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26.07.2018, PP München


Pressebericht vom 26.07.2018

Inhalt:

1098. Festnahme einer Trickbetrügerin – Aubing

1099. Warenkreditcomputerbetrug begangen durch jugendlichen Intensivtäter – Allach

1100. Öffentlichkeitsfahndung nach Körperverletzung und Beleidigung im öffentlichen Nahverkehr – Münchner Osten
-Lichtbild

1101. Unbekannte Person entfernt Gullideckel; Polizeifahrzeug auf Einsatzfahrt fährt in Öffnung – Ottobrunn

1102. Pkw-Fahrer missachtet Vorfahrt; eine Person schwer verletzt - Freimann

1103. Motorradfahrer stürzt und beschädigt zwei parkende Wohnmobile; eine Person schwer verletzt – Lerchenau

1104. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Ramersdorf

1105. Terminhinweis: Wiederholung
13. Kinderpräventionsfahrt des Münchner Sicherheitsforums e.V. und der Münchner Polizei




1098. Festnahme einer Trickbetrügerin – Aubing
Bereits im August letzten Jahres fielen einem 51-jährigen Münchner ungewöhnliche Geldabhebungen auf dem Konto seines 80-jährigen dement kranken Vaters auf. Auf Nachfrage Anfang diesen Jahres gab sein Vater an, dass seine Putzfrau, die in unregelmäßigen Abständen zum Putzen kommt, nicht nur Lohn für ihre Arbeit als Putzfrau fordert, sondern auch immer wieder Notlagen schildert, die nur finanziell gelöst werden können.

Sein Vater unterstützte die Frau mit bislang mehreren Tausend Euro.

Der Sohn erstattete im Juni 2018 Anzeige wegen Betrugs gegen Unbekannt.

Am Montag, 23.07.2018, vermeldete der 80-Jährige, dass seine Putzfrau ihn wieder aufsuchen wollte. Sein Sohn begab sich daher ebenfalls zur Wohnung seines Vaters, wo er „Marianne“ antraf. Auf Nachfrage zu ihrer Besoldung floh „Marianne“ aus der Wohnung, konnte aber durch einen zufällig in der Umgebung ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei in der Bodenseestraße gestellt und festgenommen werden.

Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine 47-jährige Österreicherin.

Sie machte im Rahmen der Sachbearbeitung keinerlei Angaben.

Die Tatverdächtige führte mehrere Hundert Euro und Schweizer Franken mit sich. Nach Prüfung der Haftfrage beim Ermittlungsrichter wurde sie von der Staatsanwaltschaft aus nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder entlassen.

Die Ermittlung zur Herkunft des Geldes und zu vermutlich weiteren Geschädigten dauern an und werden von dem zuständigen Fachkommissariat geleitet.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1099. Warenkreditcomputerbetrug begangen durch jugendlichen 1099. Warenkreditcomputerbetrug begangen durch jugendlichen Intensivtäter – Allach
Im Zeitraum von Samstag, 14.07.2018, bis Dienstag, 17.07.2018, gingen bei einem Online-Shopping-Portal vier Bestellungen im Gesamtwert von 2.200 Euro ein, ferner befand sich am Mittwoch, 18.07.2018, im offenen Warenkorb eine weitere Bestellung im Wert von 620 Euro.

Durch das Online-Shopping-Portal wurden diese dann am Donnerstag, 19.07.2018, aufgrund von Rücklastschriften und der Aussagen eines Kunden über dessen Bankkonto mehrere betrügerische Bestellungen abgewickelt wurden, festgestellt.

Zwei Bestellungen vom Samstag, 14.07.2018, befanden sich bereits in Zustellung und sollten noch am Tag der Anzeigenerstattung (19.07.2018) ausgeliefert werden.

Als Lieferanschrift gab der 15-jährigen Münchner Alias-Personalien an. Beim Versandunternehmen wurde für die Bestellungen der 15-Jährige als Wunschnachbar angegeben.

Aufgrund des dringenden Tatverdachts des gewerblichen Warenkreditcomputerbetruges gegen den 15-Jährigen, wurde das Paket durch Kräfte des Kommissariat 122 (Cybercrime-Delikte) in der Zustellung verfolgt. Der 15-Jährige konnte beobachtet werden, wie er im Nachbargebäude seines Wohnhauses in Allach die Warensendungen vom Paketboten in Empfang nahm und sich anschließend mit den Paketen in seine Wohnung begab.

Da der 15-Jährige die Wohnung nicht öffnete, wurde diese durch die Beamten des Kommissariats 122 gewaltsam geöffnet und durchsucht. Dabei konnten die gesuchten Waren aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 15-Jährige wird seit November 2017 beim Kommissariat 23 als jugendlicher Intensivtäter geführt.


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Gesuchter Mann
Gesuchter Mann
1100. Öffentlichkeitsfahndung nach Körperverletzung und Beleidigung im öffentlichen Nahverkehr – Münchner Osten
Am Samstag, 14.04.2018, gegen 17.50 Uhr, kam es nach der Regionalligabegegnung des TSV 1860 München gegen den VfB Eichstätt zu einer Körperverletzung und Beleidigung in der S-Bahn durch einen Fan des TSV 1860 München.

Zunächst klebte der bislang Unbekannte Aufkleber des TSV 1860 München auf die Trennscheiben im Zug. Als dieser von couragierten Fahrgästen aufgefordert wurde dies zu unterlassen, entbrannte ein Streit in dessen Verlauf er mit der rechten Faust gegen den Kopf eines 47-jährigen Franzosen schlug und diesen beleidigte. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt.

Die Tat wurde von der Überwachungskamera in der S-Bahn aufgezeichnet. Der unbekannte Täter konnte bislang nicht identifiziert werden.

Die Tat konnte dem unbekannten Mann beweiskräftig zugeordnet werden.

Durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Gesuchter Mann
Gesuchter Mann


1101. Unbekannte Person entfernt Gullideckel; Polizeifahrzeug auf Einsatzfahrt fährt in Öffnung – Ottobrunn
Am Mittwoch, 25.07.2018, gegen 05.15 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Polizeibeamter mit einem Dienstfahrzeug auf der Rosenheimer Landstraße in Ottobrunn. Der 27-Jährige befand sich gerade unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten auf der Anfahrt zu einem Einsatz.

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten zu einer nicht näher bekannten Zeit auf Höhe der Hausnummer 11 der Rosenheimer Landstraße einen Gullideckel am rechten Fahrbahnrand entfernt.

Der Polizeibeamte hatte keine Möglichkeit, das ca. 40 x 40 cm große Loch wahrzunehmen. Daher durchfuhr er dieses mit dem Dienstfahrzeug. Durch das Eintauchen in die Öffnung platzte der rechte Hinterreifen und der Stoßfänger wurde auf der rechten Seite nach hinten verbogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.

Der 27-Jährige konnte das Dienstfahrzeug in seiner Spur halten und kam kurz nach der Unfallstelle zum Stehen. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Der Gullideckel konnte in der Nähe aufgefunden und wieder eingesetzt werden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Täter/den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1102. Pkw-Fahrer missachtet Vorfahrt; eine Person schwer verletzt - Freimann
Am Mittwoch, 25.07.2018, gegen 09.40 Uhr, befand sich ein 23-jähriger Serbe mit seinem Kleintransporter VW auf dem Gelände einer Tankstelle und eines Schnellrestaurants am Frankfurter Ring. Der 23-Jährige beabsichtigte nach rechts auf den Frankfurter Ring abzubiegen. Der Frankfurter Ring weist in diesem Bereich mehrere Fahrspuren auf. Die äußerst rechte Fahrspur ist eine Rechtsabbiegespur in Richtung der Freimanner Bahnhofstraße.

Da der 23-Jährige jedoch dem Frankfurter Ring weiter folgen wollte, fuhr er direkt von der Ausfahrt auf den zweiten Fahrstreifen (Geradeausspur).

Zur gleichen Zeit fuhr eine 86-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Toyota auf den zweiten Fahrstreifen des Frankfurter Rings.

Der 23-Jährige übersah aus bislang nicht geklärter Ursache den Toyota der 86-Jährigen und stieß mit seiner rechten vorderen Front gegen das Heck des Kleinwagens. Infolge dessen wurde der Toyota nach rechts abgelenkt und kippte zur Seite.

Die 86-Jährige musste durch die hinzugerufenen Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde anschließend zur stationären Behandlung in ein Klinikum gebracht. Der 23-Jährige blieb unverletzt.

Am Kleintransporter des 23-Jährigen entstand leichter, am Toyota erheblicher Sachschaden.

Durch den Unfall und die anschließende Aufnahme musste der Frankfurter Ring in westlicher Richtung für ca. eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Es kam zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen.


1103. Motorradfahrer stürzt und beschädigt zwei parkende Wohnmobile; eine Person schwer verletzt – Lerchenau
Am Donnerstag, 26.07.2018, gegen 01.50 Uhr, fuhr ein 17-jähriger Münchner mit seinem Motorrad KTM auf der Lemgostraße. Eine Motorradschutzkleidung wurde nicht getragen.

In einer leichten Rechtskurve verlor der 17-Jährige aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad und kam nach links von seinem Fahrstreifen ab. Hierbei kollidierte er zuerst mit einem am rechten Gegenfahrstreifen geparkten Wohnmobil VW eines 73-Jährigen, wodurch dieses leicht beschädigt wurde.

Es gelang dem 17-Jährigen nicht die Kontrolle über das Motorrad zurückzugewinnen, wodurch er anschließend ein dort weiteres geparktes Wohnmobil Fiat einer 72-Jährigen touchierte. Dieses wurde ebenfalls leicht beschädigt.

Nach dem zweiten Zusammenstoß stürzte der 17-Jährige, wobei sein Motorrad führerlos wenige Meter weiter fuhr und an einem dort befindlichen Erdwall zum Stillstand kam.

Der 17-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort erstversorgt. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht.


1104. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Ramersdorf
Im Zuge kriminalpolizeilicher Ermittlungen erhärtete sich der konkrete Verdacht gegen einen 35-jähriger Münchner, dass dieser einen regen Handel mit Betäubungsmitteln betreibt.

Am Dienstag, 24.07.2018, gegen 07.30 Uhr, wurde deshalb ein für die Wohnung des Tatverdächtigen erwirkter Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts München vollzogen.

Im Zimmer des 35-Jährigen konnten unter anderem Marihuana, Haschisch, Haschisch-Öl, Feinwaagen mit Betäubungsmittelanhaftungen sowie diverse Portionierungs- und Verpackungsutensilien aufgefunden werden.

Ferner befand sich in unmittelbarer Nähe des Rauschgifts sowie der Händlerutensilien deponiert, ein Schlagring, ein Teleskopschlagstock sowie fünf Messer.

Da die Waffen in unmittelbarer Nähe des Rauschgifts sowie der Händlerutensilien bereit gehalten waren, muss sich der 35-Jährige nun wegen bewaffneten Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge verantworten.

Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch, 25.07.2018, zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt, dieser erließ Haftbefehl.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.


1105. Terminhinweis: Wiederholung 13. Kinderpräventionsfahrt des Münchner Sicherheitsforums e.V.und der Münchner Polizei
Von Montag, 30.07.2018 bis Donnerstag, 02.08.2018, findet die 13. Fahrt mit Kindern und Jugendlichen aus dem Kinderheim Feldkirchen/Haar, dem Sehbehinderten- und Blindenzentrum und dem Sportverein FC Hertha München nach Oberaudorf statt.

Hierzu werden am Freitag, 27.07.2018, um 11.30 Uhr, Frau Schosser, als Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforums e.V., Herr Wolfgang Erhardt, ebenfalls Angehöriger des Münchner Sicherheitsforums sowie Vertreter des Kriminalkommissariats 105 (Opferschutz und Prävention), Informationen geben und für die Medienvertreter für Fragen zur Verfügung stehen.


 

 

 

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