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21.12.2018, PP München


Pressebericht vom 21.12.2018

Inhalt:


1942. Festnahmen nach Handel mit Betäubungsmitteln – Untersendling
-siehe Pressebericht vom 23.11.2018, Ziff. 1772

1943. Angriff auf Frauen in zwei Fällen - Westend

1944. Fünf Festnahmen nach gefälschtem Deutsch-Test – Stadtgebiet München sowie diverse andere Städte in Deutschland

1945. Pkw-Fahrerin gerät in die Gegenfahrbahn und prallt gegen entgegenkommenden Pkw; zwei Personen verletzt - Ismaning

1946. Gefährliche Körperverletzung mit Messer - Oberföhring

1947. Festnahme nach Urkundenfälschung - Westend

1948. Brandstiftung an einem Kleintransporter - Obergiesing
-siehe Pressebericht vom 02.07.2018, Ziff. 957




1942. Festnahmen nach Handel mit Betäubungsmitteln – Untersendling -siehe Pressebericht vom 23.11.2018, Ziff. 1772
Wie bereits berichtet, wurde durch Beamte des Kriminalfachdezernats 8 im Umfeld der Hansastraße ein verstärktes Aufkommen von Betäubungsmittelkonsumenten festgestellt. Im Rahmen eines weiteren Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität, am 18.12.2018 gegen 14.15 Uhr, fiel Kräften des Kriminalfachdezernat 8 und der Bereitschaftspolizei ein 70-jähriger Münchner auf. Dieser war den Beamten bereits aus vorangegangenen Ermittlungen bekannt und konnte beobachtet werden, wie er einen 32-jährigen Rumänen dazu aufforderte, mit sich in seine Wohnung zu kommen. Der Rumäne, gegen den ebenfalls schon aufgrund von Handeln mit Betäubungsmitteln ermittelt wurde, verließ kurz darauf die Wohnung und wurde in der Nähe kontrolliert.

Hierbei versuchte er eine geringe Menge Heroin zu verschlucken, um den Tatnachweis zu verhindern. Dies konnte von den Beamten noch unterbunden werden. Währenddessen konnte auch der 70-Jährige in der Nähe kontrolliert werden. Er führte eine geringe Menge Kokain mit sich. Er wurde ebenfalls festgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung konnten diverse Betäubungsmittelutensilien, Bargeld sowie weiteres Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass der 70-jährige Münchner im Vorfeld seiner Festnahme noch Heroin an eine 48-jährige Münchnerin verkauft hatte. Der 70-Jährige wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher über die Haftfrage entscheidet.


1943. Angriff auf Frauen in zwei Fällen - Westend
Am Samstag, 01.12.2018 war eine 25-jährige Münchnerin gegen 04.25 Uhr alleine auf dem Nachhauseweg in der Tulbeckstraße. Als sie in ihrer Handtasche nach dem Schlüssel suchte, wurde sie unvermittelt von einem unbekannten Mann umgerissen und zu Boden geworfen.

Am Boden schlug der Mann den Kopf der Münchnerin nochmals auf die Treppenstufe. Die Münchnerin konnte dem Mann dabei kurz ins Gesicht schauen und anschließend laut schreien.
Daraufhin ergriff der Unbekannte die Flucht.

Durch das Geschrei wurde eine 55-jährige Münchnerin auf die 25-Jährige aufmerksam und verständigte die Polizei.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Kurz darauf gegen 04.30 Uhr, befand sich eine 34-Jährige aus dem Landkreis Miesbach in einem Innenhof eines Wohnanwesens in der Guldeinstraße und blieb kurz stehen, um eine SMS zu schreiben. In diesem Moment kam ein unbekannter Mann auf die 34-Jährige zu und schlug ihr ebenso unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Anschließend entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung.

In diesem Fall erfolgte eine Anzeigenerstattung allerdings erst am darauffolgenden Vormittag.

Nach aktuellem Ermittlungsstand ist ein Tatzusammenhang wahrscheinlich.

Zeugen beschreiben den Täter wie folgt:
Fall 1:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, bekleidet mit einem Kapuzenpullover.

Fall 2:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlank, bekleidet mit grauem Kapuzenpullover und dunklem Mantel bis zu den Oberschenkeln.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1944. Fünf Festnahmen nach gefälschtem Deutsch-Test – Stadtgebiet München sowie diverse andere Städte in Deutschland
Für verschiedene Behördengänge sowie die Erteilung von Niederlassungserlaubnissen oder Einbürgerungen, werden B1-Deutschtests benötigt. Die Durchführung der Tests erfolgt in privaten Instituten oder Schulen.

Beim Kommissariat 34 (Organisierte Banden- und Ausländerkriminalität) wurde bekannt, dass Personen bestandene Deutschtests unter anderem bei Behörden vorlegten, allerdings waren diese Personen der deutschen Sprache nicht mächtig.

Die Ermittlungen des Kommissariats 34 führten nun zu einer Gruppe von Kosovo-Albanern und Irakern, die gute Deutschkenntnisse haben. Offensichtlich schrieben diese Personen gegen hohe Geldsummen erforderliche Deutschtests in Vertretung für ihre Auftraggeber.

Die Staatsanwaltschaft München I stufte den Verkauf der Deutschtests nun als gewerbs- und bandenmäßiges Schleusungsdelikt ein. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen bereits seit ca. fünf Jahren diesen „Service“ anbieten. Zum Teil schrieben sie selbst Deutschtests, zum Teil hatten sie verschiedene Mittäter an der Hand, die sie zu den Tests schickten. Dazu wurde der Originalpass des Auftragsgebers mit dem Lichtbild des jeweiligen Schreibers versehen. Pro bestandenem Test wurden mehrere tausend Euro bezahlt.

Die Staatsanwaltschaft München I beantragte nun Haftbefehl für die Haupttäter.

Am Mittwoch, 19.12.2018 wurden in München und am Ammersee insgesamt sieben Wohnungen durchsucht. Bei diesen Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Fünf Tatverdächtige im Alter von 22-35 Jahren wurden festgenommen.

In wie vielen Fällen nun tatsächlich manipulierte Testergebnisse vorgelegt wurden, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.


1945. Pkw-Fahrerin gerät in die Gegenfahrbahn und prallt gegen entgegenkommenden Pkw; zwei Personen verletzt - Ismaning
Am Donnerstag, 20.12.2018, gegen 15.40 Uhr, fuhr eine 76-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Kia auf der Münchener Straße in Ismaning. Auf Höhe des Gewerbeparks verlor sie möglicherweise wegen einer plötzlichen Erkrankung die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet deshalb in den Gegenverkehr.

Der Kia prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw VW eines 71-jährigen Münchners.

Der 71-Jährige hatte keine Möglichkeit mehr der 76-Jährigen auszuweichen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und mit einem Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

An den beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Während der Aufnahme des Verkehrsunfalls wurde die Staatsstraße 2053 für ca. zwei Stunden gesperrt. Dazu kam es zu Verkehrsbehinderungen.


1946. Gefährliche Körperverletzung mit Messer - Oberföhring
Der spätere Tatverdächtige, ein 43-jähriger Münchner führte über einen längeren Zeitraum mit einigen Unterbrechungen eine Beziehung zu einer 36-jährigen Ukrainerin. Sie hatte bei dem 43-Jährigen Schulden, aus diesem Grund ging der 30-jährige Bruder der Frau am 17.12.2018 gegen 22.00 Uhr zur Wohnung des späteren Tatverdächtigen, um mit ihm über diese Schulden zu reden. Dazu besorgte er sich unterwegs in einer Tankstelle ein Tierabwehrspray.

Als er bei der Wohnung des 43-Jährigen ankam, öffnete ihm dieser und war mit einer Gaspistole und einem säbelähnlichem Messer bewaffnet. Unvermittelt schlug der 43-Jährige dem 30-Jährigen mit der Gaspistole ins Gesicht. Dadurch platzte die Lippe des Mannes auf. Daraufhin stach der 43-Jährige dem 30-Jährigen mit dem Messer ins Gesicht und durchstach seine linke Wange.


Als der 30-Jährige in die Knie ging, stach der 43-Jähriger dreimal in den linken Oberarm und schlug auf den Arm des Mannes ein.

Nun verteidigte sich der 30-Jährige mit dem Tierabwehrspray. Dadurch gelang ihm die Flucht in Richtung des Aufzugs und anschließend durch das Treppenhaus ins Freie. Dabei verfolgte der 43-Jährige den Verletzten noch kurzzeitig und schoss mit der Gaspistole auf den Fliehenden.

Kurze Zeit später konnte der Tatverdächtige durch eine Polizeistreife noch am Tatort festgenommen werden.

Der 30-Jährige wurde in einem Krankenhaus behandelt und konnte dieses mittlerweile wieder verlassen.

Der Ermittlungsrichter des Polizeipräsidiums München erließ Untersuchungshaft gegen den 43-Jährigen. Das Kommissariat 26 hat die Ermittlungen übernommen.


1947. Festnahme nach Urkundenfälschung - Westend
Am Freitag, 16.11.2018 legte ein 48-jähriger Senegalese beim Einwohnermeldeamt in München einen italienischen Aufenthaltstitel vor, um seinen Wohnsitz anzumelden. Dabei wurden Fälschungsmerkmale erkannt und der Senegalese wurde von einer hinzugerufenen Polizeistreife festgenommen. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

In der Vernehmung des Mannes beim Kommissariat 66 räumte der Mann ein, das falsche Dokument für 800 Euro von einem Landsmann erworben zu haben. Obwohl von dem Verkäufer nur ein Spitzname bekannt war, gelang es einer Sachbearbeiterin des Kommissariats 66 (Ausländerrechtliche Delikte) durch umfangreiche Recherchen den Händler namentlich zu ermitteln. Es handelt sich um einen 35-jährigen Senegalesen, der als Asylbewerber abgelehnt worden war. Er lebte unter anderem Namen in München und war nach abgelehntem Asylantrag untergetaucht.

Am Mittwoch, 19.12.2018, wurde der Mann durch die Polizei festgenommen. Bei einer Durchsuchung des Zimmers, in welchem er lebte, wurden verschiedene gefälschte Ausweisdokumente aufgefunden und sichergestellt.


Zudem wurden bei der Durchsuchung verschiedene Kosmetikartikel aufgefunden, die vermutlich aus Ladendiebstählen stammten. Hierzu sind noch weitere Ermittlungen erforderlich.
Der 35-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Ausländerbehörde prüft nun eine Abschiebung des Mannes.


1948. Brandstiftung an einem Kleintransporter - Obergiesing -siehe Pressebericht vom 02.07.2018, Ziff. 957
Am Freitag, 21.12.2018, gegen 01.45 Uhr, sahen Mitarbeiter eines Motels in der Werner-Schlierf-Straße, dass ein geparkter Kleintransporter Opel brannte. Vergeblich versuchten die Motelmitarbeiter den Brand zu löschen.

Bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehr und Polizei stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Nachdem die Feuerwehr bereits den Brand gelöscht hatte, war sowohl der Kleintransporter, als auch ein in unmittelbarer Nähe geparkter Pkw BMW vollständig zerstört. Zudem wurde ein Pkw Fiat, der auf der anderen Seite des Kleintransporters parkte durch das Feuer beschädigt. Der Brandschaden wird insgesamt auf ca. 35.000 Euro geschätzt.

Das Feuer war im vorderen Fahrzeugbereich ausgebrochen. Die Brandursache konnte noch nicht geklärt werden. Es liegen jedoch Hinweise auf eine vorsätzliche Inbrandsetzung vor. Das zuständige Fachkommissariat 43 ermittelt wegen Brandstiftung.

Bereits am 02.07.2018 wurde in der Nähe dieses aktuellen Brandes ein Kleintransporter in Brand gesetzt.


 

 

 

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