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11.01.2019, PP München


Pressebericht vom 11.01.2019

51. Das Kommissariat 76 informiert über Wucher durch Schlüsseldienste

52. Küchenbrand in Lokal - Isarvorstadt

53. Betrug durch falschen Handwerker - Milbertshofen

54. Betrug durch falschen Polizeibeamten - Solln

55. Versuchte Vergewaltigung; Festnahme eines Tatverdächtigen - Kirchtrudering
-siehe Pressebericht vom 06.01.2019, Ziff. 23

56. Sachbeschädigung durch Farbbeutel - Ludwigsvorstadt




51. Das Kommissariat 76 informiert über Wucher durch Schlüsseldienste
Im November 2018 kam es in München zu zwei bemerkenswerten Fällen von überhöhten Schlüsseldienstrechnungen, die bei der Polizei angezeigt wurden.

Ein 27-Jähriger aus Unterschleißheim bezahlte am 03.11.2018 für das Öffnen einer ins Schloss gefallenen Wohnungstür an den Schlüsseldienst knapp 2.000 Euro.
Ca. 450 Euro wurden von einem 74-jährigen Münchner am 22.11.2018 bezahlt, obwohl ihm zuvor ein deutlich niedrigerer Betrag für die Dienstleistung genannt wurde.

Der Tatbestand eines strafrechtlich relevanten Wuchers fordert zum einen ein Missverhältnis zwischen Preis und Leistung sowie weitere Merkmale, wie beispielsweise das Ausnutzen einer Zwangslage. Die Fälle sind rechtlich meist sehr komplex, da nicht jede zu hohe Forderung sofort einen Wucher bedeutet. Oft bewegen sich die Dienste mit ihren Aktivitäten und Zahlungsforderungen noch am Rande der Legalität.

Betrachtet man das Anzeigeverhalten wegen Wuchers, so ergibt sich beim Vergleich der Fallzahlen des Jahres 2017 mit denen des Jahres 2018, eine enorme Steigerung für den Bereich des Polizeipräsidiums München.

Präventionstipps:
Vorab:
Ersatzschlüssel bei einer Vertrauensperson hinterlegen
Einen bekannten ortsansässigen Schlüsseldienst heraussuchen
Internetrecherche nach ortsüblichen Preisen für Handwerkerleistungen (variabel je nach Bundesland, Stadtgebiet / Land)

Im akuten Fall:
Festpreis vereinbaren
Genau definieren was gemacht werden soll
Auf Zuschläge achten, diese dürfen nur außerhalb üblicher Arbeitszeiten verlangt werden
Rechnung prüfen vor Unterschrift
Nicht unter Druck setzen lassen

Sollte es zu keiner Einigung bzw. zu Nötigungshandlungen kommen, ist es sinnvoll, die Polizei über Notruf zu verständigen.


52. Küchenbrand in Lokal - Isarvorstadt
Am Mittwoch, 09.01.2019, bemerkte ein 52-jähriger Mitarbeiter eines Lokals in der Tumblingerstraße gegen 22.00 Uhr eine Brandentwicklung in der dortigen Küche. Er versuchte noch mit Kleidungsstücken die entstandenen Flammen im Bereich des Herdes auszuschlagen, was ihm aber nicht mehr gelang.

Zusammen mit im Lokal anwesenden Gästen verließ er dieses und wartete auf das Eintreffen der verständigten Feuerwehr. Durch die Feuerwehr wurde der Brand schließlich gelöscht, welcher zwischenzeitlich auf weitere Bereiche der Küche übergegriffen hatte.

Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


53. Betrug durch falschen Handwerker - Milbertshofen
- Zeugenaufruf

Am Montag, 07.01.2019, gegen 10.30 Uhr, begab sich ein unbekannter Mann auf das Grundstück einer über 70-jährigen Münchnerin und gab sich bei ihr als Kaminreiniger aus. Er gab an, ihren Kamin bereits vor 10 Jahren gereinigt, bzw. renoviert zu haben und wollte diesen nun erneut überprüfen.

Im guten Glauben ließ die Seniorin den vermeintlichen Handwerker ins Haus und begab sich mit ihrem über 90-jährigen Ehemann in den Speicherraum. Kurz darauf kam ein zweiter Mann, welcher sich als Kollege des angeblichen Kaminreinigers ausgab und er wurde ebenfalls ins Haus gelassen.

Der zweite Mann bot der über 70-Jährigen an, den Kamin für 400 Euro zu sanieren. Der Preis würde jedoch nur bei sofortiger Bezahlung gelten, sonst wäre es doppelt so viel. Die Seniorin übergab ihm daraufhin das Geld.

Beide Männer verließen danach das Haus, mit der Begründung noch Material holen zu müssen und kamen jedoch nicht wieder zurück.

Das Fachkommissariat 65 ermittelt nun.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 20 - 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, sprach Deutsch, bekleidet mit einer Jeanshose und brauner Schirmkappe mit geradem Schirm.

Täter 2:
Männlich, ca. 20 - 30 Jahre alt, ca. 170 - 180 cm groß, schlank, sprach Deutsch, bekleidet mit einer Jeanshose, einem Anorak und einer Schirmkappe mit geradem Schirm.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Keferloherstraße, Georgenschwaigstraße und Schopenhauerstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


54. Betrug durch falschen Polizeibeamten - Solln
- Zeugenaufruf

Am Freitag, 04.01.2019, wurde eine über 90-jährige Münchnerin von einem angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Unter dem bekannten Vorwand, dass bei Einbrechern die Personalien der Geschädigten aufgefunden worden seien, wurde ihr die Sicherung ihrer Vermögenswerte angeboten.

Nachdem die Seniorin eingewilligt hatte, klingelte es kurze Zeit später bei ihr und ein unbekannter Mann holte Bargeld sowie Münzen bei ihr ab. Nachdem die Münchnerin dem vermeintlichen Polizeibeamten im Gespräch mitgeteilt hatte, dass sie noch weitere Münzen und Bargeld in einem Schließfach hätte, wurde sie von ihm aufgefordert, diese Wertsachen zu holen.


Dieser Aufforderung kam sie nach, begab sich zu ihrem Schließfach und leerte dieses. Wenige Tage später kam der selbe Abholer wieder zur Seniorin und holte die restlichen Münzen sowie das Bargeld ab.

Erst Tage später, nach Rücksprache mit ihrem Hausarzt wurde der Seniorin bewusst, dass sie auf Trickbetrüger reingefallen war.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm groß, kräftige Statur.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Herterichstraße, Springerstraße und Drygalski-Allee Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


55. Versuchte Vergewaltigung; Festnahme eines Tatverdächtigen - Kirchtrudering
- siehe Pressebericht vom 06.01.2019, Ziff. 23

Wie bereits berichtet kam es am Samstag, 05.01.2019, zwischen 07.25 Uhr und 07.55 Uhr, zu zwei mutmaßlich sexuell motivierten körperlichen Übergriffen im Bereich „Am Mitterfeld“. Dabei wurden zuerst ein 54-jähriger Münchner und danach eine 51-jährige Münchnerin von einem unbekannten Täter angegriffen.

Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen der Münchner Polizei im Umfeld der Tatorte begannen umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeiten beim Kommissariat 15 (Sexualdelikte). Darunter war auch die Auswertung von Videoaufnahmen aus dem öffentlichen Personennahverkehr.

Dabei konnte ein 43-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden (mit sierra-leonischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Ebersberg). Der 43-Jährige wurde von Beamten der Münchner Polizei am Nachmittag des 10.01.2019 im Landkreis Erding festgenommen.

Er wurde wegen der Taten angezeigt und er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


56. Sachbeschädigung durch Farbbeutel - Ludwigsvorstadt
- Zeugenaufruf

Im Zeitraum von Sonntag, 30.12.2018 bis Mittwoch, 02.01.2019, wurde die Fassade eines Wohnhauses im Bereich der Fraunhoferstraße und Erhardtstraße mit gelber Farbe beschmiert.

Die Farbe befand sich auf dem Gehweg sowie der Fassade bis unter das 2. Obergeschoss. Andere Beschädigungen an der Fassade konnten nicht festgestellt werden.

Das Kommissariat 43 hat die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigung aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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