird momentan vernommen. Eine konkrete Bedrohung für die Schulen bestand nicht. Auch besteht keine Verbindung zum Sachverhalt Birkenstraße (siehe oben). Daraufhin konnte der Einsatz an den Schulen gegen 10:00 Uhr beendet werden. Nach einer eigenständigen Entscheidung der Schulen bleiben diese heute geschlossen. An dem Einsatz waren über 40 Polizeibeamte beteiligt.


735. Terminhinweis: Polizei lädt ins Theater ein!
Im Auftrag der Münchner Polizei und des Münchner Sicherheitsforums e.V. werden in dem Theaterstück „Grüß Gott, zum Glück sind Sie da!“ die perfiden Methoden der Trickbetrüger, die zurzeit leider auch in München ihr Unwesen treiben, nachgespielt.

Dazu wurde das mit dem renommierten „European Crime Prevention Award“ der Europäischen Union ausgezeichnete „ReplayTheater“ von den Veranstaltern engagiert.

Die erfahrenen Theaterpädagogen stellen mit ihren Schauspielkollegen die perfiden Methoden der Betrüger überzeugend realistisch dar. Wer es nicht beim Zuschauen belassen will, kann selbst mitspielen und „am eigenen Leib“ erfahren, wie hinterhältig die skrupellosen Kriminellen vorgehen. Denn nur wer die Schlichen und Tricks der Täter kennt, kann sich wirkungsvoll schützen. Jeder kann Opfer dieser professionellen Betrüger werden! Gezeigt werden unter anderem die Maschen „Falscher Polizeibeamter“, der „Enkeltrick“ und der „Falsche Handwerkertrick“ mit all ihren Facetten.

Bei kostenlosen Kaffee und Kuchen haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich über geeignete Präventionsmöglichkeiten bei der Münchner Polizei zu informieren und mit den Schauspielern in den Dialog zu treten.

Dank der finanziellen Unterstützung des Münchner Sicherheitsforums sind alle Veranstaltungen kostenfrei. Wir bedanken uns des Weiteren bei der Gemeinde St. Ignatius für die tatkräftige Unterstützung.

Jeder ist herzlich eingeladen. Wer teilnehmen will, muss sich bitte rechtzeitig beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-3699 anmelden. Beachten Sie, dass zu jeder Veranstaltung nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung steht.

Veranstaltungstermin:
Donnerstag, 23.05.2019, Beginn 14:00 Uhr (Einlass bereits ab 13:30 Uhr)
Pfarrsaal Heilig-Kreuz Giesing, Gietlstraße 19, 81541 München

 

 

 

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