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06.07.2019, Bereitschaftspolizei


Polizistinnen zeigen hochkarätigen Frauenfußball

EICHSTÄTT, LKR. INGOLSTADT. Nordrhein-Westfalen ist Deutscher Polizeimeister im Frauenfußball. Die Polizei kürte ihren Sieger am Donnerstagabend, 4. Juli 2019, nach vier spannenden und hochkarätigen Wettkampftagen im Stadttheater im Beisein von zahlreichen Ehrengästen mit dem Pokal. Der Abend war geprägt von Anerkennung, Kameradschaft und Jubel.


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Zweikampf
FOTO: POLIZEI

Das Deutsche Polizeisportkuratorium (DPSK) zeichnete bei der Siegerehrung als beste Spielerin Isabelle Wolf von der Siegermannschaft Nordrhein-Westfalen aus. Beste Torfrau wurde Sabrina Martin aus Niedersachsen und zu den besten Torschützinnen kürten die Juroren Meike Weber aus Hessen und noch einmal Isabelle Wolf aus NRW. Die Platzierungen der Mannschaften: Platz 1 Nordrhein-Westfalen, Platz 2 Niedersachsen, Platz 3 Hessen, Platz 4 der Bund, Platz 5 Bayern und Platz 6 Berlin.

Die sechs Mannschaften aus ganz Deutschland spielten in der Endrunde turnusgemäß nach drei Jahren wieder ihren Meister aus. Sie hatten sich in spannenden Vorrunden aus 15 Mannschaften qualifiziert. Titelverteidiger Bayern erreichte nach 2013 und 2016 bei der 7. Deutsche Polizeimeisterschaft (DPM) Fußball der Damen zwar keinen Triple, zeigte sich aber am Ende mit dem 5. Platz zufrieden, weil sich die Mannschaft im Umbruch befindet. Bei der Siegerehrung kam in den Reden der Ehrengäste und den Reaktionen unter den über 100 Polizeifußballerinnen deutlich zum Ausdruck, dass allein das Erreichen der Endrunde schon von hohem Niveau zeugte, dass es bei diesem sportlichen Polizeiwettkampf aber um noch viel mehr ging, als um Platzierungen, nämlich um Teamgeist und um Kameradschaft.

Bei der Eröffnung lobte der bayerische Innenstaatssekretär Gerhard Eck in seinem Grußwort den motivierenden Einfluss auf den von allen Polizeien des Bundes und der Länder geförderten Dienstsport. Eck: "Durch diesen können unsere Polizeibeamtinnen und –beamten ihre Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit fördern, um ihrem immer anspruchsvoller werdenden Beruf gerecht zu werden." Die Sportler hätten Vorbildcharakter und seien Antriebsfeder für die Kollegen. "Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Inneren Sicherheit in unserem Land." Sport führe Menschen zusammen, sei gelebte Integration und fördere das Betriebsklima.

Der Bayerischen Polizei und dem BPSK als Ausrichter der Meisterschaft ist es in den vergangenen zehn Jahren gelungen, fünf Deutsche Polizeimeisterschaften in Leichtathletik, Fußball und Schiessen perfekt zu organisieren und zu veranstalten. Derzeit laufen bereits die Planungen für die DPM Schiessen 2020 in Bayern auf Hochtouren. Bayern und das Bayerische Polizeisportkuratorium (BPSK) sind die Triebkraft im deutschen Polizeisport.

Leitender Polzeidirektor (LPD) Hubert Müller von der II. Bereitschaftspolizeiabteilung (BPA) Eichstätt begrüßte bei der Siegerehrung vier Tage später als durchführende Dienststelle die Gäste im voll besetzten Saal. Die Meisterschaft nannte er Werbung für den Frauenfußball, den Polizeisport und Ansporn für die vielen jugendlichen Zuschauer. Die Veranstaltung diente zugleich auch der Sichtung durch die Bundestrainer der deutschen Polizeiauswahl, die im Juni 2020 zur Europäischen Polizeimeisterschaft nach Norwegen fährt.

LPD Müller dankte den Schiedsrichtern für das souveräne Miteinander. Den Stellenwert der Veranstaltung machte er an der erneuten Anwesenheit zahlreicher hochkarätiger Ehrengäste fest. Das Deutsche (DPSK) und das Bayerische Polizeisportkuratorium (BPSK) als Veranstalter nannte er „starke Dachorganisationen“ für den polizeilichen Wettkampfsport. Dieser müsste sich in Zeiten knapper Personalressourcen und bei angespannter Sicherheitslage immer wieder beweisen und seinen Platz im breit angelegten Feld polizeilicher Aufgabenverantwortung behaupten. Dies wird mit viel Umsicht und Verantwortungsbewusstsein umgesetzt.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl zeigte sich „begeistert“ von Stimmung, Atmosphäre und Kameradschaft im Saal. Zusammenspiel und Zusammenwachsen zeichneten diese Sportveranstaltung aus. Dazu gehöre am Ende auch, das gemeinsame Feiern. Der Eichstätter Oberbürgermeister Andreas Steppberger nannte die 7. DPM im Fußball der Frauen „gigantisch“, sprach von beeindruckenden Bildern und vollem Einsatz der Fußballerinnen für den Sieg. Der Oberbürgermeister nannte auch die „wichtige Vorbildfunktion“ des Wettkampfsports für Polizei und letztlich auch die gesamte Bevölkerung an.

Polizeipräsident Wolfgang Sommer von der Bayerischen Bereitschaftspolizei erklärte an die Polizeifußballerinnen gewandt: „Sie alle haben Großes geleistet.“ Sie hätten bei hohen Temperaturen sportlichen Ehrgeiz, Willen und Fairness gezeigt sowie dem Frauenfußball weiter zu wachsender Sympathie und Akzeptanz verholfen. „Sie haben gezeigt, wie fit Polizistinnen sind und Teamgeist bewiesen.“ Die Organisatoren des BPSK und der II. BPA nannte er ein Aushängeschild für die Bayerische Polizei.

DPSK-Vorsitzender Ralf Flohr nannte die Leistung der Meistermannschaft aus Nordrhein-Westfalen souverän. Sie habe völlig verdient gewonnen. Er lobte aber auch die Mannschaften auf den Plätzen für das hohe Niveau: „Wir dürfen nicht vergessen, wir sind hier in der Endrunde.“ Besonders großes Lob sprach er der durchführenden II. BPA aus. „Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich die 11.“ Bayern beziehungsweise Eichstätt habe sich mit einer „super Veranstaltung“ gezeigt und die Messlatte hoch gelegt. „Hut ab“, so Flohr.

Alle drei Wettkampfstätten – bei der II. BPA, auf dem Sportplatz des VfB und bei der Universität – seien hervorragend und der Turnierverlauf reibungslos gewesen. Dafür ehrte er den Abteilungsführer LPD Müller und sein Organisationsteam mit Herbert Herrmann und Werner Pfaller an der Spitze. An den BPSK-Vorsitzenden, den Leitenden Polizeidirektor Johann Peter Holzner gewandt, sagte er als Veranstalter: „Auf Bayern kann ich mich verlassen.“ Ebenso lobte er die tatkräftige Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration. Am Ende seiner Rede erklärte er die 7. DPM im Fußball der Frauen für offiziell beendet. Die Stadtkapelle Eichstätt umrahmte den Abend musikalisch.


Die bayerische Mannschaft bei der Eröffnung der 7. DPM Fußball der Damen unter anderem mit dem Landespolizeipräsidenten Prof. Wilhelm Schmidbauer (hinten 7.v.r.), dem Polizeipräsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer (hinten 6.v.r.), dem BPSK-Vorsitzenden LPD Johann Peter Holzner (hinten 5.v.r.), Abteilungsführer LPD Hubert Müller (hinten 4.v.r.), der Landtagsabgeordneten Tanja Schorer-Dremel (links), dem Landtagsabgeordneten Alfred Grob (2.v.l.), Bezirksrat Reinhard Eichiner (2.v.r.), Landtagsabgeordnetem Wolfgang Hauber (3.v.r.) und Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger (rechts).


Weitere Stimmen:


POK Aydin Ay (Wiesbaden, PP Technik), Bundestrainer, und Simone Wehner (Hannover, LKA), Co-Trainerin deutsche Polizeiauswahl Frauen – beide seit 2018 in diesem Amt: „Das war ein phänomenales Turnier und perfekt organisiert für alle Beteiligten. Die Rahmenbedingungen waren super. Wir haben sportlich sehr interessante Spiele gesehen. Es war ein sehr torreiches Turnier, das spricht für die Qualität der Spielerinnen. Am Ende haben wir einen verdienten Sieger gesehen. Wir haben in unserer Funktion als Bundestrainer viele Eindrücke mitgenommen und konnten sehr viele Spielerinnen sichten. Jede hatte die Möglichkeit, sich uns zu zeigen und sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Wir haben unsere Namensliste und werden sie bis nächste Woche komprimieren. Im September findet der erste Lehrgang statt.“

Bundesfachwart Holger Schwabe (Hannover, Polizeiinspektion): „Wir haben schon am 6. November mit der Planung dieser Meisterschaft begonnen und es ist eine rundum super durchgeplante Veranstaltung geworden. Großes Lob möchte in an das BPSK als Veranstalter und die II. BPA Eichstätt als durchführende Dienststelle richten. Aus sportlicher Sicht haben Frauen aus ganz Deutschland super gespielt. Die Endrunde war qualitativ hochwertig besetzt, die Spiele fanden zumeist auf hohem Niveau statt und das trotz der hochsommerlichen Temperaturen. Die Fußballfrauen haben mit Begeisterung Einsatz gezeigt. Teilweise sind da Spielerinnen aus der 1. und 2. Liga oder aus der Regionalliga dabei. Die deutsche Polizei-Nationalmannschaft tritt nächstes Jahr im Juni in Norwegen als amtierender Europameister an.“

Diana Werner, Trainerin der Siegermannschaft aus Nordrhein-Westfalen: „Das war eine Bombenveranstaltung von Bayern als Ausrichter. Wir haben tolle Fußballspiele gesehen von allen Mannschaften. Jede Mannschaft kann stolz darauf sein, dabei zu sein. Man darf nicht vergessen, dass sich die Fußballerinnen eigentlich in der Sommerpause befinden und hier in vier Tagen drei Spiele auf hohem Niveau bei Sommerhitze bestreiten mussten. Wir ziehe den Hut vor jeder Spielerin. Ich bin natürlich megastolz auf meine Mädels. Ich glaube unser Erfolgsrezept war die menschliche Seite. Das Handy ist in der Tasche geblieben und wir haben uns miteinander beschäftigt. Die Mädels waren einfach der Wahnsinn und haben in diesen vier Tagen nie etwas Negatives von sich gegeben.“

Edmund Ipfelkofer (KPI Regensburg), Fachwart Bayern und Trainer: „Wir kommen sehr gerne nach Eichstätt, das ist der Sportstandort in Bayern. Das Team um den Abteilungsführer Hubert Müller und um Werner Pfaller verstand es phantastisch, die Deutsche Polizeimeisterschaft auszurichten. Unser bayerisches Team befindet sich momentan im Umbruch. Ich denke aber, dass wir in beiden Gruppenspielen auf Augenhöhe gespielt haben. Am Ende waren aber das fehlende Quentchen Glück und individuelle Fehler der Grund, warum wir den sportlich sehr guten Gegnern aus Nordrhein-Westfalen und Hessen unterlegen waren. Beim letzten Spiel ist es uns noch gelungen, uns für unser Engagement mit einem guten Auftritt zu belohnen. Am Ende ist Nordrhein-Westfalen als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“


Bilderserie: PHM Marc Dietrich/23. AS


Bilder / Impressionen:


Innenstaatssekretär Gerhard Eck hielt bei der Eröffnung die Festrede. Landespolizeipräsident Prof. Wilhelm
Schmidbauer bei der Eröffnung.
Wolfgang Sommer, Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei, überreichte Medaillen und Pokale - hier gerade an die Zweitplatzierten aus Niedersachsen.
Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner, Vorsitzender des Bayerischen Polizeisportkuratoriums, sprach von Seiten des Ausrichters der 7. Deutschen Polizeimeisterschaft im Fußball der Frauen. Immer fair verliefen die Partien unter den Kolleginnen. Die Zuschauer sahen spannende Spiele auf den Plätzen.

Auch die Schiedsrichter lebten Fair Play vor und hatten Spaß. Titelverteidiger Bayern verfehlte nach 2013 und 2016 das Triple und wurde Fünfter. Die Freude beim Sieger war groß!
Die Siegermannschaft aus Nordrhein-Westfalen. NRW nimmt den Pokal mit nach Hause für die nächsten drei Jahre.

 

 

 

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