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02.10.2018, PP München


Pressebericht vom 02.10.2018

Inhalt:

1473. Betäubungsmittelverstöße in einem Gaststättenbetrieb –
Freimann
1474. Falscher Polizeibeamter – Mittersendling
1475. Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug; eine Person schwer
verletzt – Laim
1476. Tatverdächtiger wegen fünf Raubüberfällen auf Wettbüros
festgenommen
-siehe Pressebericht vom 10.08.2018, Ziffer 1170
-siehe Pressebericht vom 16.09.2018, Ziffer 1335
-siehe Pressebericht vom 17.09.2018, Ziffer 1340
-siehe Pressebericht vom 26.09.2018, Ziffer 1416
-siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 28.09.2018, Ziffer 1438

1477. Falscher Handwerker – Am Hart




1473. Betäubungsmittelverstöße in einem Gaststättenbetrieb – Freimann
Am Freitag, 28.09.2018, gegen 00.15 Uhr, wurde nach einem entsprechenden richterlichen Durchsuchungsbeschluss ein Gaststättenbetrieb mit Schwerpunkt Erwachsenenunterhaltung von Beamten des Kriminalfachdezernats 8 (Rauschgift) durchsucht. In dem Betrieb wurden 60 Personen (Angestellte und Kunden) angetroffen. Dazu wurden Kokain, Amphetamine und Marihuana aufgefunden.

Sieben Personen wurden wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen und angezeigt
(Sechs Prostituierte im Alter von 23 bis 36 Jahren sowie ein 45-jähriger Gast). Zudem wurden zwölf Strafanzeigen gegen unbekannte Täter erstellt, da die Betäubungsmittel noch keinen Personen zugeordnet werden konnten. Bei den Betäubungsmitteln handelt es sich um verkaufsfertig verpackte Konsumeinheiten. Es besteht der Verdacht, dass die Betäubungsmittel von Prostituierten in dieser Örtlichkeit verkauft werden.

Die Ermittlungen führt das Kommissariat 83.


1474. Falscher Polizeibeamter – Mittersendling
Am Freitag, 28.09.2018, sprach ein bislang unbekannter Mann gegen 15.30 Uhr einen 51-jährigen Münchner auf der Schanzenbachstraße an und gab sich als Zivilpolizist aus.

Er wies sich mit einer „Karte“ aus und forderte von dem 51-Jährigen dessen Personalausweis. Da dieser nur seine Krankenversichertenkarte bei sich hatte, zeigte er diese vor. Anschließend sagte der angebliche Zivilpolizist, dass er nun eine Drogenkontrolle durchführen müsse. Zu diesem Zweck ließ er sich die Geldbörse des Münchners aushändigen.

Mit dieser Geldbörse ging er dann einige Schritte weg und lief dann plötzlich davon. Der 51-Jährige konnte ihn letztendlich nicht folgen.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 25 Jahre alt, 175 cm groß, südländische Erscheinung, sprach Hochdeutsch; trug blaue Jeans und eine dunkle Weste
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.


1475. Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug; eine Person schwer verletzt – Laim
Am Montag, 01.10.2018, gegen 23.05 Uhr, war ein Streifenfahrzeug der Münchner Polizei auf der Elsenheimer Straße stadtauswärts unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 59 überquerte zum gleichen Zeitpunkt ein 35-jähriger Fußgänger aus Starnberg die Fahrbahn, der alkoholisiert war.

Der 35-jährige Polizeibeamte übersah diesen und es kam zum Zusammenstoß mit dem Fußgänger. Der 35-jährige Starnberger wurde nun auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt. Er wurde stationär in einem Krankenhaus gebracht.

Das Dienstfahrzeug wurde im vorderen Bereich beschädigt. Der Schaden dürfte ca. 3.000 Euro betragen.

Verkehrsbeeinträchtigungen gab es keine.


1476. Tatverdächtiger wegen fünf Raubüberfällen auf Wettbüros festgenommen
-siehe Pressebericht vom 10.08.2018, Ziffer 1170
-siehe Pressebericht vom 16.09.2018, Ziffer 1335
-siehe Pressebericht vom 17.09.2018, Ziffer 1340
-siehe Pressebericht vom 26.09.2018, Ziffer 1416
-siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 28.09.2018, Ziffer 1438

Wie bereits berichtet, kam es in München im Zeitraum zwischen Donnerstag, 09.08.2018 und Freitag, 28.09.2018, zu insgesamt fünf Raubüberfällen auf Filialen von Wettanbietern.
Die Ermittlungen hierzu wurden von der Münchner Kriminalpolizei geführt. Hier konkretisierte sich ein Tatverdacht gegen einen 28-jährigen Kroaten, der früher in München gelebt hatte.

Dieser Tatverdächtige konnte nun am Montag, 01.10.2018, in den Nachmittagsstunden nach gezielten Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden.

Zwei Münchner Wohnungen, die von ihm genutzt wurden, wurden anschließend durchsucht und entsprechendes Beweismaterial konnte sichergestellt werden.

Im Rahmen seiner Vernehmung legte der 28-Jährige ein umfängliches Geständnis ab. Sein Tatmotiv liegt wohl in seiner Spielsucht. Er wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.


1477. Falscher Handwerker – Am Hart
Am Samstag, 29.09.2018, gegen 11.30 Uhr, kam eine über 90-jährige Münchnerin vom Einkaufen zurück in ihr Wohnanwesen. Im Treppenhaus traf sie auf einen ihr unbekannten Mann, der angab, von den Wasserwerken zu sein. Er meinte, er müsse eine Überprüfung des Warmwassers durchführen und zeigte ihr eine Art Ausweis vor.

Die beiden gingen dann in ihre Wohnung. Dort musste die Seniorin sämtliche Wasserhähne aufdrehen und ging dazu ins Badezimmer. Der Mann blieb in der Küche.

Kurz darauf sagte er zu ihr, dass er nun nach unten gehe, um nach dem Wasser zu sehen. Als er nicht mehr zurückkam, drehte die Rentnerin das Wasser wieder zu.

Erst einen Tag später bemerkte sie, dass aus ihrer Handtasche, die im Schlafzimmerschrank war, etwa 500 Euro Bargeld fehlten.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hatte braune, kurze Haare, sprach gebrochenes Deutsch

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall im Bereich Wenzelstraße/Pragerstraße und Krumenauerstraße (Am Hart) geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


Hier geht´s zum Wiesn-Report


 

 

 

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