LANDKREISE LANDSHUT, KELHEIM, DINGOLFING-LANDAU, STADTGEBIET LANDSHUT. Erneut sind unter Einsatzleitung der Kriminalpolizeiinspektion Landshut am Dienstag, 14.07.2026, insgesamt 7 Wohnanwesen wegen des Verdachts des Besitzes und Verbreitens kinderpornografischer Foto- und Videomaterials durchsucht worden.
Insgesamt 7 Männer bzw. Jugendliche im Alter zwischen 14 und 48 Jahren gerieten aufgrund umfangreicher Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaften ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Sie stehen im Verdacht über einen Messenger- Dienst bzw. Social-Mediaplattformen Dateien mit kinderpornografischen Inhalten erlangt und besessen, bzw. ins Internet hochgeladen (verbreitet) zu haben.
Bei den heutigen gezielten Aktion wurden insgesamt 7 Mobiltelefone, 10 PC´s und 10 USB-Sticks sichergestellt, die nun auf mögliche strafbare Inhalte ausgewertet werden.
Das Polizeipräsidium Niederbayern rät
- Wenn Sie kinderpornografische Inhalte im Internet entdecken, teilen Sie die Adresse dieser Seite unmittelbar der nächsten Polizeidienststelle mit. Dafür kopieren Sie sich bitte die genaue Internetadresse im oberen Teil Ihres Browsers. Haben Sie Kinderpornografie in einem sozialen Netzwerk entdeckt, kopieren Sie sich den Link zur besuchten Profilseite und notieren Sie sich gegebenenfalls den Profilnamen des Nutzers, der die Inhalte verbreitet hat.
- Geben Sie diese Informationen Ihrer zuständigen Polizeidienststelle weiter. Kinderpornografie wird immer häufiger von Kindern und Jugendlichen selbst verbreitet. Erklären Sie ihren Kindern, dass es im Internet verbotene und jugendgefährdende Inhalte gibt. Nur Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern vorgewarnt wurden, können beispielsweise auf in Klassenchats verschickte Inhalte angemessen reagieren.
Keine Anonymität im Netz – konsequenter Einsatz der Strafverfolgungsbehörden
Die regelmäßigen und großangelegten Durchsuchungsaktion sowie die Veröffentlichung soll zum einen den konsequenten Einsatz der Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung der Verbreitung kinder- und jugendpornografischer verdeutlichen, zum anderen auch, dass sich Täter in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht in Sicherheit wiegen können.
Veröffentlicht: 14.07.2026, 10.50 Uhr