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28.01.2020, PP Mittelfranken


Kriminalpolizei Fürth klärt mehrere bewaffnete Raubüberfälle in Fürth und Nürnberg

FÜRTH. (133) Zwischen Dezember 2019 und Januar 2020 kam es im Nürnberger und Fürther Stadtgebiet zu fünf bewaffneten Raubüberfällen. Die Fürther Kriminalpolizei konnte insgesamt sechs Tatverdächtige ermitteln, die in unterschiedlicher Besetzung an den Taten beteiligt waren.


Bereits am Nachmittag des 23.12.2019 kam es zum ersten Raubdelikt in der Fürther Sommerstraße. Ein 32-jähriger Mann hatte sich mit einer vermeintlichen Escortdame verabredet. Anstelle des vereinbarten Liebesdienstes, wurde er dort von drei zunächst unbekannten Männern unter Vorhalt einer Schusswaffe bedroht. Sie erzwangen die Herausgabe des Geldbeutels ihres Opfers und flüchteten anschließend mit dem Diebesgut unerkannt. Das Opfer blieb dabei unverletzt.

Zwei Tage später wurden zwei junge Männer und eine junge Frau (zwischen 18 und 22 Jahre alt) am Abend des 25.12.2019 von zwei unbekannten Tätern in der Otto-Seeling-Promenade in Fürth aufgefordert, Bargeld auszuhändigen. Ihrer Forderung verliehen die Täter Nachdruck, indem einer der beiden mit einer Schreckschusswaffe in die Luft schoss.

Am frühen Morgen des 04.01.2020 kam es kurz nacheinander zu zwei bewaffneten Raubüberfällen in der Fürther Innenstadt (mit Meldung 20 vom 06.01.2020 berichtet).

Der erste Überfall ereignete sich gegen 01:10 Uhr in einem Hotel in der Nürnberger Straße 54. Zwei unbekannte maskierte Täter betraten den Eingangsbereich. Ein dritter möglicher Täter blieb vor dem Hotel stehen. Unter Vorhalt von Schusswaffen forderten sie den anwesenden Mitarbeiter auf, Bargeld auszuhändigen. Als dieser nicht darauf einging, gab einer der Unbekannten einen Schuss mit einer Schreckschusswaffe ab. Die Täter flüchteten letztlich ohne Beute. Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt.

Nur wenige Minuten später ereignete sich ein weiterer Überfall auf eine Spielhalle in der Angerstraße. Gegen 01:30 Uhr betraten wiederum zwei maskierte Männer das Lokal. Während einer der beiden einen Gast u. a. mit einem messerähnlichen Gegenstand bedrohte, forderte der zweite Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe den Mitarbeiter zur Herausgabe von Bargeld auf. Dieser öffnete daraufhin die Kasse. Die Täter flüchteten unerkannt mit dem entnommenen Bargeldbetrag.

Am 11.01.2020 kam es in der Fürther Straße in Nürnberg zu einem weiteren Raubüberfall auf eine Spielothek. Hierbei agierten ebenfalls zwei maskierte Täter, die wie im vorhergehenden Fall mit einer Schusswaffe und einem messerähnlichen Gegenstand die Personen in der Spielhalle bedrohten. Die Täter flüchteten auch hier mit dem entwendeten Bargeld.

Da die Beamten der Kriminalpolizei Fürth zunächst davon ausgingen, dass zwischen den fünf Raubüberfällen ein unmittelbarer Zusammenhang bestehen könnte, wurde die 11-köpfige Ermittlungskommission mit dem Namen „Escort“ (EKO Escort) eingerichtet. Dieser gelang es, für die ersten drei Raubdelikte insgesamt vier Tatverdächtige zu ermitteln, eine 20-jährige Frau und drei 18-jährige Männer. Die vier Tatverdächtigen konnten bereits festgenommen werden.

Auch die Überfälle auf Spielotheken am 04.01.2020 und 11.01.2020 gelten für die Beamten des Fürther Raubkommissariats zwischenzeitlich als geklärt. Allerdings gelten hierfür zwei Männer im Alter von 22 Jahren als dringend tatverdächtig. Die beiden waren nach intensiven Ermittlungsmaßnahmen am vergangenen Wochenende unmittelbar vor der Begehung eines neuen Raubüberfalles von Spezialeinsatzkräften der mittelfränkischen Polizei festgenommen worden. Bei den beiden Tatverdächtigen fanden die Ermittler umfassendes und belastendes Beweismaterial für die vorangegangenen Taten.

Von einem Zusammenhang zwischen diesen beiden Tatkomplexen wird derzeit nicht mehr ausgegangen. Alle sechs mutmaßlichen Täter befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.


 

 

 

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