1024. Einbruch in eine Doppelhaushälfte – Grünwald
1025. Vermisstenfall nach Badeunfall – Langwied
1026. Einbruch in Apotheke – Pasing
1027. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Ludwigsvorstadt
1028. Festnahme einer Tatverdächtigen nach organisiertem Callcenterbetrug; sog. Schockanruf – Milbertshofen
1029. Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Bogenhausen
1030. Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion des ADFC und der Polizei München – am Canisiusplatz (Hadern)
1024. Einbruch in eine Doppelhaushälfte – Grünwald
Am Samstag, 11.07.2026, gegen 18:00 Uhr, bemerkte ein Nachbar zwei unberechtigte Personen, die das Nachbargrundstück verließen und in unbekannte Richtung flüchteten. Er verständigte daraufhin über den Polizeinotruf 110 die Polizei.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die zwei unbekannten Täter während der Abwesenheit der Bewohner gewaltsam Zutritt zum Nachbarhaus. Anschließend durchsuchten sie die Wohnräume und entwendeten Bargeld sowie Wertgegenstände. Der Beuteschaden beläuft sich auf einen hohen vierstelligen Betrag.
Umgehend wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Diese führten bislang nicht zur Identifizierung der Täter. Vor Ort führte die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Männlich, etwa 30 bis 40 Jahre alt, südamerikanisches Erscheinungsbild; dunkel gekleidet, beide mit kleinem Rucksack, einer mit Bart, einer mit Baseballkappe
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Joseph-Keilberth-Straße, Nibelungenstraße, an den Römerhügeln oder der näheren Umgebung in Grünwald Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1025. Vermisstenfall nach Badeunfall – Langwied
Am Sonntag, 12.07.2026, gegen 18:30 Uhr, geriet ein 29-jähriger indischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Ingolstadt, im Lußsee in München-Langwied beim Baden in Not und verschwand unter der Wasseroberfläche.
Ein ebenfalls 29-jähriger indischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München, verständigte daraufhin direkt den Notruf. Er und weitere anwesende Personen versuchten noch den Mann zu retten. Dies gelang jedoch nicht.
Umgehend wurden umfangreiche Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Hieran waren unter anderem die DLRG, Wasserwacht, die Feuerwehr sowie die Polizei beteiligt. Trotz des Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte konnte der 29-Jährige bislang nicht aufgefunden werden.
Die weiteren Ermittlungen sowie die Koordinierung der weiteren Suchmaßnahmen übernimmt das Kommissariat 14.
1026. Einbruch in Apotheke – Pasing
Im Zeitraum von Donnerstag, 09.07.2026, 19:00 Uhr, bis Freitag, 10.07.2026, 08:30 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über die Eingangstür in eine Apotheke in Pasing ein.
Anschließend wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Dabei wurde Bargeld aus der Kasse sowie aus einem Tresor entnommen. Insgesamt wurde Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro entwendet.
Der oder die Täter entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung.
Am Freitagmorgen (10.07.2026) bemerkte eine Mitarbeiterin der Apotheke den Einbruch und informierte den Polizeinotruf 110. Es wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Paul-Gerhardt-Allee, Berduxstraße und Radeckestraße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1027. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Ludwigsvorstadt
Am Sonntag, 12.07.2026, gegen 16:00 Uhr, verließ eine Mitarbeiterin eines Hotels in der Schwanthalerstraße das Hotel über den Personalausgang. Dort traf die Mitarbeiterin auf eine männliche Person, welche sie unvermittelt schubste. Daraufhin begab sich die Mitarbeiterin erneut in das Gebäude. Der Täter folgte ihr und nahm sexuelle Handlungen unterhalb seiner Oberbekleidung an sich selbst vor.
Ein weiterer Mitarbeiter im Hotel wurde auf die Situation aufmerksam und verwies den Täter des Hotels. Anschließend informierte er den Polizeinotruf 110. Die eingesetzte Polizeistreife konnte den Tatverdächtigen außerhalb des Hotels feststellen. Dabei nahm er immer noch sexuelle Handlungen an sich vor. Bei ihm handelt es sich um einen 41-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er wurde festgenommen und auf eine Polizeiinspektion verbracht.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von dort aus wieder entlassen.
Er wurde wegen der Erregung des öffentlichen Ärgernisses und der sexuellen Belästigung angezeigt.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1028. Festnahme einer Tatverdächtigen nach organisiertem Callcenterbetrug; sog. Schockanruf – Milbertshofen
Am Mittwoch, 08.07.2026, gegen 17:50 Uhr, erhielt eine über 60-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf eines vermeintlichen Arztes. Der männliche bislang unbekannte Anrufer gab an, dass die Tochter der über 60-Jährigen mit einer schweren Erkrankung im Krankenhaus liegen würde und dass für ein dringend erforderliches Medikament mehrere zehntausend Euro benötigt werden würde. Um dies aufzubringen, wurde die über 60-Jährige aufgefordert, Bargeld und Wertgegenstände für eine Abholung durch eine angekündigte Abholerin bereitzulegen.
Im weiteren Verlauf konnte kurze Zeit später durch zwischenzeitlich informierte Polizeibeamte eine 48-Jährige mit tschechischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Abholerin angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die 48-Jährige wurde anschließend in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Folgetag wurde sie einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1029. Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Bogenhausen
Am Freitag, 10.07.2026, gegen 22:30 Uhr, befuhr eine Streife der Münchner Verkehrspolizei die Effnerstraße stadtauswärts.
Bereits hierbei fielen den Polizeibeamten zwei Pkw der Marke BMW auf, welche im Stadtgebiet mit einer Geschwindigkeit von ca. 75 km/h unterwegs waren. Nachdem beide Fahrzeuge an einer Ampel, welche zu dem Zeitpunkt Rotlicht zeigte, nebeneinander zum Stehen gekommen waren, beschleunigten die beiden Fahrzeugführer nach Umschalten auf Grünlicht stark. Im weiteren Verlauf erreichten sie bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h.
Die eingesetzten Beamten schalteten das Blaulicht ein und versuchten die beiden Fahrzeuge einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Nach kurzer Zeit hielten die beiden BMW-Fahrer ihre Fahrzeuge an. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass an beiden Fahrzeugen technische Veränderungen vorgenommen worden waren, wodurch jeweils die Betriebserlaubnis erloschen war.
Bei den Fahrern der Pkw handelte es sich um einen 25-jährigen griechischen Staatsbürger mit Wohnsitz in München und einen 22-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in Ingolstadt.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden bei beiden Fahrzeugführern die Führerscheine sowie beide Fahrzeuge beschlagnahmt.
Gegen die beiden Fahrzeugführer wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1030. Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion des ADFC und der Polizei München – am Canisiusplatz (Hadern)
Am Mittwoch, 15.07.2026, im Zeitraum von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, findet eine gemeinsame Fahrradcodieraktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs München e.V. (ADFC) und der Münchner Polizei am Canisiusplatz in Hadern statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung klären Polizeibeamte insbesondere zum Thema Fahrraddiebstahl auf und geben nützliche Hinweise und Tipps, um nicht Opfer eines Fahrraddiebstahls zu werden.
Aus polizeilicher Sicht ist ein codiertes Fahrrad sehr sinnvoll, um beispielsweise im Falle eines Verlustes oder Diebstahls das Fahrrad dem Geschädigten bzw. Verlierer schnell zuzuordnen und es ihm wieder aushändigen zu können. Bei einem Diebstahl kann eine Codierung auch der Polizei sehr nützliche Hinweise für die Ermittlung eines Täters geben.
Der Kreisverband München des ADFC codiert seit über 20 Jahren Fahrräder mit dem EIN-Code (Eigentümer-Identifizierungs-Nachweis). Dieser Code wurde Anfang der 1990er Jahre von der hessischen Polizei entwickelt und wird heute in fast allen Bundesländern verwendet. Der Code setzt sich zusammen aus Stadt- bzw. Landkreis, einem Straßenschlüssel, der Hausnummer sowie der Initialen des Besitzers und der Jahreszahl der Codierung. So kann man über den Code Rückschlüsse auf den Eigentümer erhalten und eine Registrierung oder Datenverwaltung ist nicht notwendig.
Wie läuft eine Codierung ab?
Vor jeder Codierung muss der Besitzer des zu codierenden Fahrrades ein Identitätsdokument sowie einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad (z. B. Kaufbeleg) vorzeigen. Die Nummer des Ausweises wird auf dem Codierauftrag notiert. Ist keine Kaufquittung mehr vorhanden, unterschreibt der Besitzer eine Eigentumserklärung, die der ADFC aufbewahrt. Der Code wird dann entsprechend eingetragen und an einen Techniker weitergegeben, der diesen dann am Fahrzeug eingraviert. Neben den Angaben zum Besitzer wird auch eine grobe Beschreibung des Fahrrades auf dem Auftrag notiert (Hersteller, Marke, Farbe, usw.). Auch die am Fahrrad bereits angebrachte Rahmennummer wird am Fahrrad direkt abgelesen und überprüft. Der fertig ausgefüllte Codierauftrag wird vom ADFC gescannt und archiviert. Das Original verbleibt beim Besitzer. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Grundsätzlich können alle Arten von Fahrrädern, auch E-Bikes (z.B. Pedelecs) codiert werden. Nicht codiert werden können Fahrräder aus Titan oder Carbon. Alternativ können diese Fahrräder etikettiert werden.
Der ADFC erhebt Kosten von bis zu 15 Euro pro codiertem Fahrrad. Die Beratung der Polizei ist kostenlos.
Dieses Jahr finden noch zwei weitere Codieraktionen (jeweils von 13:00 – 18:00 Uhr) im Bereich des Polizeipräsidiums München statt:
- Mittwoch, 22.07.2026, am Forum Schwanthalerhöhe
- Mittwoch, 09.09.2026, in der Georg-Birk-Straße (neben der Bushaltestelle)