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25.11.2018, PP München


Pressebericht vom 25.11.2018

Inhalt:

1784. Verdacht einer schweren Körperverletzung – Maxvorstadt

1785. Linienbus kollidiert mit Haus – Hohenbrunn

1786. Vorläufige Festnahme nach Diebstahl eines Kraftfahrzeuges – Maxvorstadt

1787. Betonmischer rammt Pkw – Milbertshofen

1788. Festnahme nach sexueller Belästigung – Untergiesing

1789. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Westend

1790. Raub im Anschluss an Internetverabredung – Schwabing-West

1791. Räuberische Erpressung unter Vorhalt eines Messers – Pasing

1792. Fazit zum Fußballbundesligaspiel FC Bayern München gegen Fortuna Düsseldorf




1784. Verdacht einer schweren Körperverletzung – Maxvorstadt
Am Freitag, 23.11.2018, gegen 19.05 Uhr, randalierte ein unbekannter Mann am U-Bahnhof Odeonsplatz. Der Mann schlug scheinbar wahllos mehrere Passanten in der U-Bahn sowie am Bahnsteig. Ein 14-jähriger Schüler versuchte durch Hand- und Rufzeichen den U-Bahnfahrer auf den Mann aufmerksam zu machen.

Der unbekannte Täter nahm dies zum Anlass, den Schüler mit dem Fuß gezielt in den Schritt zu treten und flüchtete daraufhin zu Fuß in unbekannte Richtung.

Ein 28-jähriger Münchner konnte das Geschehen beobachten und alarmierte umgehend die Polizei. Der Schüler ging nach Eintreffen der Polizeibeamten nach Hause. Dort bemerkte er starke Unterleibsschmerzen. Er teilte sich seiner Mutter mit, die ihren Sohn stationär in ein Krankenhaus brachte.

Das zuständige Fachkommissariat 24 hat die Ermittlungen aufgrund des Verdachts einer schweren Körperverletzung aufgenommen.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 40-45 Jahre alt, schwarze, füllige und strähnige Haare, narbiges Gesicht (er wurde von den Zeugen als „old fashioned“ beschrieben); er war mit einer schwarzen, hüftlangen Lederjacke und einer schwarzen Jeanshose bekleidet. Er führte einen grau/schwarzen Rucksack mit sich.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1785. Linienbus kollidiert mit Haus – Hohenbrunn
Am Freitag, 23.11.2018, gegen 18.45 Uhr, befuhr ein 48-jähriger Busfahrer mit seinem Linienbus die Taufkirchener Straße. Er befand sich auf der Einrückfahrt und hatte somit keine Fahrgäste im Bus.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen erlitt der Fahrer eine plötzliche Erkrankung, aufgrund dieser er die Kontrolle über seinen Linienbus verlor. Er kam dadurch nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte ungebremst und frontal mit dem nordöstlichen Hauseck eines Gebäudes an der Taufkirchener Straße.

Durch den Unfall wurde der Busfahrer schwer verletzt und kam mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.

Das Gebäude wurde durch den Zusammenstoß massiv beschädigt. Am Linienbus entstand Totalschaden. Ein in der Nähe ordnungsgemäß abgestelltes Fahrzeug wurde durch herumfliegende Schuttteile leicht beschädigt.

Die B471 musste für ca. fünf Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.


1786. Vorläufige Festnahme nach Diebstahl eines Kraftfahrzeuges – Maxvorstadt
Am Freitag, 23.11.2018, gegen 12.00 Uhr, entwendete ein 35-jähriger Mann in der Truderinger Straße den unversperrten Ford Pkw eines 56-Jährigen.

In der Schackstraße verursachte der 35-Jährige mehrere Unfälle, indem er beim Vorbeifahren geparkte Fahrzeuge touchierte.

An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden, der insgesamt auf mehrere Tausend Euro geschätzt wird.

Der 35-Jährige wurde zur Polizeiinspektion verbracht und konnte nach Vernehmung wieder entlassen werden.

Gegen ihn wird Strafanzeige aufgrund des Kfz-Diebstahls erstattet.

Das Fahrzeug wurde dem rechtmäßigen Halter wieder übergeben.


1787. Betonmischer rammt Pkw – Milbertshofen
Am Samstag, 24.11.2018, befuhr ein 60-jähriger Österreicher, um 11.00 Uhr, mit seinem Pkw, BMW, die Knorrstraße stadtauswärts. Bei einem Wendemanöver kurz vor dem Frankfurter Ring, kollidierte er mit einem von hinten heranfahrenden Betonmischer.

Der 39-jährige Lkw-Fahrer aus München konnte weder rechtzeitig abbremsen, noch ausweichen und prallte mit der Fahrzeugfront gegen die linke Seite des Pkw.

Der 60-jährige Österreicher wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Er kam schwerverletzt mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung.

Der Lkw-Fahrer wurde nicht verletzt.

An dem BMW entstand ein Totalschaden. Der Lkw wurde nur leicht beschädigt.

Zur genauen Unfallursache ermittelt die Verkehrspolizei.

Während der Unfallaufnahme musste die Knorrstraße komplett für beide Richtungen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es jedoch nicht.


1788. Festnahme nach sexueller Belästigung – Untergiesing
Am Samstag, 24.11.2018, gegen 12.15 Uhr, lief ein 34-jähriger Marokkaner einer 27-jährigen Deutschen (beide mit Wohnsitz in München) auf dem Gehweg der Voßstraße hinterher und griff ihr dabei mehrmals fest ans Gesäß. Weiterhin fragte er, ob sie ihn heiraten möchte.

Die Münchnerin rief unvermittelt die Polizei, die den 34-Jährigen vor Ort antreffen und vorläufig festnehmen konnte.

Er wurde aufgrund sexueller Belästigung angezeigt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er wieder entlassen.

Die 27-Jährige blieb unverletzt.


1789. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Westend
Am Samstag, 24.11.2018, gegen 15.20 Uhr, befand sich eine 21-jährige Dame aus München auf dem Nachhauseweg, als ihr in der Parkstraße ein ihr unbekannter Mann entgegenkam. Er hielt seine nicht verschlossene Jacke mit beiden Händen zusammen. In kurzer Entfernung öffnete er diese und zeigte der jungen Frau sein Geschlechtsteil. Hierbei suchte er Blickkontakt mit der 21-Jährigen.

Die junge Frau ging weiter, beobachtete den Mann und verständigte über den Notruf die Polizei.

Der Tatverdächtige konnte im Tatortbereich angetroffen und festgenommen werden. Im Rahmen der Festnahme kam eine unbeteiligte Zeugin auf die Polizeibeamten zu und gab an, dass der Mann bereits in der Vergangenheit sein Geschlechtsteil auch ihr gezeigt hatte.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 41-Jährige griechische Staatsbürger mit Wohnsitz in München vermutlich für weitere, teilweise bislang noch nicht angezeigte, Sexualdelikte in Frage kommt.

Der Tatverdächtige wurde der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. Er wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.


1790. Raub im Anschluss an Internetverabredung – Schwabing-West
Am Freitag, 23.11.2018, suchte ein 30-jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen im Internet zielgerichtet nach einer Bekanntschaft. Bei seiner Suche stieß er auf ein Profil zweier Männer, mit denen er sich am Busbahnhof Scheidplatz verabredete.

Gegen 17.00 Uhr desselben Tages trafen alle Beteiligten am verabredeten Treffpunkt ein. An einer abgelegenen Örtlichkeit des Luitpoldparks zog einer der unbekannten Männer ein Messer und hielt es dem 30-Jährigen vor die Brust, während er die Herausgabe von Geld forderte.

Er bedroht ihn mit den Worten: „Geld her oder ich stech dich ab!“
Der 30-Jährige lief zunächst davon, wurde aber durch den Bedroher zu Fall gebracht, der ihn daraufhin am Kragen packte und mehrfach mit der Hand ins Gesicht schlug.

Nun kam der zweite Mann hinzu und entnahm dem 30-Jährigen aus der Gesäßtasche den Geldbeutel und das darin befindliche gesamte Bargeld.

Aufgrund des Erscheinens von unbeteiligten Passanten ließen die unbekannten Männer von dem 30-Jährigen ab und flüchteten in Richtung Busbahnhof.

Nach der Tat stellte der 30-Jährige fest, dass sein Mobiltelefon, welches er in der Brusttasche der Jacke verstaut hatte, ebenfalls verschwunden war.

Der 30-Jährige wurde durch den Sturz und die Schläge ins Gesicht leicht verletzt. Er rief selbständig die Polizei.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den flüchtigen Tätern verlief negativ.

Die Ermittlungen hat das zuständige Kommissariat 21 übernommen.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 18.19 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, wirkte feminim, helle Gesichtsfarbe, ohne Bart, dunkle, kurze nach hinten gegelte, wellige Haare, beidseitig kleine Ohrstecker; bekleidet mit schwarzer Winterjacke mit Fellfutter und Kapuze, blaue Jeans und schwarze Schuhe; hatte ein Messer dabei

Täter 2:
Männlich, ca.19 Jahre alt, ca. 183 cm groß, schlank, schwarze, kurze Haare, schwarzer, schmaler Kinnbart ohne Oberlippe, Nasenpiercing (Stift), dunkler Teint; bekleidet mit schwarzer Winterjacke mit Fellfutter und Kapuze, blaue Jeans und schwarze Schuhe

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1791. Räuberische Erpressung unter Vorhalt eines Messers – Pasing
Am Samstag, 24.11.2018, zwischen 05.00 Uhr und 06.00 Uhr, befand sich ein 23-Jähriger aus München auf dem Heimweg. In der Aubinger Straße Ecke Haberlandstraße wurde er von einem ihm unbekannten Mann angesprochen und nach einer Zigarette gefragt. Als er dies verneinte und weiterging, folgte ihm der Unbekannte und hielt ihn plötzlich von hinten fest.

Kurze Zeit später kam von vorne aus dem Dunkeln ein weiterer Mann hinzu, der unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Geld und Handy forderte. Der Student kam der Aufforderung aus Angst nach.

Im Anschluss beobachtete er die beiden ihm unbekannten Täter, wie sie in Richtung Bodenseestraße davon gingen. Er beobachtete weiter, wie die Männer etwas wegwarfen, was sich später als sein Geldbeutel herausstellte, dem sämtliches Bargeld entnommen worden war.

Der 23-Jährige verständigte die Polizei. Eine umgehende Fahndung nach den Tätern verlief negativ.

Die Tatbeute beläuft sich auf über 50 Euro Bargeld sowie ein Mobiltelefon inklusive SIM-Karte.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 26-27 Jahre alt, ca. 180-185 cm groß, dunkelhäutig, kräftige Statur, kurze, schwarze, gelockte Haare, bekleidet mit einer roten Jacke

Täter 2:
Männlich, ca. 26-27 Jahre alt, ca. 180 cm groß, deutlich schmaler als Täter 1, etwas längere, schwarze, kurze Haare; bekleidet mit dunkler Jacke (Mantel), er hatte ein Messer dabei

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1792. Fazit zum Fußballbundesligaspiel FC Bayern München gegen Fortuna Düsseldorf
Am Samstag, 24.11.2018, fand um 15.30 Uhr, das Bundesligaspiel FC Bayern München gegen Fortuna Düsseldorf in der Allianz Arena statt.

Kurz nach Stadionöffnung kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Gastfans und Einsatzkräften. Block 343 wurde versucht zu stürmen, um die Ordnerkontrolle zu umgehen. Hierbei wurde ein Ordner leicht verletzt, zudem wurde ein eingesetzter Polizeibeamter beim Einschreiten attackiert. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es die Gastfans zurückzudrängen und die Lage zu beruhigen.

Der Schlagstock wurde seitens der Einsatzkräfte lediglich zum Abdrängen eingesetzt. Des Weiteren kam es fanintern noch zu einer Körperverletzung und zwei Beleidigungen.

Das Verlassen des Stadions nach Spielende geschah geordnet. Die Beteiligten aus der Blockauseinandersetzung konnten erkannt und nachträglich angezeigt werden.

Zum Abschluss kam es zu elf Festnahmen (wegen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung), einer Gewahrsame und zwei Identitätsfeststellungen.

 

 

 

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