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18.02.2019, PP München


Pressebericht vom 18.02.2019

Inhalt:

239. Pkw kollidiert bei Wendevorgang mit Trambahn – Ludwigsvorstadt

240. Betrug durch falsche Polizeibeamte – Berg am Laim

241. Einbruch in Gaststätte – Obergiesing

242. Polizeipräsidium München auf der IMOT 2019 – Rückblick

243. Diebstahl durch falsche Polizeibeamte – Solln

244. Sexualdelikt – Neuhausen

245. Einbruch in Büroraum – Schwabing




239. Pkw kollidiert bei Wendevorgang mit Trambahn – Ludwigsvorstadt
Am Sonntag, 17.02.2019, gegen 14:20 Uhr, befuhr eine 53-Jährige aus Karlsfeld mit ihrem Pkw VW die Bayerstraße in westliche Richtung (Hauptbahnhof). Auf Höhe der Goethestraße wollte sie an einer Unterbrechung des Trambahnhochgleises wenden, um ihre Fahrt in die Gegenrichtung fortzusetzen. Dabei übersah sie jedoch die sich von hinten annähernde und von einem 51-jährigen Münchner gelenkte Trambahn der Linie 19 (Pasing Bahnhof) und kollidierte mit dieser.

Die 53-Jährige wurde dadurch leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt mehreren tausend Euro.


240. Betrug durch falsche Polizeibeamte – Berg am Laim
Bereits am Mittwoch, 13.02.2019, gegen 14:00 Uhr, wurde eine 87-Jährige von einem vermeintlichen Polizeibeamten namens „Martin Stein“ in ihrer Wohnung telefonisch kontaktiert. Nachdem die 87-Jährige Zweifel über die Echtheit des Anrufers mitteilte, wurde sie von dem falschen Polizeibeamten angewiesen, die 110 zu wählen, um mit der „Einsatzzentrale“ verbunden zu werden. Dabei sollte sie jedoch nicht auflegen.

Nachdem die 87-Jährige dies tat, wurde ihr dort die Echtheit des „Herrn Stein“ bestätigt. Dieser teilte der 87-Jährigen anschließend mit, dass eine Bande an ihre Adresse gelangt sei. Da auch ein Bankmitarbeiter mit der Bande kooperiere, müsse sie ihr Bankschließfach räumen. Die 87-Jährige begab sich daraufhin etwa 1,5 Stunden später zu ihrer Bank, hob dort mehrere tausend Euro Bargeld ab und teilte dies anschließend dem falschen Polizeibeamten „Herrn Stein“ mit. Dazu tadelte er die 87-Jährige, da sie seine Anweisung, ein Taxi zu nehmen missachtet hätte, woraus sich für die verdeckt operierenden Beamten Schwierigkeiten ergeben hätten.

Während ihrer Abwesenheit war die 87-Jährige zuvor angewiesen worden, das Telefonat nicht zu unterbrechen, sondern stattdessen den Telefonhörer neben dem Apparat abzulegen. Der vermeintliche Polizeibeamte wies die 87-Jährige an, das Bargeld in einen Umschlag zu deponieren und einem Abholer zu übergeben. Dies erfolgte gegen 17:30 Uhr.

Nachdem die 87-Jährige am Freitag, 15.02.2019, ihr Geld nicht wie zugesichert zurück erhalten hatte und zudem am Folgetag aufgrund der Pressekonferenz des Polizeipräsidiums München auf dieses Phänomen aufmerksam geworden war, wurde sie misstrauisch und erstattete eine Anzeige.

Hinweis:
Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter.
Diese Täter verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und bei den festgenommenen Tätern wurden Notizen gefunden mit den Namen der Angerufenen. Um Wertsachen zu schützen, sollen die Angerufenen diese Sachen einem Abholer aushändigen.

Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle der Polizeibeamten nennen und erkundigen Sie sich beim Notruf 110, ob diese Angaben richtig und plausibel sind. Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung ein.


241. Einbruch in Gaststätte – Obergiesing
Am Freitag, 15.02.2019, gegen 04:50 Uhr, wurde ein Mitarbeiter in einem nahegelegenen Gebäudekomplex auf einen akustischen und optischen Einbruchsalarm einer Gaststätte in der Traunsteiner Straße aufmerksam. Nachdem der Zeuge außerdem zwei Personen von der Gaststätte weggehen sah, verständigte er umgehend über den Notruf 110 die Polizei.

Die verständigten Polizeibeamten konnten bei ihrem Eintreffen kurze Zeit später mehrere Hebelspuren an einem zum Gehweg gelegenen Fenster feststellen. Ein Zutritt in die Räumlichkeiten des Gebäudes erfolgte offenbar nicht.

Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat 52 für Einbruchskriminalität übernommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 170 cm groß, bekleidet mit heller Daunenjacke (grau oder weiß, mit rechteckigen dunklen Applikationen) und dunkler Hose.

Täter 2:
Männlich, ca. 170 cm groß, schwarze oder dunkelblaue Daunenjacke, helle oder hellblaue Hose (vermutlich Jeans).

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Traunsteiner Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


242. Polizeipräsidium München auf der IMOT 2019 – Rückblick
Von Freitag, 15.02., bis Sonntag, 17.02.2019, öffnete zum mittlerweile 26. Mal die Internationale Motorradausstellung IMOT ihre Tore für interessierte Besucher und Fachpublikum. Und auch diesmal nutzte das Polizeipräsidium München wieder die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Informationsstand zu präsentieren. Um sich fotografieren zu lassen, boten sich ein historisches sowie ein aktuelles Polizeimotorrad in der sehr gut angenommenen telegenen Kulisse für Groß und Klein an.

Neben interessanten Filmvorführungen und einem Motorradfahrsimulator der Kreisverkehrswacht Berchtesgadener Land standen Polizeibeamte unserer Verkehrspolizeiinspektionen und der Kontrollgruppe Motorrad aus dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer angenehmen Atmosphäre Rede und Antwort und ließen keine der unzähligen Fragen der Besucher offen. Hier reichte die Bandbreite von A wie Auspuffanlage bis Z wie Zulassungsverfahren mit einem großen Schwerpunkt auf U wie Unfallgefahren.

Nach Ende der IMOT wird der Messestand der Münchner Polizei nun abgebaut. Er bekommt aber nur eine kurze Verschnaufpause. Sein nächster Einsatz auf der Messe f.r.e.e. steht schon unmittelbar bevor.


243. Diebstahl durch falsche Polizeibeamte – Solln
Am Samstag, 16.02.2019, gegen 09:50 Uhr, befand sich eine über 90-Jährige vor ihrem Wohnanwesen im Bereich der Weltistraße, als sie von zwei unbekannten Männern angesprochen wurde. Diese gaben unter dem Vorhalt einer entsprechend beschrifteten Visitenkarte an, Polizeibeamte zu sein und die Wohnung der Münchnerin auf Einbruchsschäden überprüfen zu müssen.

Die Rentnerin gewährte den beiden Unbekannten daraufhin Einlass in ihre Räumlichkeiten. Dort wiesen sie die beiden Unbekannten an, im Eingangsbereich zu warten, um eine Spurensetzung zu vermeiden. Die beiden Unbekannten begaben sich daraufhin in unterschiedliche Räumlichkeiten. Als die Münchnerin wenig später geöffnete Schranktüren sowie das Fehlen von Bargeld und Goldmünzen feststellte, verließen die beiden das Anwesen, vorgeblich um „uniformierte Kollegen“ zu verständigen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 150 cm groß, kräftig aber nicht dick, rundliches Gesicht, trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose, ein Käppi mit Ohrwärmer und sprach Deutsch ohne Akzent.

Täter 2:
Männlich, etwas größer als Täter 1, gut gekleidet und sprach Deutsch ohne Akzent.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle der Polizeibeamten nennen und erkundigen Sie sich beim Notruf 110, ob diese Angaben richtig und plausibel sind. Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung ein.

Die Polizei würde aus den oben genannten Gründen nie Bargeld und Wertgegenstände in Wohnungen abholen.


244. Sexualdelikt – Neuhausen
Am Freitag, 15.02.2019, gegen 23:50 Uhr, wurde eine 22-jährige Münchnerin von einem 26-Jährigen aus Fürstenfeldbruck vor einer Diskothek an der Wilhelm-Hale-Straße angesprochen. Im Anschluss an das Gespräch zog der 26-Jährige die 22-Jährige in ein bauwagenähnliches Fahrzeug, welches sich auf dem Gelände der Diskothek befand.

Dort zog er zunächst seine und dann die Hose der 22-Jährigen nach unten und versuchte den Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Nachdem die 22-Jährige Gegenwehr leistete und lautstark auf sich aufmerksam machte, wurde dies von einem bislang noch unbekannten Zeugen wahrgenommen und im Weiteren unterbunden.

Ein Sicherheitsmitarbeiter der Diskothek verständigte zwischenzeitlich die Polizei, welche den 26-Jährigen kurz darauf festnehmen konnte.

Zur Klärung der Haftfrage wurde er dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere der noch unbekannte Zeuge, welcher das Vorhaben unterbinden konnte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


245. Einbruch in Büroraum – Schwabing
Im Zeitraum von Samstag, 16.02.2019, 20:00 Uhr, bis Sonntag, 17.02.2019, 02:45 Uhr, hebelten bislang unbekannte Täter eine Tür zu einem Anwesen in der Karl-Theodor-Straße auf und gelangten so in die Filiale eines Lebensmittelbetriebs. Dort wurden die Räumlichkeiten offenbar abgesucht und aus einer im Verkaufsraum befindlichen Kasse Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro entwendet.

Die Täter entkamen unerkannt. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat 52 für Einbruchsdelikte übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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