1015. Festnahme wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz – Berg am Laim
1016. Festnahme eines Tatverdächtigen nach rassistischer Beleidigung und Volksverhetzung – Sendling
1017. Zwei Fahrradfahrer kollidieren bei Überholvorgang, Unfallbeteiligter entfernt sich vom Unfallort – Oberschleißheim
1018. Tödlicher Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw – Obergiesing
1019. Verkehrsunfall mit einer verletzten Person nach Fahrstreifenwechsel, Unfallverursacher entfernt sich vom Unfallort – Maxvorstadt
1020. Verbotswidriger Fahrstreifenwechsel durch Pkw, eine Person verletzt – Sendling Westpark
1021. Festnahme eines Tatverdächtigen nach gewerbsmäßigem Betrug – Obermenzing
1022. Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungslage – Taufkirchen
1023. Sicherstellung eines manipulierten Sportwagens – Moosach
1015. Festnahme wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz – Berg am Laim
Am Mittwoch, 09.07.2026, gegen 23:00 Uhr, wollte eine Streife der Polizeiinspektion Verkehrsüberwachung einen VW Pkw in der Wasserburger Landstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen.
Der Pkw missachtete jedoch die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort. Mithilfe weiterer hinzugezogener Streifen konnte das Fahrzeug kurz darauf in der Kreillerstraße auf Höhe Hausnummer 65 angehalten werden.
Beim Fahrer handelte es sich um einen 21-Jährigen mit polnischer Staatsangehörigkeit, ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei der Durchsuchung des Pkw konnten eine Vielzahl Druckverschlusstütchen mit Betäubungsmitteln und ein Messer aufgefunden und beschlagnahmt werden. Nach Bezahlung einer Sicherheitsleitung und der Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 21-Jährige wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz werden vom Kriminalfachdezernat 8 geführt.
1016. Festnahme eines Tatverdächtigen nach rassistischer Beleidigung und Volksverhetzung – Sendling
Am Donnerstag, 09.07.2026, gegen 18:20 Uhr, befand sich ein 34-Jähriger mit nigerianischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München als Fahrgast in einem Bus der Linie X30. Ebenfalls im Bus befand sich ein 41-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Während der Fahrt auf der Schäftlarnstraße begann der 41-Jährige, den 34-Jährigen aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch zu beleidigen. Zudem äußerte er volksverhetzende Inhalte und zeigte mehrfach eine verbotene Grußformel.
Ein weiterer Fahrgast, zeigte Zivilcourage, schritt ein und versuchte die Situation verbal zu beruhigen. Als der Bus an der Haltestelle Schäftlarnstraße anhielt, machte der Busfahrer eine zufällig vor Ort befindliche Streife auf die Situation aufmerksam. Aufgrund dessen konnte der 41-Jährige noch vor Ort festgenommen werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens mussten ihm dabei Handfesseln angelegt werden. Er wurde auf eine nahegelegene Polizeidienststelle verbracht und musste dort aufgrund einer Alkoholisierung zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.
Gegen den 41-Jährigen wird jetzt u.a. wegen Beleidigung, Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kriminalfachdezernat 4 geführt.
Hinweis der Münchner Polizei: Kampagne „Sicher unterwegs“
Die gemeinsame Informationskampagne „Sicher unterwegs“, welche durch das Polizeipräsidium München, die MVG München, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei München ins Leben gerufen wurde, dient dazu, das subjektive Sicherheitsempfinden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel zu steigern.
Wenn man im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, oder sonstige verdächtige Beobachtungen macht, ermutigen die Akteure dazu, Hilfe zu holen. In allen U- und S-Bahnen gibt es Sprechstellen, über die die Lokführer informiert werden können. An den Bahnsteigen befinden sich Notrufsäulen, über die man mit den Leitstellen der Verkehrsunternehmen verbunden wird und durch den Polizeinotruf 110 erhält man ebenso schnell Hilfe. Im Schnitt sind bei dringenden Einsätzen die ersten Polizeikräfte innerhalb von vier Minuten vor Ort.
Auch wenn keine Sicherheitskräfte anwesend sind, so zeigen immer wieder Personen Zivilcourage, indem sie Hilfe rufen, sich als Zeugen zur Verfügung stellen oder selbst in Situationen einschreiten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
1017. Zwei Fahrradfahrer kollidieren bei Überholvorgang, Unfallbeteiligter entfernt sich vom Unfallort – Oberschleißheim
Am Freitag, 10.07.2026, gegen 10:40 Uhr, befuhr eine 72-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München auf Ihrem Fahrrad zusammen mit ihrem Ehemann den gemeinsamen Geh- und Radweg der Dachauer Straße in Oberschleißheim in östliche Fahrtrichtung.
Auf Höhe der Hausnummer 40 wurde die 72-Jährige durch einen bislang unbekannten Fahrradfahrer überholt. Beim Überholvorgang berührten sich die beiden Fahrradfahrer minimal, wodurch die 72-Jährige die Kontrolle verlor und zu Boden stürzte. Der bislang unbekannte Fahrradfahrer blickte anschließend zurück, bemerkte die am Boden liegende Frau und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Durch den Sturz wurde die 72-Jährige schwer verletzt und mit einem Rettungswagen stationär in eine Klinik gebracht. Die 72-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm, der nach bisherigen Ermittlungen offensichtlich schwerwiegendere Kopfverletzungen verhindert hat.
Das Fahrrad wurde bei dem Unfall leicht beschädigt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zum unbekannten Fahrradfahrer, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-32322, in Verbindung zu setzen.
1018. Tödlicher Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw – Obergiesing
Am Freitag, 10.07.2026, gegen 19:10 Uhr, befuhr ein 47-jähriger Deutscher, wohnhaft in München, mit seinem Pkw Kia die Chiemgaustraße in nordöstliche Fahrtrichtung. Zur selben Zeit befuhr ein 25-jähriger Kosovare mit Wohnsitz in München mit seinem Pkw VW Golf ebenfalls die Chiemgaustraße in gleicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 214 fuhr der 47-Jährige frontal in das Fahrzeugheck des Golfs des 25-Jährigen auf. Im Anschluss setzte der 47-Jährige seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Im Kreuzungsbereich Ottobrunner Straße / Aribonenstraße befand sich ein 27-jähriger Nigerianer mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim mit seinem Pkw Toyota. In dem Fahrzeug befand sich sein 26-jährigen deutscher Beifahrer mit Wohnsitz in München.
Der 47-jährige Fahrer des Pkw Kia fuhr auf den Pkw Toyota auf, schob diesen vor sich her, bis dieser nach links geschleudert wurde. Der Pkw Toyota wurde nach links auf den Grünstreifen gedrückt, drehte sich dabei um die eigene Achse und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen sich dort befindlichen Lichtmasten.
Der 47-Jährige Fahrer berührte im Anschluss einen weiteren Pkw, einen Nissan mit einem 32-jähirgen malischen Fahrer mit Wohnsitz in Landkreis Mühldorf am Inn. Der Toyota kam nach der Berührung rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf den östlichen Gehweg des Innsbrucker Rings. Dort prallte er auf Höhe der Hausnummer 167 frontal gegen einen Lichtmast.
Durch den Zusammenstoß mit dem Lichtmast wurde der 47-Jährige Fahrer des Kia verletzt. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus verbracht.
Der 25-jährige Fahrer des Pkw Golf wurde ebenfalls verletzt. Der 27-jähriger Fahrer des Pkw Toyota wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
Der 26-jährige Beifahrer aus dem Pkw Toyota wurde durch den Unfall tödlich verletzt, er erlag im Krankenhaus seinen erlittenen Verletzungen.
Der 32-jährige Fahrer des Pkw Nissan blieb unverletzt. Sein Pkw Nissan wurde leicht beschädigt. Alle anderen unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Im Rahmen der Unfallausnahme war der Mittlere Ring in diesem Bereich für knappe drei Stunden vollständig gesperrt. Es kam hierbei zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die weiteren umfangreichen Ermittlungen werden durch die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsunfallaufnahme unter Hinzuziehung eines Gutachters geführt.
1019. Verkehrsunfall mit einer verletzten Person nach Fahrstreifenwechsel, Unfallverursacher entfernt sich vom Unfallort – Maxvorstadt
Am Samstag, 11.07.2026, gegen 11:15 Uhr, befuhr ein bislang unbekannter Führer eines Pkw BMW der 3-er Reihe in Grau den Oskar-von-Miller-Ring in südwestliche Fahrtrichtung.
Ein 31-jähriger Türke mit Wohnsitz in München mit seinem Pkw BMW und ein 49-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit seinen Leichtkraftrad Piaggio Vespa fuhren in die gleiche Richtung. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer führte einen Fahrstreifenwechsel nach links durch, ohne Rücksicht auf den neben ihm in die gleiche Richtung fahrenden Pkw des 31-Jährigen, zu nehmen.
Infolge dieses Verkehrsverstoßes musste der 31-Jährige nach links ausweichen, um einen Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen zu verhindern. Als der 31-Jährige nach links auswich, kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen seinem Pkw und dem Leichtkraftrad des neben ihm die gleiche Richtung fahrenden 49-Jährigen. Dieser stürzte durch den Zusammenprall zu Boden.
Der unbekannte Fahrzeugführer des BMW entfernte sich mit seinem Fahrzeug von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Durch den Sturz verletzte sich der 49-Jährige leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Münchner Klinikum verbracht.
Der Pkw BMW des 31-Jährigen und das Leichtkraftrad wurden bei dem Zusammenstoß jeweils leicht beschädigt.
Die Ermittlungen wurden durch die Verkehrspolizei übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zum unbekannten Fahrzeugführer oder dem flüchtigen Fahrzeug, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-32322, in Verbindung zu setzen.
1020. Verbotswidriger Fahrstreifenwechsel durch Pkw, eine Person verletzt – Sendling Westpark
Am Samstag, 11.07.2026, gegen 16:00 Uhr befuhr eine 42-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit ihrem Pkw Mazda den Luise-Kiesselbach-Platz in nördliche Fahrtrichtung auf dem dortigen Rechtsabbiegerfahrstreifen.
Dieser Fahrstreifen ist von den beiden dort vorhandenen Geradeausspuren durch einen Busfahrstreifen getrennt. Sie beabsichtigte, weiter geradeaus zu fahren und wechselte hierzu verbotswidrig nach links über die Busspur auf die rechte der beiden Geradeausspuren.
Zeitgleich befuhr ein 59-jähriger Kroate mit Wohnsitz in München verbotswidrig den Busstreifen, ebenfalls in nördliche Fahrtrichtung mit seinem Motorroller BMW. Bei dem Spurwechsel übersah die 42-Jährige den von hinten heranfahrenden 59-Jährigen.
Auf dem Busfahrstreifen kam es zur seitlichen Kollision der beiden Verkehrsteilnehmer. Durch den darauffolgenden Sturz wurde der 59-Jährige schwer verletzt und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Klinikum gebracht. Die 42-Jährige blieb unverletzt. Die beteiligten Fahrzeuge wurden leicht beschädigt.
Zur Unfallaufnahme musste sowohl der Busfahrstreifen als auch der Rechtsabbiegerfahrstreifen gesperrt werden. Hierdurch kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen.
Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch die Verkehrspolizei.
1021. Festnahme eines Tatverdächtigen nach gewerbsmäßigem Betrug – Obermenzing
Am Donnerstag, 09.07.2026, gegen 10:20 Uhr, erhielt ein 75-jähriger Österreicher mit Wohnsitz in München auf seinem Festnetzanschluss einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten.
Dieser erklärte, dass bei zwei festgenommenen Einbrechern ein Notizbuch aufgetaucht wäre, wo der Name des 75-Jährigen und die Info, dass dieser ein Schließfach bei einer Münchner Bank haben solle.
Im Verlauf des Gesprächs gab der vermeinte Polizeibeamte vor, mit der Staatsanwaltschaft zu sprechen. Währenddessen übernahm ein zweiter vermeintlicher Polizist das Gespräch und erzählte etwas von einem angeblichen Insider einer Münchner Bank, dem bekannt wäre, dass der Geschädigte in einem Schließfach Goldbarren aufbewahren würde.
Der 75-Jährige erkannte im Gesprächsverlauf, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handeln könnte und verständigte mit seinem Mobiltelefon den Notruf der Polizei.
Der 75-Jährige gab vor, der Aufforderung zu seiner Bank nach Pasing zu fahren, um dort Goldbarren aus dem Schließfach zu holen, Folge zu leisten. Er täuschte einen Bankengang vor und kehrte nach ca. 45 Minuten zurück in seine Wohnung.
Dort wurde er unmittelbar wieder von dem vermeintlichen Polizeibeamten angerufen und erhielt die Aufforderung, die Tasche mit den Goldbarren vor ein Mülltonnenhaus zu legen. Die Anrufer gaben vor, die Einfahrt mit einer Drohne zu überwachen.
Um 13:20 Uhr konnte schließlich vor dem Anwesen des 75-Jährigen ein 42-jähriger Lette mit Wohnsitz im Landkreis Amberg-Sulzbach auf frischer Tat festgenommen werden.
Er wurde am 10.07.2026 dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München zur Entscheidung über die Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.
Weitere umfangreiche Ermittlungen werden durch das Kommissariat 61 geführt.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass diese deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.
1022. Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungslage – Taufkirchen
Am Freitag, 10.07.2026, gegen 23:30 Uhr, informierte eine Mitte 40-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Taufkirchen im Bereich des S-Bahnhofs Taufkirchen den Polizeinotruf darüber, dass ihr Anfang 20-jähriger Sohn sie in der gemeinsamen Wohnung mit einem Küchenmesser bedrohe, weshalb sich die Frau in ein Zimmer geflüchtet hatte, um sich dort einzusperren.
Laut Angaben der Mutter sei der Sohn psychisch auffällig. Aufgrund dieser Mitteilung wurde ein größerer Polizeieinsatz aufgebaut. Während des ganzen Einsatzes wurde mit der Frau telefonischer Kontakt gehalten.
Unter Einbindung des Unterstützungskommandos und des Spezialeinsatzkommandos konnte die Wohnung betreten werden. Sowohl die Mutter als auch der Sohn konnten durch Einsatzkräfte unverletzt gesichert werden. Der tatverdächtige Bedroher war zu diesem Zeitpunkt stark alkoholisiert und wurde nach rettungsdienstlicher Begutachtung in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Eine Gefahr für Unbeteiligte lag zu keinem Zeitpunkt vor.
Weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungen werden durch das Kommissariat 14 geführt.
1023. Sicherstellung eines manipulierten Sportwagens – Moosach
Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung fiel am Donnerstagabend gegen 23:45 Uhr im Bereich der Triebstraße ein hochmotorisierter SUV vom Hersteller Lamborghini auf.
Dieser entfernte sich stark beschleunigend von einer dort befindlichen Tankstelle weg. Auf der Landshuter Alle beschleunigte er weiter stark. Eine Messung ergab nach Abzug der Toleranzen eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 27 km/h.
Das Fahrzeug wurde im Anschluss kontrolliert. Im Fahrzeug befand sich ein 17-jähriger Österreicher mit Wohnsitz in Wien. In Österreich ist es möglich, nach 3.000 Kilometer begleitenden Fahrens mit 17 eine Prüfung abzulegen und danach ein Kraftfahrzeug unbegleitet zu führen. Dies wird in Deutschland anerkannt.
An dem Fahrzeug wurden jedoch verschiedene Modifikationen festgestellt, wie eine nicht genehmigte Abgasanlage und eine Tieferlegung, was zu einer Löschung der Betriebserlaubnis führt. Zudem waren die Reifen abgefahren und die Frontscheibe gesprungen.
Eine tiefergehende Begutachtung des Fahrzeugs war also nötig und eine Weiterfahrt aufgrund der erloschenen Betriebserlaubnis nicht möglich. Daher wurde das Fahrzeug sichergestellt und von einer Abschleppfirma in die Verwahrstelle gebracht.
Weitere Ermittlungen durch die Verkehrspolizei Verkehrsüberwachung sind nötig.