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13.07.2016, PP München


Pressebericht vom 13.07.2016

Aus dem Inhalt:

1212. Verkehrsunfall aufgrund Erkrankung – Maxvorstadt

1213. Eine Festnahme nach versuchtem Taschendiebstahl – Altstadt

1214. Auseinandersetzung zwischen Schülern und einem 40-jährigen Mann – Obergiesing

1215. Faustschlag mit massiven gesundheitlichen Folgen – Ludwigsvorstadt
-Lichtbilder

1216. Couragierter Passant wird Opfer von unbekannten jugendlichen Schlägern – Freimann




1212. Verkehrsunfall aufgrund Erkrankung – Maxvorstadt
Am Dienstag, 12.07.2016, fuhr ein 63-jähriger Kraftfahrer mit seinem Lieferwagen Daimler Citan die Barer Straße entlang. Auf Höhe der Hausnummer 39 verlor er nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich aufgrund eines Herzinfarkts die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam deswegen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort gegen einen ordnungsgemäß geparkten Peugeot.

Der 63-Jährige wurde von Passanten aus seinem Pkw geborgen. Von den unmittelbar nach dem Unfall eintreffenden Rettungskräften wurde er reanimiert. Nach erfolgreicher Wiederbelebung kam er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere durch den Verkehrsunfall erlittene Verletzungen wies der Kraftfahrer nicht auf. Dennoch ist sein Zustand als kritisch zu bewerten. Ein Ableben kann nicht ausgeschlossen werden.

Während der Unfallaufnahme kam es stadteinwärts auf der Barer Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für den Trambahnverkehr wurde ein Schienenersatzverkehr eingesetzt.


1213. Eine Festnahme nach versuchtem Taschendiebstahl – Altstadt
Beim Einsatz anlässlich des Christopher-Street-Days am vergangenen Sonntag, 10.07.2016, fiel eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gegen 18.00 Uhr ein Mann auf, der sich erkennbar in der Nähe von Personen mit Umhängetaschen aufhielt. Der Tatverdächtige sondierte seine Opfer genau.

Die Beamten konnten ihn dann kurze Zeit später dabei beobachten, wie er einem Mann hinterherging und sich an seine rechte Seite stellte. Dabei versuchte er mit einer Hand in dessen Hosentasche zu greifen.

Da das Opfer, ein 34-jähriger Schweizer Tourist, nicht lange genug stehen blieb, sondern mit Bekannten weiterzog, misslang der Diebstahlsversuch.

Als sich der Tatverdächtige entfernen wollte, wurde er festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 57-jährigen Bulgaren, der in München wohnt. Bei seiner Vernehmung bestreitet er die Diebstahlsabsicht. Er trat jedoch bereits des Öfteren mit Taschendiebstählen in Erscheinung. Diesbezüglich ist auch noch eine Bewährungsstrafe aus einer Verurteilung vom Februar 2016 offen.

Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den 57-jährigen Mann.


1214. Auseinandersetzung zwischen Schülern und einem 40-jährigen Mann – Obergiesing
Am vergangenen Freitag, 08.07.2016, hielten sich drei 14, 15 bzw. 17-jährige Schüler in der Perlacher Straße vor einem Einkaufsmarkt auf. Dort befand sich auch ein 40-jähriger Mann, der stark betrunken war.

Zu den weiteren Abläufen gibt es verschiedene Aussagen.

Ein 14-jähriger Schüler gibt an, dass ihnen der 40-Jährige entgegengekommen sei, einen aggressiven Eindruck erweckte und sich die Schüler gegen einen möglicherweise bevorstehenden Angriff mit einem Schubser gewährt hätten. Der 40-Jährige sei dabei nach hinten gefallen und regungslos liegen geblieben.

Die beiden anderen Schüler machten zum Vorfall keine Angaben.

Unbeteiligte Zeugen berichten voneinander abweichend, dass der 40-Jährige mit erhobenen Fäusten auf die Jugendlichen zugegangen sei und dann geschubst wurde.

Ein weiterer Zeuge gab an, dass die Aggression von den Jugendlichen ausging und zwei von ihnen mit Fäusten auf den 40-Jährigen einschlugen.

Erste Untersuchungen im Krankenhaus ergaben beim 40-Jährigen einen Bruch der Schädelbasis hinter dem linken Ohr mit einer geringfügigen Einblutung im Gehirn. Nach derzeitiger Sachlage besteht keine Lebensgefahr.

Eine ordnungsgemäße Vernehmung des Schwerverletzten konnte noch nicht durchgeführt werden.

Ergänzende Vernehmungen im Zeugenkreis sollen die noch vorhandenen Widersprüche klären helfen. Dennoch bittet die Polizei weitere Zeugen des Vorfalls sich umgehend zu melden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1215. Faustschlag mit massiven gesundheitlichen Folgen – Ludwigsvorstadt
Am Freitag, den 08.07.2016, wurde die Polizei von Passanten wegen einer Körperverletzung in der Schützenstraße verständigt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand rannte kurz vor Mitternacht ein 37-jähriger Deutscher vom Hauptbahnhof kommend die Schützenstraße Richtung Stachus. Er wurde von vier Männern verfolgt und auch angeschrien. Auf Höhe der Hausnummer 8 wurde er eingeholt und von einem aus der Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Durch den Schlag fiel der 37-Jährige zu Boden und schlug dabei mit dem Hinterkopf auf. Mit einer Kopfplatzwunde blieb er zunächst regungslos liegen. Der unbekannte Täter entfernte sich mit den anderen Personen in Richtung Hauptbahnhof.

Der Verletzte kam in eine Klinik. Nachdem sich sein Zustand aufgrund Einblutungen im Gehirn derart verschlechterte, dass mit seinem Ableben gerechnet werden musste, wurde er in ein anderes Krankenhaus verlegt und dort notoperiert. Seither liegt er im Wachkoma. Nach Auskunft des behandelnden Arztes werden Hirnschädigungen bleiben.

Zum Hintergrund des Vorfalls ist noch nichts weiter bekannt. Die Münchner Kriminalpolizei ist hier auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen und bittet um Hinweise.

Die Mutter des Opfers ist als seine Betreuerin eingesetzt worden. Sie ist mit der Veröffentlichung der Lichtbilder einverstanden.


Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 20-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß; trug gestreiftes T-Shirt/Poloshirt (Grundfarbe vermutlich dunkel und rote Querstreifen).

Er wurde von drei Männern in etwa demselben Alter, einer mit nacktem Oberkörper begleitet.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


37-Jähriger vor dem Faustschlag Folgen des Angriffs


1216. Couragierter Passant wird Opfer von unbekannten jugendlichen Schlägern – Freimann
Ein 39-jähriger Deutscher Lagerist kam in den Abendstunden des Freitag, 08.07.2016, mit einem Bus der Linie 171 an der Haltestelle in der Heidemannstraße/Ecke Werner-Egk-Bogen an. Gegen 22.45 Uhr war er auf dem Heimweg.

Im Werner-Egk-Bogen sah er einen größeren Personenpulk. Dieser bestand augenscheinlich aus vier bis fünf Personen weißer Hautfarbe und einer weiteren Gruppe, darunter zwei Frauen, die der Lagerist seinem Eindruck nach als Asylbewerber aus Somalia einstufte.

Die Gruppe der Afrikaner wurde nach seinem Eindruck von den anderen angepöbelt. Der Lagerist entschloss sich der Gruppe zu nähern und die Jugendlichen anzusprechen. Hierbei forderte er sie auf, „die Leute aus Somalia in Ruhe zu lassen“. Letztlich gelang es ihm wohl die Situation zu befrieden und die Jugendlichen entfernten sich.

Auch der Lagerist setzte seinen Weg fort. Nach kurzer Wegstrecke bemerkte er einen Jugendlichen aus der ursprünglichen Gruppe neben sich. Der Jugendliche entriss ihm seine Aktentasche und lief davon. Der 39-Lagerist nahm die Verfolgung auf und rannte in einen Hinterhof. Dort gelang es ihm, den Flüchtenden einzuholen und die Tasche wieder anzunehmen. Letztlich wurde der 39-Jährige von allen Jugendlichen, auch die übrigen drei oder vier kamen hinzu, attackiert. Der Lagerist kann sich nur noch erinnern, dass er mit einer Holzlatte niedergeschlagen wurde. Am Boden liegend erlitt er mehrere Fußtritte gegen sein Gesicht. Die Fußtritte waren so stark und zahlreich gewesen, dass er das Bewusstsein verloren haben muss.

Mindestens ein Anwohner wurde auf Geräusche des Geschehens aufmerksam und verständigte die Polizei. Dieser Anwohner war jedoch nicht Augenzeuge.

Eingesetzte Polizeibeamte konnten neben dem Anwohner lediglich den schwer verletzten Lageristen antreffen.

Der Schwerverletzte kam in ein Krankenhaus. Dort wurden seine schweren Gesichtsverletzungen operiert.

Gegen die vier unbekannten Täter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das Kriminalfachdezernat 4, zuständig für Staatsschutzdelikte, hat die Ermittlungen aufgenommen. Vor Ort wurden Hausbefragungen durchgeführt. Die Ermittlungen sind noch am Anfang. Von den vier tatverdächtigen Personen ist nur ein Schätzalter von 17 bis 20 Jahren bekannt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum dem Vorfall im Werner-Egk-Bogen 6, geben können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


 

 

 

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