Bayerische Polizei - Pressebericht vom 17.05.2018

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17.05.2018, PP München


Pressebericht vom 17.05.2018

Inhalt:

710. Zeuge stellt Taschendieb - Marsfeld

711. 10. Rauschgifttoter in München

712. Festnahme von zwei Fahrraddieben – Schwabing-West

713. Linksabbiegender Kleintransporter kollidiert mit Gegenverkehr – Garching-Hochbrück

714. Feierlichkeiten enden in Körperverletzungen - Höhenkirchen

715. Patientin im Krankenhaus sexuell genötigt - Bogenhausen




710. Zeuge stellt Taschendieb - Marsfeld
Am Montag, 14.05.2018, um 19.30 Uhr, saß ein 45-jähriger Münchner mit mehreren Bekannten an einem Tisch in einem Wirtshaus. Ein 40-jähriger Rumäne mit seinem rumänischen Begleiter saß am Nebentisch. Die beiden Rumänen standen plötzlich ohne erkennbarem Grund auf, wobei einer der beiden mit seinem Krug absichtlich und offensichtlich zur Ablenkung den Kopf einer 23-jährigen Münchnerin, welche am Nachbartisch saß, streifte. Hierdurch verspürte die Münchnerin nicht unerhebliche Schmerzen.

Der 40-jährige Rumäne entschuldigte sich sofort überschwänglich bei der Münchnerin und küsste ihr in der Folge auf den Kopf. Diesen Tumult nutzte der zweite Tatverdächtige, um den Geldbeutel des 45-Jährigen aus der über den Stühlen hängenden Jacke zu entwenden.

Dieser bemerkte den Diebstahl kurze Zeit später und wollte die beiden Rumänen auf den Vorfall ansprechen. Dabei standen die beiden Tatverdächtigen auf und flüchteten. Der 40-Jährige stürzte bei der Flucht.

Der 45-Jährige sowie seine Begleiter konnten hierdurch die beiden Rumänen einholen. Die Rumänen boten dem 45-Jährigen Geld an, damit er nicht die Polizei ruft. Als dies von dem Münchner abgelehnt wurde, ergriff einer der beiden Rumänen die Flucht.

Der 40-jährige Rumäne konnte bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Er wurde wegen eines Diebstahls und einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt. Da er in Deutschland keinen Wohnsitz hat, erließ der Haftrichter einen Haftbefehl.


711. 10. Rauschgifttoter in München
Am Samstag, 12.05.2018, wurde ein 22-jähriger Münchner tot in seiner Wohnung in Fürstenried aufgefunden.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen erbrachten keine Hinweise für das Vorliegen einer Fremdeinwirkung. Der Verstorbene war als Drogenkonsument bekannt.

Im Rahmen einer Obduktion konnte dies durch einen Drogenschnelltest bestätigt werden.


Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 10. Rauschgifttoten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2018.

Vergleichszahlen:
2016: 22 Personen
2017: 18 Personen


712. Festnahme von zwei Fahrraddieben – Schwabing-West
Am Mittwoch, 16.05.2018, um 03.45 Uhr, konnten Polizeibeamte zwei Personen dabei beobachten, wie diese im Bereich des Scheidplatzes Fahrräder auf einen Parkplatz abstellten und diesen wieder anschließend ohne die Fährräder verließen.

Die beiden Personen kamen kurze Zeit später erneut mit weiteren Fahrrädern zu dem Parkplatz. Aufgrund der beobachteten Gesamtsituation bestand der dringende Tatverdacht, dass die Männer gestohlene Fahrräder dort deponierten. Die beiden Tatverdächtigen (zwei Polen, 33 und 39 Jahre mit Wohnsitz in Polen) wurden kontrolliert und vorläufig festgenommen.

In der Nähe zum Festnahmeort wurde ein Kleintransporter mit polnischer Zulassung festgestellt, in dem sich weitere sieben Fahrrädern befanden. In dem Fahrzeug wurden außerdem diverse Werkzeuge, die sich für Diebstähle eignen (wie z.B. Zangen) aufgefunden und sichergestellt. Alle Fahrräder wurden ebenfalls sichergestellt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, wie und wo die Fahrräder entwendet wurden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden wegen eines schweren Bandendiebstahls angezeigt und sie werden zur Prüfung der Haftfrage dem Haftrichter vorgeführt.


713. Linksabbiegender Kleintransporter kollidiert mit Gegenverkehr – Garching-Hochbrück
Am Mittwoch, 16.05.2018, um 14.45 Uhr, befuhr ein 36-Jähriger aus München mit einem Renault Kleintransporter die B471 in Garching-Hochbrück stadteinwärts. An der Kreuzung zur Daimlerstraße wollte er nach links in diese abbiegen.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 40-Jähriger aus dem südlichen Landkreis München mit seinem Daimler Kleintransporter dieselbe Straße in stadtauswärtiger Richtung.

An der Kreuzung zur Daimlerstraße wollte er diese geradeaus überqueren.

Beide Fahrzeuge fuhren gleichzeitig in den Kreuzungsbereich ein, weshalb es zu einem frontalen Zusammenstoß kam.

An der Kreuzung besteht eine eigenständige Ampelschaltung für Linksabbieger in die Daimlerstraße, weshalb die genaue Schaltung zum Unfallzeitpunkt noch ermittelt werden muss.

Beide Fahrzeugführer wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt und in Münchner Krankenhäuser gebracht.

Die beiden Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, es entstand ein Schaden von etwa 28.000 Euro. Da eine erhebliche Menge an Betriebsstoffen ausgelaufen war, musste die Daimlerstraße zwischen der U-Bahnhaltestelle Garching-Hochbrück und der Schleißheimerstraße für etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


714. Feierlichkeiten enden in Körperverletzungen - Höhenkirchen
In der Nacht von Samstag, 12.05.2018, auf Sonntag, 13.05.2018, fand in der Sportplatzstraße in Höhenkirchen eine Feierlichkeit, organsiert durch einen Verein statt. Gegen 06.20 Uhr kam es zwischen einigen Feiernden aus bisher ungeklärter Ursache zu Streitigkeiten.

Ein 38-Jähriger und ein 36-Jähriger aus dem südlichen Münchner Landkreis gingen zunächst laut Zeugenaussagen auf einen 50-Jährigen aus dem südlichen Münchner Landkreis und einem 39-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim los.
Um der Auseinandersetzung zu entkommen, flüchtete der 39-Jährige. Zwischen den anderen drei Beteiligten kam es zu Körperverletzungen durch Schlagen und Treten auf der Straße vor der Feierörtlichkeit. Dabei wurden der 38-Jährige und der 36-Jährige im Gesicht verletzt.

Beide wurden durch den Rettungsdienst in Münchner Krankenhäuser zur Behandlung gebracht. Alle drei Personen erwarten nun Anzeigen wegen verschiedener Körperverletzungsdelikte.

Am Nachmittag, des 13.05.2018 suchten Angehörige des feiernden Vereins die Wohnörtlichkeit des 50-Jährigen auf und erkundigten sich dort nach dem 39-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen drohten sie dem 50-Jährigen auch unter anderem durch das Vorzeigen einer Eisenstange sowie einer Machete. Der 50-Jährige verneinte die Anwesenheit des 39-Jährigen. Daraufhin verließ die Gruppe die Örtlichkeit. Sie wurden wegen einer Bedrohung angezeigt, konnten jedoch durch eingesetzte Polizeibeamte nicht mehr angetroffen werden.


715. Patientin im Krankenhaus sexuell genötigt - Bogenhausen
Am Dienstag, 15.05.2018, gegen 18.30 Uhr, befand sich eine 25-Jährige aus dem Landkreis München wegen einer Operation in einem Münchner Krankenhaus.

Nach der Operation wurde die 25-Jährige, die von der Narkose noch etwas benommen war, von einem 22-jährigen Pfleger aus München gegen ihren Willen im Brustbereich eingecremt und massiert. Außerdem berührte der Pfleger die 25-Jährige mehrfach im Intimbereich. Die 25-Jährige erzählte Angehörigen von dem Vorfall, die einen Tag später die Polizei informierten.

Aufgrund des Verdachts einer sexuellen Nötigung wurde der Pfleger vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

 

 

 

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