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12.11.2018, PP München


Pressebericht vom 12.11.2018

1719. Raub eines Mobiltelefons durch mehrere Täter – Au

1720. Falscher Polizeibeamter – Schwabing

1721. Sexuelle Nötigung durch unbekannten Taxifahrer

1722. Vergewaltigung durch unbekannten Fahrer – Stadtgebiet München

1723. Schwere Brandstiftung – Neuhausen




1719. Raub eines Mobiltelefons durch mehrere Täter – Au
- Zeugenaufruf

Am Samstag, 10.11.2018, gegen 04.00 Uhr, war ein 21-jähriger Münchner nach dem Besuch eines Clubs auf der Museumsinsel zu Fuß unterwegs Richtung Sendlinger Tor. Dabei ließ er sich von einer Navigations-App auf seinem Handy führen.

Nach wenigen Minuten Fußweg wurde er unvermittelt von hinten gestoßen, so er zu Boden stürzte. Auf dem Boden liegend kam es zu einem Gerangel zwischen dem 21-Jähigen und zwei unbekannten Männern, wobei es einem Mann gelang, dem 21-Jährigen das Handy aus der Hand zu reißen. Drei weitere unbekannte Personen standen bei der Tat dabei, griffen aber nicht aktiv in das Geschehen ein.

Alle Personen flüchteten anschließend. Der 21-Jährige wurde bei dem Angriff nicht verletzt, er verständigte erst verspätet die Polizei.

Täterbeschreibung:
Täter1:
männlich, 20-30 Jahre, 180-185 cm, schwarze, mittellange, leicht wellige Haare, bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenpulli und schwarzer Jeans.

Täter 2:
männlich, 20-30 Jahre, 180-185 cm, athletisch, braune, glatte, kurze Haare, roter Kapuzenpulli, schwarze Chino-Hose.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1720. Falscher Polizeibeamter – Schwabing
- Zeugenaufruf

Am Donnerstag, 08.11.2018, gegen 15.00 Uhr, erhielt eine 79-jährige Rentnerin aus München einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten. Dieser teilte der 79-Jährigen mit, dass die Polizei angeblich gegen einen Bankangestellten verdeckt ermitteln würde. Der Anrufer teilte mit, dass ihre Vermögenswerte in Gefahr wären.

Der Anrufer konnte in Erfahrung bringen, dass die Rentnerin ein Schließfach bei der Bank hat und brachte sie dazu Goldmünzen, Ringe und Armreifen aus diesem zu entnehmen.

Als die Dame von dem Bankbesuch zu Hause ankam wurde sie sogleich auf ihrem Handy angerufen. Es wurde vereinbart, dass ein Polizeibeamter bei der Rentnerin vorbeikommen würde um die Gegenstände zu prüfen.

Kurz darauf klingelte es an der Tür. Ein unbekannter Mann gab sich als Polizeibeamter „Müller“ aus. Er betrat die Wohnung der Rentnerin, fotografierte die Wertgegenstände und nahm diese unter dem Vorwand mit, sie sicher aufzubewahren.


Kurze Zeit später kam der 79-Jährigen das Erlebte komisch vor und sie verständigte ihre Nachbarin. Diese riet der Dame sofort die Polizei zu verständigen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Germaniastraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 (AG-Phänomene), Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Präventionshinweis:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, unbekannte Personen in die Wohnung einzulassen.
Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte sofort den Polizeinotruf 110 an!


1721. Sexuelle Nötigung durch unbekannten Taxifahrer - Ludwigsvorstadt
- Zeugenaufruf

Am Samstag, 10.11.2018, gegen 03.40 Uhr, stieg eine 22-jährige Münchnerin an der Poccistraße in ein zufällig vorbeikommendes Taxi und ließ sich zu ihrer Wohnanschrift nach Giesing fahren. Die Frau saß auf dem Beifahrersitz.

Zunächst verlief die Fahrt problemlos, jedoch wurde der Fahrer zunehmend aufdringlicher und verriegelte die Tür des Fahrzeugs. Er fasste die 22-Jährige mehrmals über der Kleidung im Brust- sowie Intimbereich an. Weitere Zudringlichkeiten konnten von der 22-Jährigen abgewehrt werden.

Am Fahrziel bezahlte die 22-Jährige den Fahrpreis und verließ das Fahrzeug. Sie verständigte im Anschluss die Polizei.
Weitere Ermittlungen sind hier erforderlich.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 40 Jahre alt, sprach deutsch mit Akzent, bekleidet mit hellem Hemd.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1722. Vergewaltigung durch unbekannten Fahrer – Stadtgebiet München
- Zeugenaufruf

Am Sonntag, 11.11.2018, gegen 05.00 Uhr, bestellte eine 17-jährige Münchnerin über eine Fahrdienst-App ein Fahrzeug zum Odeonsplatz. Ein Fahrer eines dunklen Fahrzeugs stoppte zufällig neben der wartenden Frau. Er gab an, selbst für das Unternehmen zu fahren, über welches die 17-Jährige zuvor das Fahrzeug bestellt hat. Er stornierte den Auftrag und übernahm selbst den Transport.

Während der Fahrt betatschte der unbekannte Fahrer die 17-Jährige oberhalb der Bekleidung im Intim- und Brustbereich. Der Fahrer hielt unvermittelt sein Fahrzeug an und führte gegen den erklärten Willen der 17-Jährigen sexuelle Handlungen aus.

Der Fahrer setzte seine Fahrt fort, stoppte jedoch ein weiteres Mal und wiederholte die Körperberührungen.

Als die 17-Jährige in Tränen ausbrach, beendete der Mann seine Handlungen, fuhr die 17-Jährige nach Hause und verzichtete auf die Erhebung des Fahrpreises.

Die 17-Jährige erstattete in den Mittagsstunden des Folgetages Anzeige bei einer Polizeiinspektion.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, hellhäutig, schlanke Figur, sprach deutsch mit Akzent, dunkler Bart.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1723. Schwere Brandstiftung – Neuhausen
Am Sonntag, 11.11.2018, gegen 02.20 Uhr, bemerkte eine Bewohnerin eines Mehrparteienwohnhauses in der Marlene-Dietrich-Straße Brandgeruch und verständigte die Feuerwehr. Gleichzeitig meldeten sich verschiedene Bewohner des Hauses über den Notruf und teilten mit, dass es im Flurbereich, im ersten Stock, brennen würde. Die Flammen im Flur griffen bereits massiv auf eine Wohnungszugangstür über. Vier in der Wohnung befindliche Personen, eine 48-jährige Mutter mit ihren drei Kindern, wurden durch die auslösenden Rauchmelder geweckt. Sie konnten die Wohnung, aufgrund des Brandes, nicht mehr durch die Tür verlassen und wurden durch die Feuerwehr, mittels Drehleiter, ins Freie gebracht. Alle vier erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden zunächst stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Die Feuerwehr löschte den Brand. Es entstand Sachschade im Bereich des Hausflurs, in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Die Brandortaufnahme erfolgte durch einen Brandfahnder des Kommissariats 13 (Brandermittlungen).

Im Rahmen der Tatortaufnahme und der sofort eingeleiteten Ermittlungen kristallisierte sich der Tatverdacht gegen einen Jugendlichen heraus. Weitergehende Hinweise und Ermittlungen führten letztendlich dazu, dass im Laufe des Sonntagnachmittags, durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 42 (Neuhausen) ein 15-jähriger Münchner, in einem Park in der Nähe des Brandorts, festgenommen werden konnte. Er wird im Laufe des Tages, zur Prüfung der Haftfrage, einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die vier leicht verletzten Personen wurden im Laufe des Tages wieder aus der Klinik entlassen und konnten in ihre Wohnung zurückkehren.

Die weiteren Ermittlungen des Kommissariats 13 dauern an.

 

 

 

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