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12.02.2019, PP München


Pressebericht vom 12.02.2019

Inhalt:

203. Fund von Waffen und NS-Devotionalien - Untergiesing
-Lichtbilder

204. Versuchter Handtaschenraub durch Radfahrer - Freimann

205. Diebstahl von Kraftfahrzeugteilen; Täterfestnahme durch DNA-Treffer - Allach

206. Täter eines Wohnungseinbruchs durch DNA-Treffer ermittelt - Deisenhofen

207. 21 Spindaufbrüche in Fitnessstudio geklärt; Täter festgenommen - Neuhausen

208. Brandlegung in einem Rohbau - Obergiesing

209. Häufung von Einbruchdiebstählen in Bürogebäude - Untersendling

210. Brand in einem Dachgeschoss eines Reiheneckhauses - Fürstenried

211. Häufung von Anrufen durch falsche Polizeibeamte; mehr als 170 Tatversuche an einem Tag - Stadtgebiet

212. Terminhinweis:
Pressegespräch anlässlich des Polizeieinsatzes zur Münchner Sicherheitskonferenz




203. Fund von Waffen und NS-Devotionalien - Untergiesing
Im Januar ging bei der Kriminalpolizei der Hinweis ein, dass ein 56-jähriger ehemaliger Rocker aus München-Untergiesing im Besitz einer illegalen Waffe wäre.

Zur Sicherstellung der möglichen Schusswaffe wurde von den Ermittlern ein Durchsuchungsbeschluss über die Staatsanwaltschaft München beantragt. Dieser wurde am 07.02.2019 vollzogen.

Bei der Wohnungsdurchsuchung wurden neben einer scharfen Schusswaffe ein Schießkugelschreiber samt Munition und weitere erlaubnisfreie Waffen gefunden. Darüber hinaus stellten die Polizeibeamten u. a. Uniformteile der Wehrmacht mit Abzeichen verfassungswidriger Organisationen und diverse andere NS-Devotionalien sicher. Der Tatverdächtige war auch im Besitz von Polizeiuniformbestandteilen. Im Keller lagerte der Münchner eine große Menge an Feuerwerkskörpern.

Gegen den 56-Jährigen wurde Anzeige wegen Vergehen nach dem Waffengesetz, nach dem Sprengstoffgesetz und aufgrund des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.

Die laufenden Ermittlungen obliegen den kriminalpolizeilichen Dezernaten für Bandenkriminalität und Staatsschutz.


204. Versuchter Handtaschenraub durch Radfahrer -Freimann
Am Donnerstag, 07.02.2019, gegen 18:30 Uhr, ging eine 21-Jährige von ihrer Arbeitsstelle zu Fuß in Richtung U-Bahnhof Nordfriedhof. Auf ihrem Weg kam ihr ein unbekannter Mann mit einem dreirädrigen Fahrrad entgegen und blieb vor ihr stehen.

Als die junge Frau an dem Mann vorbeigehen wollte, zog er von hinten mit beiden Händen an ihrer Handtasche. Da sie die Handtasche mit dem Trageriemen über der Schulter trug, gelang es dem Täter nicht die Tasche zu entreißen. Die 21-Jährige setzte sich zur Wehr und schrie den unbekannten Mann an. Daraufhin ließ der Fahrradfahrer die Tasche los und flüchtete in Richtung Mies-van-der-Rohe-Straße.


Die Frau wurde durch den Angriff nicht verletzt. Sie erstattete erst am Folgetag Anzeige bei der Polizei.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25-30 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, kräftige Figur, Drei-Tage-Bart, schwarze Mütze, dunkle Kleidung, Lastenfahrrad mit zwei Hinterrädern und einer breiten schwarzen Kiste vorne.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


205. Diebstahl von Kraftfahrzeugteilen; Täterfestnahme durch DNA-Treffer - Allach
In der Zeit von Montag, 20.11.2017, 11:00 Uhr bis Freitag, 24.11.2017, 13:00 Uhr, entwendete ein zunächst Unbekannter sechs Einspritzdüsen aus einer Sattelzugmaschine. Hierzu wurde die Fahrerkabine nach vorne gekippt, um an den Motorraum zu gelangen. Hinweise auf den unbekannten Täter lagen zu Beginn der Ermittlungen nicht vor.

Bei der durchgeführten Spurensicherung an der Sattelzugmaschine konnte am Radkasten ein tatrelevanter DNA-Anrieb gesichert werden. Nachdem die Recherche in der deutschen DNA-Analysedatei ergebnislos verlief, wurde sie auf die europaweiten Datenbanken ausgedehnt, was zu einem Treffer führte.

Nachdem der Aufenthaltsort des Verdächtigen zunächst nicht bekannt war, erließ das Amtsgericht München einen Untersuchungshaftbefehl.

Am Mittwoch, 23.01.2019, wurde der Tatverdächtige im östlichen Münchner Landkreis zufällig einer Personenkontrolle unterzogen und aufgrund des bestehenden Haftbefehls festgenommen.

Bei der richterlichen Vernehmung des 41-jährigen Osteuropäer ohne festen Wohnsitz in Deutschland, räumte dieser den Tatvorwurf ein. Er wurde zur Justizvollzugsanstalt Stadelheim gebracht.


206. Täter eines Wohnungseinbruchs durch DNA-Treffer ermittelt - Deisenhofen
Im Juni 2018 hebelte ein bislang unbekannter Täter die Terrassentür eines Einfamilienhauses in Deisenhofen auf und durchwühlte das Anwesen. Dabei entwendete er Bargeld und Goldschmuck im Wert von mehreren tausend Euro.

Am Tatort wurde eine kriminalpolizeiliche Spurensicherung durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung konnte auch DNA-Material gesichert werden. Eine Auswertung dieses humangenetischen Materials konnte nun einem Tatverdächtigen zugeordnet werden.

Das Fachkommissariat für Einbruchskriminalität (Kommissariat 53) konnte ermitteln, dass der Mann sich seit mehreren Monaten in Ungarn bereits wegen anderer Fälle inhaftiert ist. Die Ermittlungen dauern an.


207. 21 Spindaufbrüche in Fitnessstudio geklärt; Täter festgenommen - Neuhausen
Seit Juni 2018 kam es in einem Fitnessstudio in Neuhausen zu über 20 Spindaufbrüchen. An insgesamt zehn Tattagen hebelte ein zunächst unbekannter Täter die Vorhängeschlösser auf und entwendete zumeist Geldbörsen. Dabei entstand ein Gesamtschaden von mehreren tausend Euro.

Am 31.08.2018 wurde der Aufbrecher auf frischer Tat angetroffen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Im Rahmen der durchgeführten Vernehmung zeigte er sich geständig. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung konnte weiteres Diebesgut aufgefunden und sichergestellt werden.

Das Fachkommissariat für Einbrüche (Kommissariat 53) nahm die Ermittlungen auf und konnte dem 21-Jährigen insgesamt 21 Taten nachweisen. Der Münchner wurde nach einer kriminalpolizeilichen Vernehmung wieder entlassen.


208. Brandlegung in einem Rohbau - Obergiesing
Am Sonntag, 10.02.2019, wurde gegen 04:15 Uhr von einem unbekannten Zeugen mitgeteilt, dass in dem Rohbau in der Weinbauernstraße gelagerte Packungen mit Mineraldämmwolle angezündet worden waren.

Bei der Brandlegung fing die Dämmwolle nicht Feuer, sondern kokelte ins Innere der Ballen. Das Material wurde dadurch unbrauchbar. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einige hundert Euro.

Personen wurden durch die Brandlegung nicht verletzt.

Die Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats (Kommissariat 13) ergaben, dass von einer vorsätzlichen Brandlegung auszugehen ist.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


209. Häufung von Einbruchdiebstählen in Bürogebäude - Untersendling
In der Zeit von Freitag, 08.02.2019, 17:00 Uhr, bis Montag, 11.02.2019, 07:30 Uhr, wurde in einem Bürokomplex bei insgesamt vier Firmen eingebrochen. Der oder die Täter gelangten auf zunächst unbekannte Weise in das Bürogebäude. Die Zugangstüren zu den einzelnen Firmen wurden aufgehebelt und die Räumlichkeiten nach Stehlgut durchsucht. Dabei wurden zum Teil Büroschränke und Geldkassetten aufgebrochen.

In drei Fällen gelang es den Tätern Bargeld zu entwenden. Das Fachkommissariat für Einbrüche (Kommissariat 52) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in Garmischer Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


210. Brand in einem Dachgeschoss eines Reiheneckhauses - Fürstenried
Am Montag, 11.02.2019, gegen 15:50 Uhr, bemerkte die 55-jährige Hausbesitzerin eines Reihenhauses in Fürstenried, dass aus dem Zimmer ihrer Tochter im Dachgeschoss starker Rauch quoll.

Sofort alarmierte sie die Feuerwehr über den Notruf 112. Im Zimmer der Tochter war eine Couch in Brand geraten und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Durch den Brand entstand insbesondere durch den Ruß- und Rauchniederschlag ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.

Personen wurden durch den Vorfall nicht verletzt. Die Tochter der Hausbesitzerin war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


211. Häufung von Anrufen durch falsche Polizeibeamte; mehr als 170 Tatversuche an einem Tag - Stadtgebiet
In den vergangenen Tagen rufen im Bereich des Polizeipräsidiums München vermehrt Unbekannte bei Seniorinnen und Senioren an und geben sich als Polizeibeamte aus. Die „falschen Polizeibeamten“ berichten in den Gesprächen zumeist über einen Einbruch, der in der Nähe stattgefunden hat. Hierbei sollen Täter festgenommen worden sein und hätten ein Notizbuch bei sich, auf dem die Adresse und die Namen der Angerufenen zu finden waren. Weiter wird erzählt, dass zu befürchten ist, dass auch beim Angerufenen eingebrochen werden soll.

So verängstigt werden die Geschädigten aufgefordert, ihr gesamtes Geld von der Bank abzuheben sowie Bargeld und Wertgegenstände aus der Wohnung einem Abholer zu übergeben, um diese bei der Polizei sicher zu verwahren.

Im Zeitraum vom 10.02.2019, 20:00 Uhr, bis 11.02.2019, 23:00 Uhr, fanden allein im Stadtgebiet München 179 solcher Anrufe statt. Hierbei gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus.





Im Fall einer 81-Jährigen aus Denning, war es den Tätern möglich die Geschädigte am Montag, 11.02.2019, gegen 00:00 Uhr, durch geschickte Gesprächsmanipulation zur Herausgabe von Bargeld, Schmuck und Edelmetalle zu bewegen. Die Rentnerin deponierte auf Anweisung ihre Ersparnisse in einem Stoffbeutel am Gartenzaun, um sie so angeblich der Polizei zu übergeben.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Berberstraße in Denning Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 – AG-Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.


212. Terminhinweis:
Der Einsatzleiter des Polizeipräsidiums München, Polizeivizepräsident Werner Feiler, wird im Rahmen der Presserunde am Mittwoch, 13.02.2019, über den Polizeieinsatz zur 55. Münchner Sicherheitskonferenz berichten.

Medienvertreter haben in diesem Zusammenhang die Möglichkeit entsprechende themenbezogene Fragen zu stellen. Des Weiteren steht Herr Feiler für Interviews und O-Töne nach dem Pressegespräch zur Verfügung.

Ort: Medienzentrum des Polizeipräsidiums München, Ettstraße 2, 80333 München (Eingang Augustiner Straße 2)
Zeit: Mittwoch, 13.02.2019, 11:30 Uhr

Alle Medienvertreter sind zu diesem Termin herzlich willkommen. Auf das Mitführen des Presseausweises zur notwendigen Legitimation wird hingewiesen.

 

 

 

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