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08.02.2019, PP München


Pressebericht vom 08.02.2019

Inhalt:

180. Versuchter Einbruch in Sportanlage - Oberföhring

181. Räuberische Erpressung in einem Geschäft - Westend

182. Mehrere Wohnungseinbrüche - Laim

183. Flüchtiger Täter nach schwerem Raub in Frankreich bei Kontrolle in Sauerlach festgenommen

184. Scheckübergabe der Spendeneinnahme des Walter-Moder-Cup 2019

185. Trickdiebstahl durch falsche Sicherheitsbedienstete – Pasing / Fasanerie

186. 1. Nachtrag vom 08. Februar 2019
Die Schäffler im Polizeipräsidium München - Lichtbild




180. Versuchter Einbruch in Sportanlage - Oberföhring
Im Zeitraum von Mittwoch, 06.02.2019, ca. 22:00 Uhr, bis Donnerstag, 07.02.2019, 10:00 Uhr, versuchten bislang unbekannte Täter in die Räumlichkeiten eines Vereinsheims in der Cosimastraße zu gelangen, indem sie an den Außentüren hebelten. Dabei wurde das Türschloss beschädigt sowie die Verglasung der Tür eingeschlagen.

Ein Zutritt zu den Räumlichkeiten gelang jedoch nicht. Nachdem eine 34-jährige Trainerin den Schaden bemerkt hatte, verständigte sie über den Notruf 110 die Polizei.

Die Ermittlungen wegen versuchtem Einbruch werden durch das Kriminalkommissariat 52 geführt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


181. Räuberische Erpressung in einem Geschäft - Westend
Am Donnerstag, 07.02.2019, gegen 17:55 Uhr, befanden sich eine 17-jährige Angestellte und 40-jähriger Angestellter im Verkaufsraum eines Schreibwarengeschäfts in der Holzapfelstraße, als ein bislang unbekannter Mann das Geschäft betrat.

Dieser forderte unter dem Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Nachdem ihm die Angestellten daraufhin Bargeld aushändigten, versuchte er aus dem Laden zu flüchten.

Als ihm der 40-Jährige nachfolgen wollte, versetzte er diesem einen Schlag in das Gesicht und setzte seine Flucht in Richtung Schwanthalerstraße fort.

Die Angestellten verständigten anschließend umgehend über den Notruf 110 die Polizei.

Eine daraufhin eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne den gewünschten Erfolg. Die Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung wurden durch das Kriminalkommissariat 21 für Raubdelikte übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25-30 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß, normale Figur, dunkle Haare, dunkler Teint, dunkle Augen, sprach deutsch mit Akzent, dunkle Bekleidung (Jacke in der Art eines Sweatshirts), dunkle Mütze, bewaffnet mit Teppichmesser (grau).

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


182. Mehrere Wohnungseinbrüche - Laim
Am Donnerstag, 07.02.2019, im Zeitraum zwischen 06:00 Uhr und 21:20 Uhr, wurden im Stadtteil Laim mehrere Wohnungseinbrüche gemeldet. Insgesamt wurden drei Privatwohnungen im Bereich der Fürstenrieder Straße, bzw. Agnes-Bernauer-Straße angegangen. In allen Fällen wurde die rückwärtige Terrassen- bzw. Balkontür aufgehebelt und so Zugang zu den Räumlichkeiten erlangt.

Diese wurden anschließend von den Unbekannten nach Stehlgut abgesucht. Es wurde Bargeld, Schmuck sowie elektronische Geräte im Wert von insgesamt mehreren tausend Euro entwendet.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Geyerspergerstraße / Fürstenrieder Straße und Agnes-Bernauer-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


183. Flüchtiger Täter nach schwerem Raub in Frankreich bei Kontrolle in Sauerlach festgenommen
Am Montag, 04.02.2019, gegen 15:00 Uhr, führten Beamte einer Fahndungsdienststelle im Münchner Osten auf einem Autobahnabschnitt der A8 bei Sauerlach bei einem 36-jährigen Litauer eine Personenkontrolle durch. Dieser händigte den Beamten zunächst einen litauischen Personalausweis aus. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass dieser auf eine andere Person ausgestellt war.

Der 36-Jährige wurde daraufhin wegen dem Missbrauch von Ausweispapieren festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte schließlich der Personalausweis des 36-Jährigen mit dessen Echtpersonalien aufgefunden werden. Eine weitere Überprüfung ergab, dass gegen den Mann ein europäischer Haftbefehl besteht.

Der 36-Jährige ist demnach dringend verdächtig, einem schweren Raub zum Nachteil eines Juweliers in Frankreich begangen zu haben. Dabei wurde Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro erbeutet.

Der 36-Jährige wurde der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. Dort wird ihm der Haftbefehl eröffnet. Da es sich um einen europäischen Haftbefehl handelt, wird das weitere Verfahren durch die Generalstaatsanwaltschaft München geführt.


184. Scheckübergabe der Spendeneinnahme des Walter-Moder-Cup 2019
Walter Moder war Polizeibeamter im Polizeipräsidium München. Ende 2008 erkrankte er an Leukämie. Die Kolleginnen und Kollegen organisierten damals eine große Typisierungsaktion für den Todkranken. Mehr als 1800 Menschen kamen ins Polizeipräsidium, um sich Blut für die Knochenmarkspenderkartei abnehmen zu lassen. Leider kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb Anfang 2009.

Bis zu seiner Erkrankung war Walter Moder aktiv in der Fußballgruppe der Internationalen Polizei Association (IPA) tätig.
Nach seinem Tod entstand daher die Idee, ein Hallenfußballturnier für Teams des Polizeipräsidiums München zu organisieren und dabei Spenden zu sammeln.

Seither findet jährlich der Walter-Moder-Cup statt. Am 19.01.2019 jährte sich das 10. Turnier mit diesmal 12 Mannschaften.

Nach einem Unentschieden im Rahmen der regulären Spielzeit konnte letztlich im Elfmeterschießen die Polizeiinspektion 23 (Giesing) mit einem Endstand von 6:5 den Sieg gegen die Polizeiinspektion 11 (Altstadt) davon tragen.

Die Sieger bestimmten, den Erlös des Turniers der Münchner Förderzentrum GmbH (MFZ) zukommen zu lassen, einer karitativen Einrichtung für erwachsene Menschen mit Körperbehinderung.

Im „Jubiläumsjahr“ 2019 konnten 1700 Euro gesammelt werden.
Am 06.02.2019 übergab das Team der Siegermannschaft den Spendenscheck an Herrn Christian Miska, den Heim- und Gesamtleiter der MFZ GmbH.

Schirmherr des Walter-Moder-Cups ist Vizepräsident Werner Feiler, der vor Ort aktiv mitfieberte.


185. Trickdiebstahl durch falsche Sicherheitsbedienstete – Pasing / Fasanerie
Am Mittwoch, 06.02.2019, gegen 12:30 Uhr, wurde eine 88-Jährige vor ihrem Wohnanwesen im Bereich der Varnhagenstraße von zwei unbekannten Männern angesprochen. Diese gaben sich ihr gegenüber als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes aus und erzählten, dass bei ihr eingebrochen worden wäre.

Die 88-Jährige ließ daraufhin die beiden Unbekannten in die Wohnung. Dort durchsuchten die beiden Männer unbemerkt die Räumlichkeiten und entwendeten Schmuckstücke und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro.

Am Donnerstag, 07.02.2019, gegen 12:30 Uhr, wurde eine 86-Jährige ebenfalls vor ihrer Wohnung im Bereich der Lassallestraße von zwei unbekannten Männern angesprochen. Diese gaben sich ihr gegenüber als Polizeibeamte aus und zeigten dabei ein ausweisähnliches Dokument vor.

Sie erklärten der 86-Jährigen, dass in ihrer Wohnung eingebrochen worden sei und dies kontrolliert werden müsse.

Dazu ließ sich einer der Täter den Wohnungsschlüssel aushändigen und betrat alleine die Wohnung. Als die 86-Jährige kurze Zeit später mit dem zweiten Unbekannten die Wohnung betrat, waren dort diverse Schränke und Kommoden geöffnet.

Trotz dieses dreisten Vorgehens befragten die beiden Unbekannten die 86-Jährige zudem noch nach weiteren Wertsachen, worauf diese ihnen mehrere Kuverts mit Bargeld aushändigte.

Die beiden vorgeblichen Polizeibeamten sahen sich noch in der Wohnung um, verließen diese jedoch kurze Zeit später. Erst danach stellte die 86-Jährige das Fehlen der Geldkuverts mit insgesamt mehreren hundert Euro fest und verständigte daraufhin über den Notruf 110 die Polizei.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Fall 1:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, dick, sprachen Hochdeutsch, hatten beide ein Abzeichen/Namensschild auf der linken Brustseite.

Fall 2:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlank, sprachen Hochdeutsch, bekleidet mit heller Hose, dunkler Jacke und einer mit hellem Kragen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!


186. Die Schäffler im Polizeipräsidium München
Am Freitag, 08.02.2019, kamen um 11:30 Uhr die Schäffler der Kirchheimer Zunft in die Ettstraße.

Vor dem Polizeipräsidium München tanzten sie in Anwesenheit des Gastgebers, Polizeipräsident Hubertus Andrä, den traditionellen Schäfflertanz.

Diese Tradition wird nach der Überlieferung auf das Pestjahr 1517 zurückgeführt. Die Schäffler waren damals die ersten, die sich wieder auf die Straße wagten, um mit ihrem Tanz den verängstigten Mitbürgern neuen Lebensmut zu schenken.

Seit dieser Zeit wird der Schäfflertanz alle sieben Jahre zu der Melodie „Aber hoid is koid“ aufgeführt.

Den Beschäftigten des Polizeipräsidiums München, wie auch zahlreichen Passanten, war es ein besonderes Schauspiel, bei diesem über Jahrhunderte überlieferten Tanz dabei sein zu dürfen.

„Die Reifenschwunggruppe Kirchheim“ wurde 1914 von Matthias Westermeier gegründet. 1928 formierte sich die Gruppe neu und trat erstmals unter dem Namen „Schäfflerzunft Kirchheim“ auf.

Die ursprüngliche Zunft setzte sich aus Bauern, Handwerkern und Dienstboten zusammen. Heute zählen unter anderem auch Polizeibeamte zu den tanzenden Mitgliedern.

 

 

 

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