943. Bilanz zum Christopher Street Day – Innenstadt
944. Sturz einer Fahrradfahrerin; diese wird schwer verletzt – Sendling
945. Größerer Polizeieinsatz wegen einer Bedrohungssituation – Sendling
946. Zusammenstoß von Pkw mit E-Scooter; 2 Kinder werden leicht verletzt – Ottobrunn
947. Person läuft gegen U-Bahn, stürzt in den Gleisbereich und wird schwer verletzt – Altstadt
948. Zusammenstoß von Pkw und Kraftrad; eine Person wird schwer verletzt – Schwabing-Freimann
949. Festnahme einer Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Berg am Laim
943. Bilanz zum Christopher Street Day – Innenstadt
Von Freitag, 26.06.2026 bis Samstag, 27.06.2026, fanden mehrere Versammlungen und Veranstaltungen im Kontext mit dem Christopher Street Day in München statt.
Am Samstag von 12:00 Uhr bis 17:30 Uhr gab es dabei einen Versammlungszug, der aus mehreren Fahrzeugen und vielen Personengruppen bestand. Er begann in der Fraunhoferstraße, zog zum Sendlinger-Tor-Platz und bewegte sich über die Sonnenstraße zum Oskar-von-Miller-Ring. An diesem Versammlungszug nahmen um die 30.000 Personen teil. Ca. 200.000 Personen standen als Zuschauer am Straßenrand.
Dazu gab es bereits am Freitagabend ein Straßenfest (vom Platz vor der Feldherrnhalle bis zum Siegestor), das von 6.500 Personen besucht wurde. Am Samstag waren ca. 20.000 Personen auf dem Straßenfest.
Die Aktivitäten des CSD verliefen bislang friedlich und ohne besondere Störungen.
Auch die Münchner Polizei war mit einem Infostand, an dem zu verschiedenen polizeilichen Themen informiert wurde, an dieser Veranstaltung beteiligt. Die Informationsangebote der Münchner Polizei wurden von vielen Bürgerinnen und Bürgern mit großem Interesse angenommen.
Auch heute am Sonntag, 28.06.2026, gibt es weiterhin ein Straßenfest. Die Münchner Polizei war bislang mit mehreren hundert Beamten im Einsatz.
944. Sturz einer Fahrradfahrerin; diese wird schwer verletzt – Sendling
Am Freitag, 26.06.2026 gegen 14:35 Uhr fuhr eine 40-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Brudermühlstraße.
Der Radweg verläuft an dieser Stelle abschüssig und die 40-jährige stürzte auf diesem Abschnitt, wobei sie über den Lenker nach vorne auf die Fahrbahn fiel.
Nach den ersten Erkenntnissen geschah der Unfall alleinverschuldet. Sie wurde bei dem Unfall schwer verletzt (u.a. auch Kopfverletzungen). Sie trug bei dem Unfall keinen Fahrradhelm.
Sie wurde danach vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall vor Ort aufgenommen und führt die weiteren Ermittlungen.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Radfahrern, entsprechende Helme zu tragen.
Dazu appelliert die Münchner Polizei an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich stets vorausschauend, umsichtig und vorsichtig im Straßenverkehr zu verhalten und gegenseitig Rücksicht, insbesondere auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, zu nehmen.
945. Größerer Polizeieinsatz wegen einer Bedrohungssituation – Sendling
Am Freitag, 26.06.2026 gegen 23:30 Uhr befand sich eine größere Gruppe von Feiernden (ca. 20 Personen) im Bereich des Flaucherstegs.
Dabei entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, die nach den ersten Erkenntnissen aufgrund einer Uneinigkeit wegen der Verteilung von alkoholischen Getränken entstand.
Dabei wurde einer 19-jährigen männlichen Person (Deutscher mit Wohnsitz in München) von einer unbekannten Person eine Machete in die Hand gegeben. Der 19-jährigen fuchtelte daraufhin mit dieser Machete herum.
Ein 21-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München fühlte sich dadurch bedroht und verließ die Örtlichkeit. Er verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Aufgrund der geschilderten Situation mit einer Machete wurden sofort um die 20 Streifen (darunter auch Kräfte der Einsatzhundertschaften) zu der Örtlichkeit geschickt, um diese potenziell gefährliche Situation zu klären.
Die Beamten konnten den 19-jährigen vor Ort widerstandslos festnehmen. Die Machete (ca. 50 cm Länge) wurde in der Nähe am Boden liegend aufgefunden und sichergestellt.
Der 19-jährige wurde zu einer Polizeiinspektion gebracht und dort wegen einer Bedrohung angezeigt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurde er wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen (insbesondere, ob der 21-jährige gezielt bedroht wurde und wer der Eigentümer der Machete ist) führt das Kommissariat 26.
946. Zusammenstoß von Pkw mit E-Scooter; 2 Kinder werden leicht verletzt – Ottobrunn
Am Samstag, 27.06.2026 gegen 21:00 Uhr fuhren zwei Kinder (zwei Jungen, 11 und 12 Jahre, beide deutsch und beide mit Wohnsitz im Landkreis München) mit einem E-Scooter auf einem Gehweg der Ottostraße in Ottobrunn.
Zur selben Zeit fuhr ein bisher unbekannter Fahrzeugführer mit einem Pkw aus einer Grundstücksausfahrt auf die Ottostraße. Die beiden Kinder stießen dabei mit dem E-Scooter gegen eine Seite des Fahrzeugs. Dabei stürzten beide und wurden jeweils leicht verletzt.
Der unbekannte Fahrzeugführer fuhr danach mit seinem Fahrzeug weiter, ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Der 11-jährige Fahrer des E-Scooters wurde danach von seinen Sorgeberechtigten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das 12-jährige Kind wollte mit seinen Sorgeberechtigten selber zum Arzt gehen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat vor Ort den Unfall aufgenommen.
Grundsätzlich ist das Fahren mit E-Scootern zudem erst ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt und E-Scooter dürfen nur alleine gefahren werden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zum Pkw machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
947. Person läuft gegen U-Bahn, stürzt in den Gleisbereich und wird schwer verletzt – Altstadt
Am Samstag, 27.06.2026 gegen 21:45 Uhr befand sich ein 41-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Berlin als Fußgänger auf einem Bahnsteig des U-Bahnhofes Sendlinger Tor.
Zur selben Zeit befand sich dort eine U-Bahn, die gerade anfuhr. Der 41-jährige lief seitlich gegen einen Wagon der U-Bahn und stürzte dabei. Danach stürzte er nach unten in den Gleisbereich. Bei dem Unfall wurde er schwer verletzt.
Zeugen alarmierten den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zur Unfallörtlichkeit geschickt wurden. Der 41-jährige wurde aus dem Gleisbereich geborgen und vor Ort notfallmedizinisch versorgt. Danach wurde er vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Münchner Verkehrspolizei hat vor Ort den Unfall aufgenommen. Nach dem momentanen Erkenntnisstand konnte bisher kein Fremdverschulden an dem Unfall festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
948. Zusammenstoß von Pkw und Kraftrad; eine Person wird schwer verletzt – Schwabing-Freimann
Am Samstag, 27.06.2026 gegen 09:30 Uhr fuhr ein 45-jähriger Pole mit Wohnsitz im Landkreis Donau-Ries mit einem BMW Pkw auf der Heidemannstraße.
Dort wollte er auf die Autobahnauffahrt zur A9 auffahren. Dafür musste er die Fahrbahn der Heidemannstraße mit dem BMW Pkw überqueren. Zur selben Zeit fuhr ein 53-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Suzuki Kraftrad auf der Heidemannstraße. Er kam dem BMW entgegen. Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Dabei wurde der 53-jährige schwer verletzt. Er wurde vor Ort notfallmedizinisch vom Rettungsdienst behandelt und danach zur weiteren Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Bei dem Unfall entstand ein Sachstand von insgesamt über 10.000 Euro. Die Unfallörtlichkeit musste während der Unfallaufnahme teilweise gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der 45-jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt und die weiteren Ermittlungen zum Unfall führt die Münchner Verkehrspolizei.
949. Festnahme einer Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Berg am Laim
Am Samstag, 27.06.2026 gegen 18.10 Uhr, befanden sich eine 50-jährige Griechin und ein 60-jähriger Deutscher in einem Zimmer einer Unterkunft, in welchem der 60-Jährige momentan wohnt. Aus bislang nicht geklärter Ursache kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf die 50-Jährige mit einem Küchenmesser auf den 60-Jährigen einstach. Der 60-Jährige wurde dabei im Bereich des Bauchs und der unteren Extremitäten verletzt. Er verständigte danach den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes zur Unterkunft geschickt wurden.
Die 50-Jährige wurde vor Ort festgenommen und das Tatmesser konnte sichergestellt werden. Der 60-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und danach zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Er befindet sich nach derzeitigem Stand nicht in Lebensgefahr.
Am Tatort wurden durch das Kommissariat 92 Spurensicherungsarbeiten durchgeführt. Gegen die Tatverdächtige wird nun wegen des Verdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Sie wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es zwischen den beiden Kontrahenten bereits häufiger im Rahmen ihrer Beziehung zu Auseinandersetzungen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 11.