Bayerische Polizei - Präventionsveranstaltung im Kampf gegen Betrug durch Falsche Polizeibeamte – EKO 110 setzt auf Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit - Einladung zum Pressetermin

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20.07.2018, PP Mittelfranken


Präventionsveranstaltung im Kampf gegen Betrug durch Falsche Polizeibeamte – EKO 110 setzt auf Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit - Einladung zum Pressetermin

NÜRNBERG. (1076) Zusammen mit Kräften der Bereitschaftspolizei veranstaltet die mittelfränkische Kriminalprävention am kommenden Dienstag (24.07.2018) einen Aktionstag in der Nürnberger Innenstadt zum Thema „Falsche Polizeibeamte“. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Aktion zu begleiten.


Betrüger, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und damit ältere Menschen um ihr Vermögen bringen. Diese perfide Vorgehensweise beschäftigt die mittelfränkische Polizei nach wie vor in erhöhtem Maß.

Um dem bundesweiten Kriminalitätsphänomen zu begegnen, stehen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte am Dienstag, 24.07.2018, in der Zeit von 10:00 – 14:00 Uhr in der Nürnberger Innenstadt für Bürgerinnen und Bürger als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Polizisten beraten, informieren und geben entsprechende Verhaltenstipps.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Aktion zu begleiten. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr am Ausgang der Königstorpassage in der Königstraße, Richtung Innenstadt.

Die „EKO 110“ rät vorab folgendes zu beachten:

• Seien Sie misstrauisch bei Anrufern, die sich als Polizeibeamte ausgeben und sich über Ihre Vermögenswerte erkundigen! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Telefonat sofort.

• Gehen Sie am Telefon nicht auf Fragen zu Ihrer finanziellen Situation oder Wertsachen ein. Die Polizei fragt Sie grundsätzlich nicht nach Bargeld oder Wertsachen, ohne dass durch Sie vorher Anzeige erstattet wurde.

• Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Ihnen unbekannt sind oder hinterlegen Sie es an Örtlichkeiten für unbekannte Abholer.

• Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!

• Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis, ob in Uniform oder Zivilkleidung. Überprüfen Sie diesen sorgfältig.

• Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus und fragen konkret nach dem Polizeibeamten, der dort beschäftigt sein soll. Ziehen Sie einen Nachbarn bzw. eine Person Ihres Vertrauens hinzu.

• Scheuen Sie sich nicht den Notruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

• Seien Sie aufmerksam, wenn in Ihrer Nachbarschaft ältere Menschen alleine leben, sprechen Sie über dieses Phänomen.

• Angehörige bitten wir, ihre älteren Verwandten zu informieren.


 

 

 

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