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07.02.2018, PP München


Pressebericht vom 07.02.2018

Inhalt:

197. Rallye mit älteren Gebrauchtfahrzeugen - Taufkirchen
-Lichtbild

198. Brand einer Baumaschine; Aussetzung einer Belohnung - Isarvorstadt
-siehe Pressebericht vom 01.02.2018, Ziff. 176

199. Kontrolle führte zur Sicherstellung von mehreren entwendeten Fahrrädern - Nymphenburg

200. Fußgängerin wird von Pkw angefahren; Fahrer flüchtet - Au

201. Tatverdächtiger nach vier Pkw-Aufbrüchen überführt – Taufkirchen / Unterhaching

202. Überfall vereitelt; Täter festgenommen - Ludwigsvorstadt

203. Betrug durch falsche Polizeibeamte; Warnhinweis - Unterschleißheim

204. Einbruch in eine Wohnung - Obermenzing

205. Raubüberfall auf Taxifahrerin - Untergiesing

206. Terminhinweis: Pressekonferenz zur 54. Münchner Sicherheitskonferenz




197. Rallye mit älteren Gebrauchtfahrzeugen - Taufkirchen
Am Montagmorgen, 05.02.2018 trafen sich über 400 Teilnehmer zum Auftakt einer Motorsportveranstaltung in Taufkirchen auf einem Parkplatz im Gewerbegebiet. Ziel der Rallye war es, mit einem Fahrzeug mit einem maximalen Zeitwert von 500 Euro eine Strecke von über 2500 km zu bewältigen.

Um sicherzustellen, dass nur verkehrssichere Fahrzeuge teilnahmen, kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Verkehrsüberwachung die Fahrzeuge vor der Abfahrt.
Dabei wurde auch die Fahrtauglichkeit der Fahrzeugführer kontrolliert.
Ein 28-jähriger niederländischer Fahrer musste zur Blutentnahme, da bei ihm der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss sein Fahrzeug führte.
Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit einem Monat Fahrverbot.
Da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste er vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor er als Beifahrer die Fahrt fortsetzen konnte.

Insgesamt wurden 16 Fahrzeuge mit niederländischen Zulassungen beanstandet. Die Fahrzeuge waren nicht verkehrssicher. Auch Fahrzeuge mit ausländischen Zulassungen müssen verkehrssicher sein, um in Deutschland am Verkehr teilnehmen zu können.

Da alle Fahrer aus den Niederlanden kamen (im Alter von 22-64 Jahre), mussten sie vor Ort Bußgelder in Höhe von bis zu 250 Euro entrichten. Die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge konnte teilweise vor Ort wieder hergestellt werden.

Am Großteil der beanstandeten Fahrzeuge waren scharfkantige Anbauteile angebracht. Im Falle eines Verkehrsunfalls mit einem Fußgänger besteht dadurch ein sehr hohes Verletzungsrisiko (siehe Lichtbild).

Ein technischer Sachverständiger befand drei Fahrzeuge für verkehrsunsicher. Diese Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr gezogen.


198. Brand einer Baumaschine; Aussetzung einer Belohnung - Isarvorstadt
Wie bereits berichtet, wurde in der Nacht von Mittwoch, 31.01.2018, auf Donnerstag, 01.02.2018, gegen 03.30 Uhr, an der Abrissbaustelle des ehemaligen Viehhofgeländes in der Zenettistraße ein Bagger einer dort tätigen Baufirma in Brand gesetzt.

Die Baumaschine brannte vollständig aus und es entstand ein Sachschaden in Höhe von 280.000 Euro.

Für Hinweise, die zur Ergreifung, bzw. für die Herbeischaffung von Beweismitteln, die zur Überführung oder Ermittlung der Täter führen, hat die Baufirma eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtswegs zuerkannt und gilt nur für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


199. Kontrolle führte zur Sicherstellung von mehreren entwendeten Fahrrädern - Nymphenburg
Am Sonntag, 04.02.2018, gegen 11.15 Uhr, wurde durch Polizeibeamte des Fahndungskontrolltrupps West ein Kleintransporter an der Kreuzung Dachauer Straße / Auf den Schredderwiesn einer Kontrolle unterzogen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs und des Anhängers konnten insgesamt zwölf hochwertige fabrikneue Fahrräder festgestellt werden. Die Fahrräder konnten einem Einbruchsdiebstahl in einem Fahrradgeschäft in Niedersachsen zugeordnet werden, der im Oktober 2017 begangen wurde. Die Fahrräder wurden sichergestellt.

Der 25-jährige Fahrer aus Rumänen wurde wegen des Verdachts der Hehlerei dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.


200. Fußgängerin wird von Pkw angefahren; Fahrer flüchtet - Au
Am Dienstag, 06.02.2018, gegen 15.10 Uhr, befand sich eine 31-Jährige auf dem südwestlichen Gehweg der Rosenheimer Straße und schob einen Kinderbuggy, in welchem sich ihr 3-jähriger Sohn befand. Sie überquerte die Einmündung zur Hochstraße bei Grünlicht.

Zur gleichen Zeit befuhr ein bislang unbekannter Fahrer mit seinem Pkw BMW (5er-Reihe) die Rosenheimer Straße in stadtauswärtige Richtung. Der Fahrer bog nach rechts in die Hochstraße ab, ohne auf die Fußgängerin zu achten.

Die 31-Jährige wurde an ihrem linken Fuß von der rechten Fahrzeugseite touchiert und kam dadurch zu Sturz. Der Kinderbuggy wurde mit dem Kind zu Boden gerissen.

Der Fahrer stoppte sein Fahrzeug, stieg aus und erkundigte sich nach dem Wohlergehen der Frau und ihrem Kind. Obwohl die Frau am Boden liegend vor Schmerzen schrie und das Kind weinte, stieg der Fahrer zurück in seinen Pkw und fuhr davon.

Passanten kümmerten sich um die 31-Jährige und das Kleinkind bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste zur ambulanten Behandlung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Kleinkind blieb unverletzt.

Der Fahrer wurde von Zeugen wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm groß, ca. 35 Jahre alt, hellhäutig, Drei-Tage-Bart, schwarze, kurze Haare, bekleidet mit einem Geschäftsanzug.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zum flüchtigen Fahrer, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


201. Tatverdächtiger nach vier Pkw-Aufbrüchen überführt – Taufkirchen / Unterhaching
In der Nacht vom 27.07.2017 auf 28.07.2017, wurden in Taufkirchen und Unterhaching an vier am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen jeweils die Seitenscheiben der Fahrertüren eingeschlagen. Aus allen vier Fahrzeugen wurde anschließend Diebesgut entwendet.

Im Rahmen der durchgeführten Spurensicherung, konnte in einem der Fälle eine tatrelevante DNA-Spur gesichert werden. Ein Abgleich dieser Spur in der DNA-Analysedatei durch das Bayerische Landeskriminalamt führte zu einem Treffer. Dabei handelt es sich um einen 42-jährigen Polen, welcher in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt.

Über den derzeitigen Aufenthalt des 42-Jährigen liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor.


202. Überfall vereitelt; Täter festgenommen - Ludwigsvorstadt
Am Samstag, 03.02.2018, gegen 21.55 Uhr, verständigte ein aufmerksamer Zeuge den Notruf der Polizei und teilte mit, dass sich in der Lindwurmstraße drei Tatverdächtige aufhalten würden. Einer von ihnen trage eine Maske.

Die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion 14 (Westend) konnten die insgesamt vier Jugendlichen in einem Hinterhof feststellen. Sie trugen Totenkopfmasken, Sturmhauben, Baseballkappen, Sonnenbrillen und einen Klebeschnurbart.

Bei der anschließenden Kontrolle führte einer der Jugendlichen eine täuschend echt aussehende Soft-Air-Pistole, sowie zwei der Jugendlichen jeweils ein Butterfly-Messer mit sich.

Bei den anschließenden Vernehmungen konnte in Erfahrungen gebracht werden, dass die Jugendgruppe auf einer zurückliegenden Hausparty einen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro verursacht hatte. Diesen Schaden sollten sie begleichen.

Sie gaben außerdem an, dass sie das Geld nicht hatten und deshalb einen Überfall begehen wollten. Dazu hatten sie bereits am Vortag ein Tatobjekt ausgesucht und wurden offensichtlich durch die eintreffenden Polizeibeamten überrascht.

Nach den entsprechenden polizeilichen Maßnahmen wurden die vier Jugendlichen wieder entlassen.


203. Betrug durch falsche Polizeibeamte; Warnhinweis - Unterschleißheim
Eine 73-Jährige erhielt am Montag, 05.02.2018, gegen 15.30 Uhr einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten, der sich „Bach“ nannte. Er teilte der Seniorin mit, dass eine Einbrecherbande festgenommen wurde und bei dieser ein Zettel mit ihren Daten aufgefunden wurde. Dabei gingen die Täter so geschickt vor, dass die Frau sie für echte Polizeibeamte hielt und den Anweisungen folgte.

Im Anschluss daran hob sie bei einer nahegelegenen Bank mehrere tausend Euro ab und legte das Geld wie vereinbart vor ihrer Haustür unter dem Briefkasten auf den Boden. Der Anrufer instruierte sie, dass die Bankmitarbeiter in die kriminellen Machenschaften involviert seien und sie deshalb den Bankangestellten nichts sagen dürfe.

Nach wenigen Minuten sah die Seniorin nach und das Geld war bereits abgeholt worden. Erst nach einiger Zeit wurde der Frau bewusst, dass es sich um falsche Polizeibeamte gehandelt hatte und sie verständigte den Notruf 110.

In diesem Zusammenhang kam es im Laufe des Dienstag, 06.02.2018 zu insgesamt 61 versuchten Taten von falschen Polizeibeamten.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte.
Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.


204. Einbruch in eine Wohnung - Obermenzing
Im Zeitraum vom 23.01.2018, bis 06.02.2018, drangen bislang unbekannte Täter in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Herzog-Johann-Straße ein.

Die Wohnung wurde komplett nach Diebesgut durchsucht. Dabei erbeuteten die Täter Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Herzog-Johann-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


205. Raubüberfall auf Taxifahrerin - Untergiesing
Am Mittwoch, 07.02.2018, gegen 03.30 Uhr, fuhr eine 57-jährige Taxifahrerin die Tegernseer Landstraße entlang. Auf Höhe der St.-Bonifatius-Straße stiegen zwei junge Männer zu. Sie nahmen auf dem Beifahrersitz, bzw. direkt hinter der Taxifahrerin Platz. Der Beifahrer gab als Fahrziel ein Anwesen in der Arminiusstraße an.

Am Zielort angekommen, benannte die Taxifahrerin den Fahrpreis. Nachdem der Beifahrer einen 10 Euroschein auf das Armaturenbrett legte, nahm die Taxifahrerin ihren Geldbeutel in die Hand.
In diesem Augenblick wurde sie vom hinter ihr sitzenden Mann umklammert und er forderte die Herausgabe ihrer Geldbörse. Gleichzeitig nahm der Beifahrer die Geldbörse der 57-Jährigen an sich. Anschließend flüchteten beide Täter zu Fuß in Richtung Konradinstraße.

Eine eingeleitete Sofortfahndung nach den flüchtigen Räubern verlief negativ.

Die Taxifahrerin wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, sehr schlank, sprach Deutsch ohne Akzent, hellbraune Haare, bekleidet mit dunkelblauer Steppjacke.

Täter 2:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, stämmige Figur, kurze Haare.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21 Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


206. Terminhinweis: Pressekonferenz zur 54. Münchner Sicherheitskonferenz
Von Freitag, 16.02.2018, bis Sonntag, 18.02.2018, findet zum 54. Mal die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt.

Münchens Polizeivizepräsident Werner Feiler stellt die polizeilichen Maßnahmen und einsatzrelevanten Informationen für die Öffentlichkeit am Freitag, 09.02.2018, um 11.30 Uhr, im Medienzentrum des Polizeipräsidiums München vor.

Alle Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.

 

 

 

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