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18.04.2019, PP München


Pressebericht vom 18.04.2019

Inhalt:

541. Vorläufige Festnahme nach Geldbeutelfund – Oberschleißheim

542. Vier Brandfälle – Gern, Freimann, Maxvorstadt, Haidhausen

543. Polizei geht verstärkt gegen Autoposer vor

544. Handtaschendiebstahl – Ludwigsvorstadt

545. Handtaschenraub – Schwabing

546. Aufmerksamer Zeuge meldet Einbruchsversuch – Schwabing-West

547. Einbruch in Verkaufsstand – Schwabing-West

548. Einbruch in Fruchthalle – Haidhausen

549. Pkw-Fahrerin übersieht Motorradfahrer – Pasing




541. Vorläufige Festnahme nach Geldbeutelfund – Oberschleißheim
Am frühen Morgen des Mittwoch, 17.04.2019, kam eine ehrliche Finderin zur Polizeiinspektion 48 (Oberschleißheim), um eine soeben gefundene Geldbörse auf der Wache abzugeben.

Bei der Durchsicht der Geldbörse fand der diensthabende Wachbeamte, neben Ausweisdokumenten, auch einen geringe Menge Marihuana. Während der Ausfertigung der Fundanzeige sah ein weiterer Beamter, der gerade von seiner Streifenfahrt zurückkam, das Foto auf dem Ausweis und erkannte die Person sofort. Er hatte den Mann gerade in unmittelbarer Nähe vor der Polizeidienststelle mit einer zweiten Person gesehen, die beide augenscheinlich etwas auf dem Gehweg suchten.

Die Personen wurden umgehend aufgesucht und kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass nicht nur der Verlierer der Geldbörse mit Marihuana in Verbindung zu bringen war, auch bei seinem Begleiter wurde Marihuana in der Jackentasche aufgefunden. Beide Personen wurden daher zur Wache gefahren. Sie wurden nach der Vernehmung und der erkennungsdienstlichen Behandlung von dort aus wieder entlassen.

Der Verlierer der Geldbörse ist ein 20-jähriger Syrer aus dem Landkreis München. Sein Begleiter ist ein 23-jähriger Syrer aus dem Landkreis München.

Der Eigentümer bekam seine Geldbörse ohne Betäubungsmittel wieder ausgehändigt.


542. Vier Brandfälle – Gern, Freimann, Maxvorstadt, Haidhausen
Brand in Gern:
Am Mittwoch, 17.04.2019, gegen 09:30 Uhr, bemerkten zwei Bauarbeiter (40 und 39 Jahre alt) eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Merzbacherstraße. Daraufhin klingelten die Bauarbeiter an der Wohnungstür. Als der über 90-jährige Mieter öffnete, gingen sie in die Küche und löschten dort einen Brand, welcher sich zwischen einer frei stehenden Kühl- und Gefrierkombination und der Wand vom Boden her ausbreitet. Die eintreffende Feuerwehr führte nur noch Nachlöscharbeiten durch.
Durch den Brand entstand in der Küche und der Wohnung, insbesondere durch Ruß und Rauch ein Schaden von ca. 20.000 Euro.
Die beiden Bauarbeiter blieben unverletzt. Die Ehefrau des Mieters wurde mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung stationär in ein Krankenhaus gebracht.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird als Brandursache ein technischer Defekt in der elektrischen Leitung des Kühlgerätes angenommen.


Brand in Freimann:
Am Mittwoch, 17.04.2019, gegen 05:45 Uhr, lud ein 44-jähriger Rikschafahrer über Nacht seinen Fahrradakku in der Küche seiner Wohnung im Carl-Orff-Bogen. In den frühen Morgenstunden hörte er einen lauten Knall aus der Küche. Er bemerkte eine Rauchentwicklung aus dem Ladegerät und wollte diese mit Wasser löschen. Es knallte erneut und der Akku fing zu brennen an. Weitere Löschversuche blieben erfolglos. Die Flammen griffen nun auch auf die Kücheneinrichtung über.
Die gerufene Feuerwehr konnte letztlich den Küchenbrand löschen. Es entstand in der Küche ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Weitere Räume der Wohnung sowie die Fassade im Bereich des Küchenfensters und große Teile des Treppenhauses wurden massiv beschädigt.
Drei Hausbewohner wurden von der Feuerwehr über die Drehleiter geborgen und und erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Bei zwei von ihnen war ein vorsorglicher Transport in ein Krankenhaus erforderlich. Der dritte wurde vor Ort ambulant behandelt.
Andere Hinweise zur Brandursache, als der Verdacht des technischen Defekts dahingehend, dass der Brand im Bereich der Ladeeinrichtung entstand, ergaben sich nicht.

Brand in Maxvorstadt:
Am Mittwoch, 17.04.2019, gegen 03:30 Uhr, wurden die Anwohner eines Anwesens in der Amalienstraße durch einen ausgelösten Brandmelder geweckt und verständigten unverzüglich die Feuerwehr. Diese konnte dann im Objekt einen Dehnfugenbrand ausmachen, welcher aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen war.
Für die Löscharbeiten mussten zwei Wohnungen geöffnet und die Hauswand an mehreren Stellen durchbrochen werden.
Es entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.

Brand in Haidhausen:
Am Donnerstag, 18.04.2019 kam es kurz vor 02:00 Uhr nachts, zu einem Brand in einer Wohnung im Rückgebäude am Orleansplatz. Im Wohnzimmer eines 74-jährigen Rentners war das Sofa in Brand geraten. Der Mieter bemerkte den Brand selbst und verständigte die Feuerwehr. Er konnte sich ins Freie retten, wurde jedoch mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Bis zum Eintreffen der verständigten Feuerwehr hatten die Flammen bereits weitere Teile der Einrichtung erfasst und in Brand gesetzt, wodurch das Wohnzimmer fast vollständig ausbrannte.
Die anderen Wohnräume sowie das Treppenhaus wurden durch Ruß und Rauch erheblich beschädigt. In den unter der Brandwohnung liegenden Wohnungen kam es zu einem Löschwasserschaden. Der Gesamtschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

Bei allen vier Bränden hat das Kommissariat 13 die Ermittlungen aufgenommen.


543. Polizei geht verstärkt gegen Autoposer vor
Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger, ein warmes Osterwochenende steht bevor. Dies lockt insbesondere die Münchner Tuningszene wieder vermehrt auf die Straßen.

Insbesondere im Innenstadtbereich, wo aufgrund der Bebauung die Akustik der hochmotorisierten Fahrzeuge ihre volle Entfaltung erhält, halten sich bei schönen Witterungen vermehrt Autoposer und Profilierungsfahrer auf. Dies sorgt jedoch nicht nur für eine enorme Lärmbelästigung, sondern auch für eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, sobald derartige Fahrer ihren Fuß auf das Gaspedal setzen und die Fahrbahn als Rennstrecke nutzen, um ihren Motor in voller Lautstärke aufheulen lassen zu können.

Um das Unfallrisiko durch solche Profilierungsfahrten zu senken, führt die Verkehrspolizei München ganzjährig durch uniformierte aber auch durch zivile Streifen mobile und stationäre Kontrollen, u.a. mittels spezieller Geschwindigkeitsmesstechnik, durch. Insbesondere im Hinblick auf das lange Osterwochenende, welches die Tuning-Szene beispielsweise durch Aktionen wie den sogenannten „Car-Friday“, auf die Straßen lockt, darf mit einem verstärkten Kontrollansatz seitens der Münchner Polizei gerechnet werden.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt. Zudem stellen auch technische Änderungen am Fahrzeug, welche zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen, eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit dar.

Die Münchner Polizei wünscht eine sichere Fahrt und Frohe Ostern!


544. Handtaschendiebstahl – Ludwigsvorstadt
Am Mittwoch, 17.04.2019, gegen 17:15 Uhr, befand sich ein 79-jähriger Münchner beim Spazierengehen auf der Theresienwiese, um sich den dortigen Aufbau des Frühlingsfestes anzuschauen.

Unvermittelt näherte sich ihm ein unbekannter Mann von hinten und entriss ihm die Handtasche, die er in der linken Hand mit sich führte. Der unbekannte Mann flüchtete zu Fuß in Richtung der Schwanthalerstraße.

Der 79-Jährige wurde nicht verletzt.
In der Herrenhandtasche befanden sich mehrere Hundert Euro Bargeld sowie persönlich Ausweisdokumente.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30-35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Figur, südländischer Typ, kurze, dunkle Haare; bekleidet mit einem wein-/dunkelroten Pullover (evtl. Stehkragen), vermutlich dunkle Jacke

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


545. Handtaschenraub – Schwabing
Am Mittwoch, 17.04.2019, gegen 19:30 Uhr, befand sich eine 69-jährige Münchnerin auf dem Nachhauseweg, als ihr ein unbekannter Mann entgegen kam und beim Vorbeilaufen ihre in der linken Hand getragene Tasche entreißen wollte.

Die Münchnerin hielt jedoch vehement daran fest, kam aber aufgrund der Gewalteinwirkung des unbekannten Mannes zu Sturz, ließ aber die Handtasche dennoch nicht los.

Der Tatverdächtige flüchtete ohne Beute in das Sperrengeschoss des U-Bahnhofes am Scheidplatz. Die 69-Jährige wurde nicht verletzt.

Aufgrund des nahezu analogen Modus operandi zu dem Handtaschendiebstahl auf der Theresienwiese, wird derzeit ein möglicher Tatzusammenhang geprüft.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall im Bereich Scheidplatz geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


546. Aufmerksamer Zeuge meldet Einbruchsversuch – Schwabing-West
Am Donnerstag, 18.04.2019, gegen 03:45 Uhr, beobachtete ein 26-jähriger Münchner, wie sich ein ihm unbekannter Mann an der Eingangstür eines Friseurgeschäftes in der Schleißheimer Straße zu schaffen machte. Was genau der Mann dort tat, konnte der Münchner nicht erkennen, verständigte jedoch unverzüglich die Polizei.
Der Münchner konnte, nachdem sich der unbekannte Mann auf Ansprache entfernt hatte, an der Eingangstür des Geschäftes ein Loch entdecken, dass sich aufgrund der Glaskonstruktion aufgesplittert hatte.

Der Zeuge beschrieb den Tatverdächtigen wie folgt:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, ausländischer Akzent; dunkel bekleidet, weiße Handschuhe.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


547. Einbruch in Verkaufsstand – Schwabing-West
Im Zeitraum von Dienstag, 16.04.2019, bis Mittwoch, 17.04.2019, 09:00 Uhr, begab sich ein bislang unbekannter Täter von außen an das Rückfenster eines Marktstandes am Elisabethmarkt und drückte es gewaltsam auf, wodurch es ihm gelang in den Verkaufsstand zu gelangen.

Dort begab sich der Einbrecher zielgerichtet zu den Tageseinnahmen. Unter Mitnahme mehrerer Hundert Euro Bargeld. Danach entfernte sich der Unbekannte auf dem Betretungsweg in unbekannte Richtung.

Die Standbesitzerin, eine 56-jährige Münchnerin, verständigte am Mittwoch, 17.04.2019, die Polizei.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52 Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


548. Einbruch in Fruchthalle – Haidhausen
Am Dienstag, 16.04.2019, 20:45 Uhr, bis Mittwoch, 17.04.2019, 06:30 Uhr, gelangte ein bislang unbekannter Täter über die Eingangstür der Fruchthalle in der Preysingstraße in den Innenraum des Geschäftes.

Aus der offen stehenden Kassenschublade entnahm der unbekannte Täter das darin befindliche Bargeld (über 50 Euro) und flüchtete mit diesem in unbekannte Richtung.
Der Sachschaden an der Eingangstür wird auf mehrere Hundert Euro beziffert.

Die weiterführenden Ermittlungen, auch wie der unbekannte Täter über die Haupteingangstür in das Geschäft gelang, obliegen dem Fachkommissariat 52.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Preysingstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


549. Pkw-Fahrerin übersieht Motorradfahrer – Pasing
Eine 27-jährige Pkw-Fahrerin bog am Mittwoch, 17.04.2019, gegen 13:35 Uhr, von einer Waschstraße in der Landsberger Straße auf die Landsberger Straße stadteinwärts ab.und übersah hierbei einen 58-jährigen Motorradfahrer, der die Landsberger Straße zeitgleich stadtauswärts befuhr.

Beim anschließenden Ausweichmanöver kam der 58-jährige Kradfahrer zu Sturz und verletzte sich schwer. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankhaus zur stationären Behandlung gebracht.

Die 27-jährige Pkw-Fahrerin entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Sie konnte durch die Polizei am späten Nachmittag ermittelt werden.

Die Landsberger Straße war im Bereich der Unfallstelle für eine Stunde gesperrt. Es kam zu teilweise erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

 

 

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