GRABENSTÄTT, LKR. TRAUNSTEIN. Am Samstagnachmittag, den 23. Mai 2026, kam es auf der BAB 8 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Falschfahrer. Der 89-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Fünf weitere Personen wurden verletzt. Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein übernahm, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, die Ermittlungen.
Am Samstag (23. Mai 2026), gegen 14:00 Uhr, befuhr ein 89-Jähriger aus dem Bereich Niederbayern mit seinem Pkw die BAB 8 aus bisher ungeklärter Ursache entgegen der Fahrtrichtung – er fuhr auf der Richtungsfahrbahn München Richtung Salzburg. Unmittelbar nachdem erste Meldungen über den Falschfahrer beim Polizeinotruf eingegangen waren, kam es auf Höhe Grabenstätt zum Zusammenstoß mit zwei weiteren Pkw. Der 89-jährige Falschfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. In den zwei weiteren beteiligten Pkw, welche durch den Unfall ebenfalls beschädigt wurden, wurden drei weitere Personen schwer verletzt und nochmals zwei Personen leicht verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen schweben die verletzen Personen nicht in Lebensgefahr.
Der durch den Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 120.000 Euro geschätzt.
Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Dazu wurde eine Ausleitung des Verkehrs in Fahrtrichtung München an der Anschlussstelle Siegsdorf West durch die Autobahnmeisterei Siegsdorf eingerichtet.
Die Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein dauerte mehrere Stunden an. Ein technisches- sowie unfallanalytisches Gutachten wurde durch die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein in Auftrag gegeben.
An der Unfallstelle waren unter anderem das THW Traunstein, die Autobahnmeisterei Siegsdorf, das BRK, sowie die Feuerwehren Grabenstätt, Bergen, Traunstein, Siegsdorf und Holzhausen mit einer Vielzahl an Kräften im Einsatz.