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21.01.2019, PP München


Pressebericht vom 21.01.2019

95. Straßenraub mit Täterfestnahme - Ludwigsvorstadt

96. Beifahrer greift absichtlich Fahrerin ins Lenkrad und verursacht dadurch schweren Verkehrsunfall - Haar

97. Küchenbrand in einer Doppelhaushälfte - Unterschleißheim

98. 3. Drogentoter in München

99. Terminhinweis:
Polizei lädt ins Theater ein!




95. Straßenraub mit Täterfestnahme - Ludwigsvorstadt
Am Sonntag, 20.01.2019, befand sich ein 20-jähriger Münchner um 00.45 Uhr auf dem Nachhauseweg und wartete hierzu am Hauptbahnhof auf eine Trambahn. Hierbei wurde er unvermittelt von einem 28-Jährigen aus Maisach von hinten zu Boden geschubst.

Der Mann kniete sich anschließend auf den Münchner, durchsuchte kurz dessen Taschen und nahm die in der Jacke befindliche Geldbörse an sich. Anschließend flüchtete er zu Fuß und wurde von dem Münchner verfolgt.

Dieser verständigte dabei den Polizeinotruf, woraufhin der 28-Jährige kurze Zeit später von Beamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) angetroffen und festgenommen werden konnte.

Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand und wurde im Anschluss der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. Zwischenzeitlich erließ der Ermittlungsrichter gegen den 28-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl.

Der 20-jährige Münchner wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.


96. Beifahrer greift absichtlich Fahrerin ins Lenkrad und verursacht dadurch schweren Verkehrsunfall - Haar
Am Sonntag, gegen 10.30 Uhr, befuhr eine 59-Jährige aus dem Landkreis München zusammen mit ihrem 27-jährigen Sohn und ihrer 29-jährigen Tochter die Vockestraße.

Aus zunächst ungeklärter Ursache geriet der Pkw in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem anderen Pkw eines 51-jährigen Münchners zusammen. Bei dem Unfall wurden drei der vier beteiligten Personen schwer verletzt. Die 59-Jährige, die 29-Jährige und der 51-Jährige mussten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 27-Jährige blieb unverletzt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme durch das Unfallkommando stellte sich heraus, dass der 27-jährige Beifahrer seiner Mutter unvermittelt ins Lenkrad griff, um den Pkw auf die Gegenfahrbahn in Richtung eines am linken Fahrbahnrand befindlichen Baumes zu lenken.
Weiter stellte sich im Zuge der Ermittlungen heraus, dass der 27-Jährige schon länger psychisch erkrankt sei. Durch den Unfall wollte er möglicherweise seine Mutter, die mitfahrende Schwester und sich selbst töten. Der 27-Jährige kam noch am selben Abend in eine psychiatrische Klinik.

Wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt wurden die weiteren Ermittlungen durch die Mordkommission übernommen. Die Motivlage und der Gesundheitszustand des Beifahrers bedarf noch weiteren Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft wird einen Antrag auf Unterbringung des Tatverdächtigen stellen.


97. Küchenbrand in einer Doppelhaushälfte - Unterschleißheim
Am Freitag, 18.01.2019, erhitzte eine 43-Jährige aus Unterschleißheim gegen 14.20 Uhr Öl in einer Pfanne, um sich darin etwas zu braten. Hierbei geriet das Öl in der Pfanne in Brand, woraufhin die Bewohnerin versuchte diesen mit Wasser zu löschen. Es kam daraufhin zu einer schlagartigen Brandausbreitung, wobei die Küche großflächig in Brand geriet.

Durch das akustische Signal der Rauchmelder wurden die Nachbarn auf den Brand aufmerksam und verständigten die Feuerwehr. Bis zu deren Eintreffen entstand in der Küche ein erheblicher Brandschaden. Die angrenzenden Räume im Erdgeschoss wurden durch Hitze, Ruß und Rauch beschädigt.

Die Hausbewohnerin wurde bei dem Brand nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Das Kommissariat für Brandermittlungen übernahm am gleichen Tag noch die Ermittlungen. Gegen die Bewohnerin wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet.


98. 3. Drogentoter in München
Am Donnerstag, 17.01.2019, verständigte eine 44-jährige Münchnerin die Rettungsleitstelle, da sie ihren 32-jährigen Lebensgefährten leblos in der Wohnung aufgefunden hatte.

Der 32-Jährige wurde unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht und verstarb dort kurze Zeit später. Nach aktuellem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der 32-Jährige an einer Überdosierung von Betäubungsmitteln verstarb.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 3. Rauschgifttoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2019.

Vergleichszahlen:
2018: 1 Person


99. Terminhinweis: Polizei lädt ins Theater ein!
Im Auftrag der Münchner Polizei und des Münchner Sicherheitsforums e.V. werden in dem Theaterstück „Grüß Gott, zum Glück sind Sie da!“ die perfiden Methoden der Trickdiebe, die zurzeit leider auch in München ihr Unwesen treiben, nachgespielt.

Dazu wurde das mit dem renommierten „European Crime Prevention Award“ der Europäischen Union ausgezeichnete „ReplayTheater“ von den Veranstaltern engagiert.

Die erfahrenen Theaterpädagogen stellen mit ihren Schauspielkollegen die skrupellosen Methoden der Betrüger überzeugend realistisch dar. Wer es nicht beim Zuschauen belassen will, kann selbst mitspielen und „am eigenen Leib“ erfahren, wie hinterhältig die skrupellosen Kriminellen vorgehen. Denn nur wer die Schlichen und Tricks der Täter kennt, kann sich wirkungsvoll schützen. Jeder kann Opfer dieser professionellen Betrüger werden!

Gezeigt werden unter anderem die Maschen „Falscher Polizeibeamter“, der „Enkeltrick“ und der „Falsche Handwerkertrick“ mit all ihren Facetten.

Bei kostenlosem Kaffee und Kuchen haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich über geeignete Präventionsmöglichkeiten bei der Münchner Polizei zu informieren und mit den Schauspielern in den Dialog zu treten.

Dank der finanziellen Unterstützung des Münchner Sicherheitsforums ist die Veranstaltung kostenfrei. Wir bedanken uns des Weiteren bei unseren Kooperationspartnern Münchenstift, dem Bayrischen Roten Kreuz sowie der Gemeinde Unterföhring für die tatkräftige Unterstützung.

Termin:
Donnerstag, 24.01.2019, 14.00 Uhr, Christophstraße 12, 80538 München - Alten- und Service-Zentrum Lehel.

Jeder ist herzlich eingeladen. Wer teilnehmen will, muss sich bitte rechtzeitig beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-3699 anmelden.
Beachten Sie, dass zu der Veranstaltung nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung steht.

 

 

 

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