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07.12.2020, Landeskriminalamt


Halbe Million Euro Drogengeld beschlagnahmt

31-Jähriger wegen Schmuggelverdachts verhaftet


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Herausgebaute Rückleuchte mit dem gefüllten Schmuggelversteck
Schmuggelversteck hinter der linken Rückleuchte

Feucht, München – Knapp eine halbe Million Euro mutmaßliches Drogengeld haben Fahnder der Fahndungskontrollgruppe (FKG) Feucht bei einer Fahrzeugkontrolle in einem Auto sichergestellt. Der Fahrer des Wagens wird beschuldigt, am Morgen des 12.10.2020 bis zu 15 Kilogramm Kokain über Österreich nach Italien geschmuggelt und dafür die halbe Million Euro erhalten zu haben.









Auf der Rückfahrt nach Düsseldorf am Nachmittag desselben Tages kontrollierten die Feuchter Schleierfahnder den 31-Jährigen Düsseldorfer Autohändler. Dabei entdeckten die Beamten zwei professionelle Schmuggelverstecke, die hinter der rechten und linken Rückleuchte des Autos eingebaut und mit dem auf 48 Päckchen verteilten Geld gefüllt waren. Bei der weiteren Untersuchung des Wagens konnten zudem Rückstände von Kokain nachgewiesen werden.

Später durchsuchten Beamte des Polizeipräsidiums Düsseldorf die Wohnung des Verdächtigen in Düsseldorf und stellten verschiedene Mobiltelefone, Speichermedien, Unterlagen, einige Wertgegenstände sowie weitere 2000 Euro Bargeld sicher.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres war es Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Raubling gelungen, circa 12,5 Kilogramm Kokain zu beschlagnahmen, das ebenfalls von Düsseldorf aus nach Österreich hatte transportiert werden sollen. Auch in diesem Fall war der Wagen auf den jetzigen Tatverdächtigen zugelassen und mit professionellen Schmuggelverstecken ausgestattet (wir berichteten - Pressemeldung des BLKA 30/2019).

Gegen den 31-Jährigen Autohändler ordnete der zuständige Richter am Amtsgericht Nürnberg die Untersuchungshaft an. Ihm wird das Handeltreiben von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last gelegt.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen übernahm die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern (GER Nordbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Ermittler wollen nun herausfinden, was mit den 15 Kilogramm Kokain geschehen ist und wer die Auftraggeber waren. Hierzu steht der Großraum Düsseldorf im Fokus.


 

 

 

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