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22.03.2019, PP München


Pressebericht vom 22.03.2019

Inhalt:

402. Schwerpunkttag zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ des Polizeipräsidiums München am 21.03.2019

403. 9. Rauschgifttoter in München

404. Pkw-Fahrerin stößt mit Straßenbahn zusammen; zwei Personen schwer verletzt – Neuhausen

405. Räuberischer Diebstahl - Ludwigsvorstadt




402. Schwerpunkttag zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ des Polizeipräsidiums München am 21.03.2019
Bei mehr als der Hälfte aller Verkehrsunfälle spielt Ablenkung im Straßenverkehr eine Rolle. Durch Ablenkung werden mittlerweile mehr Verkehrsunfälle verursacht, als durch Alkohol. Viele Autofahrer benutzen nach wie vor ihr Mobiltelefon während der Fahrt verbotswidrig ohne eine Freisprecheinrichtung. Ebenso verfassen viele Autofahrer sogar Textnachrichten während der Fahrt.

Um diese Vielzahl an Verstößen zu reduzieren und die hieraus resultierenden Gefahren für den Straßenverkehr zu minimieren, führte das Polizeipräsidium München am Donnerstag, 21.03.2019 einen präsidiumsweiten Schwerpunkttag zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ durch. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Verfolgung und Ahndung der verbotswidrigen Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt.

An über 23 Kontrollstellen und im Rahmen von mobilen Kontrollen wurden insgesamt 265 „Handyverstöße“ festgestellt und geahndet.

Die Vielzahl der festgestellten Verstöße belegt, dass vielen Fahrzeugführern das hohe Unfallrisiko, das mit der verbotswidrigen Nutzung von Smartphones während der Fahrt verbunden ist, immer noch nicht bewusst ist.

Das Polizeipräsidium München appelliert deshalb nochmals an alle Verkehrsteilnehmer, während der Fahrt, auf die Nutzung von Smartphones ohne Freisprechanlage zu verzichten.


403. 9. Rauschgifttoter in München
Am Mittwoch, 20.03.2019, gegen 13:00 Uhr, wurde durch eine Zeugin mitgeteilt, dass sie in ihrer Wohnung in der Rupertigaustraße einen 30-jährigen Bekannten leblos aufgefunden habe.

Ein Arzt attestierte eine nicht natürliche Todesursache.
Nach ersten Erkenntnissen verstarb der 30-Jährige aufgrund einer Rauschgiftintoxikation.

Bei dem 30-Jährigen handelt es sich um den 9. Drogentoten im Jahr 2019 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München.

Vergleichszahl:
2018: 6 Personen


404. Pkw-Fahrerin stößt mit Straßenbahn zusammen; zwei Personen schwer verletzt – Neuhausen
Am Donnerstag, 21.03.2019, gegen 22:25 Uhr, fuhr eine 18-Jährige aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit ihrem Pkw VW auf der Dachauer Straße stadteinwärts auf dem Linksabbiegerstreifen. An der Kreuzung zur Landshuter Allee wollte sie nach links abbiegen. Eine 17-jährige Verwandte befand sich als Beifahrerin im Fahrzeug.

Die Kreuzung ist durch eine Ampel geregelt. Wie die Ampelschaltungen zur Unfallzeit waren, bedarf noch weiterer Ermittlungen.

Zeitgleich fuhr ein 52-jähriger Trambahnfahrer mit der Straßenbahn der Linie 20 die Dachauer Straße stadtauswärts. In der Straßenbahn befanden sich zu diesem Zeitpunkt sieben Fahrgäste. Die Gleise verlaufen in der Fahrbahnmitte der Dachauer Straße.

Als die 18-Jährige beim Linkabbiegen die Straßenbahngleise passierte, kollidierte die Tram frontal mit der Beifahrerseite des VWs. Dadurch wurde der Pkw nach hinten weggeschleudert, prallte gegen einen Ampelmast, stieß nochmals gegen die vordere rechte Ecke der Tram und kam anschließend auf einer Verkehrsinsel zum Stillstand.

Die beiden Frauen im VW wurden schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Berufsfeuerwehr München geborgen werden. Sie kamen mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.

Der Trambahnfahrer und die Fahrgäste blieben unverletzt.

An Tram, Pkw und Ampel entstand Sachschaden in Höhe von ca. 25.500 Euro.

Die Dachauer Straße war für die Unfallaufnahme stadtauswärts komplett und stadteinwärts teilweise gesperrt. Diese Sperrung dauerte ca. 2,5 Stunden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zur Ampelschaltung machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


405. Räuberischer Diebstahl - Ludwigsvorstadt
Am Mittwoch, 20.03.2019, gegen 10:15 Uhr, entwendete ein 27-jähriger Franzose aus einem Bekleidungsgeschäft Kleidungsstücke im Gesamtwert von 100 Euro. Dabei konnte er von einem 52-jährigen Ladendetektiv beobachtet werden.

Nach passieren des Kassenbereichs sprach der Detektiv den 27-Jährigen an und forderte die Herausgabe der Waren. Daraufhin schlug der Dieb mit seinem Ellbogen in Richtung des 52-Jährigen. Dieser konnte dem Schlag ausweichen. Als der 27-Jährige versuchte wegzulaufen, konnte der Detektiv ihn festhalten. Es kam zu einer Rangelei, bei welcher der 27-Jährige versuchte auf den Ladendetektiv einzuschlagen und ihn schließlich zu Boden riss. Letztendlich konnte der 52-Jährige den Täter fixieren und der zwischenzeitlich verständigten Polizei übergeben.

Der Detektiv verletzte sich im Zuge der Auseinandersetzung am Knie.

Der 27-jährige Franzose wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der zuständige Ermittlungsrichter ordnete am 21.03.2019 die Untersuchungshaft aufgrund des Verdachts des räuberischen Diebstahls an. Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass gegen den 27-Jährigen vier Haftbefehle aus Frankreich vorliegen.

Die Ermittlungen des Kommissariats 61 dauern an. Die französischen Behörden werden hierbei eingebunden.

 

 

 

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