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27.07.2018, PP München


Pressebericht vom 27.07.2018

1106. Aufgriff der Schleierfahndung führt zur Festnahme von drei Fahrraddieben – Piding

1107. Wurf von Farbbehältern auf Bankfiliale – Westend

1108. Notruf wegen eines abgebissenen Fingers führt zur Festnahme wegen Drogenbesitz – Am Hart

1109. Sprung in die Isar endet mit Verletzungen – Pullach

1110. Faustschlag gegen Fahrgäste in der S-Bahn – Münchner Osten; Öffentlichkeitsfahndung führt zur Ermittlung des Täters
-siehe Pressebericht vom 26.07.2018, Ziffer 1100

1111. Sammelkontrolle in einer Flüchtlingsunterkunft – Sendling




1106. Aufgriff der Schleierfahndung führt zur Festnahme von drei Fahrraddieben – Piding
Am Sonntag, 08.07.2018, gegen 04.00 Uhr morgens, wurde von den Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Piding an der Rastanlage Autobahnausfahrt Bad Reichenhall ein serbischer Kastenwagen kontrolliert. Besetzt war das Fahrzeug mit einem 43-jährigen Serben und dessen zwei Söhnen 17 und 15 Jahre alt.

Bei der Kontrolle konnten 13 Fahrräder im Laderaum festgestellt werden. Der 43-jährige Fahrer gab an, dass diese Räder aus Dänemark kommen und ein Geschenk des Onkels sein würden.

Nachdem alle Fahrräder einer genaueren Prüfung unterzogen wurden, stellte sich heraus, dass bereits ein Fahrrad in Deutschland als gestohlen gemeldet war. Somit lag der Verdacht nahe, dass die Beschaffung aller Räder nicht auf legalem Weg erfolgte. Die Ladung wurde komplett sichergestellt.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten mittlerweile bereits acht der Fahrräder Diebstählen in München zugeordnet werden.

Gegen die Familie wurde Anzeige wegen Hehlerei erstattet. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft musste ein Eurobetrag in vierstelliger Höhe als Sicherheitsleistung hinterlegt werden, bevor
sie ihre Reise fortsetzen durften.

Alle Fahrräder verbleiben bis zur Freigabe über die Staatsanwaltschaft München bei der Grenzpolizeiinspektion Piding.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt das zuständige Fachkommissariat.


1107. Wurf von Farbbehältern auf Bankfiliale – Westend
Am Freitag, 27.07.2018, gegen 04.00 Uhr morgens, bemerkte der Pförtner eines Anwesens Nahe einer Bankfiliale in der Bergmannstraße einen lauten Knall. Dem Geräusch nachgegangen konnte er feststellen, dass die Bankfiliale an vier Fensterscheiben sowie der Eingangstür mit farbgefüllten Flaschen beworfen worden war. Hierbei gingen zwei Fensterscheiben zu Bruch. Weitere Fensterscheiben, als auch die Fassade des Anwesens wurden durch dieselbe Farbe beschmiert.

Die eingeleiteten Fahndungs- sowie kriminalpolizeilichen Ermittlungsmaßnahmen laufen gegen Unbekannt. Die Sachbearbeitung führt das zuständige Fachkommissariat.

Für etwaige Aussagen zu Tathintergründen gilt es die Auswertung der Spurensicherung abzuwarten.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1108. Notruf wegen eines abgebissenen Fingers führt zur Festnahme wegen Drogenbesitz – Am Hart
Am Freitag, 27.07.2018, gegen 01.30 Uhr, ging bei der Rettungsleitstelle ein Notruf ein. Einem jungen Mann soll der Finger abgebissen worden sein. Eine Streifenbesatzung der Münchner Polizei konnte den 22-jährigen Verletzten auf der Straße antreffen.

Er wurde durch Kräfte der Feuerwehr behandelt. Es konnte eine Bissverletzung festgestellt werden, der Finger war jedoch nicht abgetrennt. Der 22-Jährige wollte sich zur ärztlichen Behandlung selbst in ein Krankenhaus begeben und fuhr nach Ende der polizeilichen Maßnahmen mit dem Taxi vom Einsatzort weg.

Bei eingehender Befragung des jungen Münchners gab dieser zu, dass er mit einem Freund in einer nahegelegenen Wohnung Drogen konsumiert hat.

Der 24-jährige Freund des Opfers habe ihn im Rausch dann in den Finger gebissen. Er konnte noch in der Wohnung des Verletzten angetroffen und festgenommen werden.

Er befand sich in einem sehr starken Rauschzustand und wurde daher in ein Klinikum eingewiesen.

In der Wohnung des Verletzten konnten verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Die Kriminalpolizei klärt nun den genauen Hergang der Tat und ermittelt wegen der Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz.


1109. Sprung in die Isar endet mit Verletzungen – Pullach
Am Donnerstag, 26.07.2018, gegen 14.50 Uhr, stieg ein Badegast an der Isar auf die Grünwalder Brücke. Mit einem Kopfsprung wollte er in die Isar eintauchen.

Beim Sprung überdrehte er jedoch und schlug mit dem Rücken zuerst auf der Wasseroberfläche auf. Dieser Umstand sollte sich jedoch noch als Glücksfall herausstellen, da die Isar an dieser Stelle sehr niedriges Wasser führte und sich der 32-Jährige mit Sicherheit bei einem Kopfsprung massive Verletzungen zugezogen hätte.

Er konnte sich mit Rückenschmerzen selbst an das Ufer retten. Da zunächst ein Selbsttötungsdelikt nicht auszuschließen war, fuhr die Feuerwehr und Polizei mit mehreren Kräften an die Unfallstelle. Die Selbsttötungsabsicht konnte jedoch sehr schnell ausgeräumt werden.

Der im südlichen Münchner Landkreis wohnende Mann wurde zur Abklärung seiner Rückenverletzung in eine Münchner Klinik gefahren.

Die Polizei prüft nun, ob durch das Besteigen der Grünwalder Brücke Verstöße wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch oder andere Delikte vorliegen.


1110. Faustschlag gegen Fahrgäste in der S-Bahn – Münchner Osten; Öffentlichkeitsfahndung führt zur Ermittlung des Täters
-siehe Pressebericht vom 26.07.2018, Ziffer 1100

Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 14.04.2018, gegen 17.50 Uhr, zu einer Beleidigung und Körperverletzung in der Münchner S-Bahn. Nach der Regionalligabegegnung zwischen dem TSV 1860 München und dem VfB Eichstätt hatte ein Fan des TSV 1860 München zunächst Aufkleber in der S-Bahn angebracht. Als er durch die Fahrgäste aufgefordert wurde dies zu unterlassen, schlug er mit der Faust gegen den Kopf eines 47-Jährigen und beleidigte diesen.

Eine durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung führte nun zur Ermittlung des zunächst unbekannten Täters.

Ein 28-Jähriger aus dem südlichen Münchner Landkreis meldete sich beim ermittelnden Kommissariat 23. Er gab an, die gesuchte Person zu sein und sich über einen Rechtsanwalt zur Sache zu äußern.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits diverse Hinweise aus der Öffentlichkeit auf den Beschuldigten eingegangen.

Das Kommissariat 23 führt mit den erhaltenen Hinweisen die Ermittlungen weiter.


1111. Sammelkontrolle in einer Flüchtlingsunterkunft – Sendling
Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen fand am Donnerstag, 26.07.2018, um 22.00 Uhr, eine Begehung mit anschließenden Kontrollen in einer Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Sendling statt.

Im Umfeld der Unterkunft kam es in der Vergangenheit zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. In der Unterkunft hielten sich wiederholt unberechtigte Personen auf.

Insgesamt wurden 110 Personen angetroffen und überprüft. Bei Durchsuchungsaktionen in den Unterkunftsräumen wurde Marihuana in nicht geringer Menge festgestellt. Hierbei kam es zu fünf Festnahmen.

Die kurzzeitig aufgeheizte Stimmung in der Unterkunft konnte durch die Polizeibeamten vor Ort beruhigt werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz und gegen mehrere Personen, die sich unberechtigt in der Unterkunft aufgehalten haben.

 

 

 

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