SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE, LKR. BERCHTESGADENER LAND. Am Samstagmittag, den 27. Juni 2026, kam es am Hohen Göll zu einem tödlichen Bergunfall. Ein 59-jähriger Mann kam dabei ums Leben. Die Alpine Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizeiinspektion Piding übernahm die Ermittlungen.
Ein 59-jähriger Österreicher wollte am Samstagmittag (27. Juni 2026) nach bisherigem Ermittlungsstand allein die Klettertour „Alte Westwand“ am Hohen Göll begehen. Nach dem Ausstieg aus der Route stürzte er aus bislang ungeklärter Ursache tödlich ab.
Der Verunglückte wurde von unbeteiligten Kletterern aufgefunden, die den Notruf absetzten.
Beim Eintreffen der Bergwacht Berchtesgaden an der Unglücksstelle konnte nur noch der Tod des 59-Jährigen festgestellt werden.
Die Bergung des Verstorbenen erfolgte gemeinsam durch die Bergwacht Berchtesgaden, die Alpine Einsatzgruppe Ost sowie einem Polizeihubschrauber.
Die Ermittlungen werden von einem Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Ost bei der Grenzpolizeiinspektion Piding geführt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.
Der 59-Jährige galt als erfahrener Bergsteiger.