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01.01.2019, PP München


Pressebericht vom 01.01.2019

Inhalt:

1. Pkw-Fahrer missachtet Rotlicht und verursacht Unfall - Moosach

2. Fußgänger wird von Pkw erfasst und verletzt - Forstenried

3. Schüsse aus einer Schreckschusspistole - Ludwigsvorstadt

4. Überfall auf einen Supermarkt; drei Täter werden festgenommen - Moosach

5. Bilanz der Silvesternacht

6. Pyrotechnik wird in einem Hotel gezündet und aktiviert den Feueralarm; mehrere Gäste werden evakuiert - Riem




1974. Pkw-Fahrer missachtet Rotlicht und verursacht Unfall - Moosach
Am Sonntag, 30.12.2018, gegen 15.30 Uhr, fuhr ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Dachau mit seinem Opel Pkw auf der Dachauer Straße stadteinwärts. Zeugen konnten beobachten, wie der Pkw an der Kreuzung zur Ludwigsfelder Straße eine rote Ampel missachtete. Danach fuhr das Fahrzeug in Richtung der Max-Born-Straße und überquerte die Kreuzung, wo der Fahrer ebenfalls eine rote Ampel missachtete.

Zur gleichen Zeit fuhr eine 27-jährige Münchnerin mit ihrem BMW Pkw in den Kreuzungsbereich ein und es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Der Opel-Fahrer stieg nach dem Unfall aus seinem Fahrzeug aus und er entfernte sich zu Fuß vom Unfallort. Zeugen alarmierten den Polizeinotruf 110.

Nachdem Beamte der Polizeiinspektion 44 (Moosach) an der Unfallstelle eingetroffen waren, kam der Unfallverursacher nach wenigen Minuten an die Örtlichkeit zurück. Er machte einen psychisch auffälligen Eindruck und er verweigerte jegliche Kooperation mit den Einsatzkräften.

Der 34-Jährige wurde daraufhin zur weiteren Abklärung zur Polizeiinspektion 44 gebracht. Die 27-jährige BMW-Fahrerin wurde vom Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Die Fahrzeuge, an denen ein Schaden von insgesamt ca. 10.000 Euro entstand, mussten abgeschleppt werden. Der 34-Jährige wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort angezeigt. Aufgrund seines psychisch problematischen Zustands wurde er zur weiteren Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.


1975. Fußgänger wird von Pkw erfasst und verletzt - Forstenried
Am Montag, 31.12.2018, gegen 19.50 Uhr, befand sich ein 40-jähriger Münchner auf dem Gehweg der Züricher Straße in Forstenried. Gegenüber der Einmündung der Limmatstraße wollte er die Fahrbahn überqueren.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 67-jähriger Münchner mit seinem Hyundai Pkw auf der Züricher Straße.

Als er auf Höhe des Fußgängers war, betrat dieser unvermittelt die Fahrbahn. Der Autofahrer konnte nicht mehr darauf reagieren und er erfasste den Fußgänger.

Dieser stürzte auf die Fahrbahn und schlug dort mit seinem Kopf auf. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
Der Pkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Während der Unfallaufnahme musste ein Teil der Züricher Straße für ca. 30 Minuten gesperrt werden.


1976. Schüsse aus einer Schreckschusspistole - Ludwigsvorstadt
Am Dienstag, 01.01.2019, gegen 00.15 Uhr, bemerkten mehrere Personen, dass ein Mann auf der Landwehrstraße herumlief und dort mit einer Pistole in die Luft schoss. Da sie die Situation bedrohlich empfanden, riefen sie den Polizeinotruf 110 an.

Mehrere Streifen fuhren zur Einsatzörtlichkeit und Beamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) konnten den Schützen dort identifizieren und festhalten. Der 23-Jährige (ein Iraker mit Wohnsitz in München) führte eine Schreckschusspistole mit sich. Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass er einen kleinen Waffenschein besaß. Er war jedoch nicht dazu berechtigt, in der Öffentlichkeit Schüsse abzugeben.

Die Waffe wurde sichergestellt und der 23-Jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurde er wieder entlassen.


4. Überfall auf einen Supermarkt; drei Täter werden festgenommen - Moosach
Am Montag, 31.12.2018, gegen 16.30 Uhr, wollten zwei Angestellte eines Supermarktes in der Waldhornstraße diesen absperren. Dabei wurden sie von zwei maskierten Tätern, die ihnen eine Schusswaffe vorhielten, in den Supermarkt zurückgedrängt.
In einem Büroraum wurden die Angestellten gezwungen, den dortigen Tresor zu öffnen. Nachdem der Tresor geöffnet wurde, konnten die Täter mehrere tausend Euro an sich nehmen. Bei der Tatausführung bedrohten sie die Angestellten mit der Waffe und schlugen einem der beiden mit einem Schlagring auf den Kopf. Dabei wurde dieser verletzt.

Danach fesselten sie die beiden Angestellten und wollten den Supermarkt verlassen.

Zeugen, die das Eindringen der Täter in den Supermarkt bemerkten, hatten sofort den Polizeinotruf 110 verständigt.

Mehrere Einsatzkräfte der Münchner Polizei umstellten daraufhin das Geschäft. Die beiden Tatverdächtigen (ein 18-jähriger Jordanier und ein 19-jähriger Kosovare, beide mit Wohnsitz in München) konnten beim Verlassen des Supermarktes festgenommen werden. Die Tatwerkzeuge und die Tatbeute führten sie noch mit sich.

Der verletzte Angestellte wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein weiterer Tatverdächtiger in seiner Wohnung festgenommen (ein 20-jähriger Kosovare mit Wohnsitz in München). Dieser hatte die beiden anderen Tatverdächtigen mit einem Pkw zum Tatort gefahren.

Die drei Tatverdächtigen wurden wegen des Raubes mit Schusswaffe angezeigt und sie werden im Laufe des Tages dem Haftrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


5. Bilanz der Silvesternacht
Wie gewohnt fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei auch dieses Jahr arbeitsreich aus. Im Zeitraum vom 31.12.2018, 19.00 Uhr, bis 01.01.2019, 07.00 Uhr, fuhren die Beamten zu über 340 silvestertypischen Einsätzen.

Es handelte sich hauptsächlich um Streitereien und Randalierer (112), Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (51), Sachbeschädigungen (7), Körperverletzungen (70), Ruhestörungen (49) und Brände (48).

Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten ca. 4.000 Personen mit viel Alkohol und Pyrotechnik.
Auch auf dem Marienplatz befanden sich ca. 8.000 und im Olympiapark ca. 4.000 Personen, um das neue Jahr zu begrüßen.

Der Verkehr war im Bereich um den Friedensengel von 22.55 bis 03.00 Uhr gesperrt.


6. Pyrotechnik wird in einem Hotel gezündet und aktiviert den Feueralarm; mehrere Gäste werden evakuiert - Riem
Am Dienstag, 01.01.2019, gegen 02.30 Uhr, feierten mehrere Personen in einem Hotel am Konrad-Zuse-Platz in Riem. Ein bislang unbekannter Täter zündete in einem Gang einen pyrotechnischen Gegenstand, der dort explodierte. Dabei wurden eine Tür und der dortige Teppich beschädigt (Sachschaden von ca. 2.500 Euro).

Durch den Rauch wurde der Feuermelder des Hotels aktiviert. Zwei Stockwerke des Gebäudes mit ca. 100 Gästen wurden daraufhin evakuiert. Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr fuhren zu dem Hotel. Nachdem kein Brand feststellbar war, konnten die Gäste wieder in ihre Zimmer zurückkehren.

Mehrere Zeugen wurden von den Einsatzkräften zu dem Vorfall vernommen. Die Ermittlungen wegen eines Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und insbesondere zur Identifizierung des Täters wurden aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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