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20.04.2017, PP München


Pressebericht vom 20.04.2017

Aus dem Inhalt:

594. Gefährliche Körperverletzung zwischen zwei Gruppen Jugendlicher – Aying

595. Raub einer Handtasche – Maxvorstadt

596. Wohnungseinbruch – Haar

597. Jugendlicher geht auf den Gleisen, wird von S-Bahn erfasst und getötet – Neubiberg

598. Erneuter Brand im Bereich einer Appartementwohnanlage für Flüchtlinge – Harlaching




594. Gefährliche Körperverletzung zwischen zwei Gruppen Jugendlicher – Aying
Am Freitag, 14.04.2017, gegen 01.00 Uhr, waren fünf Jugendliche auf dem Heimweg von einer Feier in Richtung Bahnhof Großhelfendorf, um mit der S-Bahn nach Höhenkirchen zu fahren.

Auf dem Weg zum Bahnhof kam ihnen in der Bartenstraße/Obere Bahnhofstraße eine Gruppe mit vier Jugendlichen entgegen. Da die fünfköpfige Gruppe mehrere Maßkrüge von der Feier mitgenommen hatten, kam es zu einem Streit zwischen den Gruppen. Im Verlauf des Streits kam es zu wechselseitigen Tätlichkeiten untereinander, durch die einige Personen leicht verletzt wurden. Nach der Auseinandersetzung trennten sich die Gruppen.

Die vierköpfige Gruppe ging nach Hause; die fünfköpfige Gruppe fuhr mit der S-Bahn zum Bahnhof Höhenkirchen. Da ein 19-Jähriger aus Höhenkirchen aus dieser Gruppe über Kopfschmerzen klagte, riefen sie den Notarzt. Der 19-Jährige wurde in eine Münchner Klinik gebracht, wo er zur Überwachung über Nacht stationär bleiben musste.

Ein erster Verdacht, dass der 19-Jährige mit einem Maßkrug auf den Kopf geschlagen worden sein könnte, bestätigte sich nicht. Bezüglich der gestohlenen Maßkrüge wurde gesondert Anzeige erstellt. Die Maßkrüge wurden noch vor Ort von den fünf Personen an die vierköpfige Gruppe zurückgegeben und befinden sich, soweit noch intakt, wieder im Eigentum des Burschenvereins.


595. Raub einer Handtasche – Maxvorstadt
Am Donnerstag, 13.04.2017, gegen 20.00 Uhr, wollte eine 50-jährige Münchnerin in der Schwarzmannstraße mehrere Briefe in einen dortigen Briefkasten einwerfen.

Zum gleichen Zeitpunkt traten von hinten zwei unbekannte männliche Personen an sie heran. Einer der beiden Männer drückte die 50-Jährige an eine Hausmauer und hielt ihr einen bislang unbekannten spitzen Gegenstand gegen den Hals. Er forderte die Herausgabe ihrer Handtasche. Zeitgleich entriss ihr der zweite Täter die Handtasche.

Anschließend flüchteten die beiden in Richtung Zentnerstraße.
Die 50-jährige Münchnerin wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 180 cm groß, stämmige Figur, dunkle Hautfarbe; dunkle Kleidung, dunkles Cap, Ohrring mit Stein im rechten Ohr

Männlich, ca. 20 Jahre alt, dunkle Hautfarbe, Tätowierung am rechten Handrücken (vermutlich Buchstaben), an der rechten Schläfe ausrasiertes Dreieck mit nachwachsenden kurzen Haaren, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent; bekleidet mit Blue Jeans, olivgrüner „Fliegerjacke“, auffallend schmutzigen Turnschuhen, rotem Cap; bewaffnet mit unbekanntem spitzen Gegenstand.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


596. Wohnungseinbruch – Haar
Im Zeitraum von Dienstag, 18.04.2017, 23.30 Uhr, bis Mittwoch, 19.04.2017, 06.30 Uhr, kam es in Haar zu einem Wohnungseinbruch in einer Doppelhaushälfte.

Während die beiden Wohnungsinhaber (der 44-jährige Ehegatte und seine 47-jährige Frau) schliefen, öffnete der bislang unbekannte Täter vermutlich mittels Schlossfallenstechen die Haustür der Doppelhaushälfte.

Der Einbruch wurde durch die beiden Wohnungsinhaber erst am nächsten Tag entdeckt. Entwendet wurde Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Zugspitzstraße, Schneiderhofstraße und Watzmannstraße in Haar/Ortsteil Gronsdorf Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Einbruch stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


597. Jugendlicher geht auf den Gleisen, wird von S-Bahn erfasst und getötet – Neubiberg
Am Mittwoch, 19.04.2017, gegen 02.00 Uhr, kam es zu einem tragischen Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Neubiberg und Ottobrunn. Ein 16-jähriger aus dem südlichen Münchner Landkreis ging auf dem einzig vorhandenen, unbeleuchteten Gleis stadtauswärts.

Zur gleichen Zeit fuhr die S-Bahn, S 7 nach Kreuzstraße, in gleicher Richtung. Als der 30-jährige Zugführer den Fußgänger erkannte, leitete er sofort eine Notbremsung ein. Ein Zusammenstoß konnte jedoch nicht mehr vermieden werden. Der 16-Jährige wurde von der S-Bahn erfasst und erlitt tödliche Verletzungen. Der Zugführer erlitt durch den Unfall einen Schock.

Der Gleisbereich musste während der Unfallaufnahme für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden. Warum der 16-Jährige auf den Gleisen ging und nicht einen direkt daneben parallel verlaufenden Weg benutzte, ist bislang noch ungeklärt.

Präventionshinweis der Münchner Polizei:
Achtung Lebensgefahr!
Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden!
Nehmen Sie bitte keine Abkürzungen über die Gleise, sondern benutzen Sie insbesondere Über- oder Unterführungen.
Gleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen überquert werden.


598. Erneuter Brand im Bereich einer Appartementwohnanlage für Flüchtlinge – Harlaching
Am Donnerstag, 20.04.2017, gegen 00.45 Uhr, bemerkte ein 26-jähriger Hausbewohner vor dem Wohnanwesen in der Reichenhaller Straße in Harlaching zwei brennende Kinderwägen, welche direkt vor der Eingangstür unter dem Vordach standen. Das Feuer konnte direkt von ihm gelöscht werden. Die verständigte Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.

Beide Kinderwägen brannten vollständig ab. Der Schaden beträgt mehrere Hundert Euro. Das Gebäude wurde durch die Flammen nicht beschädigt, lediglich am Vordach entstand ein leichter Rußschaden.
Bereits am 15.03.2017 kam es im selben Anwesen zu einem ähnlich gelagerten Brand. Damals wurde ein im Treppenhaus abgestellter Kinderwagen inclusive Bettzeug in Brand gesetzt.

Das zuständige Kommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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