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07.12.2017, PP Mittelfranken


Trickdiebstahl durch angebliche Medikamentenlieferung - Zeugen gesucht

NÜRNBERG. (2014) Unbekannte Trickdiebe bestahlen gestern (06.12.2017) einen Senioren in der Nürnberger Südstadt, indem sie sich unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung verschafften. Die Polizei sucht nach Zeugen und gibt Verhaltenshinweise.


Gegen 16:00 Uhr klingelte eine unbekannte Frau an der Wohnungstür des Geschädigten in der Sybelstraße und gab sich als Mitarbeiterin einer Apotheke aus. Sie bat den Wohnungsinhaber, eine Medikamentenlieferung für einen Nachbarn anzunehmen. Zum Ausfüllen des Lieferscheines betrat sie die Wohnung. Dort wechselte die unbekannte Frau mehrfach die Räume, und der Geschädigte folgte ihr.

Dies nutzte offenbar eine weitere Person, um unbemerkt die Wohnung zu betreten. Nachdem die angebliche Lieferantin die Wohnung verlassen hatte, stellte der Geschädigte fest, dass ihm ein Geldbetrag von einigen hundert Euro entwendet worden war. Hier liegt keine nähere Personenbeschreibung vor.

In einem weiteren Fall in der Georg-Strobel-Straße vom 05.12.2017 trat ebenfalls eine weibliche Täterin gegen 13:10 Uhr in ähnlicher Weise auf. Hier stellte die Geschädigte hinterher das Fehlen von mehreren hundert Euro Bargeld fest.

Beschreibung der Täterin:

Ca. 160 cm, ca. 30 Jahre, kräftig, stark hervortretender Bauch, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent, bekleidet mit blauem Anorak und beiger Mütze

Zwei weitere Fälle ereigneten sich am 04.12.2017 in Oberasbach (Landkreis Fürth). Hier liegt eine weitere Personenbeschreibung vor.

Täterbeschreibung:

männlich, ca. 175 cm, schlank, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, dunkel bekleidet, gepflegtes Aussehen

Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können bzw. sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Warnhinweise der Polizei:

Die Polizei rät insbesondere älteren Personen, gegenüber angeblichen Lieferdiensten eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Achten Sie darauf, dass keine unberechtigten Personen unbemerkt Zutritt zu ihrer Wohnung bekommen und wickeln Sie diese Vorgänge, wenn überhaupt, an der Wohnungstür ab.

Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit, und die „echten“ Mitarbeiter eines Lieferdienstes werden dafür Verständnis haben.


 

 

 

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