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05.12.2018, PP München


Pressebericht vom 05.12.2018

Inhalt:

1841. Versuchter bewaffneter Raubüberfall auf Lottogeschäft – Milbertshofen

1842. Diebstahl von Edelmetall, langwierige Ermittlungen führen zur erfolgreichen Festnahme – Ludwigsvorstadt

1843. Rückwärtsfahrender Schaufellader überrollt Bauarbeiter, dieser erleidet tödliche Verletzungen – Westend

1844. Betrunkener Fahrzeugführer verursacht zwei Verkehrsunfälle – Unterschleißheim

1845. Schadensträchtiger Einbruch in Einfamilienhaus – Großhadern

1846. Garagenbrand – Lochhausen

1847. Aufklebeaktion führt zu Festnahmen – Giesing

1848. Erfolgreiche Verkehrskontrolle – Schwabing




1841. Versuchter bewaffneter Raubüberfall auf Lottogeschäft – Milbertshofen
Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 17.00 Uhr, betrat ein unbekannter Mann ein Schreibwaren-/Lottogeschäft in der Georgenschwaigstraße. Er begab sich unmittelbar zum Verkaufstresen und forderte von dem allein anwesenden Geschäftsinhaber Bargeld.

Als sich dieser weigerte, zeigte der unbekannte Täter eine Pistole vor, um seine Forderung zu untermauern. Der Geschäftsinhaber lehnte jedoch weiterhin die Aushändigung von Bargeld ab, so dass der Täter schließlich ohne Beute das Geschäft verließ und zu Fuß über die Georgenschwaigstraße in Richtung Knorrstraße flüchtete.

Täterbeschreibung:
Männlich, 25-30 Jahre, 175-180 cm groß, schlank, Rahmenbart, sprach akzentfreies Deutsch; trug eine dunkle Trainingsjacke mit Kapuze; er war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1842. Diebstahl von Edelmetall, langwierige Ermittlungen führen zur erfolgreichen Festnahme – Ludwigsvorstadt
Im Januar 2017 erstattete der Inhaber eines Münchner An- und Verkaufsgeschäftes für Edelmetall Anzeige, da sogenanntes Goldscheidgut beim Verschicken an eine Goldscheideanstalt in Baden-Württemberg auf dem Lieferweg entwendet wurde.

Im weiteren Verlauf erfolgten aufwendige Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats. Es konnten schließlich an einer der geöffneten Verpackungen DNA-Spuren gesichert werden.

Es ergab sich dann ein konkreter Tatverdacht gegen einen mittlerweile 34-jährigen deutschen Kraftfahrer, der allerdings in seiner Vernehmung die Tatvorwürfe bestritt.

Das Amtsgericht München erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I einen Beschluss für die Entnahme einer Speichelprobe bei dem Tatverdächtigen. Diese wurde durch das Bayerische Landeskriminalamt ausgewertet und führte zum eindeutigen Nachweis, dass der Tatverdächtige der Spurenverursacher war.


1843. Rückwärtsfahrender Schaufellader überrollt Bauarbeiter, dieser erleidet tödliche Verletzungen – Westend
Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 15.10 Uhr, war ein 26-jähriger Arbeiter mit einem Schaufellader auf einem Baustellengelände in der Tübinger Straße mit Erdarbeiten beschäftigt.

Bei einer Rückwärtsfahrt wurde trotz Rückfahrkamera ein 55-jähriger Bauarbeiter aus bislang unbekannter Ursache von dem Schaufellader erfasst und überrollt. Er verstarb noch am Unfallort.

Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens angeordnet und ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen.


1844. Betrunkener Fahrzeugführer verursacht zwei Verkehrsunfälle – Unterschleißheim
Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 17.10 Uhr, befuhr ein 54-Jähriger mit seinem Toyota in Schlangenlinien die Staatsstraße 2339 von Haimhausen kommend in Richtung Bundesstraße 13. Bereits dort kollidierte er mit zwei Fahrzeugen im Begegnungsverkehr. Hierbei entstand nur Sachschaden. Der 54-Jährige setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.

Nach dem er nach rechts auf die B13 in Fahrtrichtung Unterschleißheim abgebogen war, geriet er kurze Zeit später in den Gegenverkehr und kollidierte nahezu frontal zunächst mit dem BMW eines 22-Jährigen und anschließend mit dem Seat eines 38-Jährigen.

Dabei wurde der Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der hinzugerufenen Feuerwehr geborgen werden. Er kam schwer verletzt in ein Münchner Krankenhaus. Da bei dem Fahrzeugführer Alkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.

Während der 22-jährige BMW-Fahrer leicht verletzt wurde, erlitt der 38-jährige Seat-Fahrer schwere Verletzungen. Beide wurden umgehend in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher nicht im Besitz in einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ihn erwarten nun Anzeigen unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Sämtliche Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die B13 für die Dauer von ca. drei Stunden komplett gesperrt werden. Es kam zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen.


1845. Schadensträchtiger Einbruch in Einfamilienhaus – Großhadern
Am Dienstag, 04.12.2018, in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 19.15 Uhr, gelangten bislang unbekannte Täter auf unbekanntem Wege in den Hinterhof eines Anwesens in der Guardinistraße.

Von der Terrasse aus wurde das Fenster zum Wohnzimmer aufgehebelt und im Anschluss die Räumlichkeiten durchsucht. Dabei fielen den Einbrechern diverse Schmuckstücke im Wert von mehreren Tausend Euro in die Hände.

Vermutlich verließen sie das Anwesen über dem gleichen Betretungsweg.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Guardinistraße in Großhadern Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1846. Garagenbrand – Lochhausen
Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 20.40 Uhr, kam es zu einem Großbrand in der Straße „Am Zillerhof“ in Lochhausen.

Ein 38-jähriger Hobbybastler wollte in der Garage an einem dort abgestellten Pkw arbeiten. Dazu hatte er einen mittels Gasflasche betriebenen Heizstrahler aufgestellt. Als er nach einer kurzen Abwesenheit die Garage wieder betrat, stand diese bereits im Bereich des Heizstrahlers in Flammen.

Er versuchte vergeblich, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dabei zog er sich eine Brandverletzung an seiner Hand und eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits ca. 20 Meter hoch aus der Garage. Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Gröbenzell und die Berufsfeuerwehr München gelöscht.

Die Garagen und drei darin abgestellte Fahrzeuge brannten völlig aus. Unter anderem mussten mehrere brennende Bäume gefällt werden, da das Feuer drohte, auf den angrenzenden Wald überzugreifen.

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte tätig, um den Brand zu löschen. Der entstandene Schaden wird derzeit auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Das zuständige Fachkommissariat 13 hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


1847. Aufklebeaktion führt zu Festnahmen – Giesing
Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 22.40 Uhr, konnten mehrere Personen beobachtet werden, wie sie in der Wörthstraße/Metzstraße Straßenschilder mit dem Namen „Grünwalder Straße“ überklebten. Einem Passanten gegenüber gaben sie an, dass es sich dabei angeblich um ein Kunstprojekt handeln würde.

Die Personengruppe hatte eine Stehleiter bei sich, um die Straßenschilder erreichen zu können.
Im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen konnte schließlich eine Gruppe von sechs Personen am Wettersteinplatz gestellt werden. Diese hatte besagte Stehleiter bei sich.

Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen wurden mehrere Aufkleber sowie diverse Fanaufkleber gesichert werden.

Nach den entsprechenden Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Es wird derzeit wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ermittelt.


1848. Erfolgreiche Verkehrskontrolle – Schwabing
Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 14.00 Uhr, befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Pkw BMW die Leopoldstraße stadteinwärts. Dieser wurde durch eine Streife der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der Pkw nicht zugelassen war und entwendete Kennzeichen angebracht waren. Weiterhin war der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zudem konnten Ausfallerscheinungen festgestellt werden, welche darauf schließen ließen, dass dieser unter Drogeneinfluss stand.

Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Das Fahrzeug wurde zur Vorbereitung der Einziehung sichergestellt.

Den 18-Jährigen erwarten nun Anzeigen unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und einer Trunkenheit im Straßenverkehr.

 

 

 

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