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13.01.2019, PP München


Pressebericht vom 13.01.2019

Inhalt:

57. Aufbrüche durch DNA-Treffer geklärt - Neuhausen

58. Trunkenheitsdelikt - Waldperlach

59. Zimmerbrand durch Weihnachtsbaum verursacht
- Trudering

60. Schaf läuft auf Straße – Aubing
- Lichtbild

61. Rentner ignoriert Haltezeichen der Polizei

62. Pkw-Fahrerin missachtet Vorfahrt – zwei Personen verletzt – Höhenkirchen

63. Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall - Kirchheim

64. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker und Polizei-
beamten – Laim




57. Aufbrüche durch DNA-Treffer geklärt - Neuhausen
Im Februar 2018 wurden in einem Hotel in München-Neuhausen mehrere Spinde in einer Umkleide aufgebrochen. Stehlenswerte Gegenstände konnten durch den Täter damals nicht aufgefunden werden, allerdings entstand ein Sachschaden von ca. 1000 Euro. Am betreffenden Tag fiel einer Zeugin ein junger Mann auf, der sich länger in der Hotellobby aufhielt und sich scheinbar für die Abläufe im Hotel interessierte. Die Person konnte zwar von einer Hotelkamera aufgezeichnet werden, was allerdings nicht zur Ermittlung des Tatverdächtigen führte.

Aufgrund der Sicherung und Auswertung von DNA-Spuren am Tatort gelang es nun einen 20-jährigen Münchner der Tat zu überführen.
Zum Tatvorwurf macht er derzeit noch keine Angaben.


58. Trunkenheitsdelikt - Waldperlach
Am 09.01.2019, gegen 14.50 Uhr, wollte eine 32-jährige Münchnerin ihre 6-jährige Tochter aus der Schule mit dem Auto abholen. Vor der Abholung fuhr sie mit ihrem Pkw in der Nähe der Schule in einen Schneehaufen und ging anschließend zu Fuß weiter.
Als sie wenig später mit ihrer Tochter zum Fahrzeug zurückkam, wurde sie einer Kontrolle unterzogen. Hierbei konnten die Polizeibeamten neben deutlichem Alkoholgeruch weitere alkoholtypische Auffälligkeiten feststellen.
Da ein freiwilliger Alkoholtest vor Ort von der 32-Jährigen verweigert wurde, musste sie zur Blutentnahme mitgenommen werden. Hierbei versuchte sie die Beamten zu treten, was ihr jedoch nicht gelang.

Die 6-jährige Tochter wurde zwischenzeitlich von dem Freund der 32-Jährigen abgeholt.

Gegen die 32-Jährige wurden jetzt Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Angriff auf Vollstreckungsbeamte erstattet.


59. Zimmerbrand durch Weihnachtsbaum verursacht - Trudering
Am 11.01.2019, gegen 18.45 Uhr, wollte ein 42-jähriger Münchner im Wohnzimmer die Kerzen am Weihnachtsbaum ein letztes Mal anzünden. Dabei begann der Baum aus bislang unbekannter Ursache zu brennen.
Der 42-Jährige schickte daraufhin seine Frau und die beiden Kinder nach draußen und versuchte den Brand selbst zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Dabei zog er sich leichte Brandverletzungen und eine leichte Rauchgasvergiftung zu.
Die herbeigerufene Berufsfeuerwehr löschte schließlich das Feuer.

Der 42-Jährige wurde zur weiteren Behandlung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Ehefrau sowie die Kinder blieben unverletzt.

Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro.


60. Schaf läuft auf Straße – Aubing - Lichtbild
Am 12.01.2019, gegen 09.45 Uhr, riefen mehrere Autofahrer bei der Notrufnummer der Polizei an und teilten mit, dass auf dem Germeringer Weg in München-Aubing ein Schaf auf der Straße läuft.
Auf seinem Spaziergang überquerte das Schaf auch die dortigen S-Bahngleise, was zum Glück ohne Folgen blieb.

Eine der Autofahrerinnen konnte das Schaf in einen angrenzenden Garten einsperren, wo es schließlich von einem ortsansässigen Schäfer unverletzt abgeholt werden konnte.


61. Rentner ignoriert Haltezeichen der Polizei
Am Dienstag, den 08.01.2019, gegen 13:15 Uhr, wollten uni-formierte Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion München Verkehrsüberwachung, im Rahmen einer Kontrollstelle, einen Pkw Peugeot in der Grünwalder Straße in München einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen.

Der Fahrer dieses Pkw, ein 90-jähriger deutscher Rentner, reagierte nicht auf die deutlichen, mittels Anhaltekelle gegebenen Haltezeichen der Polizeibeamten. Der Fahrzeugführer durchfuhr die Kontrollstelle unverändert. Der Anhaltebeamte konnte rechtzeitig ausweichen und so einen Unfall verhindern. Bei der Nachfahrt wurde eine auffällig unsichere Fahrweise festgestellt.

Das Fahrzeug konnte schließlich angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der Fahrer motorische und kognitive Auffälligkeiten wie eine langsame Reaktionsfähigkeit, Schwerhörigkeit und Verdachtsmomente einer Sichtfeldein-schränkung. Es besteht der Verdacht, dass diese Ein-schränkungen ursächlich für das gezeigte Fehlverhalten waren.

Der Rentner zeigte jedoch keinerlei Einsicht und betonte, dass er sich fahrtüchtig fühle.

Er muss nun wegen der Missachtung der Anhaltezeichen der Polizeibeamten mit einem Bußgeld und einem Eintrag im Bundes-zentralregister rechnen.

In derartigen Fällen ist die Polizei gesetzlich verpflichtet, den Sachverhalt der Fahrerlaubnisbehörde bekannt zu machen, die ggf. weitere Schritte, z.B. entsprechende Untersuchungen, einleitet.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es zum Führen von Kraftfahrzeugen einer entsprechenden körperlichen und geistigen Eignung bedarf. Im Falle einer Verkehrsunfallbeteiligung drohen empfindliche versicherungs-rechtliche und/oder strafrechtliche Konsequenzen.


62. Pkw-Fahrerin missachtet Vorfahrt – zwei Personen verletzt – Höhenkirchen
Am Samstag, 12.01.2019, gegen 15.00 Uhr, befuhr eine 42-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim mit ihrem Pkw VW von Höhenkirchen kommend die Münchner Straße in nordöstliche Richtung. An der Einmündung zur Rosenheimer Landstraße wollte sie nach links auf diese abbiegen, wobei ihr die Regelung „Vorfahrt Achten“ galt. In ihrem Fahrzeug befanden sich ihre 14-jährige Tochter sowie ein 15-jähriger Freund.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 41-Jähriger aus dem südlichen Münchner Lankreis mit seinem Pkw Peugeot die Rosheimer Landstraße in nördliche Richtung. Mit ihm im Fahrzeug befand sich sein 2-jähriger Sohn auf der Rücksitzbank.

Der 41-Jährige wollte die Rosenheimer Landstraße an der genannten Einmündung geradeaus weiter befahren.

Die 42-Jährige übersah beim Abbiegevorgang den von links kommenden vorfahrtberechtigten 41-Jährigen und es kam zum Unfall.
Der 41-Jährige stieß mit seinem Pkw gegen die linke Fahrzeugseite des Pkw der 42-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw der 42-Jährigen über die Gegenfahrbahn gelenkt und kam am Fahrbahnrand erst wieder zum Stehen.

Die 42-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik verbracht. Der 2-Jährige wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Münchner Klinikum verbracht. Alle weiteren Beteiligten blieben unverletzt.

Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.
Im Rahmen der Hubschrauberlandung und während der Unfallaufnahme war die Rosenheimer Landstraße für ca. zwei Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde währenddessen großräumig umgeleitet. Es kam jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.


63. Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall - Kirchheim
Am 12.01.2019, gegen 06.45 Uhr, fuhr ein 26-jähriger Münchner mit seinem Pkw Smart die Staatsstraße 2082 in Richtung Aschheim.
Zur selben Zeit befuhr ein 59-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Lkw die Staatsstraße in entgegengesetzter Richtung.

Laut Aussagen eines nicht beteiligten Zeugen verließ der 26-Jährige langsam und beständig seinen Fahrstreifen nach links und geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem Lkw des 59-Jährigen frontal kollidierte.
Der Unfall passierte einige hundert Meter hinter dem Ortsschild von Kirchheim.

Der Airbag des Smart wurde dabei ausgelöst und die Front total zerstört. An der Front des Lkw entstand ein nicht unerheblicher Schaden.

Der 26-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung durch einen Rettungswagen in ein Münchner Klinikum gebracht.

Bei dem Unfallverursacher konnte durch die Polizeibeamten Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille ergab.

Der Führerschein des 26-Jährigen wurde sichergestellt und ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßen-verkehrs in Folge Alkoholgenuss.
Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.


64. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker und Polizeibeamten - Laim
Am 11.01.2019, gegen 12.45 Uhr, läutete ein bislang unbekannter Täter an der Wohnungstüre einer 85-jährigen Münchnerin und gab an, dass er als Handwerker wegen einem Wasserschaden die Wohnung begutachten müsse.
Während der vermeintliche Handwerker sich in der Wohnung aufhielt, betrag kurze Zeit später ein zweiter unbekannter Mann durch die wohl offen gelassene Wohnungstür die Wohnung. Er gab an, Polizeibeamter zu sein und nahm den „Festgenommenen“ mit aus der Wohnung.

Die Geschädigte konnte erst am nächsten Tag das Fehlen von ca. 2000 Euro Bargeld feststellen.

Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Reuterstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Täterbeschreibung:
1 Täter: ca. 170 cm, näheres nicht bekannt
2. Täter: ca. 173 cm, ca. 50 Jahre, blaue Jacke

 

 

 

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