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04.01.2019, PP München


Pressebericht vom 04.01.2019

Inhalt:

17. Tatverdächtiger einer Sachbeschädigung leistet nach Festnahme massiven Widerstand - Ludwigsvorstadt

18. Trickdiebstahl durch falschen Pflegedienst - Harlaching

19. Callcenterbetrug durch falschen Polizeibeamten - Lehel

20. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln - Sendling

21. Diffamierendes Schreiben an Gaststätte - Maxvorstadt




17. Tatverdächtiger einer Sachbeschädigung leistet nach Festnahme massiven Widerstand - Ludwigsvorstadt
Am Donnerstag, 03.01.2019, gegen 03.00 Uhr, wurden in der Schwanthalerstraße Polizeibeamte durch einen bislang unbekannten Passanten auf eine stark alkoholisierte Person aufmerksam gemacht. Dieser soll außerdem Passanten belästigt haben.

Als die Beamten daraufhin die genannte Person ausfindig machen konnten, beobachteten sie, wie dieser eine zementierte Gehwegplatte aufnahm und gegen die Beifahrerscheibe eines Kleintransporters Mercedes schleuderte. Diese ging dadurch zu Bruch.

Der Mann, ein 31-jähriger Kanadier, wehrte sich erheblich gegen seine Festnahme und wurde daraufhin von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt. Während des Transportes zur Polizeidienststelle trat der 31-Jährige im Dienst-Pkw vehement um sich. Er traf dabei einen 27-jährigen Polizeibeamten im Bereich des Oberkörpers und versetzte diesem zudem einen Kopfstoß.

Nachdem der 31-Jährige während der Fahrt nach dem Fahrzeugführer trat, musste die Fahrt unterbrochen werden, um den 31-Jährigen erneut zu fixieren.

Eine zufällig vorbeikommende Rettungswagenbesatzung wurde darauf aufmerksam und unterstützte die Polizeibeamten. Der 31-Jährige konnte letztendlich in eine Gewahrsamszelle gebracht werden. Hierbei trat er weiterhin um sich und griff nach den Ausrüstungsgegenständen eines Polizeibeamten.

Gegen den 31-Jährigen wird nun unter anderem wegen Sachbeschädigung, Widerstand auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ermittelt.


18. Trickdiebstahl durch falschen Pflegedienst - Harlaching
Am Donnerstag, 03.01.2019, gegen 10.15 Uhr, klingelte eine unbekannte Frau an der Wohnungstür einer 85-Jährigen im Bereich der Fromundstraße.

Die Unbekannte gab sich als „Schwester Elke“ aus und teilte mit, in ihrer Funktion als Pflegedienst einer Beschwerde der anderen Hausbewohner nachgehen zu müssen. Sie wurde daraufhin in die Wohnung eingelassen.

Sie verwickelte die 85-Jährige in ein Gespräch, wodurch diese offenbar abgelenkt werden sollte. Kurz darauf verließ die Unbekannte zügig die Wohnung.

Die 85-Jährige stellte anschließend das Fehlen von Bargeld und Schmuck im Wert von über 1.000 Euro fest. Sie erstattete daraufhin eine Anzeige.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben:
Weiblich, ca. 50 Jahre alt, ca. 175 cm groß, graumelierte Haare, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit Strickmütze, knielangem Mantel und einer blauen Hose.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Fromundstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Präventionshinweis:
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Pflegedienstmitarbeiter wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.
Bei einem Verdacht auf eine Straftat sofort den Polizeinotruf 110 verständigen.


19. Callcenterbetrug durch falschen Polizeibeamten - Lehel
Am Donnerstag, 03.01.2019, gegen 19.45 Uhr, wurde eine 70-Jährige in ihrer Wohnung im Bereich der Widenmayerstraße durch vermeintliche Polizeibeamte telefonisch kontaktiert.

Ein falscher Polizeibeamter namens „Fischer“ brachte die 70-Jährige durch geschickte Gesprächsführung dazu, Angaben über persönliche Verhältnisse und Vermögen zu machen. Der Anrufer kündigte der 70-Jährigen daraufhin an, dass ein verdeckter Ermittler namens „Müller“ zur Kategorisierung dieses möglichen Diebesgutes vorbei käme.

Unmittelbar nach dieser Ankündigung klingelte es an der Wohnungstür. Die 70-Jährige händigte daraufhin dem Abholer Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro aus. Im Anschluss daran entfernte sich der Unbekannte.

Der Anrufer ermahnte die 70-Jährige mit keiner anderen Person Kontakt aufzunehmen, da ihr Telefon abgehört werden würde. Sie würde außerdem ihre Wertsachen in den Vormittagsstunden des Folgetages zurückbekommen. Nachdem die 70-Jährige nach einiger Zeit Verdacht schöpfte, erstattete sie eine Anzeige.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Widenmayerstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, AG-Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.


20. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln - Sendling
Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen, ergaben sich Hinweise auf einen umfangreichen Handel mit Amphetaminen mittels Briefversand durch einen 36-jährigen Münchner.

Aufgrund dessen wurde beim Amtsgericht München ein entsprechender Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung im Bereich der Lindwurmstraße beantragt. Dieser wurde in den frühen Morgenstunden des 03.01.2019 vollzogen.

Der 36-Jährige konnte in seiner Wohnung festgenommen werden. Außerdem wurden dort geringe Mengen Betäubungsmittel (Amphetamin und MDMA) sowie diverse Waffen (unter anderem Armbrüste, Säbel und ein Speer) aufgefunden und sichergestellt werden.

In der Wohnung wurde zudem eine sich frei bewegende Pythonschlange festgestellt. Diese wurde der Reptilienauffangstation übergeben.

Der 36-Jährige wurde bezüglich der Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.


21. Diffamierendes Schreiben an Gaststätte - Maxvorstadt
In den Vormittagsstunden des Dienstag, 01.01.2019, stellte ein 41-jähriger Münchner im Nachgang an die Neujahrsfeierlichkeiten ein an der Eingangstür seiner Gaststätte angebrachtes Schreiben fest. Dieses war mit fremdenfeindlich geprägten Inhalten in diffamierender Weise an die Veranstalter, beziehungsweise Teilnehmer der vorangegangenen Feierlichkeiten gerichtet.

Ein Verfasser des Schreibens ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat 44 aufgenommen.

 

 

 

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