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16.04.2019, PP München


Pressebericht vom 16.04.2019

Inhalt:

533. Tödlicher Stromschlag - Haar

534. Pkw-Fahrer flüchtet vor Polizei - Obersendling

535. 12. Drogentoter

536. Raubdelikt in der Au

537. Terminhinweis (Wiederholung):
München ist die sicherste Großstadt in Deutschland – Fiktion oder Wirklichkeit?!




533. Tödlicher Stromschlag - Haar
Am Dienstag, 16.04.2019, gegen 01:15 Uhr befand sich ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg am S-Bahnhof Haar.

Er kletterte dort auf einen Kesselwaggon, der auf einem Nebengleis abgestellt war. Dabei berührte er die Oberleitung, wodurch er einen Stromschlag erlitt und vom Waggon stürzte. Ein unbeteiligter Zeuge sowie ein Lokführer verständigten den Rettungsdienst und die Polizei.

In Folge des Stromschlags verstarb der 17-Jährige noch am Unglücksort. Die Eltern des 17-Jährigen wurden durch die Polizei und ein Kriseninterventionsteam verständigt und betreut.

Warnhinweis Ihrer Münchner Polizei:
Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen und Brücken in Gleisbereichen sowie abgestellten Schienenfahrzeugen entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag. Diese Unfälle gehen oft tödlich aus. Es besteht eine sehr große Lebensgefahr.


534. Pkw-Fahrer flüchtet vor Polizei - Obersendling
Am Samstag, 13.04.2019, gegen 03:25 Uhr, wollte eine Streife der Polizeiinspektion 15 (Sendling) an der Kreuzung Plinganserstraße / Ecke Sylvensteinstraße einen Mercedes Pkw einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle unterziehen.

Als der Fahrer auf den Streifenwagen aufmerksam wurde, versuchte er jedoch zu flüchten. Er beschleunigte stark, woraufhin der Streifenwagen Blaulicht und Martinshorn einschaltete. Die Verfolgung erstreckte sich über etwa 2,5 Kilometer. Dabei wurden mehrfach Vorfahrtsregeln und rote Ampeln von dem Pkw missachtet.

Der Fahrer beschleunigte zwischenzeitlich sein Fahrzeug auf weit über 100 km/h.
An der Kreuzung Ruppert-Mayer-Straße / Ecke Baierbrunner Straße kam es schließlich zu einem Unfall. Der Pkw fuhr über einen Bordstein und rammte einen Bauzaun.

Bei dem flüchtenden Fahrer, einem 20-jährigen Münchner, wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Nach einer Blutentnahme und seiner Vernehmung wurde er wieder entlassen. Er wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. An dem verwendeten Pkw entstand ein Totalschaden.


535. 12. Drogentoter
Am Sonntag, 14.04.2019, gegen 16:00 Uhr, wurden die Polizei und der Rettungsdienst in eine Spielothek in der Ludwigsvorstadt gerufen. Kurz zuvor fand eine Angestellte der Spielothek bei einem Kontrollgang eine leblose Person in einer Toilettenkabine auf.

Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod des 38-Jährigen feststellen. In der Armbeuge des Mannes konnte eine frische Einstichstelle festgestellt werden. In der Toilette befanden sich zudem auch diverse Fixerutensilien. Die Ermittlungen ergaben, dass der 38-Jährige aufgrund einer Drogenintoxikation verstarb.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 12. Drogentoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2019.

Vergleichszahl:
2018: 7 Personen


536. Raubdelikt in der Au
Am Montag, 15.04.2019, gegen 20:10 Uhr, kam ein über 80-jähriger Rentner gerade vom Einkaufen zurück und wollte seine Haustür in der Lilienstraße aufsperren. Als er seinen Schlüssel herausgeholt hatte, näherte sich ein bislang unbekannter Täter von hinten und riss den Mann an beiden Schultern rückwärts zu Boden.

Auf dem Boden schlug der unbekannte Täter auf den Oberkörper ein und begann zeitgleich den Rentner zu durchsuchen. Obwohl sich dieser mit Händen und Füßen wehrte, konnte er die Wegnahme seines Geldbeutels nicht verhindern, in dem sich ein geringer Bargeldbetrag befand. Anschließend konnte der Täter in nördliche Richtung flüchten.

Der Rentner verständigte die Polizei. Er wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm groß, ca. 30-40 Jahre alt, kräftige Statur, trug einen Bart, bekleidet mit dunklem Oberteil mit Kapuze.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


537. Terminhinweis (Wiederholung): München ist die sicherste Großstadt in Deutschland – Fiktion oder Wirklichkeit?!
Der Verein Münchner Blaulicht e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Polizeipräsidium München und der Münchner Verkehrsgesellschaft eine Diskussionsrunde zum Thema Sicherheit in München.

Polizeipräsident Hubertus Andrä, Dr. Peter Schmalzl (Leiter des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei) und Rainer Cohrs (Leiter der Security der Stadtwerke München) werden Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Sicherheit diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 17.04.2019, von 18:00 bis 20:00 Uhr im MVG Museum (Ständlerstraße 20, 81549 München) statt. Einlass ist ab 17:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Um 20:00 Uhr fährt eine Shuttle-Trambahn in die Innenstadt (Karlsplatz/Stachus).

Wir bitten um Anmeldung unter www.muenchnerblaulicht.de oder telefonisch unter 089/2910-2010.

 

 

 

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