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02.02.2018, PP München


Pressebericht vom 02.02.2018

Inhalt:

180. Trickdiebstahl aus Wohnung – Garching b. München

181. Zusammenstoß zwischen Straßenbahn und Pkw - Westend

182. Sexuelle Belästigung in der U-Bahn – Schwabing

183. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker - Maxvorstadt




180. Trickdiebstahl aus Wohnung – Garching b. München
Am Mittwoch, 31.01.2018, gegen 11.50 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Haustür eines 75-Jährigen am Prof.-Angermair-Ring. Der Unbekannte zeigte dem 75-Jährigen ein Tier-Foto auf seinem Smartphone und sprach diesen in einer unverständlichen Sprache an.

Nachdem der 75-Jährige zu verstehen gab, dass er das vorgezeigte Tier nicht kenne, verlangte der Unbekannte nach einem Glas Wasser. Dieses holte der 75-Jährige aus seiner Küche, während der Unbekannte vor seiner Haustür wartete. Als der 75-Jährige dem Unbekannten das Glas überreichen wollte, lehnte er dieses jedoch ab und gab nun zu verstehen, dass er die Toilette des 75-Jährigen aufsuchen wolle. Dies wurde ihm von dem 75-Jährigen auch gestattet, jedoch wartete der Wohnungsinhaber vor der Toilettentür.

Vom 75-Jährigen unbemerkt und nicht bedacht, entwendete der Unbekannte einen in der Toilette befindlichen Reservehaustürschlüssel. Als der 75-Jährige den Unbekannten zur Haustür brachte, trat nun plötzlich eine wild gestikulierende unbekannte Frau auf ihn zu und zeigte ebenfalls ihr Smartphone mit einem Tier-Foto vor. Auch die Frau verlangte etwas zu trinken, dies verneinte jedoch der 75-Jährige und verschloss die Tür.

Als der 75-Jährige die Wohnung verließ, um Einkaufen zu gehen, beschlich ihn jedoch ein ungutes Gefühl und er kehrte noch einmal um. Von der rückwärtigen Terrasse aus konnte er beobachten, wie sich der ihm Unbekannte, zuvor kennengelernte Mann, nun in seinen Wohnräumlichkeiten aufhielt. Als der Unbekannte den Geschädigten sah, ergriff er sofort die Flucht in unbekannte Richtung.

Ein unbeteiligter Zeuge konnte beobachten, wie die beiden Unbekannten in einen dunklen SUV mit Duisburger Kennzeichen wegfuhren. Kurz darauf stellte der 75-Jährige das Fehlen eines Geldbeutels mit inhaltlich mehreren hundert Euro fest.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kräftige, gedrungene Figur, schwarze Haare,

Täter 2:
Weiblich, ca. 30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, korpulente Figur, kurze, schwarze Haare
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Prof.-Angermair-Ring Wahrnehmungen gemacht, (insbesondere zu dem Fahrzeug mit Duisburger Kennzeichen / DU-?), die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Aufgrund des geschilderten Falles rät die Münchner Polizei insbesondere älteren Personen ein „gesundes“ Misstrauen aufdringlichen Fremden gegenüber zu zeigen. Verwehren Sie grundsätzlich unbekannten Personen den Zutritt zu Ihrer Wohnung.
Wehren Sie sich gegen zudringliche Fremde notfalls auch energisch. Sprechen Sie laut mit Ihnen oder rufen Sie um Hilfe!
Verständigen Sie über Notruf 110 die Polizei!


181. Zusammenstoß zwischen Straßenbahn und Pkw - Westend
Am Donnerstag, 01.02.2018, gegen 08.20 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Angestellter mit seinem Pkw Skoda die Landsberger Straße stadtauswärts (westliche Richtung).

Kurz vor der Höhe der Schrenkstraße wendete der 51-Jährige trotz des für ihn bestehenden Wendeverbots (Zeichen 272) über einen dort befindlichen sogenannten ebenerdigen Gleisdurchbruch des Hochgleises für die Straßenbahn.

Zur gleichen Zeit befuhr eine 30-jährige Straßenbahnfahrerin der Linie 18 das Hochgleis der Landsberger Straße, ebenfalls stadtauswärts.

Trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte die 30-Jährige einen Zusammenstoß mit dem Pkw nicht mehr verhindern.

Der Pkw des 51-Jährigen wurde dadurch wenige Meter ins Hochgleis geschleudert und gedreht.

Durch die Gefahrenbremsung kam ein Fahrgast in der Straßenbahn zu Sturz und verletzte sich leicht. Der Lenker des Pkw wurde auch leicht verletzt. Beide kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Pkw wurde durch den Unfall schwer, die Straßenbahn leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt ca. mehrere tausend Euro. Während der Bergungsarbeiten des Pkw mussten das Hochgleis sowie Teile der Landsberger Straße für etwa eine Stunde gesperrt werden. Es kam daher zu Verkehrsbehinderungen.


182. Sexuelle Belästigung in der U-Bahn - Schwabing
Am Donnerstag, 01.02.2018, kurz nach 17.00 Uhr, fuhr eine 28-Jährige mit der U-Bahn der Linie U3 oder U6 von der U-Bahnstation Giselastraße zur U-Bahnstation Odeonsplatz. Während der Fahrt stand ein unbekannter Mann sehr nahe neben ihr. Als die 28-Jährige zu diesem blickte, stellte sie dessen aus der Hose heraushängendes Geschlechtsteil fest. Der Unbekannte hatte dieses an der 28-Jährigen gerieben.

Nachdem die junge Frau dies feststellte, stieß sie den Unbekannten weg und stieg, wie auch der Unbekannte, an der Haltestelle Odeonsplatz aus.

Die 28-Jährige erstattete später Anzeige bei einer Polizeiinspektion.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 175 cm groß, ca. 30 Jahre alt, schlanke Figur, orientalisches Aussehen, Vollbart, schwarze, kurze Haare, bekleidet mit einer olivfarbenen Jacke mit Taschen bis zur Hüfte und einer grauen Hose mit Reißverschluss.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis Ihrer Münchner Polizei:
• Machen Sie durch laute verbal geäußerte Ablehnung Ihrem Gegenüber klar, dass Sie die Handlung verurteilen. Machen Sie andere Fahrgäste auf sich und die Situation aufmerksam.
• Betätigen Sie außerdem unverzüglich den Notruf im Fahrzeug, der sich in jedem Abteil an den Türen befindet bzw. die MVG-Säule am Bahnsteig.
• Verständigen Sie auch immer über den Notruf 110 die Polizei.
• Erstatten Sie in allen Fälle Anzeige.




183. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker - Maxvorstadt
Am Montag, 29.01.2018, gegen 12.00 Uhr, hielt sich eine über 70-jährige Rentnerin in ihrer Wohnung in der Görresstraße auf, als ein unbekannter Mann an der Haustür klingelte.

Als die Rentnerin öffnete, stellte sich der Unbekannte als Handwerker vor. Er gab an, dass er die Waschmaschine und die Wasseranschlüsse überprüfen müsse. Die Rentnerin wurde aufgefordert, im Badezimmer den Duschkopf zu halten und das Wasser laufen zu lassen. Der Handwerker hielt sich in dieser Zeit ebenfalls im Badezimmer auf. Nach einigen Minuten verließ der Unbekannte die Wohnung.

Einige Zeit später stellte die Rentnerin fest, dass Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro aus einer Schatulle im Schlafzimmer fehlte. Offensichtlich hatte sich in der Zeit, in der sich die Frau mit dem vermeintlichen Handwerker im Badezimmer aufgehalten hatte, eine weitere Person Zutritt zur Wohnung verschafft und den Schmuck entwendet.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, 165 cm groß, dunkler Teint, rundliches Gesicht, dicke Wangen, dunkle Haare.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Görresstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist.
Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.
Im Zweifelsfall verständigen Sie bitte den polizeilichen Notruf 110.


 

 

 

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