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11.10.2018, PP München


Pressebericht vom 11.10.2018

Inhalt:

1559. Unbekannter Unfallverursacher flüchtet, nachdem er durch einen abrupten Spurwechsel einen Unfall verursacht hatte – Ramersdorf

1560. Motorradfahrer prallt gegen Leitplanke im Tunnel und verstirbt an der Unfallstelle – Berg am Laim

1561. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Hasenbergl

1562. Polizei stoppt Schrottkonvoi

1563. Terminhinweis:
Tag der Prävention mit der Polizei auf dem „Paseo“ in Pasing

1564. Terminhinweis:
Das Polizeipräsidium München und der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. veranstalten ein spezielles Sicherheitstraining mit Fahrt ins Oberland




1559. Unbekannter Unfallverursacher flüchtet, nachdem er durch einen abrupten Spurwechsel einen Unfall verursacht hatte – Ramersdorf
Am Mittwoch, 10.10.2018, gegen 16.15 Uhr, befuhren ein 22-jähriger Münchner mit seinem Pkw VW sowie eine 35-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Mercedes die Bad-Schachener Straße,
etwa auf gleicher Höhe stadteinwärts.

Auf Höhe Hausnummer 23 wechselte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Pkw, der auf dem dritten Fahrstreifen ungefähr auf Höhe der beiden anderen Fahrzeuge fuhr, unvermittelt nach links auf den mittleren Fahrstreifen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, versuchte der 22-Jährige seinerseits auf den dritten Fahrstreifen nach links auszuweichen und touchierte dabei den Pkw der 35-jährigen Münchnerin. Durch diese Berührung kam diese mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn ab, überfuhr den befestigten Mittelstreifen und kam schließlich auf dem entgegenkommenden Fahrstreifen zum Stehen.

Zu einer Berührung zwischen dem plötzlich nach links ziehenden Fahrzeug und dem Pkw des 22-Jährigen kam es nicht.

Der unbekannte Fahrzeugführer, der den Unfall verursacht hatte, entfernte sich ohne anzuhalten und seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen, von der Unfallstelle.

Die 35-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt.

Am Pkw des 22-Jährigen entstand leichter Sachschaden. Der Pkw der 35-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zum geflüchteten Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1560. Motorradfahrer prallt gegen Leitplanke im Tunnel und verstirbt an der Unfallstelle – Berg am Laim
Am Mittwoch, 10.10.2018, gegen 21.40 Uhr, befuhr ein 40-jähriger Münchner mit seinem Motorrad BMW den Innsbrucker Ring in nördlicher Fahrtrichtung. Unmittelbar vor der Einfahrt zum Tunnel kam er in einer langgezogenen Rechtskurve, offensichtlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, nach links von der Fahrbahn ab und sein Motorrad streifte die Leitplanke in der Fahrbahnmitte.

Der 40-Jährige fiel nach links von seinem Motorrad und prallte gegen die Innenverstrebung der Leitplanke und einen Lichtmast. Das Motorrad selber fuhr ohne ihn weiter und fiel nach ca. 180 Meter im Innsbrucker-Ring-Tunnel nach rechts um.

Trotz Reanimation verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Während der Unfallaufnahme musste der Innsbrucker-Ring-Tunnel von 21.40 Uhr bis ca. 02.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.


1561. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Hasenbergl
Am Mittwoch, 10.10.2018, gegen 13.00 Uhr, sprach ein bislang unbekannter Mann einen 84-jährigen Münchner in der Riemerschmidstraße vor dessen Anwesen an und gab sich als Wasserableser aus, der im Auftrag der Hausverwaltung die Zählerstände ermitteln soll. Aus diesem Grund nahm der 84-Jährige den Täter mit in seine Wohnung.

In der Wohnung setzte sich der 84-Jährige auf die Couch, da er nicht so gut zu Fuß ist und ließ den Mann alleine durch die Wohnung gehen. Der angebliche Wasserableser verlangte für seinen Tätigkeit 50 Euro, woraufhin der 84-Jährige in sein Schlafzimmer ging, wo er in einem Nachtkästchen mehrere Umschläge mit Bargeld aufbewahrte. Aus einem dieser Umschläge holte er 50 Euro heraus und übergab sie dem Mann.

Der 84-Jährige ging zurück ins Wohnzimmer. Der angebliche Wasserableser erklärte ihm, er müsse das Wasser in der Wohnung noch zu Ende ablesen und bewegte sich erneut allein durch die Wohnung.

Als der Mann unvermittelt die Wohnung verließ, schöpfte der 84-Jährige Verdacht und ging in sein Schlafzimmer und stellte fest, dass alle Umschläge aus dem Nachtkästchen fehlten. Daraufhin verständigte der 84-Jährige die Polizei.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, 160-170 cm groß, Vollbart, ungepflegtes, äußeres Erscheinungsbild, Europäer, sprach bayerisch. Bekleidet war er mit einer dunklen, grauen Hose, einem langen, grauen, dreckigen Oberteil und einer Mütze (Base Cap).

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.



1562. Polizei stoppt Schrottkonvoi
Am Sonntag, 07.10.2018, um 17.00 Uhr, fielen Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung auf der Autobahn A8 mehrere LKW mit Kurzzeitkennzeichen auf, welche augenscheinlich in desolatem Zustand und wiederum mit anderen Fahrzeugen beladen waren.

Zwei der LKW, ein 7,5 Tonner, gefahren von einem 52-jährigen Italiener, und ein 4,5 Tonner, gefahren von einem 49-jährigen Italiener, mit großem Anhänger fuhren an der Ausfahrt Hofoldinger Forst von der Autobahn ab.

An der dortigen Ampel musste der 4,5 Tonner nach einer Rotlichtphase an einer leichten Steigung anfahren. Aufgrund seiner Ladung und dem schweren Anhänger hatte er hierbei massive Traktionsprobleme. Er fuhr mit rauchenden und quietschenden Vorderreifen langsam an und hatte höchste Mühe überhaupt vom Fleck zu kommen. Der Motor machte ohrenbetäubendem Lärm, da der Auspuff des LKW größtenteils fehlte.

Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass die beiden italienischen Fahrer die LKW‘s nach Italien und von dort nach Afrika verbringen sollten.
Sowohl der 7,5 Tonner als auch das 4,5 Tonner-Gespann hatten keine ausreichende Zulassung für die Fahrt nach Italien, da aufgrund des schlechten Fahrzeugzustandes lediglich Fahrten zur nächstgelegenen Werkstatt bzw. zum TÜV zugelassen waren.

Im Rahmen der Kontrolle wurden mehrere Experten des Schwerverkehrstrupps der Verkehrspolizei München hinzugezogen.

Schnell wurde klar, dass beide Fahrzeuge nicht ansatzweise verkehrssicher waren.
Bei dem 7,5 Tonner verlor die Bremsanlage Luft. Bei dem 4,5 Tonner war der Rahmen komplett durchrostet.

Die Ladung des 7,5 Tonners bestand aus einem Pickup, welcher gänzlich ungesichert auf die Ladefläche des Kastenaufbaus gestellt wurde.

Der 4,5 Tonner war mit einem 3,6 Tonnen schweren Imbisswagen beladen, was eine massive Überladung und eine äußerst hecklastige Gewichtsverteilung zur Folge hatte. Der verwendete Anhänger war mit zwei Kleinwägen beladen, welche ebenfalls absolut unzureichend gesichert wurden. Die Bremse des insgesamt 3 Tonnen schweren Anhängers war defekt und hatte keinerlei Funktion mehr. Am Zugfahrzeug war eine selbst gefertigte Anhängerkupplung verbaut. Das Fahrzeug war zum Anhängerbetrieb nicht zugelassen.

Dass der Fahrer des Gespannes auch noch gegen das Sonntagsfahrverbot für LKW verstieß, rundete die Sache ab.

Die beiden LKW und der Anhänger wurden zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt und in die Polizeiverwahrstelle geschleppt.

Die Fahrer erhielten wegen Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Steuerhinterziehung jeweils eine Strafanzeige.

Sie begingen zudem mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten gemäß der StVZO und der StVO.

Die genaue Bußgeldhöhe ist noch nicht bekannt, jedoch ist für den Gesamtaufwand jeweils mit einer Summe im vierstelligen Bereich zu rechnen.



1563. Terminhinweis:
Am Samstag, 13.10.2018, von 11.00 – 17.00 Uhr, präsentiert die Münchner Polizei eine Info-Veranstaltung zu den Themen Prävention und Opferschutz sowie zum Beruf Polizeibeamter.

Auf dem Paseo und in den Pasing Arcaden bieten Beamte der Polizeiinspektion 45 Pasing gemeinsam mit dem Kommissariat 105 und der Werbestelle, Informationen und Aufklärung zu den Fachthemen Einbruchschutz, Trickdiebstahl, richtig angewandte Zivilcourage (mit kostenlosem Kursangebot), sichere Nutzung von Medien im Internet, Alkoholkonsum, und anderen aktuellen Phänomenen.

Beratung über den Polizeiberuf erhalten Interessenten am Stand der Werbestelle.

Die Vereine „Münchner Blaulicht e.V.“ und „Polizisten Helfen e.V.“ runden mit ihren Infoständen dieses breite Programm ab.

Für unsere kleinsten Besucher gibt es spannende Vorlesungen von Polizeibeamten mit dem Lesefüchse e.V.

Die Veranstaltungspartner Freiwillige Feuerwehr Obermenzing, das Technische Hilfswerk München West/Aubing und das Bayerische Rote Kreuz Pasing geben interessante Einblicke in ihre Tätigkeiten und sind ebenfalls mit Infoständen, Aktionen und Schaufahrzeugen vor Ort.


1564. Terminhinweis: Das Polizeipräsidium München und der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. veranstalten ein spezielles Sicherheitstraining mit Fahrt ins Oberland
Der Straßenverkehr stellt wegen seiner zunehmenden Dynamik und Komplexität immer höhere Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmer. Zudem werden leider auch immer mehr Bürger Opfer von Eigentumsdelikten und anderen Straftaten. Wie die Statistiken zeigen, sind gerade Personen ab 65 Jahren mit einem steigenden Anteil an Verkehrsunfällen beteiligt und von Straftaten betroffen.

Damit Sie sich vor solchen Gefahren schützen können, bieten wir bereits seit neun Jahren ein spezielles Sicherheitstraining an, das gleichermaßen Radfahrer, Fußgänger und Kfz-Führer anspricht.

Im Bereich der Kriminalprävention wird unter anderem über das Phänomen der Trickbetrügereien informiert und Themen der Zivilcourage besprochen.

Am

Donnerstag, 25.10.2018

startet für dieses Jahr das letzte spezielle Sicherheitstraining mit der Fahrt ins Oberland. Treffpunkt ist beim Polizeipräsidium München in der Ettstraße am Haupteingang.

Gemeinsam geht es dann um 08.00 Uhr mit einem Omnibus nach Aufhofen, wo Ihnen in der Gaststätte „Jägerwirt“ speziell geschulte Beamte aus den Bereichen der Kriminal- und der Verkehrspolizei wertvolle Tipps und Anregungen geben, die Sie vor künftigem Schaden bewahren sollen! Nach einem gemeinsamen Mittagessen runden wir das Programm mit einer interessanten Stadtführung in Bad Tölz ab. Gegen 17.00 Uhr wird der Bus wieder in München am Polizeipräsidium ankommen.

Das Polizeipräsidium München führt die Fahrt in Kooperation mit dem Polizeiverein Münchner Baulicht e.V. durch, der sich, neben der Kriminalprävention auch stark für die Verkehrsprävention einsetzt.

Der Unkostenbeitrag beträgt 15,- € / Person. Nehmen sie doch mit Ihrem Partner oder einer anderen Begleitperson teil!

Die Kosten je Teilnehmer beinhalten die Busfahrt, eine Tasse Kaffee, ein Mittagessen mit Getränk sowie die Stadtführung in Bad Tölz.

Darüber hinaus wird der Sicherheitskurs auch im Verkehrszentrum des Deutschen Museums (inklusive freier Eintritt), Am Bavariapark 5, U4, U5 (Schwanthalerhöhe) oder für größere Gruppen in deren eigenen Räumen angeboten. Die Kurse finden noch im September, Oktober und November statt

Bei Interesse an der Veranstaltung, melden Sie sich bitte unter der Telefon-Nummer 089/6216-3616 an.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

 

 

 

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