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16.12.2018, PP München


Pressebericht vom 16.12.2018

Inhalt:

1904. Terminhinweis
Verein „Münchner Blaulicht e.V.“ vergibt erstmalig
hochwertigen Präventionspreis
1905. Durchsuchungen nach vorangegangenem
Landfriedensbruch durch Fußballanhänger – Pasing
1906. Versammlungsgeschehen in der Innenstadt am
Freitag, 14.12.2018 und Samstag, 15.12.2018
1907. Pkw in Vollbrand - Untersendling
1908. Mehrere Sachbeschädigungen durch Brandlegung
- Obergiesing und Hasenbergl
1909. Körperverletzung mit lebensbedrohlichen Verletzungen –
Altstadt
1910. Sachbeschädigung an Ackerschlepper – Fürstenried
1911. Vorläufige Festnahme nach einem besonders schweren Fall
des Christbaumdiebstahls –Thalkirchen
1912. Schadensträchtiger Einbruch in Wohnung – Berg am Laim
1913. Mehrere Trickdiebstähle im Stadtgebiet München
1914. Person fällt auf U-Bahngleise und wird von einfahrender
U-Bahn überrollt – Feldmoching
1915. Verkehrsunfall nach Missachtung der Ampel – Kirchheim
1916. Beziehungstat - Riem
1917. Fassadenkletterer in Ramersdorf




1904. Terminhinweis Verein „Münchner Blaulicht e.V.“ vergibt erstmalig hochwertigen Präventionspreis
Insgesamt 3.500 Euro Preisgeld werden von „Münchner Blaulicht e.V. – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen“ in diesem Jahr vergeben. Der Verein hat zum Ziel, die Begegnung zwischen Bürgern und Polizei zu fördern, um einen direkten Dialog zu ermöglichen und in verschiedenen Veranstaltungen den Präventionsgedanken in der Bevölkerung zu festigen. Die Schwerpunkte der Vereinsarbeit stellen dabei die Förderung der Kriminalprävention, der Verkehrs- und Gewaltprävention sowie der Prävention im Internet dar.

Der Präventionspreis gilt der Vorbeugung von Kriminalität, Gewalt, Diskriminierung und gegen Drogenmissbrauch. Erstmalig in diesem Jahr waren Organisationen rund um das Tätigkeitsfeld „Sport“ aufgerufen, sich beim Verein Münchner Blaulicht für den Preis zu bewerben. Gefordert waren präventive Maßnahmen mit dem Schwerpunkt Drogen. Eine unabhängige Jury unter der Leitung des Beiratsvorsitzenden, Polizeipräsident a.D. Arved Semerak, wählte aus den eingesandten Bewerbungen insgesamt vier Organisationen aus.

Alle Preisträger haben sich in besonderen Maße für die Prävention und damit auch für die Ziele unseres Vereins seit mehreren Jahren verdient gemacht und damit zur Verhütung von Kriminalität, Gewalt, Diskriminierung und von Missbrauch von Drogen einen großen Personenkreis erreichen können.

Am Montag, 17.12.2018, um 17.00 Uhr, vergibt der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä zusammen mit der Vorstandschaft des Vereins Münchner Blaulicht die Urkunden und Geldpreise an den Sportverein Stadtwerke München e.V. (1.), den FC Wacker München e.V. (2.), den Sportverein Funkstreife e.V. (3.) und an Condrobs e.V.

Die Übergabe findet im Polizeipräsidium München, Medienzentrum, Augustinerstr. 2, statt.

Der Präventionspreis wird auch 2019 wieder ausgelobt. Bewerbungen sind bei www.muenchnerblaulicht.de herzlich willkommen.


1905. Durchsuchungen nach vorangegangenem Landfriedensbruch durch Fußballanhänger – Pasing
Bereits am Samstag, 02.12.2017, gegen 23.30 Uhr, entwickelte sich in einer Unterführung nahe des Pasinger Bahnhofsplatz eine zunächst verbale Streitigkeit zwischen mehreren bis dato unbekannten Sympathisanten einer norddeutschen Fußballmannschaft und mehreren Personen unterschiedlicher Nationalitäten (syrische, iranische und afghanische Staatsangehörigkeit). Im Verlauf dieser Streitigkeit schlugen Personen aus der Gruppe der Fußballanhänger gemeinschaftlich auf die andere Personengruppe (im Alter zwischen 21 und 28 Jahren) ein und verletzten diese teilweise. Außerdem sollen diese in herabsetzender, fremdenfeindlicher Weise beleidigt worden sein.

Im Zuge langwieriger und aufwändiger Ermittlungen des zuständigen Kriminalfachdezernats 4 für Staatsschutzdelikte konnten bundesweit insgesamt neun Tatverdächtige (im Alter zwischen 18 und 48 Jahren) aus München und dem Landkreis (6 x) sowie Passau (2x) und Rostock (1x)ermittelt werden. Die daraufhin beim Amtsgericht München beantragten Durchsuchungsbeschlüsse wurden in den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 13.12.2018, vollzogen. Dabei wurden weitere mutmaßlich tatrelevante Beweismittel sowie Betäubungsmittel aufgefunden.

Gegen die Tatverdächtigen wird wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung ermittelt. Sie wurden jeweils nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.


1906. Versammlungsgeschehen in der Innenstadt am Freitag,14.12.2018 und Samstag, 15.12.2018
Am Freitag, 14.12.2018 und Samstag, 15.12.2018 fanden mehrere Versammlungen in der Münchener Innenstadt zu verschiedenen politischen Themen statt.
Zu außergewöhnlichen Störungen oder Sicherheitsbeeinträchtigungen kam es dabei nicht.

1. Am Freitag, 14.12.2018, 10.00 – 12.00 Uhr, gab es eine stationäre Versammlung zum Thema „Klimakrise“ der Grünen Jungend München am Max-Joseph-Platz, an der etwa 80 Personen teilnahmen. Hier kam es seitens der Veranstaltungsleitung zu einem Auflagenverstoß, der zur Anzeige gebracht wurde. Weiterhin wurde Strafanzeige gegen Unbekannt gem. §86a StGB gestellt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gem. dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz ebenfalls gegen Unbekannt gestellt. Entgegen diverser medialer Darstellungen waren Einsatzkräfte der Reiterstaffel hier nicht im Einsatz.

2. Am Freitag, 14.12.2018, 18.00 – 20.00 Uhr fand eine weitere Versammlung zum Thema „Protest gegen die türkischen Luftangriffe auf Shengal und Maxmur“, ebenfalls am Max-Joseph-Platz statt. In der Spitze waren 27 Teilnehmer vor Ort. Auch hier kam es seitens der Versammlungsleitung zu einem Auflagenverstoß, der zur Anzeige nach dem Vereinsgesetz gebracht wurde.

3. Am Samstag, 15.12.2018, 11.00 – 12.00 Uhr, fand eine Versammlung, zum Thema „Unterstützung für Amnesty in Indien und gegen eine Einschränkung des zivilgesellschaftlichen Handlungsspielraums in Indien“ in der Widenmayerstraße 15 statt. An der Versammlung nahmen 9 Personen teil. Es kam weder zu Beeinträchtigungen, noch wurden polizeiliche Maßnahmen ergriffen.

4. Weiterhin fand am Samstag, 15.12.2018, 11.00 – 12.45 Uhr eine Versammlung des Vereins Aufstehen e.V. zum Thema „Deutsch-Französische Freundschaft“ am Max-Joseph-Platz statt. Insgesamt fanden sich hier bis zu 100 Teilnehmer vor Ort ein. Auch bei dieser Versammlung kam es zu keinerlei Störungen.

5. Ebenfalls am Samstag, 15.12.2018, bewegte sich zwischen 18.00 Uhr und 18.47 Uhr eine Versammlung der Kammerspiele zum Thema: „Mehr Ali-ens! Für ein kulturell offenes München“ fort. Die Versammlung bestand aus ca. 105 Musikern und Sängern, die sich von der Feldherrenhalle bis zum Eingang der Kammerspiele bewegten. Aufgrund einer stationären Musikeinlage in der Falkenbergstraße, musste diese kurzzeitig gesperrt werden. In der Maximilanstraße kam es aufgrund des Aufzuges zu temporären Verkehrsbehinderungen.


1907. Pkw in Vollbrand – Untersendling
Am Freitag den 14.12.2018, gegen 07.40 Uhr, sind auf einer Parkinsel in der Nähe des Hansaparks durch einen Fahrzeugbrand drei Pkw schwer beschädig worden.

Ein geparkter Pkw VW Golf brannte dabei vollständig aus. Ebenfalls wurden ein VW Golf und Ford durch das Feuer schwer beschädigt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Golf Variant bereits vollständig in Flammen.

Der neben dem brennenden geparkten Ford, hatte ebenfalls erhebliche Brandmerkmale. Dabei entstand an beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden.

Durch die Wärmestrahlung wurde der Radkasten und der Kotflügel des dritten Pkw Golf zerstört. Der Sachschaden dieses Pkws beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Der Brand konnte von den eingesetzten Feuerwehrleuten vollständig gelöscht werden. Ein weiteres Ausbreiten des Feuers konnte verhindert werden. Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

Hinweise auf Brandstiftung liegen nicht vor. es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Mit derzeitigem Stand der Ermittlungen wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Die Ermittlungen hat das zuständige Fachkommissariat 13 übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1908. Mehrere Sachbeschädigungen durch Brandlegung - Obergiesing und Hasenbergl
Am Samstag, 15.12 2018 sowie am Sonntag 16.12.2018 kam es zu insgesamt drei Sachbeschädigungen durch Brandlegung.

Am Samstag, 15.12.2018, gegen 05.00 Uhr, setzten bislang unbekannte Täter in der Cincinattistraße einen stillen Zeitungsverkäufer in Brand. Der brennende Automat wurde durch die verständigte Polizeistreife mithilfe eines Feuerlöschers abgelöscht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Eine Fahndung nach dem Täter blieb erfolglos.

Ebenfalls am 15.12.2018, gegen 17:30 Uhr, wurden in der Wintersteinstraße im Hasenbergl auf dem dortigen Kinderspielplatz durch unbekannte Täter ein Mülleimer, eine Mülltonne und eine Dixi-Toilette in Brand gesetzt.

Die verständige Feuerwehr löschte die Brände rechtzeitig ab, sodass keinerlei Schaden an den Gegenständen entstand.

Eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief negativ.

Am Sonntag, 16.12.2018, gegen 02.40 Uhr, wurde erneut in Obergiesing in der Leifstraße, Ecke Cincinnatistraße durch ebenfalls unbekannte Täter abermals ein stummer Zeitungsverkäufer in Brand gesetzt. Dieser musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

Eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief ebenfalls negativ.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, im Rahmen der genannten Umgebungen werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, tel. 089/2910-0 in Verbindung setzen.


1909. Körperverletzung mit lebensbedrohlichen Verletzungen – Altstadt
Am Samstag, 15.12.2018, gegen 00.00 Uhr, konnten eine 30-jährige Rosenheimerin sowie ein 47-jähriger Mann aus München im Tal auf Höhe der Heilig Geist Kirche beobachten, wie ein ihnen unbekannter Mann auf einen männlichen Mitbürger einschlug. Der Mann schlug dem 56-jährigen Münchner mit der Faust ins Gesicht und brachte in dadurch zu Boden. Der Münchner stürzte durch den Schlag mit dem Kopf auf. Der unbekannte Täter flüchtete in Begleitung einer weiteren unbekannten männlichen Person mit einem Taxi.

Die Rosenheimerin und der in München wohnhafte Zeuge verständigten umgehend die Polizei sowie den Rettungsdienst der den 56-Jährigen in ein chirurgisches Klinikum verbrachte, wo schwerwiegende Verletzungen diagnostiziert wurden.

Aufgrund der Verletzungen bei denen Lebensbedrohlichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, wurde er zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben.
Täter 1:
Zwischen 170 und 180 cm groß, 20-25 Jahre alt, etwas kräftige Statur südländische arabische Erscheinung, vermutlich unrasiert, bzw. Dreitagebart; dunkle Jacke, auffällig rotes Käppi

Die Beschreibung des Mannes, der den Täter begleitete:
ca. 165 cm groß, Statur etwas dünner als der Täter selbst, geschätzt 20-25 Jahre alt, dunkle etwas längere Haare, ebenfalls eine südländische arabische Erscheinung; er war mit grauer Jacke und dunkler Hose bekleidet.

Der Fahrer des Taxis, das zur Flucht genutzt wurde, konnte ermittelt werden. Die Vernehmung sowie weiterführende Ermittlungen zu Tathergang und Hintergrund laufen anhaltend beim zuständigen Fachkommissariat.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1910. Sachbeschädigung an Ackerschlepper – Fürstenried
Zwischen Mittwoch, 12.12.2018 und Donnerstag, 13.12.2018 wurde ein Ackerschlepper in der städtischen Forstverwaltung der in einem Waldstück im Bereich der Fürstenrieder Straße abgestellt war, durch einschlagen sämtlicher Fensterscheiben des Führerhauses beschädigt.

Bereits Anfang Dezember soll das Fahrzeug beschmiert worden sein. Nach Auskunft der Forstbeamten mit dem Spruch „Waldschänder“.

Dieser Vorfall wurde, da kein materieller Schaden entstanden war, bislang nicht zur Anzeige gebracht und bedarf der weiteren Abklärung.
Seitens einem Forstbeamten kam es nun aufgrund des jüngsten Vorfalls jedoch zur Anzeigenerstattung. Die Forstwirte vermuten, dass Umweltschützer hinter diesem Vandalismus stecken könnten

Der angerichtete Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Konkrete Hinweise zum Tatmotiv liegen bislang nicht vor.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1911. Vorläufige Festnahme nach einem besonders schweren Fall des Christbaumdiebstahls –Thalkirchen
Am Samstag, 15.12.2018, gegen 21.50 Uhr, konnte ein 48-jähriger Mann beobachtet werden, wie er in der Schäftlarnstraße ein versperrtes Gitter öffnete und anschließend das Verkaufsgelände für Christbäume betrat. Hier suchte er sich einen Baum aus, den einnetzte und über den Zaun warf.

Ein aufmerksamer Zeuge verständigte die Polizei. Der Täter konnte noch am Tatort angetroffen und festgenommen werden.

Nach Beendigung der Sachbearbeitung wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Der Christbaum wurde vor Ort sichergestellt und auf dem Verkaufsgelände belassen.


1912. Schadensträchtiger Einbruch in Wohnung – Berg am Laim
Am Samstag, 15.12.2018 zwischen 15.30 Uhr und 21.00 Uhr, gelangten bisher unbekannte Täter über die Terrassentür in die Wohnung eines 52-jährigen Münchners. Die Wohnung wurde durchsucht und mehrere Schmuckgegenstände sowie Geldbeträge in Fremdwährung wurden entwendet.

Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise für die Umgebung Rahel-Straus-Weg, Halserspitzstraße bis zum Anne-Frank-Anger, geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1913. Mehrere Trickdiebstähle im Stadtgebiet München
Fall 1:
Am Freitag, 14.12.2018, gegen 09.00 Uhr, erwartete eine 90-jährige Rentnerin, gegen 09.00 Uhr in der Maxvorstadt ihren Pflegedienst. Es klingelte jedoch ein ihr unbekanntes Pärchen unter dem Vorwand, die neue Pflegekraft zu sein. Sie verschafften sich Zugang zur Wohnung der alten Dame und forderten Bargeld in Höhe von Tausend Euro. Da die Rentnerin kein Bargeld daheim hatte, flüchteten beide in unbekannte Richtung. Die Seniorin informierte umgehend ihre Tochter, die wiederum die Polizei verständigte. Eine eingeleitete Fahndung nach dem Pärchen verlief negativ.

Fall 2:
Am Freitag, 14.12.2018, gegen 14.30 Uhr, bei einem 86-jährigen Münchner in Schwabing ein bislang unbekannter Mann und wies sich mit einer Dienstmarke als Kriminalbeamter aus. Unter dem Vorwand, wegen eines Einbruchs in der Gegend, die Wohnung überprüfen zu müssen, verschaffte er sich Zutritt. Der betagte Mann zeigte dem Tatverdächtigen drei Umschläge mit mehreren Hundert Euro Bargeld. Der unbekannte Mann entfernte sich mit dem Hinweis, auf eine mögliche Spurensicherung aus der Wohnung. Der 86-Jährige bemerkte erst im Nachgang, dass die Umschläge mit dem Geld entwendet worden waren.

Fall 3:
Am Freitag, 14.12.2018, gegen 16.00 Uhr, gelangte es einem unbekannten Pärchen unter dem Vorwand, das Wasser ablesen zu wollen, in die Wohnung einer 84-jährigen Münchnerin in Sendling zu gelangen. Diese war skeptisch und verweigerte den Zutritt über den Flur hinaus. Daraufhin entfernte sich das Pärchen in unbekannte Richtung.

Fall 4:
Am Freitag, 14.12.2018, gegen 13.00 Uhr, gelang eine bislang unbekannte weibliche Tatverdächtige unter dem Vorwand vom Altenpflegedienst zu sein, in die Wohnung einer 78-jährigen Münchnerin in Nymphenburg.
Kurz darauf erschien noch ein weiterer unbekannter männlicher Tatverdächtiger, der die betagte Dame aufforderte Tausend Euro an den Pflegedienst abzuwenden. Als beide unbekannte Personen die Wohnung der 78-Jährigen wieder verlassen hatte, stellte sie fest, dass aus ihrem Geldbeutel Tausend Euro fehlten.
Die Polizei wurde erst verspätet über den Vorfall unterrichtet.

Fall 5:
Am Freitag, 14.12.2018, gegen 16.45 Uhr, traten in Sendling ebenfalls zwei Personen auf, die sich Wasserableser ausgaben. Das Pärchen verschaffte sich Zutritt zu der Wohnung einer 89-jährigen Münchnerin, die über den ungewöhnlichen Besuch ihre Nachbarn informierten. Als das Paar dies mitbekam, verließen sie fluchtartig das Anwesen.
Eine Fahndung verlief auch in diesem Fall negativ.

Täterhinweise oder nähere Personenbeschreibung liegen durch die betroffenen Senioren und Seniorinnen nicht vor.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise über die Vorfälle im Bereich der Gassnerstraße in Neuhausen und Nymphenburg, Lindenschmitstraße in Sendling, Roter Turmplatz ebenfalls in Sendling, Cherubinistraße in Schwabing-West geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


1914. Person fällt auf U-Bahngleise und wird von einfahrender U-Bahn überrollt – Feldmoching
Am Sonntag, 16.12.2018, gegen 01.15 Uhr, befand sich ein 33-jähriger Münchner am Bahnsteig des U-Bahnhofes Feldmoching. Wie der Überwachungskamera entnommen werden konnte, fiel der Mann ohne Fremdeinwirkung auf das Gleis im U-Bahnhof, wo er regungslos liegen blieb.

Die einfahrende U-Bahn der Linie U 2 konnte trotz Vollbremsung ein Überrollen des Münchners nicht mehr verhindern. Der 33-Jährige konnte durch die Feuerwehr geborgen werden.

Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Der Mann erlag noch am U-Bahnhof seinen schweren Verletzungen.

Der U-Bahnbetrieb wurde für ca. eine Stunde eingestellt.

Warum der Mann letztlich auf den Gleiskörper fiel, bedarf der weiteren Ermittlungen.


1915. Verkehrsunfall nach Missachtung der Ampel – Kirchheim
Am Freitag, 14.12.2018, gegen 09.15 Uhr, befuhr eine 30-Jährige aus dem Landkreis Ebersberg mit ihrem Pkw Toyota die Staatsstraße 2082 in Kirchheim bei München. An der Kreuzung zur Florianstraße zeigte die dortige Ampel rot.

Zur selben Zeit befuhr ein 36-Jähriger mit seinem Lkw die Florianstraße aus entgegenkommender Richtung. Der Lkw-Fahrer wollte die Kreuzung geradeaus überqueren. Die Ampel zeigte für den Mann grün.

Die 36-Jährige übersah das für sie geltende Rotlicht und kollidierte mit dem Lkw. Es kam zum Unfall. Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde der Pkw der Unfallverursacherin in den ordnungsgemäß abbiegenden Pkw eines 47-Jährigen aus dem Landkreis München geschleudert.

Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Das Fahrzeug der 30-Jährigen erlitt einen Totalschaden. Die beiden anderen Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 14.000 Euro.

Die Unfallaufnahme vor Ort erfolgte durch Streifen der örtlich zuständigen Polizeiinspektion 27 (Haar).

Zu einer Verkehrsbeeinträchtigung kam es während der Unfallaufnahme nicht.


1916. Beziehungstat - Riem
Am Samstag, 15.12.2018, traf eine 57-Jährige Münchnerin in der zur ihrer Wohnung gehörigen Tiefgarage in Riem auf ihren ehemaligen Lebenspartner.

Der 63-jährige Somalier wollte die Frau in ihre Wohnung begleiten, was diese jedoch ablehnte. Der Mann fügte ihr infolge dieser Ablehnung auf bislang noch nicht geklärte Art und Weise eine nicht lebensgefährliche Stichverletzung zu und entfernte sich daraufhin aus dem Gebäude.

Ein aufmerksamer Nachbar verständigte die Polizei und den Rettungsdienst. Die 57-Jährige wurde stationär in ein Klinikum verbracht.

Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann in einem nahe gelegenen Gebüsch durch eine Streifenbesatzung festgenommen werden.

Die Hintergründe der Tat werden derzeit über das zuständige Fachkommissariat ermittelt.

Seitens der Fachdienststelle wird auf Grund der Verletzungen der Münchenerin von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen.

Es wird entsprechend nachberichtet.


1917. Fassadenkletterer in Ramersdorf
Am Samstag, 15.12.2018, gegen 13.00 Uhr, beobachtete ein 51-jähriger Mann, wie eine ihm unbekannte Person über die Außenfassade und die dortigen Balkone in den fünften Stock des Wohnanwesens in der Ollenhauer Straße kletterte.
Er verständigte umgehend die Polizei, die dem Mann, einen 27-jährigen Polen, einen Platzverweis erteilte.

Wie sich herausstellte, lernte der Mann über das Internet eine 36-jährige Angestellte aus München kennen, zu der er sofort in größter Liebe verfiel. Aufgrund dieser Gefühle suchte er nach einem ersten einvernehmlichen Treffen unentwegt ihre Nähe.

Am Freitag, 14.12.2018, fühlte sich die 36-Jährige bereits von ihm bedrängt und verständigte die Polizei, die dem Mann einen Platzverweis erteilte und ein Kontaktverbot aussprach.

Am Samstag, 15.12.2018, setzte sich der Pole über diese polizeilichen Maßnahmen hinweg und suchte erneut die Nähe der 36-Jährigen. Mit diesem wiederholten Polizeikontakt waren die psychisch auffälligen Verhaltensweisen nicht von der Hand zu weisen. Es wurde ein Unterbringungsbefehl erlassen.

Noch bevor der Pole einem Richter vorgeführt werden konnte, wurde er durch den diensthabenden Arzt aus der psychiatrischen Einrichtung wieder entlassen.

Im Anschluss suchte er abermals die Wohnung der 36-Jährigen auf. Er kletterte nun über die Balkone und die Hausfassade zu der 15 Meter hoch gelegenen Balkonbrüstung.

Der Schlüssel zur Wohnung der 36-Jährigen war den eingesetzten Polizeibeamten im Zuge der Alarmierung eines erneuten Einsatzes durch die Angestellte vorab ausgehändigt worden.

Die Beamten konnten den Polen letztlich auf dem Balkon festnehmen.

Aufgrund der vorherigen Einsätze und der stetig steigenden Intensität und Vehemenz des Aufsuchens der 36-Jährigen, wurde der Pole erneut in einem Klinikum untergebracht.

Gegen ihn wurde Anzeige wegen Stalkings erstattet. Der 36-Jährigen wurde zum Schutz vor Annäherung und weiteren Kontakten die Möglichkeit eines gerichtlich erwirkten Kontaktverbotes aufgezeigt.

 

 

 

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