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20.03.2019, PP München


Pressebericht vom 20.03.2019

Inhalt:

388. Ladendiebe verletzten bei der Flucht Sicherheitspersonal - Hauptbahnhof

389. Betrug durch falschen Autohändler- Forstenried

390. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Vergewaltigung – Laim
-siehe Pressebericht vom 28.12.2018, Ziff. 1968

391. 6-Jähriger wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt - Bogenhausen

392. Öffentlichkeitsfahndung nach Vermissung einer 55-Jährigen - Hasenbergl
-Lichtbild

393. Häuslicher Unfall mit Todesfolge - Untermenzing

394. Unbekannter umklammert und beraubt 55-Jährigen - Ludwigsvorstadt

395. Terminhinweis (Wiederholung)
Pressekonferenz zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 im Bereich des Polizeipräsidiums München




388. Ladendiebe verletzten bei der Flucht Sicherheitspersonal - Hauptbahnhof
Am Mittwoch, 13.03.2019, gegen 17:10 Uhr, wurde ein Sicherheitsmitarbeiter eines Warenhauses am Hauptbahnhof auf einen in weiblicher Begleitung befindlichen jungen Mann aufmerksam. Er konnte diesen beobachten, wie er Bekleidungsstücke aus der Auslage entnahm und in seine mitgeführte schwarze Sporttasche steckte. Dann verließ er das Kaufhaus in Richtung Prielmayerstraße. Dort gingen die beiden Unbekannten zu einem weißen Pkw Audi und wurden nun vom Sicherheitsmitarbeiter angesprochen und zur Herausgabe der Bekleidungsstücke (Schuhe und Gürtel) aufgefordert.

Die junge Frau ignorierte diesen jedoch und verstaute die Sporttasche stattdessen im Pkw. Sie setzte sich anschließend auf den Fahrersitz, um das Fahrzeug zu starten. Der Sicherheitsmitarbeiter versuchte daraufhin den jungen Mann festzuhalten, woraufhin dieser auf ihn einschlug. Obwohl er weiterhin von dem Sicherheitsmitarbeiter festgehalten wurde, gelang es dem Unbekannten sich auf den Beifahrersitz zu setzen, weshalb seine Begleitung das Fahrzeug in Bewegung setzte.

Als der Sicherheitsmitarbeiter daraufhin den jungen Mann losließ, touchierte er das vorbeifahrende Fahrzeug mit dem Ellbogen, wodurch die Heckscheibe der Beifahrerseite zerbrach. Der Angestellte wurde dadurch leicht verletzt.

Die beiden Unbekannten entfernten sich von der Tatörtlichkeit.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 190 cm groß, ca. 25 Jahre alt, athletische Figur, Drei-Tage-Bart, sprach russisch und englisch, schwarze Cap, schwarze Jacke und dunkle Jeans.

Täter 2:
Weiblich, ca. 165 cm groß, ca. 20-25 Jahre alt, dünne Figur, lange, schwarze Haare, schwarze Cap, weiße Jacke mit schwarzen Applikationen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


389. Betrug durch falschen Autohändler- Forstenried
Am 29.06.2018, gegen 10:30 Uhr, begab sich ein Autohändler aus der Nähe von Bonn nach Forstenried. Dort traf er sich vor einem Autohaus mit einem damals 19-jährigen Münchner. Dieser gab sich ebenfalls als Autohändler aus. Zuvor wurde der Verkauf eines Mercedes AMG zu einem Preis von 75.500 Euro vereinbart. Der Autohändler gab dem 19-Jährigen den Betrag. Dieser gab an, ins Autohaus zu gehen, das Geld einzubezahlen und ihm die Zulassungsbescheinigung zu übergeben.

Stattdessen flüchtete der damals 19-Jährige durch einen Hinterausgang des Autohauses. Der geschädigte Autohändler verständigte kurz darauf die Polizei. Eine Fahndung verlief negativ.

Das Kommissariat 75 für Betrugsdelikte übernahm die Ermittlungen.

Anhand von Videoaufzeichnungen und weiteren kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnte ein inzwischen 20-jähriger Münchner als Tatverdächtiger ermittelt werden. Außerdem wurde bekannt, dass dieser am 31.12.2018 vor einem Autohaus in Mannheim mit dem gleichen „modus operandi“ einen weiteren Betrug begann. Hierbei täuschte er den Verkauf eines Porsche GT3 RS im Wert von 130.000 Euro vor.

Am 19.03.2019, gegen 06:00 Uhr, wurde durch das Kommissariat 75 und zahlreichen Unterstützungskräften mit Beschluss durch das Amtsgericht München die Wohnung des Tatverdächtigen durchsucht. Dieser wurde nicht angetroffen. Es wurden zwei Computer und diverse schriftliche Unterlagen beschlagnahmt.


390. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Vergewaltigung – Laim
-siehe Pressebericht vom 28.12.2018, Ziff. 1968

Wie bereits berichtet, befand sich am Dienstag, 25.12.2018, eine 61-jährige Münchnerin in ihrer Wohnung im Ortsteil Laim, als es an der Tür klingelte. Nachdem sie die Tür öffnete, wurde sie von einem unbekannten Mann in die Wohnung gedrängt. Obwohl die Münchnerin heftige Gegenwehr leistete, schob der Unbekannte sie auf ein Bett und vergewaltigte sie dort.

Kurz nach der Tat begab sich die 61-Jährige auf die Straße und konnte dort eine Polizeistreife über den Sachverhalt informieren. Eine daraufhin sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.


Aufgrund der akribischen Tatortarbeit der Kriminalpolizei konnten humangenetische Spuren des Unbekannten gesichert werden. Diese konnten mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamtes einem 27-jährigen Münchner zugeordnet werden.

Durch die Staatsanwaltschaft wurde daher beim Amtsgericht München ein Haftbefehl beantragt und in den Morgenstunden des Montag, 18.03.2019 vollzogen.

Der 27-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht, wo ihm der Haftbefehl von einem Richter eröffnet wird.


391. 6-Jähriger wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt - Bogenhausen
Am Dienstag, 19.03.2019, gegen 17:00 Uhr, ging eine 28-jährige Münchnerin mit ihrem Kinderwagen auf dem Gehweg der Zaubzerstraße. Neben ihr lief ihr 6-jähriger Sohn. Sie kamen zur Richard-Strauss-Straße, in welcher sich aufgrund des Berufsverkehrs in südlicher Richtung eine Fahrzeugschlange bildete.

Plötzlich rannte der 6-Jährige auf die Straße, um vor seiner Mutter auf der anderen Seite anzukommen. In diesem Moment fuhr ein 61-jähriger Münchner mit seinem Pkw Opel auf der Richard-Strauss-Straße in nördlicher Richtung, wo der Verkehr normal fließen konnte.

Der 6-Jährige rannte zwischen den wartenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn. Die Mutter versuchte noch durch Schreien ihr Kind anzuhalten, konnte jedoch auf das rennende Kind nicht mehr einwirken. Da der 6-Jährige durch die wartenden Fahrzeuge verdeckt wurde, wurde er durch den 61-Jährigen erst im letzten Moment wahrgenommen. Er konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und erfasste das Kind frontal.

Der 6-Jährige wurde von dem bremsenden Pkw auf die Fahrbahn geschleudert und kam dort zum Liegen. Er erlitt schwere Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus.


392. Öffentlichkeitsfahndung nach Vermissung einer 55-Jährigen - Hasenbergl
Am Montag, 18.03.2019, gegen 11:00 Uhr, befand sich eine 55-jährige Rentnerin in einem Fitnessstudio in der Ingolstädter Straße und wollte anschließend zu einem Arzttermin. Dort ist sie jedoch nicht angekommen. Umfangreiche Absuchen und eine bereits erfolgte Rundfunkdurchsage lieferten keine neuen Hinweise.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die 55-Jährige in einer Notlage befindet.

Beschreibung:
Scheinbares Alter, 40-50 Jahre, 1,55 m groß, kräftige Figur, rot-blonde Haare, steif wirkende Bewegungsabläufe, sie trägt eine Brille und spricht bayerischen Dialekt. Bekleidet mit weinrotem Parka mit Kapuze und Fellrand, blaue Jeans, schwarze Stoffschuhe mit weißer Sohle. Sie führt eine große schwarze Sporttasche mit roten Applikationen mit sich.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



393. Häuslicher Unfall mit Todesfolge - Untermenzing
Am Dienstag, 19.03.2019, gegen 21:00 Uhr, befand sich eine 16-jährige Münchnerin über einen längeren Zeitraum im Badezimmer. Sie begab sich dort in die Badewanne und hörte Musik. Dazu verband sie über eine Mehrfachsteckdose eines Verlängerungskabels das Ladegerät ihres Mobiltelefons, um dieses im laufenden Betrieb aufzuladen.

Aus bislang nicht geklärter Ursache kam es dabei zu einem Kontakt der stromführenden Komponenten mit dem Badewasser, was zu einer Bewusstlosigkeit der 16-Jährigen führte. Die 16-Jährige wurde nach einiger Zeit von ihren Eltern aufgefunden und sofort reanimiert. Sie verstarb wenig später in einem Krankenhaus.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand des Kriminalkommissariats 12 für Todesermittlungen wird der Stromkontakt als todesursächlich angesehen. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern jedoch noch an.


394. Unbekannter umklammert und beraubt 55-Jährigen - Ludwigsvorstadt
Am Mittwoch, 20.03.2019, gegen 01:00 Uhr, befand sich ein 55-Jähriger nach einem Besuch mehrerer Lokalitäten in der Nähe des Hauptbahnhofs auf dem Weg zu seiner nahegelegenen Pension.

An der Kreuzung Schwanthalerstraße / Senefelderstraße kam ihm ein unbekannter Mann entgegen gelaufen, welcher zunächst zu ihm sagte, dass er kein Geld mehr hat.

Im gleichen Augenblick umklammerte er ihn mit festem Griff. Der 55-Jährige setzte sich dem Angriff deutlich zur Wehr, konnte sich jedoch nicht aus der Umklammerung lösen. Dabei gelang es dem Täter den Geldbeutel aus der Hosentasche des 55-Jährigen zu ziehen und anschließend unerkannt zu flüchten.

Die Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schmächtige Figur, sprach Deutsch mit leichtem Akzent, kurze, schwarze Haare, Drei-Tage-Bart.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


395. Terminhinweis (Wiederholung) Pressekonferenz zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 im Bereich des Polizeipräsidiums München
Polizeipräsident Hubertus Andrä stellt im Medienzentrum des Polizeipräsidiums München (Augustinerstraße 2, 80331 München)

am Donnerstag, 21.03.2019, um 13:00 Uhr,

die aktuelle Kriminalitätsentwicklung für das Jahr 2018 vor.

Alle Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen. Bitte halten Sie Ihren Presseausweis bereit.

 

 

 

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