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06.07.2021, Landeskriminalamt


Daten von EncroChat-Handys führen zu Festnahmen und Durchsuchungen auch in Bayern

München – Im Rahmen bundesweiter Ermittlungen nach der Auswertung von Daten kryptierter Handys unter Federführung des Bundeskriminalamts (BKA) sind auch bayerische Ermittler gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität vorgegangen.


In den Bereichen der Polizeipräsidien Mittelfranken und Oberbayern Süd gab es mehrere Durchsuchungen und Festnahmen unter anderem von Kokain- und Marihuanahändlern. Es geht dabei vor allem um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz. Detaillierte Auskunft zu den Verfahren geben die Pressestellen der beiden Polizeipräsidien. Die Auswertung der weiteren umfangreichen Daten ist noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen dauern an.

Expertinnen und Experten des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) hatten zunächst die Daten von den Mobiltelefonen des Anbieters EncroChat mit Bezug zum Freistaat aufbereitet, die das BKA zuvor dem BLKA übermittelt hatte. Dabei handelte es sich vor allem um Chat-Protokolle aus dem verschlüsselten Kommunikationssystem, das die Straftäter nutzten, ohne zu wissen, dass Ermittler die Mobiltelefone überwachten.

Danach identifizierten die Fachleute des BLKA die Nutzer, die bayerischen Tatorte und die Deliktsbereiche, um die Verfahren schließlich an die jeweils zuständigen Polizeipräsidien zu übergeben.


Hintergrund:

Das BKA führt seit März 2020 im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) ein Ermittlungsverfahren gegen die Nutzer von kryptierten Handys des Anbieters EncroChat. Es geht dabei um den Verdacht des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Grundlage waren Ermittlungen eines Joint-Investigation-Teams (JIT) aus französischen, niederländischen Ermittlerinnen und Ermittlern, Europol und Eurojust, in deren Verlauf die Smartphones überwacht werden konnten.

Im April 2020 erhielt das BKA über Europol EncroChat-Daten, die einen Bezug zu Deutschland aufwiesen. Eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) beim BKA koordinierte die eigenen Ermittlungen und übermittelte Sachverhalte an zuständige Strafverfolgungsbehörden im Inland, zum Beispiel an die jeweilige Polizei der Bundesländer, den Zoll oder an die Bundespolizei.

Weitere Details entnehmen Sie der gemeinsamen Pressemitteilung des BKA und der ZIT.

München, 06.07.2021


 

 

 

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