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23.12.2018, PP München


Pressebericht vom 23.12.2018

1949. Falsche Polizeibeamte - Lehel

1950. Antisemitische Schmierereien - Englschalking

1951. Verkehrsunfall bei Fahrstreifenwechsel, eine Person verletzt - Isarvorstadt

1952. Verlauf des Fußballspiels zwischen TSV München 1860 und 1. FC Kaiserslautern – Giesing




1949. Falsche Polizeibeamte - Lehel
- Zeugenaufruf

Am Donnerstag, 20.12.2018, am frühen Nachmittag, riefen bei einer 84-jährigen Münchnerin angebliche Polizeibeamte an. Der Anrufer bat um Mithilfe bei Ermittlungen gegen eine Einbrecherbande. Das Telefongespräch wurde von einem vorgeblichen Polizeikommissar vom Einbruchsdezernat geführt.

Er gab im Verlauf des Telefonats an, dass bei aktuellen Ermittlungen ein Zettel mit der Anschrift der 84-Jährigen aufgefunden wurde. Nun erkundigte er sich nach Schmuck und Bargeld. Die 84-Jährige gab an, einen hohen Geldbetrag in einem Bankschließfach aufzubewahren.

Der falsche Polizeibeamte erzählte der Seniorin, dass ihr verwahrtes Bargeld vermutlich durch Falschgeld ersetzt wurde. Der Anrufer forderte die 84-Jährige auf, das Geld aus dem Schließfach zu holen, damit die Echtheit von einem Polizeibeamten überprüft werden könne.

Im Anschluss daran holte die 84-Jährige das Bargeld aus dem Schließfach. Gegen 16.00 Uhr kam ein falscher Polizeibeamter zur Wohnung der Seniorin und ließ sich von ihr sowohl das Bargeld als auch in der Wohnung aufbewahrten Schmuck aushändigen. Er erzählte der Frau, dass er das Geld und den Schmuck auf Echtheit überprüfen müsse. Zudem entwendete er zwei Geldbörsen mit Bargeld und Kreditkarten.

Schließlich verließ der falsche Polizeibeamte die Wohnung wieder. Als er nicht wie besprochen nach kurzer Zeit zurückkehrte, informierte die 84-Jährige den Notruf der Polizei. Der Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Widenmayerstraße / Sternstraße / Kochstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 – AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis Ihrer Münchner Polizei:
Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte.
Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.
Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.
Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte sofort den Polizeinotruf 110 an!


1950. Antisemitische Schmierereien - Englschalking
- Zeugenaufruf

Am Samstag, 22.12.2018, um 08.30 Uhr, wurde über den Twitter-Account der Polizei München eine antisemitische Schmiererei mitgeteilt. Aufgrund der Tatsache, dass dies über die sozialen Medien mitgeteilt wurde, konnte erst verspätet, gegen 10.20 Uhr, eine Nachschau durch die Polizei erfolgen.

Hierbei konnten in der Freischützstraße und dem Wilhelm-Dieß-Weg insgesamt vier Schriftzüge „Holocaust? Lüge!“ festgestellt werden.

Diese Kreideschmierereien waren an Bushaltstellen und am Hauseingang der Freischützstraße 1 am Boden aufgezeichnet. Die Kreide ließ sich rückstandslos entfernen.

Derzeit liegen keine Hinweise auf den oder die Täter vor.

Zeugenaufruf:
Wer hat im Zeitraum von Freitag, 21.12.2018, bis Samstag, 22.12.2018 in der Freischützstraße / Weilhelm-Dieß-Weg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweise Ihrer Münchner Polizei:
Bitte teilen Sie Straftaten immer über die Polizeinotrufnummer 110 mit, oder wenden Sie sich an eine Polizeiinspektion, um dort eine Anzeige zu erstatten.
Soziale Medien, wie Facebook und Twitter, sind nicht dafür geeignet Straftaten anzuzeigen, da dies unter Umständen zu einer verzögerten Anzeigenaufnahme und damit zu Verlusten von Beweismitteln führen kann.


1951. Verkehrsunfall bei Fahrstreifenwechsel, eine Person verletzt - Isarvorstadt
Am Freitag, 21.12.2018, gegen 16.15 Uhr, fuhr eine 48-Jährige mit ihrem Pkw Jaguar in Richtung Goetheplatz. Als sie mit ihrem Pkw den Fahrstreifen nach links wechseln wollte, übersah sie dabei einen auf dem linken Fahrstreifen heranfahrenden Pkw Mercedes einer 60-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß.

Die 60-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt. Ein hinzugerufener Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung an der Unfallstelle. Eine Behandlung in einer Klinik war nicht erforderlich.

Durch den Verkehrsunfall kam es zu Verkehrsbehinderungen, da die Geradeausspur der Lindwurmstraße stadtauswärts sowie die Linksabbiegerspur in die Häberlstraße gesperrt werden mussten.


1952. Verlauf des Fußballspiels zwischen TSV München 1860 und 1. FC Kaiserslautern – Giesing
Am Samstag, 22.12.2018 fand in Giesing ein Fußballspiel zwischen TSV München 1860 und 1. FC Kaiserlautern statt. Gegen 15.30 Uhr kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen mehreren Zuschauern im Gästeblock des Stadions. Dabei stürzten auch mehrere Beteiligte zu Boden und blieben teilweise dort liegen, während sich über ihnen die Auseinandersetzung fortsetzte. Daher wurde ein Einschreiten der eingesetzten Polizeibeamten erforderlich.

Nach mehrfachen erfolglosen Aufforderungen, die gewaltsame Auseinandersetzung, an der auch Ordner des Spiels beteiligt waren, zu beenden, wurde der Einsatz des Schlagstocks angedroht.

Auch dadurch konnte die Eskalation nicht beendet werden. Die einzige Möglichkeit, die tumultartige Konfrontation zu beenden und die beteiligten Personen zu trennen, war der gezielte Einsatz von Pfefferspray durch die eingesetzten Polizeibeamten. Dabei wurden neun Personen leicht verletzt (Augenreizungen) und bekamen vom Rettungsdienst Augenspülungen.

Bereits gegen 12.20 Uhr hatte ein Gastfan nach einem Polizeibeamten getreten. Dieser konnte später festgenommen werden.

 

 

 

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