22.05.2026, Polizeipräsidium München

757.     Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person verletzt – Nymphenburg

758.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Pkw mit Anhänger; eine Person verletzt – Oberhaching

759.     Fahrradfahrer kollidiert mit verbogenem Verkehrszeichen; eine Person schwer verletzt – Schwabing-West

760.     Mehrere Festnahmen nach Schmierereien mit Fußballbezug – Laim

761.     Festnahmen von drei Tatverdächtigen nach Fahrraddiebstahl – Laim

762.     Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf durch falschen Arzt – Solln

763.     Einbruchsdiebstahl in Gaststätte – Westend

764.     Amtswechsel bei der Polizeiinspektion Wache PP


757.     Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person verletzt – Nymphenburg

Am Donnerstag, 21.05.2026, gegen 17:20 Uhr, befuhr eine 29-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Rennrad die Südliche Auffahrtsallee vom Schloss Nymphenburg kommend in Richtung Gerner Brücke. Vor ihr befuhr ein 35-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim mit einem Audi Pkw die Südliche Auffahrtsallee.

Der 35-Jährige musste aufgrund des Gegengenverkehrs anhalten, woraufhin die 29-Jährige auf den wartenden Pkw auffuhr. Durch den Zusammenstoß stürzte sie und wurde dabei am Kopf schwer verletzt. Zur weiteren medizinischen Behandlung wurde die 29-Jährige vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 35-Jährige blieb unverletzt.

Der Pkw und das Rennrad wurden jeweils leicht beschädigt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.

Dazu appelliert die Münchner Polizei an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich stets vorausschauend, umsichtig und vorsichtig im Straßenverkehr zu verhalten und gegenseitig Rücksicht, insbesondere auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, zu nehmen.


758.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Pkw mit Anhänger; eine Person verletzt – Oberhaching

Am Donnerstag, 21.05.2026, gegen 16:35 Uhr, befuhr eine 55-jährige Türkin mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim mit einem Seat Pkw die Further Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Bahnhof Furth. Zeitgleich befuhr ein 45-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Isuzu Pkw samt Anhänger die Further Bahnhofstraße in entgegengesetzter Richtung.

Die 55-Jährige verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte aufgrund dessen mit der linken Fahrzeugfront ihres Pkw mit der linken Seite des Anhängers des 45-Jährigen.

Durch den Zusammenstoß wurde die 55-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der hinzugerufenen Freiwilligen Feuerwehr Oberhaching befreit werden. Sie wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 45-Jährige blieb unverletzt.

Beide Fahrzeug sowie der Anhänger wurden durch den Unfall beschädigt. Der Seat sowie der Anhänger erlitten Totalschaden und wurden abgeschleppt.

Die Further Bahnhofstraße musste aufgrund der Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden komplett gesperrt werden, weshalb es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.


759.     Fahrradfahrer kollidiert mit verbogenem Verkehrszeichen; eine Person schwer verletzt – Schwabing-West

Am Donnerstag, 21.05.2026, gegen 21:55 Uhr, fuhr ein 23-Jähriger mit britischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Großbritannien mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Rheinstraße Richtung Olympiapark. Auf Höhe der Haunummer 14 ragte ein Haltverbotszeichen schräg in den Radweg, sodass es kaum wahrnehmbar war.

Der Radfahrer kollidierte mit dem Verkehrszeichen und erlitt eine schwere Schnittwunde am Hals. Er wurde durch den hinzugerufenen Rettungsdienst erstversorgt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Weshalb das Verkehrszeichen schräg in den Radweg ragte ist Gegenstand der Ermittlungen. Es wurde vor Ort demontiert.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.


760.     Mehrere Festnahmen nach Schmierereien mit Fußballbezug – Laim

Am Donnerstag, 21.05.2026, gegen 22:30 Uhr, bemerkte eine zivile Streife der Polizeiinspektion 41 (Laim) eine größerer Personengruppe, die zum Teil mit Sturmhauben maskiert war. Die Personen besprühten den Bereich mit Schmierschriften und klebten Sticker mit Fußballbezug auf.

Mehrere hinzugezogenen Polizeistreifen gelang die Festnahme von drei Tatverdächtigen. Die anderen flüchteten zu Fuß. Die drei Tatverdächtigen mussten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei erlitt einer der Polizeibeamten leichte Verletzungen, war aber weiterhin dienstfähig.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 16-Jährigen mit deutscher und kosovarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, einen 20-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München sowie einen 21-Jährigen mit deutscher und griechischer Staatsangehörigkeit und ebenfalls Wohnsitz in München. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei wieder entlassen.

Durch das Bekleben und Besprühen von Hausmauern, Verkehrszeichen und einem Stromkasten entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Kriminalpolizei geführt.


761.     Festnahmen von drei Tatverdächtigen nach Fahrraddiebstahl – Laim

Am Donnerstag, 21.05.2026, gegen 21:20 Uhr, bemerkte eine 31-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Baden-Württemberg im Bereich der Alpenveilchenstraße einen 31-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, welcher dort mit einem Fahrrad fuhr. Er hatte noch ein weiteres Fahrrad bei sich, welches er mit einer Hand schob und neben sich führte. Bei diesem mitgeführten Fahrrad handelte es sich um ein Rennrad, das der 31-Jährigen am Donnerstag, 30.04.2026, gestohlen wurde. Das Fahrrad stand damals abgesperrt vor einem Haus in der Camerloherstraße. Der Diebstahl fand zwischen 18:00 Uhr und 23:00 Uhr statt und die 31-Jährige hatte diese Tat damals nicht bei der Polizei angezeigt. Sie versuchte, dem 31-Jährigen zu Fuß zu folgen und alarmierte sofort den Polizeinotruf 110.

Sie verlor den Tatverdächtigen aus den Augen, aber im Rahmen der Fahndung und Ermittlungen, bei der über fünf Streifen eingesetzt waren, konnte kurz danach der 31-Jährige sowie ein 40-jähriger Österreicher mit Wohnsitz in Österreich und eine 27-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München im Kellerbereich eines nahen Mehrfamilienhauses festgestellt werden. In einem Kellerraum wurde das Rennrad festgestellt sowie zwei weitere Fahrräder, bei denen der Verdacht bestand, dass sie ebenfalls entwendet wurden.

Die drei Personen wurden festgenommen und wegen Bandendiebstahl angezeigt. Die Fahrräder wurden sichergestellt und es wurden Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Danach wurde der 31-Jährigen ihr Fahrrad wieder ausgehändigt.

Nach der Anzeigenerstattung und Sachbearbeitung wurden alle drei Tatverdächtigen wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Auf der Website der Bayerischen Polizei werden sichergestellte Gegenstände veröffentlicht, deren Eigentümer durch die Polizei bislang nicht ermittelt werden konnten. Dabei handelt es sich zum überwiegenden Teil um Fahrräder. Personen, deren Fahrrad verloren oder gestohlen wurde, haben hier die Möglichkeit, nach ihrem Fahrrad zu suchen.

Link zum "Digitalen Fahrraddepot":
https://www.polizei.bayern.de/fahndung/sachen/sichergestellte-gegenstaende/index.html

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Zeigen Sie alle Fahrraddiebstähle an. Die Polizei führt immer Ermittlungen bei solchen Diebstählen durch. Denken sie bitte daran, die Rahmennummern ihrer Fahrräder zu notieren, damit sie bei Anzeigen nach Diebstählen angegeben werden können. Dies erleichtert unsere Fahndungs- und Ermittlungsarbeit deutlich und ermöglicht die Zuordnung bei aufgefunden Fahrrädern.

Auch können Anzeigen zu Fahrraddiebstählen online erstattet werden.

Link zur Onlineanzeigenerstattung:
https://www.bayernportal.de/dokumente/onlineverfahren/305652977295

Dazu gibt es auch Fahrradcodieraktionen, die vom ADFC in Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei mehrfach im Jahr durchgeführt werden. Dabei werden zusätzliche codierte Informationen zum Eigentümer des Fahrrads am Rahmen angebracht. Die erleichtert die polizeiliche Ermittlungsarbeit bei Diebstählen zusätzlich.

Die nächsten Termine, jeweils von 13:00 Uhr – 18:00 Uhr:
Mittwoch, 10.06.2026, am Rathausplatz in Unterhaching
Mittwoch, 15.07.2026, am Canisiusplatz
Mittwoch, 22.07.2026, am Forum Schwanthalerhöhe
Mittwoch, 09.09.2026, in der Georg-Birk-Straße (neben der Bushaltestelle)


762.     Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf durch falschen Arzt – Solln

Am Donnerstag, 21.05.2026, gegen 13:30 Uhr, kontaktierte ein bislang unbekannter Täter telefonisch eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München und gab sich ihr gegenüber als Arzt aus.

Dabei erklärte er der Seniorin am Telefon, dass ihre Tochter an einer Krebserkrankung leide und hierfür dringend eine teure Medikamentenbehandlung benötigt werde. Für die Kosten zur Behandlung solle die über 80-Jährige die anfallenden Kosten übernehmen.

Zwischenzeitlich meldete sich ein weiterer unbekannter Täter telefonisch bei der Seniorin und gab sich als Polizeibeamter aus. Dieser bestätigte der über 80-Jährigen die angebliche Krankheitsgeschichte der Tochter.

Die über 80-Jährige ließ sich darauf ein und übergab kurze Zeit später an der Haustür einem unbekannten Abholer mehrere Wertgegenstände in Höhe von mehreren Tausend Euro. Anschließend entfernte sich der Abholer in unbekannte Richtung.

Als die über 80-Jährige Kontakt zu ihrer Tochter aufnahm, fiel der Betrug auf und die Seniorin informierte eigenständig den Polizeinotruf 110.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen

Die Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, 180 - 185 cm, dunkel gekleidet, dunkle Cap, schlanke Statur

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Aidenbachstraße, Grünbauerstraße, Hofbrunnstraße (Solln) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei:
Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z.B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.


763.     Einbruchsdiebstahl in Gaststätte – Westend

Am Donnerstag, 21.05.2026, zwischen 04:00 Uhr und 05:00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf bisher unbekannte Art und Weise über ein Seitenfenster Zutritt zu einer Gaststätte.

Im Inneren wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Zudem wurde ein in der Gaststätte befindlicher Tresor entwendet. Im Tresor befanden sich unter anderem Bargeld, EC-Karten und diverse andere Wertgegenstände in Höhe eines dreistelligen Betrages.

Im Anschluss entfernten sich der oder die unbekannten Täter aus der Gaststätte in unbekannte Richtung.

Vor Ort wurden von der Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Kazmairstraße, Schießstättstraße und der Theresienhöhe (Westend) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


764.     Amtswechsel bei der Polizeiinspektion Wache PP

Am Donnerstag, den 21.05.2026, wurde durch Polizeipräsident Thomas Hampel die neue Leiterin der Polizeiinspektion Wache PP, Frau Polizeioberrätin (PORin) Michaela Vetter, offiziell in ihr neues Amt eingeführt. Sie übernahm die Amtsgeschäfte zum 01.05.2026 von ihrem Vorgänger Herrn Polizeioberrat Robert Eisch, welcher die Polizeiinspektion in der Ettstraße seit Oktober 2018 leitete und sich zum April 2026 in die Altersteilzeit verabschiedete.
Bei der PI Wache PP handelt es sich um eine Sonderdienststelle. Die Beschäftigten leisten ihren Dienst in diversen Sparten, die sonst keine andere Polizeiinspektion vorweisen kann.
Frau PORin Vetter und ihre über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerkstelligen die verschiedensten Arbeitsbereiche. Sie übernehmen den Wachbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger, sichern die Liegenschaft des Polizeipräsidiums München in der Ettstraße, betreuen die Haftanstalt und sind für den Vorführdienst zuständig.
Die PI Wache PP ist allein aufgrund ihrer Lage für viele Bürgerinnen und Bürger die Anlaufstelle Nummer 1 in der Fußgängerzone. Im Jahre 2025 wurden im Wachbetrieb 843 Straftaten aufgenommen. Davon waren 165 Rohheitsdelikte und 291 Diebstahlsdelikte. Die Ettstraße ist auch mit der Einsatzzentrale ein zentraler Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger.
Eine wichtige Aufgabe ist der Liegenschaftsschutz des Polizeipräsidiums mit Objektschutzstreifen und Zugangs- und Zufahrtsüberwachung.
In der Dienststelle befindet sich die polizeiliche Haftanstalt mit einer zentrale Verwahrmöglichkeit von über 138 Personen. Alleine im Jahre 2025 wurden hier 3164 Personen vorübergehend aufgenommen, betreut und beaufsichtigt.
Die Haftanstalt dient dabei der vorübergehenden Aufnahme, Betreuung, Beaufsichtigung und sicheren Verwahrung von Polizei- und Justizgefangenen sowie von sonstigen Gewahrsamspersonen (verwahrte Personen), soweit sie nicht in den Hafträumen der Polizeiinspektionen verwahrt werden können. Der ordnungsgemäße Betrieb der Haftanstalt wird in der Regel von Beamtinnen bzw. Beamten der Dienstgruppen der PI Wache PP sichergestellt. Darüber hinaus ist die PI Wache PP für die Koordination und Durchführung des Vorführdienstes zuständig. Die Zahl der transportierten Personen bewegt sich im Bereich um 5.000 pro Jahr.
22.05.2026
PORin Vetter kann auf eine große Verwendungsbreite zurückblicken. Frau Vetter begann ihre Karriere im Jahr 1995 als stellv. Dienstgruppenleiterin bei der PI Bamberg-Stadt. Nach zweijähriger Verwendung folgte der Wechsel nach München zur Kriminalpolizei. Ab 1998 absolvierte sie das Förderverfahren in der 3. Qualifikationsebene und durchlief dabei verschiedenste Stationen, unter anderem als Leiterin der zivilen Einsatzgruppe bei der PI 24 (Perlach), sowie beim Rauschgiftkommissariat. Anschließend war sie für ein Jahr als Sachbearbeiterin im Präsidialbüro tätig und war von 2001 bis 2003 im Bayerischen Staatsministerium des Innern im Sachbereich für Verbrechensbekämpfung eingesetzt.
Im Rahmen ihrer Führungsbewährung leitete sie für ein halbes Jahr die PI 26 (Ismaning) und kehrte anschließend für zwei Monate zurück ins Präsidialbüro. Daraufhin wurde sie für ein Jahr als Dienstgruppenleiterin bei der PI 13 (Schwabing) eingesetzt. Von September 2005 bis 2013 leitete sie das Direktionsbüro der Kriminaldirektion 3 sowie später die Sachbereiche Einsatz und Personal beim Abschnitt Kriminalpolizei.
Von 2014 bis 2015 baute sie die neue Ermittlungsgruppe „Enkeltrick“ beim Kriminalfachdezernat 3 auf und führte diese. Hierbei handelt es sich um Ermittlungen im Bereich von Betrugsdelikten unter Vorspielen verwandtschaftlicher Verhältnisse. Seit Oktober 2015 war sie über 10 Jahre stellv. Dienststellenleiterin bei der PI 13 und absolvierte in dieser Zeit den Aufstieg in die 4. Qualifikationsebene.
Darüber hinaus ist sie als Seelsorgebeirätin für das Polizeipräsidium München sowie die Koordination des Kooperationsprojekts mit dem Verein "Lesefüchse e. V.§ tätig.
Herr Polizeipräsident Thomas Hampel zeigte sich überzeugt, dass Frau PORin Vetter mit ihrer langjährigen, breitgefächerten Polizeikarriere und ihrer Führungskompetenz die kommenden Herausforderungen ebenso mit Bravour meistern wird. Er wünscht PORin Vetter, dass Sie ihre positive Einstellung, ihren Ehrgeiz und ihren Tatendrang auch in ihrer neuen Funktion als Dienststellenleiterin der PI Wache PP stets gewinnbringend einsetzen kann.