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26.10.2018, PP München


Pressebericht vom 26.10.2018

1636. Betrug durch unbefugten Zugriff auf E-Mail-Account

1637. Raub eines Mobiltelefons - Gräfelfing

1638. Pkw-Fahrerin zwingt Linienbus zum Abbremsen und flüchtet; drei Personen leicht verletzt - Neuhausen

1639. Erneutes Auftreten von falschen Polizeibeamten - Maxvorstadt

1640. Terminhinweis (Wiederholung):
Die Bayerische Polizei aktiv für Sternstunden

Unser Beitrag für ein soziales Miteinander und ein Stück mehr Chancengleichheit für unsere Kinder in unserer Gesellschaft




1636. Betrug durch unbefugten Zugriff auf E-Mail-Account
Im Zeitraum von Montag, 27.08.2018, bis Dienstag, 09.10.2018, nutzten bislang Unbekannte unberechtigt den Zugang zum persönlichen E-Mail-Konto einer Münchner Firma. Dabei wurden mit dem E-Mail-Account einer 37-Jährigen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis seit August 2018 in deren Namen Zahlungsanweisungen an ihren Vermögensverwalter versendet. Dieser veranlasste vier Zahlungen im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro auf ein Konto eines Geldinstituts.

Der Betrug fiel erst am Dienstag, 09.10.2018, durch eine fünfte Zahlungsanweisung in Höhe von wiederum mehreren zehntausend Euro auf, da hierfür eine telefonische Rücksprache mit der 37-Jährigen erforderlich war.

Darüber hinaus bemerkte die 37-Jährige, dass bereits im August auf dieselbe Weise eine höhere Summe Bargeld von ihrem Konto auf ein anderes Konto überwiesen wurde. Diese Buchung kam jedoch zurück, weil vermutlich das Empfängerkonto bereits aufgefallen und gesperrt worden war.

Kontoinhaber des begünstigten Kontos ist seit 08.02.2011 ein in diesem Fall als Zeuge geführter 52-jähriger aus Münster. Auf dem Konto befand sich nur noch ein kleiner vierstelliger Betrag, der gesichert werden konnte.

Ein weiterer Geschädigter, von dem ähnlich hohe Geldeingänge auf dem Konto zu sehen waren, wurde inzwischen ermittelt. Hierzu werden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft in Münster geführt.

Die Beträge wurden überwiegend in großen Beträgen am Schalter einer Bank in Münster ausbezahlt. Dem Kontoauszug kann entnommen werden, dass das Konto zur üblichen Lebenshaltung mit Lohneingang und Ausgaben diente.

Eine Anzeige wegen Geldwäsche gegen den Kontoinhaber wurde über die Staatsanwaltschaft Münster eingeleitet und Durchsuchungen wurden veranlasst, jedoch konnte das Geld nicht mehr aufgefunden werden. Der Kontoinhaber arbeitete, den ersten Ermittlungen zufolge, als Finanzagent und überwies die Beträge ins Ausland.

Bereits im Frühjahr 2018 erstattete ein Kollege aus der Firma der 37-Jährigen Anzeige. Dieser sollte auf ähnliche Weise, auch über das Netzwerk der Firma, betrogen werden.

Es ist daher davon auszugehen, dass der Server des Unternehmens bereits vor mehreren Monaten kompromittiert wurde.



1637. Raub eines Mobiltelefons - Gräfelfing
- Zeugenaufruf

Ein 22-jähriger Auszubildender aus München befand sich am Freitag, 26.10.2018, gegen 02.40 Uhr, am S-Bahnhof Lochham. Er stand am Bahnsteig und stellte seinen Rucksack auf einer Sitzbank ab. Kurz darauf näherte sich ein Unbekannter und griff nach dem Rucksack.

Der 22-Jährige bemerkte dies und versuchte die Wegnahme zu verhindern. Daraufhin zog der Unbekannte unvermittelt ein Messer heraus und verletzte den 22-Jährigen an der Hand. Er forderte nun die Herausgabe des Smartphones. Durch das Messer eingeschüchtert, händigte der 22-Jährige dem Unbekannten sein Mobiltelefon aus.

Der Täter sowie eine weitere Person, die etwas entfernt das Tatgeschehen verfolgt hatte, flüchteten im Anschluss.

Täterbeschreibung:
Beide Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 180-190 cm groß, einer sprach deutsch mit Akzent, beide bekleidet mit einem hellen Kapuzenshirt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1638. Pkw-Fahrerin zwingt Linienbus zum Abbremsen und flüchtet; drei Personen leicht verletzt - Neuhausen
- Zeugenaufruf

Am Donnerstag, 25.10.2018, befand sich ein 20-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus der MVG an der Haltestelle Donnersberger Straße. Nachdem an der Haltstelle Fahrgäste zu- und ausgestiegen waren, wollte der Busfahrer auf die Donnersbergerbrücke auffahren.

Eine bislang unbekannte Fahrzeugführerin wollte mit einem bislang unbekannten Pkw auf die Donnersbergerbrücke fahren. Vor der Donnersbergerbrücke hatte sie in ihrer Fahrtrichtung die Vorfahrt zu gewähren. Die unbekannte Fahrzeugführerin missachtete die Vorfahrt des Busses, indem sie unmittelbar vor diesem vom Rechtsabbiegefahrstreifen der Arnulfstraße nach rechts in die Donnersbergerbrücke einbog.

Der gerade angefahrene Linienbus musste stark abbremsen, um eine Kollision mit dem Pkw der unbekannten Fahrzeugführerin zu vermeiden.

Der 20-jährige Busfahrer hupte mehrmals und blieb mit seinem Bus mit Warnblinklicht am rechten Fahrbahnrand stehen. Die unbekannte Fahrerin verringerte zunächst ihre Geschwindigkeit, entfernte sich aber anschließend über die Donnersbergerbrücke in südwestlicher Richtung, ohne ihren gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen.

Im Bus befanden sich zu diesem Zeitpunkt ca. 50 Fahrgäste. Aufgrund der starken Bremsung wurden drei Fahrgäste leicht verletzt. Zwei Verletzte wurden mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Ein Fahrgast begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich, nach Aussage des Busfahrers, um einen hellblauen Kleinwagen mit Münchner Zulassung. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an. Zu einer Berührung zwischen den Fahrzeugen kam es nicht.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur unbekannten Fahrerin, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1639. Erneutes Auftreten von falschen Polizeibeamten - Maxvorstadt
Seit Dienstag, 23.10.2018, kam es in München zu mehreren Betrugsstraftaten durch falsche Polizeibeamte. Dabei konnte bei einer betagten Renterin aus dem Münchner Westen Schmuck sowie Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro erlangt werden.

Ein vermeintlicher Polizeibeamter konnte durch geschickte Gesprächsführung die Rentnerin davon überzeugen, dass der Schmuck vor möglichen Einbrechern gesichert werden müsse.

Daraufhin übergab die Frau einem angeblichen Kollegen, der an ihrer Haustür klingelte, hochwertigen Schmuck sowie Uhren. Am Folgetag meldete sich erneut ein angeblicher Polizeibeamter bei der Seniorin und überredete diese, mehrere zehntausend Euro auf ein Konto in der Türkei zu überweisen. Dieser Aufforderung kam sie nach.

In einem anderen Fall verhinderte eine aufmerksame Bankmitarbeiterin eines Kreditinstituts im Münchner Westen am Mittwoch, 24.10.2018, die Überweisung Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Auch hier wäre eine ältere Dame unter dem gleichen Vorwand beinahe Opfer von falschen Polizeibeamten geworden.

Warnhinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei würde keinesfalls Personen am Telefon dazu auffordern Geld bzw. Wertgegenstände in Zusammenhang mit Ermittlungen zu überweisen oder auszuhändigen. Bei Zweifel an der Echtheit von Polizeibeamten, in Verbindung mit Telefonaten, kann jederzeit Rücksprache mit der Polizeieinsatzzentrale unter der Notrufnummer 110 gehalten werden.


1640. Terminhinweis (Wiederholung): Die Bayerische Polizei aktiv für Sternstunden
Ein grimmiger Kapitän und sein Kampf mit dem weißen Wal Moby Dick - davon erzählt das Polizeiorchester Bayern. Für die Aktion Sternstunden spielt es „Of Sailors and Whales“, das dramatische Konzertwerk für Blasmusik des Komponisten W. Francis McBeth.


Für einen guten Zweck führen die 45 Berufsmusiker des Polizeiorchesters Bayern unter Leitung von Generalmusikdirektor Prof. Johann Mösenbichler zu diesem Anlass aber auch noch andere Werke von Gioacchino Rossini bis Leonard Bernstein auf.

Und das Polizeiorchester Bayern, die Polizei München sowie das Bayerische Landeskriminalamt sind stolz darauf, damit nicht nur die Zuhörer glücklich zu machen, sondern vielen Kindern zu helfen. Denn die Aktion Sternstunden fördert seit 25 Jahren Kinderhilfsprojekte, sie hilft kranken, behinderten und in Not geratenen Kindern – in Bayern, in Deutschland und weltweit.

Mit dem Erlös dieses Konzerts wird die Aktion Sternstunden unterstützt. Und auch alle anderen bayerischen Polizeipräsidien sind dabei: Von Rosenheim bis Schweinfurt veranstaltet jedes Polizeipräsidium mit dem Polizeiorchester Bayern und einem Kulturpartner ein Benefizkonzert.

Das Polizeiorchester Bayern, die Münchner Polizei sowie das Bayerische Landeskriminalamt laden Sie zum Tourneestart ganz herzlich zu einem einzigartigen musikalischen Abend der Benefiztour am Donnerstag, 15. November 2018, um 19.00 Uhr in der Alten Kongresshalle München, Theresienhöhe 14, ein.

Karten sind an folgenden Vorverkaufsstellen zu 22 Euro erhältlich: www.muenchenticket.de

Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter: www.polizeiorchester-bayern.de

Informationen zu Sternstunden e.V. finden Sie unter: www.sternstunden.de

 

 

 

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