PIDING, LKR. BERCHTESGADENER LAND. Am Freitagvormittag, den 3. Juli 2026, wurde ein 19-Jähriger als vermisst gemeldet. Es wurden daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Am späten Nachmittag konnte der Vermisste schließlich am Fuderheustein mit tödlichen Verletzungen aufgefunden werden. Die Alpine Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizeiinspektion Piding übernahm die Ermittlungen.
Am Freitag (3. Juli 2026), gegen 9.30 Uhr, wurde ein 19-jähriger deutscher Staatsangehöriger von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet. Nachdem Kollegen des Vermissten seinen letzten möglicher Standort mitgeteilt hatten, wurden umgehend strukturierte Suchmaßnahmen eingeleitet, da von einer Notlage des jungen Mannes aus Bayreuth ausgegangen werden musste.
In Zusammenarbeit mit der Bergwacht wurde terrestrisch der Bereich um den Fuderheustein am Vorderstaufen abgesucht. Parallel wurden technische Suchmaßnahmen durchgeführt, unter anderem mit drei Drohnen der Grenzpolizei, der Bergwacht und der Bundespolizei sowie zwei Hubschraubern der Landespolizei und der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14.
Am späten Nachmittag konnte der Vermisste letztlich nur mehr leblos aufgefunden werden. Nach aktuellem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass der Verstorbene bereits am Vortag, in den späten Abendstunden, über eine ca. 200 Meter steile Rinne abgestürzt war und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen hatte.
Der Verstorbene wurde mittels Polizeihubschrauber geborgen. Die polizeilichen Todesermittlungen werden nun durch die Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizei Piding, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, geführt.
Mehr als 50 Einsatzkräfte und drei Alpinhunde von Bergwacht und Polizei waren bei der Suche beteiligt – unter anderem die Bereitschaften der Bergwacht Bad Reichenhall, Teisendorf-Anger, Freilassing, Traunstein und Ruhpolding sowie Kräfte der Polizei Bad Reichenhall, der Bundespolizei, der Grenzpolizei und der Polizeihubschrauberstaffel Bayern.