BURGKIRCHEN, LKR. ALTÖTTING. Am Sonntagnachmittag, 12. Juli 2026, kam es auf der B 20 bei Burgkirchen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger Mann aus dem Landkreis Kulmbach tödlich verletzt wurde.
Ein 18-Jähriger aus Österreich fuhr am Sonntag (12. Juli 2026), gegen 15.20 Uhr, mit seinem Pkw Opel von Tittmoning in Richtung Burgkirchen. Im Bereich der späteren Unfallstelle wollte er offenbar nach links abbiegen und bremste dazu ab. Unmittelbar hinter dem Pkw fuhren zwei Motorradfahrer aus dem Landkreis Kulmbach. Während der erste Motorradfahrer den bremsenden Pkw rechtzeitig erkannte und zum Stehen kam, reagierte der zweite mutmaßlich zu spät und kam bei der anschließenden Bremsung zu Sturz. Der 20-Jährige rutschte mit seinem Motorrad auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem entgegenkommenden Kleinbus erfasst, der von einem 44-Jährigen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gesteuert wurde. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch andere Verkehrsteilnehmer, verstarb der 20-jährige Motorradfahrer noch an der Unfallstelle.
Neben zahlreichen Rettungskräften des Rettungsdienstes waren die Feuerwehren aus Dorfen, Raitenhaslach und Asten zur Absicherung sowie zur Sperrung der Bundesstraße im Einsatz.
Die körperlich unverletzten Unfallbeteiligten wurden durch mehrere Einsatzkräfte des Kriseninterventionsteams vor Ort betreut.
Die B 20 war während der Unfallaufnahme für etwa 3 Stunden komplett gesperrt.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Burghausen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt.